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Veranstaltungskalender - Terminsuche
vom 29.05.2024 bis 12.06.2024
Konzerte | Kirchenmusik

MittWortsMusik

Wort-Musik-Feier der Hochschule Luzern und der Hochschulseelsorge «horizonte»

Unter dem Namen «MittWortsMusik» besteht jeweils am Mittwochmittag die Möglichkeit, in der Jesuitenkirche Luzern zu Worten und Musik innezuhalten.
Konzerte | Klavierkonzert

Jonathan Fournel, Klavier

Franz Schubert: Fantasie C-Dur D 760 »Wanderer-Fantasie« (1822)
César Franck: Prélude, fugue et variation h-moll M 30 op. 18 (6 Pièces d'Orgue) (1862)
Karol Szymanowski: Wariacje na polski temat ludowy »Variationen über ein polnisches Volksthema« op. 10 (1904)

Mittagsmenü im Konzerthaus-Restaurant EssDur vor und nach dem Konzert. Reservierung: +43 1 5125550 · restaurant@essdur.wien
Konzerte | Vortrag

Coffee Lecture – Vicky Papailiou, Boris Lanz

Fachleute vermitteln spannende Themen prägnant, kurz und fundiert. Die Coffee Lectures finden sechs Mal im Semester in der News Lounge statt. Das Format ist offen, ohne Voranmeldung – einfach dazukommen und sich eine gute Viertelstunde fesseln und inspirieren lassen!

Klangkörper kreieren: Erlebnisorientierte Musikpädagogik

Vicky Papailiou, Boris Lanz, Studierende Musik und Bewegung / Werklehrer und Klangtüftler
Ereignisse | Stadtführung

Händel und die Musikstadt Halle

Eine Stadtführung zu Fuß mit Gästeführer

Veranstalter: StattReisen Halle in Zusammenarbeit mit den Händel-Festspielen

Ticket Preise: 16 €
Aufführungen | Schauspiel

Das Bildnis nach Motiven des Dorian Gray

von Hannes Weiler, sehr frei nach Oscar Wilde

Uraufführung: 25.5.2024

In Oscar Wildes „Das Bildnis des Dorian Gray" übernimmt ein Portrait auf wundersame Weise den Alterungsprozess des Portraitierten, der selbst ewig jung zu bleiben scheint. Das Bild ist Schatten, Kehrseite, Fratze der Persönlichkeit des Modells, das sich äußerlich unberührt durch die Gesellschaft bewegt.
„Das Bildnis nach Motiven des Dorian Gray“ befragt die Konsistenz der Persönlichkeit. Authentisch-Sein ist wichtig – es geht darum, echt, ursprünglich und unverfälscht zu sein. Doch: Selbstinszenierung ist auch etwas Feines, im analogen wie im digitalen Raum. Können wir überhaupt trennscharf zwischen „echter“ und artifizieller Identität unterscheiden?
Wie wirken die Mechanismen der Selbstdarstellung z.B. in sozialen Medien auf die Persönlichkeiten der Darstellen
Ereignisse | Führung

Führung durch das Restaurierungsatelier

Die Fachleute des Händel-Hauses zeigen Ihnen, wie die historischen Instrumente des Museums und der Gastierenden gewartet und restauriert werden.

Ticket Preise: 8 €
Konzerte | Konzert

Totoro & Friends

#IGNITION - Junge Tonhalle

Düsseldorfer Symphoniker
Gordon Hamilton, Dirigent
Jörg Mohr, Regie

Joe Hisaishi: The Legend of Ashitaka (aus: Princess Mononoke)
Joe Hisaishi: The Path of the Wind (aus: My Neighbour Totoro)
John Williams: Hedwigs Thema (Aus den Harry Potter-Filmen)
Jules Massenet: Méditation aus "Thais"
Purojekuto Musashi: Sadness and Sorrow
Evan Call: The Voice in My Heart (aus: Violet Evergarden)
Evan Call: The Ultimate Price
Antonín Dvorák: Largo aus der Symphonie Nr. 9 "Aus der Neuen Welt"
Joe Hisaishi: The Merry Go Round of Life
Masuda / Nakanashi: Naruto Medley
George Gershwin: Gershwin in Hollywood (Auszüge)
Joe Hisaishi: Orchestral Stories (aus: My Neighbour Totoro)
Dmitri Schostakowitsch: Walzer Nr. 2 (Suite Nr. 2 für Jazzorchester)
Shiro Sagisu: Musik aus "Neon Genesis Evange
Ereignisse | Diskussion

Kunst, Kapital und Macht

Hearings Woche 2

Wer finanziert die Freie Republik Wien? Wie unabhängig kann und muss ein von der Stadt, vom Bund, aber auch von privaten Sponsor:innen finanziertes Festival sein? Wofür wollen wir unser Geld einsetzen? Ist ein möglichst breites Angebot an künstlerischen Stimmen zentral – oder die kosten- und arbeitsintensive Produktion neuer Werke? Heiligt die Kunst jedes Mittel? Oder sollen gewisse Finanzierungswege in Zukunft ausgeschlossen werden?

Dienstag und Mittwoch sind Anhörungstage. In einer Reihe von Hearings entwickeln wir gemeinsam die Regeln für das Festival der Zukunft. Wer trifft die Entscheidungen? Woher kommen und wohin gehen die Projektgelder? Wer wird eingeladen, wer nicht – und warum? Wer ist Produzent, wer Publikum? Boykotte – ja oder nein? Und wie geht ein global agierendes Festiva
Aufführungen | Schauspiel

Schauspielclub

Exklusiver Einblick in die Arbeit der Schauspielsparte

Die Schauspielsparte bietet Spielbegeisterten, ob jung, ob alt, ob Neuling oder Abonnent*in, die Möglichkeit hinter die Kulissen zu schauen und Schauspieler*innen, Regisseur*innen und weitere Theaterkünstler*innen kennenzulernen. Das Team der Schauspieldramaturgie lädt in regelmäßigen Treffen zur Diskussion über die Inszenierungen ein. Der Schauspielclub soll ein Ort des Austauschs und der Gemeinschaft sein, generationsübergreifend und die poetische Kraft des Theaters auch über die Vorstellungen hinaus erörternd.


Teilnahme kostenlos / Anmeldung und weitere Informationen:

schauspiel@stadt-muenster.de
Konzerte | Klassik

Podium – Fagott

Studierende der Klasse Michael von Schönermark
Aufführungen | Kurs

open space tanz

Tanz-Workshop

open space tanz bietet einen Rahmen für alle, die sich mit Tanz, jenseits von Technik und Schritte üben, beschäftigen wollen. Dieser wöchentliche Workshop richtet sich an Menschen, die mit Tanz und Bewegung experimentieren, improvisieren und kreieren möchten. Wir beschäftigen uns mit zeitgenössischen Tanz- und Körperkonzepten, choreografischen Arbeitsweisen und Ausdrucksformen und stellen damit auch Bezüge zu aktuellen Produktionen des Balletts Zürich her.

mittwochs, 19.00 bis 21.00 Uhr, Eintritt frei
Ballettsaal A
Von der Billettkasse aus die Treppe Richtung Studiobühne nehmen.

Achtung!
Open space tanz findet nur an den Terminen statt, die online im Kalendarium aufgeschaltet sind! Wir empfehlen, immer kurz nachzuschauen, denn bei kurzfristiger Absage einer Session wird der betref
Ereignisse | Theater

Die Rechnung

Basierend auf L´Addition von Tim Etchells, Bertrand Lesca und Nasi Voutsas
Tim Etchells

Ein Tisch, ein Sessel, eine Flasche. Und ein Glas Wein, das der Kellner dem Gast serviert. So die Ausgangssituation. Doch wer bedient hier wen? Oder wer dient wem?
Wer bezahlt am Ende die Rechnung oder macht einen Strich durch die des anderen? In der Arbeit des britischen Autors und Regisseurs Tim Etchells, die er ursprünglich mit Bertrand Lesca und Nasi Voutsas in Avignon entwickelte, werden Machtdynamiken genauso erbittert wie humorvoll in zahlreichen Variationen derselben Szene durchgespielt. Mit Tisch, Sessel und Flasche lädt die Freie Republik Wien in Kooperation mit dem Volkstheater in den Bezirken im Frühling und Herbst zur Slapstick- Komödie in alle 23 Wiener Bezirke: von der Tschauner Bühne in Ottakring bis zum Fußballklub in Floridsdorf. Denn Macht betrifft uns alle: Sie kann ei
Aufführungen | Oper

Faust

Musik von Charles Gounod

Die Tenorarie »Salut, demeure chaste et pure« (»Sei mir gegrüßt, keusche und reine Behausung«) ist beispielhaft für Charles Gounods Umgang mit Johann Wolfgang von Goethes Tragödie: Einerseits lehnt sich der Text fast wörtlich an die Vorlage an, andererseits fügt die Musik so viel schmachtendes Gefühl hinzu, dass es manchem Gralshüter der deutschen Kultur des sinnlichen Raffinements zu viel wurde: Während Faust die »unschuldige und göttliche Seele« der abwesenden Marguerite besingt, schmiegt sich die Solovioline wie eine Duettpartnerin an seine Melodie. Und »die Melodie ist entzückend«, befand selbst der Gounod-Skeptiker Hector Berlioz in seiner Uraufführungskritik: »Man hat wohl applaudiert, aber nicht genug, die Arie verdiente den hundertfachen Beifall.«

Freilich, andere französische F
Ereignisse | Theater

The Masters Tools

Zora Howard

1692 fanden in Salem die wohl berüchtigtsten „Hexenprozesse“ Nordamerikas statt. Die Dramatikerin und Drehbuchautorin Zora Howard lässt in einem aufrüttelnden Monolog eine der ersten Angeklagten auftreten: die Sklavin Tituba. Von der Geschichtsschreibung weitgehend vergessen, erlangte Tituba durch Arthur Millers Hexenjagd traurige Berühmtheit. In The Master’s Tools widersetzt sie sich den vielen Meistern, die ihre Geschichte für sich beansprucht haben – Tituba wird zur Herrscherin über ihren eigenen Mythos. Es entsteht eine Figur zwischen Horror und Humor, zwischen Gut und Böse, mit neuen Worten und neuen Werkzeugen. Denn um es mit der Schriftstellerin und Aktivistin Audre Lorde zu sagen: „Die Werkzeuge des Meisters werden niemals das Haus des Meisters niederreißen.“

Text, Regie: Zora H
Aufführungen | Operette

Die Dubarry

Operette von Carl Millöcker / Theo Mackeben

Regisseur Jan Philipp Gloger wirbelte mit seiner opulenten, witzigen Inszenierung die Operettenkonventionen gehörig durcheinander und sorgte für einen neuen, frischen Blick auf ein bekanntes Genre. Als Zeitreise über vier Jahrhunderte inszenierte er Die Dubarry. „Der Spagat zwischen Berliner Jazz-Operette, Musical und Wiener Walzernostalgie gelingt, es ist für jeden Geschmack etwas geboten“, meinte der Sender BR-KLASSIK, der die Aufführung mit dem Preis „Operettenfrosch“ auszeichnete.

Die Dubarry erzählt in biografischen Stationen den sozialen Aufstieg des Arbeitermädchens Jeanne Beçu zur wohlhabenden Mätresse Ludwigs XV. und wirft dabei noch immer aktuelle Fragen auf: Welche Verluste erlebt sie auf dem Weg nach oben und wie weit korrumpiert sie sich? Als Jeanne vor die Wahl gestellt wi
Konzerte | Konzert

Mindful Concert

Nicolas Namoradze und Musiker:innen der Dresdner Philharmonie führen ein ins achtsame Hören.

Nicolas Namoradze
Mitglieder der Dresdner Philharmonie

Zuhören, hinhören, mithören… - allein schon unsere Sprache zeigt, dass hören nicht gleich hören ist. Schon gar nicht das Hören von Musik. In unserer neuen Reihe laden wir ein, das eigene Musikhören auf neue Wege zu lenken, aufmerksamer und mit mehr Gewinn zu hören. Nicolas Namoradze kennt sich damit bestens aus - mit Achtsamkeitsübungen, gedanklichen Inputs und natürlich dem eigenen Klavierspiel führt er durch eine Veranstaltung, die unser Bewusstsein für das Gehörte schärfen und ein Konzert zu einer ganz neuen Erfahrung machen kann.
Literatur | Lesung

Franz Kafka - Hans Platzgumer: Die ungeheure Welt in meinem Kopf

Lesung & Kafka-Film-Premiere

Der österreichische Autor Hans Platzgumer erzählt in seinem neuen Roman „Die ungeheure Welt in meinem Kopf“ (Verlag Elster & Salis, 2024) von einer atemberaubenden Taxifahrt mit Franz Kafka. Nach Lesung und Gespräch wird die ARTE-Filmdoku „Kennen Sie Kafka?“ (52 Minuten) gezeigt.

Hans Platzgumer hat ein außergewöhnliches Buch geschrieben – zugleich eine außergewöhnliche Hommage an Franz Kafka. Dabei greift er auch auf eine Figur aus Kafkas Träumen zurück und katapultiert sie in die Jetztzeit mitten in das Leben des Wiener Taxifahrers Sascha. Bei einem irren Auto-Trip unterhält sich der einsame Taxler mit seinen Fahrgästen und spricht mit Lebenden, Toten und mit Kafka persönlich.

Um 21 Uhr zeigen wir den Film „Kennen Sie Kafka?“ (ARTE G.E.I.E./CESKÁ TEL
Konzerte | Konzert

Anoushka Shankar, Manu Delago, Mosaik String Orchestra & Jules Buckley

»Between Us«

Anoushka Shankar, Sitar
Manu Delago, Handpans, Schlagzeug
Mosaik String Orchestra, Streichorchester
Jules Buckley, Dirigent

»Between Us«

Zum Finale von Manu Delagos vierteiliger Porträtreihe präsentiert der Perkussionist sein Projekt »Between Us« mit Sitar-Virtuosin Anoushka Shankar, das – nach Aufführungen in der Royal Albert Hall – erstmals in Wien zu erleben ist: Seit über zehn Jahren arbeiten die beiden zusammen und gastierten u. a. an der Oper von Sydney wie auch an der Hamburger Elbphilharmonie. Die sphärisch anmutenden Kompositionen von Delago stehen im ersten Teil des Konzerts im Fokus, im zweiten Teil lässt Anoushka Shankar indische Ragas in neuem Licht erscheinen.
Aufführungen | Schauspiel

Split

Sokola//Spreter

BRUDER und SCHWESTER machen sich in einem alten Opel Agila auf den Weg an die kroatische Küste. Dort vermuten sie SCHWESTERs Vater, der auf die Briefe seiner Tochter in all den Jahren nicht geantwortet hat. Nun will sie ihm einen letzten Brief persönlich überbringen. Auf der gemeinsamen Autofahrt entspinnt sich ein Gespräch über Väter, Wut und Muttersprachen, das die beiden in den Grundfesten ihrer Beziehung erschüttert. Als BRUDER SCHWESTER gesteht, dass er bereits Kontakt zu ihrem Vater hatte, kommt es zu einem folgenreichen Auffahrunfall.

In Split befragen Sokola//Spreter die Strukturen und Möglichkeiten literarischer Herkunftserzählungen. Was als Roadmovie beginnt, entwickelt sich zu einer fantastischen Reise in die Biografien zweier Geschwister im Geiste – mit ungewissem Ausgang.
Ereignisse | Konzert

Barock Lounge II: Händel goes Pop

Virévolte
Künstlerische Leitung und Gesang: Aurore Bucher
Solist*innen: n.n. (Klarinette), n.n. (Theorbe und Gitarre), Jérémie Arcache (Violoncello)

Piangerò trifft auf Popsongs, Händel trifft auf Madonna. Wagner, Barbara, Piaf, Kurt Weill, Nena und Nina Hagen finden in diesem Programm zusammen: Das international anerkannte Ensemble Virévolte um die klassisch ausgebildete Sängerin Aurore Bucher überschreitet Genregrenzen und kreiert eine atemberaubende Mischung aus traditionellem Folk, klassischer Virtuosität, coolen Jazzklängen und kitschig-melancholischen Popliedern. Von John Dowland, Richard Wagner und Elvis Presley bis France Gall sind einige bekannte Persönlichkeiten dabei.

Ticket Preise: 20 € / 15 € Studenten
Konzerte | Klavierkonzert

Yulianna Avdeeva

Liszt: Späte Klavierwerke & Beethoven: Hammerklavier-Sonate

Yulianna Avdeeva, Klavier

Franz Liszt:
La lugubre gondola Nr. 2 S 200/2
Bagatelle sans tonalité S 216a
Csárdás macabre S 224
Unstern! Sinistre S 208
Légende Nr. 2 S 175/2 «St. François de Paule marchant sur les flots»
Ludwig van Beethoven:
Sonate B-Dur op. 106 „Hammerklaviersonate“

„Meine einzige Ambition als Musiker war, meinen Speer in den unendlichen Raum der Zukunft zu schleudern“, bekannte Franz Liszt gegenüber seiner langjährigen Partnerin Carolyne zu Sayn-Wittgenstein. Diese Neugier auf das Unbekannte ist vielleicht nirgends so eindrücklich hörbar wie in Liszts pianistischem Spätwerk, das harmonische und formale Konventionen des 19. Jahrhunderts in avantgardistischer Manier hinter sich lässt. Einer Auswahl dieser zu Lebzeiten Liszts kaum beachteten Stücke stellt Yulian
Aufführungen | Schauspiel

Bilder von uns

von Thomas Melle

Ein Bild aus der Vergangenheit taucht plötzlich auf. Aus dem Nichts wird Jesko mit etwas konfrontiert, was er eigentlich tief in den Wirren seiner Jugend im katholischen Internat vergraben hatte. Er sitzt im Auto, als ihm das Bild anonym aufs Handy gesendet wird; vor Schreck baut er fast einen Unfall und rast beinahe in eine Schulklasse hinein. Sein Leben als erfolgreicher Manager und Familienvater wird mit einem Schlag aus den Angeln gehoben. Was ist damals eigentlich passiert? Erinnerungen an Pater Stein werden wach, der damals regelmäßig die Schüler fotografiert hatte. Die Suche nach dem Absender des Bildes beginnt, aber auch die Suche nach der Wahrheit und dem Umgang mit einer Schulzeit, die vielleicht doch traumatisierender war, als er sich eingestehen möchte. Drei ehemalige Schulkame
Aufführungen | Konzert

Nacht im Babylon - Filmkonzert Spezial

Das Berlin der „goldenen“ 1920er-Jahre voller Lebenslust, Laster und Exzesse ist der Hauptschauplatz unseres diesjährigen Filmkonzertes. Die Metropole an der Spree war mit der UFA eine der wichtigsten Filmfabriken der Welt und die großen Filmpaläste der Stadt ein unwiderstehlicher Magnet für das Publikum. An der Schwelle zwischen Stumm- und Tonfilm lockten Kinos und Lichtspielhäuser wie das Titania, das Xenon und – bis heute – das Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz die Besucher:innen mit großen Träumen, Schauermärchen und Zukunftsvisionen.

Es war die Geburtsstunde der Filmmusik – zunächst auch als Ablenkung vom lauten Rattern der Film-Projektoren gedacht, entwickelte sie sich zu einem einzigartigen Genre, dem sich unzählige große Komponist:innen bis heute erfolgreich widmen.

Das Staatso
Aufführungen | Schauspiel

Unplugged

Ein Liederabend mit den schönsten Songs der letzten fünf Spielzeiten

»Welches Lied war das nochmal am Ende von BROKEN CIRCLE?« »Oder bei UNSERE WELT NEU DENKEN?« Immer wieder erreichten uns in den letzten fünf Jahren solche Zuschriften, als es mit der LINIE 16 zu ALICE ins Wunderland und bis nach ISTANBUL ging. Denn es gibt diese Lieder, die einem einfach nicht aus dem Kopf gehen. Und in vielen Inszenierungen der vergangenen Spielzeiten waren es gerade die Songs und Stimmen der Spielenden, die die Atmosphäre eines Abends entscheidend mitgestaltet haben. Deswegen wollen wir den Start in fünf weitere spannende Jahre als Anlass nehmen, die letzten noch einmal musikalisch Revue passieren zu lassen. In einer konzertanten Aufführung singt das Ensemble des Theater Bonn eine Auswahl der schönsten Songs der letzten Spielzeiten in unplugged Versionen, die so noch nic
Aufführungen | Schauspiel

Amphitryon

Heinrich von Kleist / Ab 14

„Ach!“ Es ist das berühmteste „ Ach“ der Weltliteratur, das Alkmene – spricht, ausruft, seufzt?! Es bleibt das Geheimnis dieses „Lustspiels nach Molière“: Was fühlt die Getäuschte, als sie begreift, dass sie mit Jupiter eine Liebesnacht verbracht hat? Aber der Reihe nach. Alkmene wartet in Theben auf die Heimkehr ihres Mannes, des siegreichen Feldherrn Amphitryon. Doch wer des Nachts heimlich in dessen Gestalt bei ihr erscheint, ist der liebestolle Gott Jupiter. Sie lässt sich täuschen, leidenschaftlich ist die Begegnung und groß der Schrecken, als der echte Gatte nichts von der Nacht wissen will.
Was ist Wahrheit, was Wahrnehmung? Können wir unseren Sinnen überhaupt trauen? Es ist nicht anzunehmen, dass Alkmene und Amphitryon das perfide Götterspiel unbeschadet überstehen – wer einmal ir
Konzerte | Volksmusik

Semesterschlusskonzert Alpinis

19:30 Uhr, Club Knox
Konzert Alpinis
Daria Occhini, Andrea Küttel (Jodel), Augustin Martz, Alexander Graf (vl), Hanna Camenzind (ob), Florian Schneider (kl), Alessia Heim (Hackbrett), Daniel Geiser (p), Jakob Falz (kb)
Christoph Pfändler, Leitung

21:15 Uhr, Bar
Abschluss Themenworkshop «Gläufig»
Andrea Küttel (Jodel), Daria Occhini (Jodel), Enrique Abächerli (sax), Augustin Martz (vl), Daniel Geiser (p), Olga Albisetti (CHAkk), Dominik Fuger (CHAkk), Bigna Guler (CHAkk), Marvin Näpflin (CHAkk), Alessia Heim (hb)
Pirmin Huber, Fränggi Gehrig, Leitung
Aufführungen | Schauspiel

Die Sorglosschlafenden, die Frischaufgeblühten

von Christoph Marthaler mit Texten von Friedrich Hölderlin

„Wie war denn ich? War ich nicht wie ein zerrissen Saitenspiel? Ein wenig tönt ich noch, aber es waren Todestöne.“
Hölderlin, »Hyperion«

Es gibt neben dem Dichtergenie und neben dem Wahnsinnigen auch einen fast alltäglichen Hölderlin, der mit den Widersprüchen des Daseins kämpft, der sein Leben nicht im Griff hat und in seiner Verzweiflung Dinge zu Papier bringt, die uns in ihrer schlichten wenn auch manchmal paradoxen Einfachheit auf eine fast selbstverständliche Weise ansprechen und fesseln. Kein hoher Ton, keine Huldigung an das alte Griechenland und seine Götter und Held*innen sondern profanes Leiden, Ratlosigkeit und Überanstrengung sind dann seine Themen, trübe, voller Selbstzweifel und angewidert von den dumpfen Verhältnissen und stumpfen Mitmenschen und der Einsicht, selber auc
Aufführungen | Schauspiel

Die Glasmenagerie

von Tennessee Williams

Tennessee Williams frühes Kammerspiel ist eine eindringliche Studie über das Verhältnis von Sehnsucht und Wirklichkeit, Lebenslügen und Realitätsflucht, Alltag und Traum:
Die einst umschwärmte Amanda Wingfield lebt mit ihren beiden erwachsenen Kindern in einer kleinen Wohnung in eher ärmlichen Verhältnissen. Seitdem ihr Mann die Familie verlassen hat, stellen sich die drei dem täglichen Überlebenskampf. Der Tristesse des Alltags und der Trostlosigkeit ihrer Lebens-Aussichten entflieht jedes Familienmitglied auf seine eigene Weise: Die Mutter schwärmt von charmanten Verehrern in der verlorenen Zeit ihrer Jugend, in der sie sich gesellschaftlich anerkannt fühlte. Ihr Sohn Tom, der sich Fabrikjobs suchen muss, um die Familie zu ernähren, flüchtet allabendlich in die Traumwelt von Kinofilmen.
Konzerte | Konzert

Wiener KammerOrchester / Sebastian Knauer

»ÜberBach«

Wiener KammerOrchester
Anna Morgoulets, Konzertmeisterin
Sebastian Knauer, Klavier
Morten Friis, Vibrafon

Johann Sebastian Bach:
Konzert für Cembalo, Streicher und Basso continuo d-Moll BWV 1052
Konzert für Cembalo, Streicher und Basso Continuo f-Moll BWV 1056
Edward Elgar: Auszüge aus: »Serenade für Streichorchester e-Moll op. 20«
Piotr I. Tschaikowsky: Auszüge aus dem Streichsextett d-Moll op. 70 »Souvenir de Florence«
Arash Safaian: ÜberBach / Fünf Konzerte für Klavier, Vibrafon und Streichorchester

Bach & ÜberBach

Das mit dem Echo-Klassik ausgezeichnete Werk »ÜberBach« kommt auf die Bühne der Elbphilharmonie. Sebastian Knauer hat mit dem von Arash Safaian für ihn komponierten Klavierkonzert bereits weltweit große Erfolge gefeiert. Das Weiterträumen der Musik Johann S
Aufführungen | Musik

NEW HAMBURG: Songs For Joy - Die Gala

Jacques Palminger und Carsten »Erobique« Meyer

Premiere: 29.5.2024

Im Herbst 2006 stand eine Anzeige in allen Berliner Zeitungen: „Lieben Sie Musik? Schreiben Sie gerne? Schicken Sie uns Ihre Texte!“. Im Gorki Theater freuten sich Carsten »Erobique« Meyer und Jacques Palminger über die eingesandten Gedichte, die sie in ihrem mobilen Musikstudio in nur zwei Wochen vertonten. Dabei entstanden so schöne Songs wie »Wann strahlst du?«.

Die gute Nachricht: im Mai 2024 gibt es »Songs For Joy« in Hamburg!

»Songs For Joy« könnte auch »Ihr Song« heißen, sogar werden: Sie bringen den Text zu Papier, der schon immer zum Soundtrack Ihres Lebens passt, auch wenn die Tonspur noch fehlt, und schicken ihn an unser Team. Und es passiert, was im Leben selten vorkommt, sofortige Wunscherfüllung: Der Text wird umgehend vertont und eingespielt von
Ereignisse | Theater

Parallax

Kornél Mundruczó / Proton Theatre

Drei Generationen einer Familie in einer engen Wohnung in Budapest: Die Großmutter, die es ablehnt, eine Ehrenmedaille als Überlebende des Holocaust anzunehmen; die Tochter, die einen Nachweis für ihre jüdische Identität braucht, um ihrem Sohn einen Schulplatz in der neuen Heimat Berlin zu sichern; der erwachsene Sohn, der auf der Suche nach seiner eigenen Identität als homosexueller Mann ist. Allen stellen sich die gleichen Fragen: Können wir uns von vererbten Identitätszuschreibungen befreien? Wann ist Identität ein Privileg, wann wird sie zur Last? Alles hängt vom Blickwinkel ab. Mit PARALLAX (der Begriff bezeichnet die scheinbare Änderung der Position eines Objekts bei verschiedenen Blickwinkeln) erarbeiten der ungarische Regisseur Kornél Mundruczó und seine freie Theatergruppe Proton
Ereignisse | Konzert

Irreversible Entanglements

»Protect Your Light«

Irreversible Entanglements
Moor Mother, spoken word
Aquiles Navarro, trumpet
Keir Neuringer, saxophone
Luke Stewart, bass
Tcheser Holmes, drums

Musik für die Freiheit

Seit seiner Gründung 2015 zählt die Band Irreversible Entanglements zu den wichtigsten Stimmen des aktuellen Free Jazz. Mit kompromisslosen Songs weisen die fünf Musiker:innen auf politische und soziale Missstände hin und stellen Ungerechtigkeiten wie die Unterdrückung von Frauen, die Diskriminierung von People of Color, die Ignoranz gegenüber Kolonialverbrechen oder die Ausbeutung der Natur an den Pranger.

Zugleich ermutigen die direkten und unverschlüsselten Texte der Poetin und Spoken-Word-Künstlerin Camae Ayewa alias »Moor Mother« aber auch dazu, nicht im Status quo zu verharren
Konzerte | Volksmusik

Semesterschlusskonzert Alpinis

19:30 Uhr, Club Knox
Konzert Alpinis
Daria Occhini, Andrea Küttel (Jodel), Augustin Martz, Alexander Graf (vl), Hanna Camenzind (ob), Florian Schneider (kl), Alessia Heim (Hackbrett), Daniel Geiser (p), Jakob Falz (kb)
Christoph Pfändler, Leitung

21:15 Uhr, Bar
Abschluss Themenworkshop «Gläufig»
Andrea Küttel (Jodel), Daria Occhini (Jodel), Enrique Abächerli (sax), Augustin Martz (vl), Daniel Geiser (p), Olga Albisetti (CHAkk), Dominik Fuger (CHAkk), Bigna Guler (CHAkk), Marvin Näpflin (CHAkk), Alessia Heim (hb)
Pirmin Huber, Fränggi Gehrig, Leitung
Aufführungen | Festival

Fast Sommer Festival

Ein Best-Of JOiN mit Musik und Theater, Tanz und Nachbarschaft, Workshops und anderen Begegnungen.

27. bis 30. Mai 2024
Schreibwerkstatt „WHO AM I“
Zusammen mit schreibbegeisterten Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren startet Künstlerin Clara Pazzini (Sängerin, Songwriterin, Musikproduzentin, Vocal Coach) diesen Creative-Writing-Prozess, in dem wir Texte und Songs zum Thema Identität entwickeln, die später in eine Opern-Produktion des JOiN einfließen. Die Bewerbungsphase für dieses Projekt ist bereits beendet.

30. Mai und 1. Juni 2024
Gnadenlos Atemlos - eine Preview
Richtig gehört: Eine Hommage an Schlagermusik in all ihren Facetten – als szenisches Konzert. Was sind Schlager überhaupt? Wo kommt das Genre her? Und wo will es hin? Zwei Mal haben Sie beim Festival die Chance, ei
Ausstellungen | Ausstellung

Olaf Holzapfel - Zurich Art Prize 2024

Der jährlich vom Museum Haus Konstruktiv und der Zurich Insurance Company Ltd. vergebene Zurich Art Prize geht 2024 an Olaf Holzapfel (*1967 in Dresden, lebt und arbeitet in Berlin und Brandenburg). Er ist der 17. Gewinner der renommierten Auszeichnung. Der mit CHF 100'000 dotierte Preis setzt sich aus einem Budget von CHF 80'000 für die Produktion einer Einzelausstellung im Museum Haus Konstruktiv und einer Preissumme von CHF 20'000 zusammen.

kuratiert von Sabine Schaschl

Der Zurich Art Prize ist ein Kulturengagement der Zurich Insurance Company Ltd.
Ausstellungen | Ausstellung

Stories Written - Zurich Art Prize Winners 2007-2023

Die Ausstellung Stories Written – Zurich Art Prize Winners 2007–2023 würdigt die langjährige Partnerschaft zwischen dem Museum Haus Konstruktiv und der Zurich Insurance Company Ltd. Die Gruppenschau präsentiert ausgesuchte Arbeiten von bisherigen Gewinnerinnen und Gewinnern des renommierten Kunstpreises. Zu sehen sind Werke von Carsten Nicolai, Ryan Gander, Mai-Thu Perret, Adrián Villar Rojas, Mariana Castillo Deball, Haroon Mirza, Latifa Echakhch, Nairy Baghramian, Robin Rhode, Leonor Antunes, Amalia Pica, Sonia Kacem, Kapwani Kiwanga und Damián Ortega.

Der Zurich Art Prize ist ein Kulturengagement der Zurich Insurance Company Ltd.
Familie+Kinder | Familienkonzert

GLOCKE Sitzkissenkonzert: Golden Green

Kristīne Cīrule, Gesang
Michael Bohn, Kontrabass

Mit dem Baby ins Konzert gehen – das ermöglichen unsere GLOCKE Sitzkissenkonzerte, in denen verschiedene Bremer Ensembles ca. 45-minütige Programme unterschiedlicher Stilrichtungen gestalten. Unser Publikum macht es sich auf gemütlichen Sitzkissen bequem, um die Musik kennenzulernen und zu genießen.

Das Duo Golden Green kombiniert Elemente von Singer/Songwriter und Folk mit Jazz. Inspiriert von der skandinavischen Natur und ihren Lichtstimmungen schaffen sie mit ihren schillernden Kompositionen magische Klanglandschaften, die erdig und luftig zugleich anmuten. In einer intimen Atmosphäre treten Kontrabass und Stimme in Dialog und Diskussion, um gleichberechtigt gemeinsam auf die Reise zu gehen. Auf ihrem Debütalbum »Growing«
Aufführungen | Kindertheater

Pippi Lang­strumpf

Franz Wittenbrink

Kinderoper in zwei Akten nach Astrid Lindgren [2022]
Libretto von Susanne Lütje und Anne X. Weber
Auftragswerk der Komischen Oper Berlin

»Ahoi und ohe!« – Pippi Langstrumpf zieht neu in die Villa Kunterbunt! Dort will sie auf ihren Vater warten, der als Kapitän bei ihrem letzten gemeinsamen Abenteuer auf hoher See verloren gegangen ist. Schnell freunden sich die Nachbarskinder Annika und Tommy mit diesem Mädchen an, das so furchtlos ist und in keine Schublade passen will.

Weder gefällt es ihr in der Schule, noch lässt sie sich in ein Kinderheim stecken. Selbst ein Kaffeekränzchen bei den Nachbarinnen bringt sie famos zum Platzen. Alles, was Pippi zum Leben braucht, hat sie: eine schier unendliche Fantasie und den klaren Willen, gemeinsam mit Annika und Tommy Spaß zu haben!

Empf
Familie+Kinder | Familienkonzert

GLOCKE Sitzkissenkonzert: Golden Green

Kristīne Cīrule, Gesang
Michael Bohn, Kontrabass

Mit dem Baby ins Konzert gehen – das ermöglichen unsere GLOCKE Sitzkissenkonzerte, in denen verschiedene Bremer Ensembles ca. 45-minütige Programme unterschiedlicher Stilrichtungen gestalten. Unser Publikum macht es sich auf gemütlichen Sitzkissen bequem, um die Musik kennenzulernen und zu genießen.

Das Duo Golden Green kombiniert Elemente von Singer/Songwriter und Folk mit Jazz. Inspiriert von der skandinavischen Natur und ihren Lichtstimmungen schaffen sie mit ihren schillernden Kompositionen magische Klanglandschaften, die erdig und luftig zugleich anmuten. In einer intimen Atmosphäre treten Kontrabass und Stimme in Dialog und Diskussion, um gleichberechtigt gemeinsam auf die Reise zu gehen. Auf ihrem Debütalbum »Growing«
Aufführungen | Führung

Führung durch das Opernhaus

Wir entführen Sie dorthin, wo sonst nur Künstler:innen und Mitarbeiter:innen Zutritt haben: hinter die Kulissen. Hören Sie spannende Geschichten aus erster Hand und erfahren Sie interessante Fakten über Ihr Staatstheater mit seinen über 900 Mitarbeiter:innen. Was macht eine Inspizientin? Wo arbeitet der Rüstmeister? Und warum muss man auf der Bühne seine Jacke ausziehen? Pro Monat finden an zwei Terminen öffentliche Führungen durch das Opernhaus statt.

Führungen für Familien bieten die Möglichkeit, die Staatsoper mit ihren verschiedenen Abteilungen interaktiv und spielerisch zu erkunden. Das Programm entsteht im Austausch mit den kleinen Besucher:innen und geht gezielt auf ihre Bedürfnisse und Fragen ein.

Alle Führungen dauern ca. 90 Minuten, die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen pr
Konzerte | Kirchenmusik

Musik im Gottesdienst

Gottesdienste an Fronleichnam

Studierende der Orgelklasse Suzanne Z'Graggen
Ereignisse | Führung

Bei Bach zuhause

Konzertanter Museumsrundgang durch das Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus mit Jürgen Pfüller (Pianist, Halle) und Karl Altenburg (Stiftung Händel-Haus)

Dauer 50 Minuten

Ticket Preise: 8 €

Teilnehmerzahl begrenzt
Aufführungen | Oper

Götterdämmerung

von Richard Wagner

Dritter Tag des Bühnenfestspiels Der Ring des Nibelungen in einem Vorspiel und drei Aufzügen
Dichtung vom Komponisten

Der Blick auf die Welt ist zersplittert. Selbst die Nornen, die dafür sorgen, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sinnvoll und richtig ineinandergreifen, können die einzelnen Bruchstücke nicht mehr zusammenbringen. Die Wahrheit zerfällt zu Beginn der Götterdämmerung zu Visionen. Im vierten Teil des multiperspektivischen Ring des Nibelungen an der Staatsoper Stuttgart gehen Regisseur Marco Štorman und Generalmusikdirektor Cornelius Meister den verschiedenen Erzählungen nach, aus denen sich die Götterdämmerung zusammensetzt, und bringen den Ring damit ans Ende – und den Anfang.

Die Vorstellungen der beiden Zyklen von Der Ring des Nibelungen im Frühjahr 2023 könne
Aufführungen | Oper

Die Meistersinger von Nürnberg

Richard Wagner

Oper in drei Aufzügen

Die Handlung erzählt vom jungen Ritter Walther von Stolzing, der um die bürgerliche Eva Pogner wirbt und – um die Erlaubnis ihres Vaters zur Hochzeit zu erhalten – ein den Regeln der Meistersinger entsprechendes Preislied schreiben muss. Dass die beiden Liebenden, Eva und Walther, schlussendlich zusammenkommen und der junge Ritter mit seinem Preislied reüssiert, verdanken sie dem (historisch verbürgten) Schuster und Meistersinger Hans Sachs.

Wagners Meistersinger sind ungeheuer im Anspruch, ungeheuer im Gelingen wie Misslingen, ungeheuer in der Wirkung. Wagner wendet sich mit dieser Oper erstmals wieder dem »real existierenden« Theater seiner Zeit zu. Anders als das monumentale Ring-Projekt, das einer utopischen Bühne der Zukunft zugedacht war, anders als
Konzerte | Kirchenmusik

Musik im Gottesdienst

Gottesdienste an Fronleichnam

Studierende der Orgelklasse Suzanne Z'Graggen
Ereignisse | Theater

The Masters Tools

Zora Howard

1692 fanden in Salem die wohl berüchtigtsten „Hexenprozesse“ Nordamerikas statt. Die Dramatikerin und Drehbuchautorin Zora Howard lässt in einem aufrüttelnden Monolog eine der ersten Angeklagten auftreten: die Sklavin Tituba. Von der Geschichtsschreibung weitgehend vergessen, erlangte Tituba durch Arthur Millers Hexenjagd traurige Berühmtheit. In The Master’s Tools widersetzt sie sich den vielen Meistern, die ihre Geschichte für sich beansprucht haben – Tituba wird zur Herrscherin über ihren eigenen Mythos. Es entsteht eine Figur zwischen Horror und Humor, zwischen Gut und Böse, mit neuen Worten und neuen Werkzeugen. Denn um es mit der Schriftstellerin und Aktivistin Audre Lorde zu sagen: „Die Werkzeuge des Meisters werden niemals das Haus des Meisters niederreißen.“

Text, Regie: Zora H
Familie+Kinder | Jugendprogramm

It makes me feel...

partizipatives Jugendmusiktheater frei nach Henry Purcells The Fairy-Queen

Eine Gruppe junger Spieler*innen probt gemeinsam Ein Sommernachtstraum. Doch auf Vorschriften und Fremdbestimmung haben sie gar keine Lust und überhaupt – ist das eigentlich noch zeitgemäß? Sie beschließen, das Stück selbst in die Hand zu nehmen. Endlich tun und lassen können, was sie wollen! Und schon tauchen sie ein in ihre ganz eigene Sommernachtstraum-Welt. Ein magischer Theaterort! Hier kämpfen sie um die Vorherrschaft, suchen geschützte Orte für intime Szenen oder zum Proben für das ganz eigene Stück und dann gibt es da noch Puck … Ob das gut geht?

Jugendliche und junge Erwachsene spielen und musizieren gemeinsam mit Mitgliedern des Opernstudios. Die Musik von Henry Purcell u. a. trifft auf elektronische Klänge. Rap begegnet Operngesang. Die Reise beginnt.

Diese Produktion ents
Konzerte | Konzert

Landluftkonzert

Nordwestdeutsche Philharmonie
Galina Benevich, Sopran
Felix Hirn, Trompete
Nicolas Koeckert, Violine
Markus Huber, Leitung
Julia Ures, Moderation

Klaus Badelt: Fluch der Karibik
Gerónimo Giménez: El Barbero de Sevilla: Me llaman la primorosa
Arthur Sullivan: Patchwork-Ouverture
Jimmy Napes: James Bond – Spectre: The Writing’s On The Wall
Edward German: Tom Jones: Walzer-Lied
Grigoras Dinicu: Hora Staccato
Peter Tschaikowsky: Valse-Scherzo op. 34
Antonín Dvořák: Slawischer Tanz op. 46 Nr. 8 g-Moll
Gioachino Rossini: Wilhelm Tell: Ouvertüre
Jean-Baptiste Arban: Le Carnaval de Venise für Trompete und Orchester
Ruggero Leoncavallo: Mattinata
Antonio Bazzini: Tanz der Kobolde op. 25 für Violine und Orchester
Leroy Anderson: Irish Suite: The Irish Washerwoman
John Wi
Aufführungen | Ballett

Les Sylphides

Fokine / Hanan / Scholz

Les Sylphides
Choreographie: Michel Fokine
Bühnenbild und Kostüme: Darko Petrovic
Licht: Alex Brok
Einstudierung: Barbora Kohoutková
Musikalische Leitung: Ido Arad

Eden (Uraufführung)
Choreographie: Adi Hanan
Bühnenbild: Michael Seibert
Kostüme: Maya Bash
Licht: Alex Brok
Musikalische Leitung: Ido Arad

Jeunehomme
Choreographie: Uwe Scholz
Bühnenbild und Kostüme: Karl Lagerfeld
Rekonstruktion Kostüme: Catherine Voeffray
Einstudierung: Giovanni Di Palma
Musikalische Leitung: Ido Arad
Klavier: Johannes Piirto

Die Premiere von Les Sylphides während der ersten Pariser Saison von Serge Diaghilews Ballets Russes sorgte 1909 mit Tamara Karsawina, Anna Pawlowa, Alexandra Baldina und Vaslav Nijinsky als Solisten für großes Aufsehen. Ihr Choreograph, Michel Fo
Aufführungen | Komödie

Der nackte Wahnsinn

von Michael Frayn

»Der nackte Wahnsinn, morgen ist Premiere, wir hatten nur vierzehn Tage zum Probieren, wir wissen überhaupt nicht, wo’s langgeht, aber mein Gott, seien wir ehrlich, wer weiß das schon.« So beschreibt einer der Mitwirkenden die Generalprobe für ein neues Theaterstück, mit dem die Truppe ab morgen eigentlich auf Tournee gehen möchte. Es geht wirklich einiges schief, was auf einer Bühne schiefgehen kann: Verpasste Auftritte, verpatzte Abgänge, vergessene Requisiten, kein Text sitzt, das Spielensemble ist unglücklich und der Regisseur balanciert am Rande eines Nervenzusammenbruchs. Und dann sind da noch überall Sardinen… Die Probe kommt über den ersten Akt des Werkes nicht hinaus. Sie endet in hoffnungslosem Chaos und einer tiefen Sinnkrise aller Beteiligten.

Diesen Stückbeginn erleben wir
Aufführungen | Oper

Eugen Onegin

Pjotr I. Tschaikowskij (1840 – 1893)

Lyrische Szenen in drei Akten nach Alexander Puschkin

Konventionen, Alltag, Gewohnheit – das sind die Zutaten eines ereignislosen Lebens, das den Menschen in Tschaikowskijs EUGEN ONEGIN gemein ist. Fernab der Stadt, eingeschlossen in ein ländliches Szenario, kreisen die Figuren der 1879 in Moskau uraufgeführten Oper ausweglos um ihren Alltag, beziehen sich aufeinander – wobei der Titelheld den Kern der miteinander verflochtenen Beziehungen bildet.

Eugen Onegin, ein junger, aristokratischer Dandy, reist mit seinem Freund Lenski aufs Land, um dessen Verlobte Olga zu besuchen. Während Olga sich lebenslustig gibt und ihre verwitwete Mutter Larina wehmütig auf vergangene Zeiten blickt, flüchtet sich Tatjana, Olgas Schwester, in die Lektüre ihrer Bücher. In Onegin sieht Tatjana die Realisa
Ereignisse | Konzert

Jephta

HWV 70 - Oratorium von G. F. Händel

Musikalische Leitung: Christophe Rousset
Solist*innen: Deborah Cachet (Iphis), Sophie Harmsen (Storge), Tim Mead (Hamor), Jeremy Ovenden (Jephta), Edwin Crossley-Mercer (Zebul)
Les Talens Lyriques
Choeur de Chambre de Namur

Mit seinem Oratorium Jephta schuf Händel in Hochform ein faszinierendes Alterswerk. Für seine Fertigstellung brauchte er verhältnismäßig viel Energie und Zeit, was an seiner allmählichen Erblindung lag. 1751 konnte er es noch vollenden, bevor er ein Jahr später das Augenlicht vollständig verlor. Die biblische Grundlage des Richters Jephta, der sich ahnungslos mit einem göttlichen Gelübde dazu verpflichtete, seine Tochter zu ermorden, erhält von Händels Librettisten Thomas Morell ein Happy End: Ein Engel greift ein und verhindert die Opferung. Händel konnte mit die
Aufführungen | Konzert

Klingende Kunst im KHM

Donnerstagabend im Museum

Der Tod gehört unumgänglich zum Leben dazu, er fasziniert und ängstig die Menschheit gleichermaßen seit Anbeginn der Zeit. Es ist also kaum verwunderlich, dass das Thema sich auch in Bildender Kunst und Musik niederschlägt.

Besonders inspiriert hat die Mitglieder des Opernstudios der Volksoper Wien für dieses Konzert Hans Baldungs Gemälde Die drei Lebensalter und der Tod. Die jungen Künster:innen präsentieren neben Klassikern des Liedrepertoires von Schubert und Schumann auch Auszüge aus dem selten gespielten Zyklus Harawi von Olivier Messiaen. Ergänzt wird das Programm, passend zur vorösterlichen Zeit, durch Ausschnitte aus den Bach’schen Passionen.

Lassen Sie sich nach einem Gang durch die Sammlungen des Kunsthistorischen Museums im Bassano-Saal nieder und erleben Sie einen Abend z
Aufführungen | Musik

Abends im JOiN

Das JOiN als Ort für abendlichen Austausch und Musik: Mit Live-Podcasts, Late Night-Formaten – und unter Beteiligung der Stadt. Kunst und Kultur, Vereine, Gruppen und Communities, die eine Bühne suchen, sind eingeladen. Meldet euch unter: join@staatstheater-stuttgart.de

Einmal im Monat hostet das JOiN ihre Performances, Panels, Konzerte und Debatten, immer donnerstags. Das JOiN öffnet bereits ab 18 Uhr seine Türen (+Abendkasse) und ihr könnt an der JOiN-Bar den Abend mit uns beginnen.

pay what you want – ihr dürft zwischen 0 und 25 Euro zahlen, was ihr wollt! Tickets erhaltet ihr schon jetzt online.
Aufführungen | Ballett

Atonement

Ballett von Cathy Marston

Nach dem gleichnamigen Roman von Ian McEwan
Auftragskomposition von Laura Rossi

Ian McEwan, Jahrgang 1948, zählt zu den wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen englischen Literatur. In seinem Erfolgsroman Atonement von 2001 erzählt er von der lebenslangen Sühne einer frühen Schuld. Durch eine bewusste Falschaussage bringt Briony Tallis, eine pubertierende, übereifrige Autorin im England der 1930er-Jahre, den nicht standesgemässen Liebhaber ihrer älteren Schwester ins Gefängnis und zerstört das Leben und die Liebe zweier Menschen.
Atonement, auf Deutsch Abbitte, ist sowohl im Englischen als auch im Deutschen ein sehr selten gebrauchtes Wort. Dabei ist das demütige Um-Verzeihung-Bitten ein zutiefst menschlicher Akt und ein Zeugnis von grosser Reue und Selbstüberwindung. Obwohl sie den
Ereignisse | Theater

Lacrima

Caroline Guiela Nguyen

Weltpremiere / Koproduktion

Ein Haute-Couture-Haus erhält von der britischen Prinzessin den Auftrag, ein Brautkleid zu entwerfen. Ohne das Endprodukt zu kennen, arbeiten über acht Monate hinweg die Schnittzeichnerin in Paris, die Spitzenklöpplerin in der Normandie und der Handsticker in Mumbai an unterschiedlichen Enden dieses geheimen Projekts. Anhand der Entstehung eines königlichen Hochzeitskleides erzählt die französische Regisseurin Caroline Guiela Nguyen, die zum ersten Mal in Wien eine Arbeit zeigt, eine Geschichte von struktureller und privater Gewalt. Ein utopischer Akt: Während in der Wirklichkeit alle Beteiligten zum Stillschweigen verpflichtet sind, werden auf der Bühne ihre Schicksale und Träume erzählt. Guiela Nguyen gelingt eine berührende Meditation über die Tränen (ital
Aufführungen | Schauspiel

In den Gärten oder Lysistrata Teil 2

von Sibylle Berg

In der politisch korrekten, veganen, durchgegenderten Gegenwart scheint der Geschlechterkampf ausgefochten. Vorbei die Zeit, als Männer Frauen noch die Welt erklärten und Frauen schlechten Sex erdulden mussten. Frauen sitzen längst in Führungspositionen und brauchen Männer nicht einmal mehr zur Fortpflanzung. Doch wohin mit den einstigen Herren der Schöpfung, die sich im erbitterten Wettbewerb aufgerieben haben und irgendwann zum Streik aufriefen, für sexuelle Abstinenz gegen das Gefühl der Unterlegenheit? Wie in einem Naturkundemuseum werden gemeinsam noch einmal Gärten der Vergangenheit durchstreift, die nie ein Paradies waren: Stationen alter Paarbeziehungen, vom ersten Kennenlernen bis zur Familiengründung. Die Rollenbilder haben hier zwar noch – im Sinne patriarchaler Ordnungssysteme
Aufführungen | Schauspiel

Die Sorglosschlafenden, die Frischaufgeblühten

von Christoph Marthaler mit Texten von Friedrich Hölderlin

„Wie war denn ich? War ich nicht wie ein zerrissen Saitenspiel? Ein wenig tönt ich noch, aber es waren Todestöne.“
Hölderlin, »Hyperion«

Es gibt neben dem Dichtergenie und neben dem Wahnsinnigen auch einen fast alltäglichen Hölderlin, der mit den Widersprüchen des Daseins kämpft, der sein Leben nicht im Griff hat und in seiner Verzweiflung Dinge zu Papier bringt, die uns in ihrer schlichten wenn auch manchmal paradoxen Einfachheit auf eine fast selbstverständliche Weise ansprechen und fesseln. Kein hoher Ton, keine Huldigung an das alte Griechenland und seine Götter und Held*innen sondern profanes Leiden, Ratlosigkeit und Überanstrengung sind dann seine Themen, trübe, voller Selbstzweifel und angewidert von den dumpfen Verhältnissen und stumpfen Mitmenschen und der Einsicht, selber auc
Ereignisse | Konzert

Portrait Sofia Gubaidulina

Mitglieder des NDR Elbphilharmonie Orchesters

David Spranger, Fagott
Mitglieder des NDR Elbphilharmonie Orchesters
Dirigent: N.N.

Sofia Gubaidulina:
Am Rande des Abgrunds für sieben Violoncelli und zwei Aquaphone
Mirage: Die tanzende Sonne (Fata Morgana)
Konzert für Fagott und tiefe Streicher

Vorliebe für tiefe Töne

An zahlreichen Werk-Etappen ihres umfangreichen Schaffens lässt sich Sofia Gubaidulinas Faszination für die Klänge des tiefen, größer besetzten Streicherapparats ablesen. Werke für ein Ensemble von Cellisten gibt es einige, und auch der Kontrabass spielt in mehreren ihrer Stücke eine herausgehobene, charakteristische Rolle. So lag es nahe, dieser besonderen Vorliebe der bei Hamburg lebenden, heute 92 Jahre alten Komponistin in einem Konzert genauer nachzugehen – und auf diese Weise ein besondere
Konzerte | Konzert

Simon Rattle dirigiert Bruckner und Widmann

Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle, Dirigent
Stefan Dohr, Horn

Jörg Widmann: Konzert für Horn und Orchester (Uraufführung). Kompositionsauftrag der Stiftung Berliner Philharmoniker
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 6 A-Dur

Bruckners Sechste Symphonie gehörte lange zu den unterschätzten Werken des Komponisten. Das liege daran, so Sir Simon Rattle, dass sie die gängigen Erwartungen an eine Bruckner-Symphonie nicht erfülle. Sie ist kürzer, transparenter und weniger pathetisch als gewohnt, »ein Stück voller Humor und Wagemut«. Bruckner selbst scheint das so gesehen zu haben, denn launig meinte er, die Sechste sei seine »keckste«. Zur Eröffnung des Programms dirigiert Simon Rattle die Uraufführung eines Hornkonzerts, das Jörg Widmann, Composer in Residence der Saison, für unseren So
Aufführungen | Konzert

Angela Aux

Space is the Place

Space is the Place: auch auf seinem neuen Album grüßt Angela Aux aus der Astronauten-Perspektive. Die zeitlose Platte verbindet die Fixsterne 70ies Folk, HipHop-Producing und Post-Pop: als würde John Lennon in einem Computerspiel J-Dilla zum Tee treffen oder Tame Impala eine verlorene Paul McCartney Demo remixen. Lyrisch kommentiert der Songwriter auf dem kommenden Album “Spacelarking in the Age of Spiritual Machines” die menschliche Sehnsucht den Planeten zu verlassen und sich selbst zu überholen.

Nach dem gefeierten Hybrid-Album “Instinctive Travels on the Paths of Space and Time” (Album, Science-Fiction-Erzählung und Theaterstück) bleibt der Songwriter im Thema Zukünftigkeit. Auf dem verträumten Longplayer “Spacelarking in the Age of Spiritual Machines” erkundet Angela Aux die fanta
Konzerte | Konzert

Gewandhausorchester / Semyon Bychkov / Karen Gomyo

Gewandhausorchester
Semyon Bychkov, Dirigent
Karen Gomyo, Violine

Dmitri Schostakowitsch: 1. Konzert für Violine und Orchester a-Moll op. 77 (rev. op. 99)
Richard Strauss: Eine Alpensinfonie op. 64

KONZERTANTE KLETTERPARTIE
Zwischen der 9. und 10. Sinfonie klafft eine merkwürdige Lücke im Orchesterschaffen des Schnellschreibers Dmitri Schostakowitsch. Während er sonst eine Sinfonie der andern folgen ließ, verstummte er nach der subversiv die Erwartungen untergrabenden Neunten auf diesem Gebiet für acht Jahre. Wieder einmal geriet er ins Kreuzfeuer der Kritik und verlor die für den Lebensunterhalt so wichtigen Lehrämter. Ein großes Orchesterwerk entstand aber doch in dieser dunklen Zeit: das 1. Violinkonzert. Von Juli 1947 bis März 1948 arbeitete Schostakowitsch daran. Dann versch
Aufführungen | Musik

NEW HAMBURG: Songs For Joy - Die Gala

Jacques Palminger und Carsten »Erobique« Meyer

Premiere: 29.5.2024

Im Herbst 2006 stand eine Anzeige in allen Berliner Zeitungen: „Lieben Sie Musik? Schreiben Sie gerne? Schicken Sie uns Ihre Texte!“. Im Gorki Theater freuten sich Carsten »Erobique« Meyer und Jacques Palminger über die eingesandten Gedichte, die sie in ihrem mobilen Musikstudio in nur zwei Wochen vertonten. Dabei entstanden so schöne Songs wie »Wann strahlst du?«.

Die gute Nachricht: im Mai 2024 gibt es »Songs For Joy« in Hamburg!

»Songs For Joy« könnte auch »Ihr Song« heißen, sogar werden: Sie bringen den Text zu Papier, der schon immer zum Soundtrack Ihres Lebens passt, auch wenn die Tonspur noch fehlt, und schicken ihn an unser Team. Und es passiert, was im Leben selten vorkommt, sofortige Wunscherfüllung: Der Text wird umgehend vertont und eingespielt von
Aufführungen | Tanz

SHOWCASE VII: Witness

Tanzstück von May Zarhy

Mit der inzwischen siebten Ausgabe von Showcase setzen wir in der Spielzeit 2023/2024 unser erfolgreiches Format für zeitgenössischen Tanz fort. Für die jährlich wiederkehrende Programmreihe konnten bisher mit Anthony Missen aus Manchester (Mavericks and Sheep und Uninvited), dem Schweden Peter Svenzon (Persona), Samuel Mathieu aus Frankreich (Mili[tanz!]), dem Dänen Sebastian Kloborg (Showstopper) und dem Israeli Yaron Shamir (HoME) international tätige Choreografen für dieses Format gewonnen werden.

Für Showcase VII: Witness wird die in Berlin und Tel Aviv lebende Choreografin May Zarhy zu Gast sein. Witness ist ein Stück für fünf Tänzer:innen und eine aufgezeichnete Stimme. In einem intimen Raum konzentrieren sich die Bewegungen der Tänzer:innen darauf, sich gegenseitig zu spüren und
Ereignisse | Theater

Parallax

Kornél Mundruczó / Proton Theatre

Drei Generationen einer Familie in einer engen Wohnung in Budapest: Die Großmutter, die es ablehnt, eine Ehrenmedaille als Überlebende des Holocaust anzunehmen; die Tochter, die einen Nachweis für ihre jüdische Identität braucht, um ihrem Sohn einen Schulplatz in der neuen Heimat Berlin zu sichern; der erwachsene Sohn, der auf der Suche nach seiner eigenen Identität als homosexueller Mann ist. Allen stellen sich die gleichen Fragen: Können wir uns von vererbten Identitätszuschreibungen befreien? Wann ist Identität ein Privileg, wann wird sie zur Last? Alles hängt vom Blickwinkel ab. Mit PARALLAX (der Begriff bezeichnet die scheinbare Änderung der Position eines Objekts bei verschiedenen Blickwinkeln) erarbeiten der ungarische Regisseur Kornél Mundruczó und seine freie Theatergruppe Proton
Ausstellungen | Ausstellung

(Un)seen Stories. Suchen, Sehen, Sichtbarmachen

In den Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin befinden sich unzählige Objekte, die überraschende, verborgene Geschichten und Provenienzen haben. Diese Geschichten und die Methoden, die Museumsmacher*innen nutzen, um sie zu erforschen und zu erzählen, stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Die jungen Kurator*innen und Wissenschaftler*innen präsentieren Objekte mit persönlicher Bedeutung und erzählen ihre oft spannenden oder tragischen Geschichten.

Viele Objekte – vier Ansätze

Ob ein 30 kg-schwerer Reformationsteppich, ein gefälschter van Gogh oder demontierte Fassadenelemente des Palasts der Republik: Was auf den ersten Blick nichts gemeinsam hat, ermöglicht durch neue Perspektiven, Technologien, Provenienzforschung und kulturellen Wandel die Entdeckung emotionaler, überraschende
Familie+Kinder | Familienkonzert

GLOCKE Sockenkonzert: Golden Green

Claudia Spörri, Puppenspiel
Kristīne Cīrule, Gesang
Michael Bohn, Kontrabass

»Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh, und höret den fleißigen Musikern zu!« Diese Zeilen eröffnen die Sockenkonzerte und laden ein in die stimmungsvolle Atmosphäre des Kleinen Saals. Puppenspielerin Claudia Spörri und Öhrchen, ein kleines Wesen mit großen Lauschern, begleiten uns und gemeinsam entdecken wir viel Neues aus der Welt der Musik.

Das Duo Golden Green kombiniert Elemente von Singer/Songwriter und Folk mit Jazz. Inspiriert von der skandinavischen Natur und ihren Lichtstimmungen schaffen sie mit ihren schillernden Kompositionen magische Klanglandschaften, die erdig und luftig zugleich anmuten. In einer intimen Atmosphäre treten Kontrabass und Stimme in Dialog und Diskussion, um gle
Ereignisse | Führung

Musikinstrumente aus vier Jahrhunderten

Führung mit Anspiel ausgewählter Tasteninstrumente durch die Dauerausstellung „Historische Musikinstrumente“ mit Christiane Barth (Stiftung Händel-Haus)

Ticket Preise: 8 € (Teilnehmerzahl begrenzt)

Dauer 60 Minuten
Ereignisse | Konzert

Messia HWV 56

HWV 56 in der Dublin-Version 1742
Oratorium von G. F. Händel

Musikalische Leitung: Alexander Schneider
Ensemble Polyharmonique
Solist*innen: Magdalene Harer, Joowon Chung, Anna Nesyba (Sopran), Rupert Enticknap, Timothy Morgan (Alt), Johannes Gaubitz, Christopher Renz (Tenor), Matthias L. Lutze, Felix Rumpf, Cornelius Uhle (Bass)
Wrocław Baroque Orchestra

4000 Chorsänger im Messias – das war in London 1883, auf dem Höhepunkt des Nationalismus, gerade genug. Aber bei der Uraufführung in Dublin 1742 wollte Händel nur einen kleinen Chor und ein Streichorchester – nicht einmal Oboen brauchte er, um wundervolle Klänge hervorzubringen. Trompeten beim Hallelujah – das allerdings musste schon sein! Dies alles wissen wir von Donald Burrows, der die Aufführungstradition genau studiert hat. In London hatte die italienische Oper damals keinen Erfolg
Aufführungen | Führung

Führung durchs Schillertheater

Wann wurde die Komische Oper Berlin gegründet? Was hat es mit dem »komischen« Namen auf sich? Und wie sieht es eigentlich hinter dem Vorhang des Schillertheaters aus? Antworten auf all diese Fragen bekommen Sie bei einer Führung durch die Komische Oper Berlin im Schillertheater. Angereichert mit wunderbaren Theateranekdoten, unterhaltsamen Rückblicken und futuristisch-digitalen Ausblicken, schauen wir ganz genau hinter die Kulissen. Erleben Sie den Zauber der Bühne hautnah!

Unsere Führungen können Sie auch als Spezialführungen für Familien sowie mit den Themenschwerpunkten Maske, Kostüm, Requisite, Orchester oder Bühnenbild buchen. Ab 10 Personen exklusiv für Sie auch als individuelle Führung möglich!

ab 8 Jahren
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt
Ereignisse | Theater

Parallax

Kornél Mundruczó / Proton Theatre

Drei Generationen einer Familie in einer engen Wohnung in Budapest: Die Großmutter, die es ablehnt, eine Ehrenmedaille als Überlebende des Holocaust anzunehmen; die Tochter, die einen Nachweis für ihre jüdische Identität braucht, um ihrem Sohn einen Schulplatz in der neuen Heimat Berlin zu sichern; der erwachsene Sohn, der auf der Suche nach seiner eigenen Identität als homosexueller Mann ist. Allen stellen sich die gleichen Fragen: Können wir uns von vererbten Identitätszuschreibungen befreien? Wann ist Identität ein Privileg, wann wird sie zur Last? Alles hängt vom Blickwinkel ab. Mit PARALLAX (der Begriff bezeichnet die scheinbare Änderung der Position eines Objekts bei verschiedenen Blickwinkeln) erarbeiten der ungarische Regisseur Kornél Mundruczó und seine freie Theatergruppe Proton
Aufführungen | Musiktheater

FormA

Musikalische Stückentwicklung des Team XL
Team-Festspiele 2024

Nachdem sie eine Spielzeit lang getanzt, gesungen, getextet, gespielt und weitere kreative Formen erprobt haben, stehen unsere X-Teams in den Startlöchern für die Präsentationen ihrer Stückentwicklungen! Im Rahmen der Team-Festspiele 2024 zeigen knapp 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene, was sie in den fünf Tanz- und Musiktheaterclubs der Staatsoper erarbeitet haben und freuen sich, dem Publikum ihre vielschichtigen Ergebnisse zu zeigen.

Dunkelheit, Nebel, Stille. Nach und nach verdichten sich Klänge und Geräusche zu einem Geflecht von Intrigen und Geheimnissen. Die Szene offenbart fünf Figuren, die im permanenten Konflikt mit den anderen und sich selbst stehen.

Mal musikalisch, mal spielerisch und mal ganz formal erzählen sie von Mustern, Verstrickungen und Verirrungen einer Krim
Aufführungen | Oper

L'Orfeo

Favola in Musica in einem Prolog und fünf Akten von Claudio Monteverdi (1567-1643)

Libretto von Alessandro Striggio

Am 24. Februar 1607 brach in Mantua eine neue Zeitrechnung der Musikgeschichte an. Vor einem kleinen Kreis höfischer Gäste erklang zum ersten Mal L’Orfeo, die musikalische Fabel des örtlichen Hofkomponisten Claudio Monteverdi. Die Uraufführung markiert nicht weniger als die Geburtstunde der Kunstform Oper, denn der Komponist hatte als erster erkannt, was es bedeuten kann, wenn Musik gesungene Szene wird: Eingebunden in einen dramatischen Handlungskontext kehren die Figuren auf der Bühne wie nie zuvor ihr innerstes Empfinden nach aussen. Der Held in Monteverdis erster Oper ist Orpheus, und der thrakische Ursänger gibt gleich den Anspruch vor, den die neue Form einlösen will: Er singt zum Steinerweichen schön. Seinem Gesang wohnt die Kraft totaler Grenzübe
Ereignisse | Theater

Hamlet. Nach William Shakespeare

Christiane Jatahy

2024: eine zeitgenössische Wohnung in einer anonymen Stadt. Hamlet versucht, vom bloßen Denken und Wünschen ins Handeln zu kommen, von der Melancholie zur Leidenschaft – und vielleicht gar zur Rebellion. Die brasilianische Regisseurin Christiane Jatahy – Preisträgerin des Goldenen Löwen der Biennale von Venedig – widmet sich dem berühmtesten Satz Shakespeares: Sein oder Nichtsein. Aber sie stellt die Frage radikaler: Handeln oder Resignieren? Hamlet erwacht in der Gegenwart als Frau und sieht sich mit der Gewalt des Patriarchats und der eigenen Vergangenheit als männlicher Hamlet konfrontiert. Bewaffnet mit einer Kamera untersuchen Hamlet, ihre Mutter Gertrude und ihre Verlobte Ophelia Vergangenheit und Gegenwart. Ihr Ziel: die Gesellschaft der Zukunft zu erschaffen. Aber was sind die Hebe
Aufführungen | Ballett

Im siebten Himmel

Choreographie Martin Schläpfer, Marco Goecke, George Balanchine

Marsch, Walzer, Polka
Musikalische Leitung: Patrick Lange
Komponist: Johann Strauß (Sohn) Josef Strauß Johann Strauß (Vater)
Choreographie: Martin Schläpfer
Bühne und Kostüme: Susanne Bisovsky
Licht: Robert Eisenstein

Uraufführung
Musikalische Leitung: Jendrik Springer
Komponist: Gustav Mahler
Choreographie: Marco Goecke
Bühne und Kostüme: Thomas Mika
Licht: Udo Haberland
Dramaturgie: Nadja Kadel

Symphony in C
Musikalische Leitung: Patrick Lange
Komponist: Georges Bizet
Choreographie: George Balanchine
Einrichtung und Adaptierung der Kostüme: Stephanie Bäuerle
Licht: nach Perry Silvey
Einstudierung: Patricia Neary

Eine Tänzerin schreibt eine Sehnsucht in den Raum. Es ist ein Solo von fließender Gelöstheit, sich entfaltend über jenen sanften Klangwellen, mit denen
Ereignisse | Konzert

Danse l’Europe

Eine Achse zwischen Istanbul, Paris und London, und Händel mittendrin

Musikalische Leitung: Mehmet Yesilcay
Tanz: Mareike Greb
Solistinnen: Marie-Sophie Pollak, Yaprak Sayar, Pera Ensemble

Werke von G. F. Händel, G. Ph. Telemann, A. Campra, J.-B. Lully und F. Couperin und Musik aus dem Serail

Durch seine Zusammenarbeit mit der französischen Tänzerin Marie Sallé tauchte Georg Friedrich Händel auch in die Welt des Tanzes ein. Danse l‘Europe ist ein sinnliches Erlebnis aus Musik und Tanz, das die europäische und osmanische Kultur meisterhaft verknüpft und die reichen kulturellen Querverbindungen der Musik des europäischen Barock beleuchtet. Das vielfältige Programm spannt einen Bogen von Händels Werken zu Meistern der französischen Barockmusik wie Couperin, Lully und Ferriol. Ergänzt wird dieser europäische musikalische Rahmen durch osmanische Musik aus
Aufführungen | Oper

Die Dreigroschenoper

Ein Stück mit Musik von Bertolt Brecht und Kurt Weill unter Mitarbeit von Elisabeth Hauptmann

Ein Stück mit Musik in einem Vorspiel und acht Bildern
nach John Gays The Beggar's Opera
von Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik)
unter Mitarbeit von Elisabeth Hauptmann

Seit bald 100 Jahren begeistert Die Dreigroschenoper mit Tempo, Witz, bissiger Satire und natürlich den unsterblich gewordenen Songs von Kurt Weill. Ganovenboss Macheath und Bettlerkönig Peachum liefern sich einen Schäbigkeitswettbewerb vom Feinsten. Peachums Tochter Polly sieht sich nicht als Anlagekapital und heiratet Macheath aus Liebe. Die Hure Jenny rächt sich mit ihren Mitteln. Doch eine Welt, die nur die jeweils besseren Gauner belohnt, kann keine gute sein: Wer am besten betrügt, gewinnt. Gnadenlos deckt Die Dreigroschenoper auf, was das Publikum nicht sehen will: Dass wir alle diejenigen sind, die di
Aufführungen | Oper

L’Orfeo

Claudio Monteverdi

Favola in musica in einem Prolog und fünf Akten Libretto von Alessandro Striggio

Der Mythos von Orfeo ist eine Geschichte über die Macht und die Ohnmacht der Musik, und so ist es kein Zufall, dass mit diesem Stoff die Kunstform »Oper« entstanden ist: Die Uraufführung von Claudio Monteverdis »L’Orfeo« am 24. Februar 1607 im Palast des Herzogs von Mantua gilt als Geburtsstunde der Oper und war ein musikgeschichtliches Ereignis, das weit über Italien hinausstrahlte. Programmatisch lassen Claudio Monteverdi und sein Librettist Alessandro Striggio das Werk mit einem Prolog der personifizierten Musik beginnen. Claudio Monteverdi verband als erster die neue Idee eines deklamierend gesungenen Dramas mit der musikalischen Darstellung menschlicher Emotionen. In der Semperoper ist Claudio Monteve
Literatur | Lesung

Freiheit

Gedenk-Veranstaltung

Für die diesjährige Gedenklesung greift die SAG das von der INITIATIVE FREIES WORT (Tomas Friedmann, Albert Lichtblau und Karl Müller) ausgegebene Generalthema „Freiheit“ auf und stellt auch ihren Veranstaltungsbeitrag zum Gedenken an die Salzburger Bücherverbrennung unter dieses Motto. SAG-Mitglieder werden ihre von einer Jury ausgewählten Texte zum Thema lesen.

Veranstalter: Salzburger Autor*innengruppe

Eintritt € 10/8/6
Ereignisse | Theater

Lacrima

Caroline Guiela Nguyen

Weltpremiere / Koproduktion

Ein Haute-Couture-Haus erhält von der britischen Prinzessin den Auftrag, ein Brautkleid zu entwerfen. Ohne das Endprodukt zu kennen, arbeiten über acht Monate hinweg die Schnittzeichnerin in Paris, die Spitzenklöpplerin in der Normandie und der Handsticker in Mumbai an unterschiedlichen Enden dieses geheimen Projekts. Anhand der Entstehung eines königlichen Hochzeitskleides erzählt die französische Regisseurin Caroline Guiela Nguyen, die zum ersten Mal in Wien eine Arbeit zeigt, eine Geschichte von struktureller und privater Gewalt. Ein utopischer Akt: Während in der Wirklichkeit alle Beteiligten zum Stillschweigen verpflichtet sind, werden auf der Bühne ihre Schicksale und Träume erzählt. Guiela Nguyen gelingt eine berührende Meditation über die Tränen (ital
Aufführungen | Oper

Messa da Requiem

von Giuseppe Verdi
Mit Texten von Martin Mutschler

Premiere: 31.5.2024

„Solange ich hier bin, kann ich nicht sterben.“

Die Regisseurin Elisabeth Stöppler kehrt nach Hannover zurück und verfolgt nach Trionfo und Mefistofele erneut die Frage nach Momenten des Übergangs: zwischen Diesseits und Jenseits, Wut und Verzweiflung, Trost und Liebe. Die szenische Bearbeitung von Giuseppe Verdis gewaltiger Totenmesse weitet den Raum bis zu den schwer greifbaren Rändern menschlichen Daseins. Es entsteht ein Ort der Erinnerung, zur Feier des Lebens.

Musikalische Leitung: James Hendry
Inszenierung: Elisabeth Stöppler
Szenische Mitarbeit: Felix Schrödinger
Bühne: Katja Haß
Kostüme: Gesine Völlm
Licht: Elana Siberski
Chor: Lorenzo Da Rio
Dramaturgie: Daniel Menne

In lateinischer Sprache mit deutschen Übertiteln

ca. 1 Stunde 45 Minuten
Aufführungen | Tanz

Real Victory

Zwischen Hip-Hop und Ballett: Tanzabend in zwei Teilen mit einem Intermezzo

Zugehörigkeit, Macht, Krieg, Gewinn, Verlust – auch das ist Tanz. Spuren davon finden sich noch heute in den charakteristischen Eigenheiten der beiden Tanzstile Hip-Hop und Ballett: die besondere Rhythmik und Virtuosität der Bewegungen, ein strenger Verhaltenskodex und ein ausgeprägtes Konkurrenzverhalten.

In ihrem Tanzabend verbinden die Französin Sandrine Lescourant und der Deutsche Dustin Klein diese zwei Bewegungssprachen und die Kulturen ihrer Herkunftsländer. Ihre These: Gewinnen ist nicht gleich Siegen. Was aber ist der Gewinn, nachdem wir uns am meisten sehnen und für den wir so sehr kämpfen?

Außerdem wird an diesem Abend die Gewinnerchoreografie des Tanzplattform Bern 2023 Produktionspreises von Theater Münster als Intermezzo zu sehen sein. Erstmals hat das The
Ereignisse | Konzert

Serse

HWV 40 (Wiederaufnahme Händel -Festspiele 2023)

Musikalische Leitung: Attilio Cremonesi
Inszenierung: Louisa Proske
Ausstattung: Jon Bausor
Solist*innen: Anna Bonitatibus (Serse), Leandro Marziotte (Arsamene), Franziska Krötenheerdt (Romilda), Vanessa Waldhart (Atalanta), Yulia Sokolik (Amastre), Andreas Beinhauer (Elviro), Michael Zehe (Ariodante)
Chor der Oper Halle
Händelfestspielorchester Halle

Als sich Georg Friedrich Händel 1737 ans Werk macht und seinen Serse komponiert, bedient er sich der von Herodot und Aischylos überlieferten Anekdoten und Erzählungen über den Perserkönig Xerxes und schafft eine Oper, die geschickt zwischen Komödie, Liebesdrama und Politthriller balanciert. Dieser Spur folgt auch die Regisseurin Louisa Proske und verlegt das Stück in unsere Gegenwart. Als Jetset-Oligarch reist Xerxes mit seinem Priva
Aufführungen | Oper

Carmen

Oper in vier Akten von George Bizet
Dichtung nach der Novelle des Prosper Mérimée
von Henri Meilhac und Ludovic Halévy

Wenn sie auftaucht, dauert es nicht lange bis zum Einschreiten der Obrigkeit. Die Rezeptionsgeschichte hat Georges Bizets Antiheldin Carmen zur Femme fatale mit Kassienblüte stilisiert, zum exotischen Männertraum mit wallendem rotem Kleid. Abseits der Zuschreibungen stachelt Carmen Fabrikarbeiterinnen auf, überlistet den Polizeiapparat, führt ein Leben außerhalb bürgerlicher Enge und lässt sich von keinem Mann das Leben diktieren. Zur Spielzeiteröffnung und als erstes Stück in der neuen Raumbühne ANTIPOLIS kehrt die berühmte Opernheldin nun als unbequeme Revolutionärin wieder.

Schon Prosper Mérimées Novelle, die der 1875 uraufgeführten Oper zugrunde liegt, zeichnet ein raues wie verklärtes Bild von der kriminellen Halbwelt in den Bergen und vom desertierten Offizier Don José, der sich i
Aufführungen | Schauspiel

Die Legende von Paul und Paula

von Ulrich Plenzdorf
mit Songs von Gundermann bis Rio Reiser

Paula trifft Paul vor ihrem Wohnhaus. Sie kennen sich nicht und gehen aneinander vorbei. Alles hätte anders laufen können. So ist es oft. Sie arbeitet in einem Supermarkt, ist alleinerziehende Mutter. Auf einer Kirmes lernt sie Colly kennen – nicht gerade ein Hauptgewinn, aber zumindest eine willkommene Ablenkung von ihrem eintönigen Alltag. Und wer weiß, vielleicht ist er ja die große Liebe. Sie wird schwanger, bekommt das gemeinsame Kind im Krankenhaus allein. Der Arzt warnt sie vor einer erneuten Schwangerschaft, schon dieses Kind hat sie kaum überlebt. Wieder zu Hause betrügt Colly sie mit einer andern. Nein, die große Liebe war er nicht. Vielleicht nimmt sie einfach das Angebot des gut situierten, aber deutlich älteren Geschäftsmannes Saft an. Er würde den Kindern ein Vater sein und s
Aufführungen | Oper

Die Liebe zu den drei Orangen

Serge Prokofieff (1891 – 1953)

Oper in einem Prolog und vier Akten
Französisches Libretto vom Komponisten & Véra Janacopoulos
nach Carlo Gozzis Komödie L’AMORE DELLE TRE MELARANCE

In französischer Sprache mit Übertiteln in Deutsch und Englisch

»Einige Kritiker scheinen wenigstens zu versuchen, zu verstehen, wen ich auf den Arm nehmen will: das Publikum, Gozzi, die herkömmliche Form der Oper oder einfach alle, die nicht lachen können!« (Prokofieff)

Ein oszillierendes, vitales Spiel um Märchen und Masken, mit Magiern und Monarchen, Prinzessinnen und Prinzen und vielen weiteren Figuren aus dem Reich der Fantasie – all das ist DIE LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN. Vor etwas mehr als 100 Jahren komponiert, wird die Oper nun im Bonner Opernhaus neu gesehen und vom Komödienspezialisten Leo Muscato in Szene gesetzt.

Die
Aufführungen | Schauspiel

Fabian oder: Der Gang vor die Hunde

Mit Texten von Arna Aley, Viktor Martinowitsch und Maryna Smilianets
nach dem Roman von Erich

Die Großstadt schimmert im bunten Licht der Häuserfronten und im Gewimmel der Menge irrt Jakob Fabian orientierungslos durch das brodelnde Berlin der Zwischenkriegszeit. Inmitten einer Gesellschaft, die sich in den Zauber der fiebrig entzündeten Nacht flüchtet statt der Realität des Tages ins Auge zu blicken, arbeitet der selbsternannte Moralist als Werbetexter und diskutiert mit seinem Freund Labude die eigene politische Resignation. Kurz verliert er sich mit Freundin Cornelia in die Hoffnung auf ein Morgen, doch mit jedem Tag schwinden die Illusionen, jede Utopie scheint zwecklos und die Zukunft ungewiss. Fabian trifft auf Gestalten, die sich im wackeligen Weltgebäude als lebensfähig zu behaupten wissen, bleibt selbst jedoch unfähig, seine Füße fest auf den Boden zu setzen oder eine ande
Aufführungen | Schauspiel

Arsen und Spitzenhäubchen

Eine schwarze Komödie von Joseph Kesselring

Pfalztheater Kaiserslautern

Zu seinem Leidwesen muss Mortimer, der Neffe der Schwestern Abby und Martha Brewster, eines Tages entsetzt feststellen, dass seine Tanten keineswegs nur von seelischem Leid geplagt werden, sondern wahrhaftige Leichen in ihrem Keller verstecken. Kurz vor ihrem Tod kamen diese älteren Herren in den Genuss vom gepanschten Holunderbeerwein der beiden betagten Damen – ein Getränk, das todsicher ihre seelischen und körperlichen Leiden linderte. Als auch noch Mortimers Bruder Jonathan, ein gesuchter Serienmörder, auftaucht, nimmt der ganze (Leichen-) Wahnsinn erst so richtig Fahrt auf…

Kesselrings 1941 am Broadway uraufgeführte schwarze Komödie erwies sich sofort als absoluter Publikumsrenner. Die legendäre Verfilmung mit Cary Grant besitzt längst Kultstatus. Reg
Aufführungen | Schauspiel

Das Bildnis nach Motiven des Dorian Gray

von Hannes Weiler, sehr frei nach Oscar Wilde

Uraufführung: 25.5.2024

In Oscar Wildes „Das Bildnis des Dorian Gray" übernimmt ein Portrait auf wundersame Weise den Alterungsprozess des Portraitierten, der selbst ewig jung zu bleiben scheint. Das Bild ist Schatten, Kehrseite, Fratze der Persönlichkeit des Modells, das sich äußerlich unberührt durch die Gesellschaft bewegt.
„Das Bildnis nach Motiven des Dorian Gray“ befragt die Konsistenz der Persönlichkeit. Authentisch-Sein ist wichtig – es geht darum, echt, ursprünglich und unverfälscht zu sein. Doch: Selbstinszenierung ist auch etwas Feines, im analogen wie im digitalen Raum. Können wir überhaupt trennscharf zwischen „echter“ und artifizieller Identität unterscheiden?
Wie wirken die Mechanismen der Selbstdarstellung z.B. in sozialen Medien auf die Persönlichkeiten der Darstellen
Aufführungen | Schauspiel

Die Schattenpräsidentinnen Oder: Hinter jedem großen Idioten gibt es sieben Frauen, die versuchen, ihn am Leben zu halten.

von Selina Fillinger / Deutsch von Nico Rabenald

Ein Tag extremer Herausforderungen in der Stabsstelle des Präsidenten: internationale Krisensitzungen, ein handfester Presseskandal, der eingedämmt werden muss, einander überlagernde Termine, die unverschiebbar sind und ein anstehender Wahlkampf. Alle Hände voll zu tun also für die Büroleiterin, die Pressechefin, die Sekretärin und die First Lady, zumal der Präsident selbst ausfällt. Zu allem Überfluss schlagen im Büro noch auf: die schwangere Geliebte des Chefs aus der Provinz und seine aus der Haft entlassene Schwester mit Drogenproblemen und eine investigative Journalistin mit Heißhunger auf brisante Details.

Wenn es stimmt, dass Komödien dazu da sind, die Fehler im System zuzuspitzen, um die Wirklichkeit zu erhellen, dann ist die Farce der US-amerikanischen Autorin Selina Fillinger
Aufführungen | Ballett

Cinderella

Ballett von Sabrina Sadowska

Ballett in 3 Akten (7 Bilder) von Sergej Prokofjew und Nikolai Wolkow op. 87
Choreografie und Inszenierung von Sabrina Sadowska

Cinderella, Aschenputtel, Cendrillon, Aschenbrödel – das ist die Geschichte eines ausgebeuteten Mädchens mit unbeugsamem Willen und Zuversicht, das trotz aller Erniedrigung seinen Lebensmut nicht verliert. Das Märchen Aschenputtel erschien ab 1812 in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm und geht zum Teil auf Charles Perraults Cendrillon aus dem Jahr 1697 zurück. Ludwig Bechstein übernahm es in sein Deutsches Märchenbuch unter dem Namen Aschenbrödel (1845).

Die bekannteste Bühnenversion dieses Märchens ist neben der Oper La Cenerentola von Gioachino Rossini das Ballett des russischen Komponisten Sergej Prokofjew, entstanden in den Kriegsjahren 1941 b
Ereignisse | Theater

Medeas Kinderen

Milo Rau

Medea gilt als berüchtigtste Beziehungstragödie der griechischen Antike. Der Konflikt gipfelt im Mord der Mutter an ihren eigenen Kindern, die in der Tragödie zum Schweigen verdammt sind. In Medeas Kinder stellt Milo Rau dieses klassische Arrangement auf den Kopf: Sechs Kinder im Alter von acht bis dreizehn Jahren ergreifen das Wort. Ausgehend von einem realen Kriminalfall und dem Mehrfachmord in Medea reflektieren sie die absurden und blutigen Tragödien der Erwachsenen und ihre eigene (tragische) Welt. Eine kleine Geschichte des Theaters und eine ebenso grausame wie poetische Schule des Lebens.

Regie: Milo Rau
Dramaturgie: Kaatje De Geest
Video: Moritz von Dungern
Licht: Dennis Diels
Kostüm: Jo De Visscher
Bühne: ruimtevaarders

Produktion: NTGent
Koproduktion: Wiener Fes
Konzerte | Konzert

Simon Rattle dirigiert Bruckner und Widmann

Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle, Dirigent
Stefan Dohr, Horn

Jörg Widmann: Konzert für Horn und Orchester (Uraufführung). Kompositionsauftrag der Stiftung Berliner Philharmoniker
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 6 A-Dur

Bruckners Sechste Symphonie gehörte lange zu den unterschätzten Werken des Komponisten. Das liege daran, so Sir Simon Rattle, dass sie die gängigen Erwartungen an eine Bruckner-Symphonie nicht erfülle. Sie ist kürzer, transparenter und weniger pathetisch als gewohnt, »ein Stück voller Humor und Wagemut«. Bruckner selbst scheint das so gesehen zu haben, denn launig meinte er, die Sechste sei seine »keckste«. Zur Eröffnung des Programms dirigiert Simon Rattle die Uraufführung eines Hornkonzerts, das Jörg Widmann, Composer in Residence der Saison, für unseren So
Aufführungen | Schauspiel

Die Kinder

von Lucy Kirkwood

Deutsch von Corinna Brocher

Das Physiker-Ehepaar Hazel und Robin wollte sich nach seiner Pensionierung endlich den Traum von einem Häuschen am Meer erfüllen: auf einer Wiese ein paar Kühe, die frische Milch liefern, selbstgezogenes Gemüse und Obst aus dem Garten, ein wenig Yoga und viel Ruhe; so ließe sich der gemeinsame Lebensabend gewiss genießen. Doch dann passiert eine Katastrophe. Ein Erdbeben und ein Tsunami sorgen in einem nahegelegenen Atomkraftwerk für eine Kernschmelze. Beide hatten als Wissenschaftler:innen den havarierten Reaktor konzipiert, das Kraftwerk mit aufgebaut, jahrzehntelang dort gearbeitet. Nun ist ihre Zukunft tatsächlich strahlend, allerdings vor Radioaktivität, wenngleich die Grenzwerte auf ihrem Stückchen Land wundersamerweise noch eben akzeptabel sind. Jetzt
Ereignisse | Schauspiel

Lear

Tragödie mit Musik

Premiere: 31.5.2024

Wir zeigen auf heiter-brutale Weise Shakespeares grandioses Doppelspiel vom alten König Lear mit seinen prächtigen Töchtern und dessen Freund Gloucester mit seinen stolzen Söhnen. Blind für die Wirklichkeit sind sie geworden dank ihrer Macht, die keinen Widerspruch verträgt. Das Phänomen der Bestätigungsfalle ist hochaktuell. Wenn einflussreiche Männer darin feststecken, kann das zu Kriegen, zumindest jedoch zur Vernichtung ganzer Familien führen. Wieder einmal ist es ein vermeintlich närrisches Geschöpf, das die Tragik der Hauptfigur und somit der ganzen Gesellschaft auf den Punkt bringt: "Du hättest nicht alt werden sollen, bevor du weise geworden wärst!"

Sechs Schauspieler*innen in 11 verschiedenen Rollen.

Regie: Brian Bell
Musik: Hans Petith
Übersetzung:
Aufführungen | Schauspiel

Konstanz, I love you

Soundtrack einer Stadt

„Konstanz, I love you" ist eine musikalische Liebeserklärung an Konstanz, komponiert aus Biographien, Erinnerungen und Träumen seiner Einwohner*innen und Gäste. Und mit der Liebe ist es manchmal so eine Sache. Leidenschaftlich und stilübergreifend spielen sich drei Künstler*innen durch die Stadt. Aus berührenden und skurrilen Erzählungen und musikalischen Glanzstücken schafft das Trio einen Abend, der Ihnen beim Schlendern durch die Stadt zukünftig in den Ohren klingen wird.

I know I'm lucky but I'm FRIGHTENED
Astrid North: Lightning

„Die Stadt hat sich für mich sehr verändert. Das bedeutet: Ich gehe mit anderen Augen durch die Stadt, seit meine Tochter auf der Welt ist. Ich bin der Erste aus meinem Freundeskreis, der Vater geworden ist. Jetzt treffen wir uns auf dem Matschplatz am
Konzerte | Konzert

Gewandhausorchester / Semyon Bychkov / Karen Gomyo

Gewandhausorchester
Semyon Bychkov, Dirigent
Karen Gomyo, Violine

Dmitri Schostakowitsch: 1. Konzert für Violine und Orchester a-Moll op. 77 (rev. op. 99)
Richard Strauss: Eine Alpensinfonie op. 64

KONZERTANTE KLETTERPARTIE
Zwischen der 9. und 10. Sinfonie klafft eine merkwürdige Lücke im Orchesterschaffen des Schnellschreibers Dmitri Schostakowitsch. Während er sonst eine Sinfonie der andern folgen ließ, verstummte er nach der subversiv die Erwartungen untergrabenden Neunten auf diesem Gebiet für acht Jahre. Wieder einmal geriet er ins Kreuzfeuer der Kritik und verlor die für den Lebensunterhalt so wichtigen Lehrämter. Ein großes Orchesterwerk entstand aber doch in dieser dunklen Zeit: das 1. Violinkonzert. Von Juli 1947 bis März 1948 arbeitete Schostakowitsch daran. Dann versch
Ereignisse | Konzert

NDR Elbphilharmonie Orchester / Jess Gillam / Marin Alsop

Beethoven: Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 / MacMillan: Saxofonkonzert / Prokofjew: »Romeo und Julia«-Suiten

NDR Elbphilharmonie Orchester
Jess Gillam, Saxofon
Dirigentin: Marin Alsop

Ludwig van Beethoven: Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 op. 72a
James MacMillan: Konzert für Saxofon und Orchester
Sergej Prokofjew: Suiten aus dem Ballett »Romeo und Julia« op. 64

Gipfelstürmerinnen

Schottische Tanzrhythmen sowie Höhepunkte aus Beethovens Oper »Fidelio« (bzw. »Leonore«) und Prokofjews Ballett »Romeo und Julia« – die US-amerikanische Dirigentin Marin Alsop hat sich ein schwungvolles Programm überlegt und entführt sie in eine der berühmtesten Liebesgeschichten der Welt: »Romeo und Julia«. Sergej Prokofjew verarbeitete den Shakespeare-Stoff zu einem Ballett, seinem wohl beliebtesten Werk. Später formte er aus den mitreißenden Melodien eigenständige Suiten, die längst auch im Konzerts
Familie+Kinder | Familienprogramm

Großes Kulturinsel-Kinderspektakulum

Spiel und Spaß im grüngeringeltem Freizeitpark mitten in der Zentrallausitz!

Viel gibt es zu entdecken: unterirdische Geheimgänge, Baumhäuser, bekletterbare Architekturen, Wipfelpfade, verrückte Tiere, archaische WellnessStätten, wilde Wasserspiele und vieles mehr.

Wir empfehlen das Spielen eines der ultimativen Legenden-Abenteuer von Turisede. Mit Hilfe einer Schatzkarte und Spielanleitung gelingt es nur den unerschrockensten und furchtlosesten Entdeckern die Lösung zu entknobeln! Es geht es auf die Jagd nach Hinweisen, kreuz und quer durch die Abenteuerwildniss. Abenteuer garantiert!
Familie+Kinder | Kinderprogramm

Kindertag - buntes Programm

Kinder 1,50 €, Erwachsene 2,00 €
Ereignisse | Ausstellung

NordArt 2024 - Internationale Kunstausstellung

Auf dem Gelände der historischen Eisengießerei in Schleswig-Holstein findet vom 1. Juni bis 6. Oktober 2024 die 25. NordArt statt. Die NordArt, eine der größten jährlichen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in Europa, feiert ihr Vierteljahrhundert-Jubiläum mit Sonderprojekten und stellt zu ihrem Geburtstag die Preisträgerinnen und Preisträger der vergangenen Jahre in den Mittelpunkt.

Jedes Jahr erreichen die NordArt rund 3000 Bewerbungen aus aller Welt. Die Werke von 200 ausgewählten Künstlerinnen und Künstler erzählen eine gemeinsame Geschichte unserer Zeit.

"Wie ein Seismograf zeichnet die Kunst die Erschütterungen der Gesellschaft auf. Sie spiegelt die Wahrheit und die Sehnsüchte der Menschheit wider. Künstlerinnen und Künstler in aller Welt sind auf dem Weg, um aus den Erfahru
Aufführungen | Familienprogramm

Wo­chen­end-Work­shop für Fa­mi­li­en

Das sind Workshops für spiel- und singfreudige Familien, die sich aktiv auf einen Besuch der Kinderoper vorbereiten wollen. Teilnehmen können Familien mit Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren. 60 Minuten lang spielen und singen alle gemeinsam, um an schließend gut vorbereitet und inspiriert die Opernvorstellung zu genießen.

Das sind Workshops für spiel- und singfreudige Familien, die sich aktiv auf einen Besuch der Kinderoper vorbereiten wollen. Teilnehmen können Familien mit Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren. 60 Minuten lang spielen und singen alle gemeinsam, um an schließend gut vorbereitet und inspiriert die Opernvorstellung zu genießen.

6–12 Jahre
Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt
Ereignisse | Theater

Die Rechnung

Basierend auf L´Addition von Tim Etchells, Bertrand Lesca und Nasi Voutsas
Tim Etchells

Ein Tisch, ein Sessel, eine Flasche. Und ein Glas Wein, das der Kellner dem Gast serviert. So die Ausgangssituation. Doch wer bedient hier wen? Oder wer dient wem?
Wer bezahlt am Ende die Rechnung oder macht einen Strich durch die des anderen? In der Arbeit des britischen Autors und Regisseurs Tim Etchells, die er ursprünglich mit Bertrand Lesca und Nasi Voutsas in Avignon entwickelte, werden Machtdynamiken genauso erbittert wie humorvoll in zahlreichen Variationen derselben Szene durchgespielt. Mit Tisch, Sessel und Flasche lädt die Freie Republik Wien in Kooperation mit dem Volkstheater in den Bezirken im Frühling und Herbst zur Slapstick- Komödie in alle 23 Wiener Bezirke: von der Tschauner Bühne in Ottakring bis zum Fußballklub in Floridsdorf. Denn Macht betrifft uns alle: Sie kann ei
Ereignisse | Stadtführung

"Halle, die Schöne"

Rundfahrt mit dem Oldtimer-Bus

So schön haben deutsche Großstädte einmal ausgesehen – nur in Halle kann man das noch heute bewundern. Ganze Stadtviertel mit Gründerzeit- und Jugendstil-Häusern verblüffen jeden, der Halle zum ersten Mal besucht: Dank der Kapitulation vor den amerikanischen Truppen blieb die Stadt 1945 von der Zerstörung verschont. Erhalten blieben dadurch auch die alten Baudenkmäler wie Dom, Marktkirche, Moritzburg, Neue Residenz, Renaissancehäuser oder die klassizistische Universität. Falls Sie also zwischen den Konzerten und Opernaufführungen genügend Zeit haben: Buchen Sie schon jetzt eine der spannenden Stadtführungen!

Ticket Preise: 35 €

Veranstalter: StattReisen Halle

Dauer: ca. 2 Std.
Ereignisse | Familienprogramm

Christoph Schmidt in Plauderlaune

Händels Sekretär erzählt aus seinem Leben

Familienführung mit Hagen Jahn (Museumspädagoge Stiftung Händel-Haus)

Ticket Preise: 8 € / Kinder freier Eintritt

Teilnehmerzahl begrenzt

Dauer 60 Minuten
Familie+Kinder | Kinderprogramm

Hieroglyphen - Schreiben wie die Alten Ägypter

Die Hieroglyphen der Ägypter gehören zu den ältesten Schriften der Welt. Im Workshop erfahrt ihr Spannendes über die altägyptischen Zeichen und lernt einige von ihnen zu lesen. Im Werkraum könnt ihr dann auf echtem Papyrus euren Namen in Hieroglyphen schreiben.

Teilnahmegebühr inklusive Eintritt: 10 € pro Familie (2 Personen), 15 € pro Familie (ab 3 Personen)

11:00 Uhr - 13:00 Uhr
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Online-Buchung erforderlich.
Aufführungen | Kammerkonzert

Kammer­musik 10

Konzert der Wiener Philharmoniker

Violine: Liya Frass, Dominik Hellsberg
Viola: Robert Bauerstatter, Thomas Hajek
Violincello: Bernhard Naoki Hedenborg, Bernadette Kehrer

Antonín Dvořák: Streichsextett in A-Dur, op. 48
Peter Iljitsch Tschaikowsky: Streichsextett in d-Moll, op.70 "Souvenir de Florence"

Keine Pause
Ereignisse | Stadtführung

Walking Dinner: Händels Gaumenfreuden

Eine Stadtführung mit Gästeführer an ausgewählte musikalische, malerische, historische und kulinarische Orte

Das Walking Dinner entführt Sie auf eine kulinarische, kurzweilige Erlebnistour durch die Altstadt von Halle. Im Mittelpunkt stehen Speisen aus Händels Zeit. Es verbindet Gaumenfreuden in vier exklusiv ausgewählten
Restaurants – vom feinen Süppchen über schmackhafte Vorspeisen bis hin zu einem gemütlichen Ausklang.

Veranstalter: StattReisen Halle

Ticket Preise: 89 €
Buchbar über die Webseite von Stattreisen: https://stattreisen-halle.de/
Konzerte | Familienkonzert

Peter und der Wolf

Familienkonzert der Hamburger Camerata

Hamburger Camerata
Ulrich Noethen, Erzähler
Andreas Peer Kähler, Moderation und Leitung

Andreas Peer Kähler:
Intrada Wolfada
Presenting the Orchestra
Sergej Prokofjew: Peter und der Wolf / Ein sinfonisches Märchen für Erzähler und Orchester op. 67

Zeitloses Vergnügen für die ganze Familie

Was passiert nicht alles, wenn Peter die Gartentür öffnet! Man erinnert sich vielleicht: Die Ente verlässt den Garten, die Katze jagt den Vogel, der Wolf verschlingt die Ente, Peter rettet ihn vor den Schüssen der Jäger, und am Schluss wird er im Triumphzug in den Zoo gebracht. »Ganz schön was los hier«, mag sich auch das Publikum denken, welches in diesem ebenso unterhaltsamen wie humorvoll präsentierten Familienkonzert außer Prokofjews Kinder-Klassiker auch eine geheimnisvol
Aufführungen | Kindertheater

Pippi Lang­strumpf

Franz Wittenbrink

Kinderoper in zwei Akten nach Astrid Lindgren [2022]
Libretto von Susanne Lütje und Anne X. Weber
Auftragswerk der Komischen Oper Berlin

»Ahoi und ohe!« – Pippi Langstrumpf zieht neu in die Villa Kunterbunt! Dort will sie auf ihren Vater warten, der als Kapitän bei ihrem letzten gemeinsamen Abenteuer auf hoher See verloren gegangen ist. Schnell freunden sich die Nachbarskinder Annika und Tommy mit diesem Mädchen an, das so furchtlos ist und in keine Schublade passen will.

Weder gefällt es ihr in der Schule, noch lässt sie sich in ein Kinderheim stecken. Selbst ein Kaffeekränzchen bei den Nachbarinnen bringt sie famos zum Platzen. Alles, was Pippi zum Leben braucht, hat sie: eine schier unendliche Fantasie und den klaren Willen, gemeinsam mit Annika und Tommy Spaß zu haben!

Empf
Konzerte | Kinderprogramm

Workshop: Kosmos Jazz

für Familien mit Kindern ab 6 Jahren

Der Jazz ist eine faszinierende Musikwelt, für viele ein echtes Lebensgefühl – und vor allem steht die Musik jedem offen. »Es ist der Geist des Jazz, inklusiv zu sein«, sagt der Pianist Herbie Hancock. Das gilt auch für den Workshop »Kosmos Jazz«: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer brauchen keine musikalischen Kenntnisse, sie lernen ganz ungezwungen einige typische Jazzinstrumente kennen, können sie allesamt ausprobieren und spielen am Ende zusammen ihr erstes Jazz-Stück.
Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Alle Teilnehmenden benötigen ein Ticket.
Kinder unter 6 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen.
Familie+Kinder | Familienprogramm

Copy Monster

Workshop / Familien

Der Teufel steckt im Detail! Hieronymus Bosch war der Maler der Monster und Dämonen. Seine Gemälde wurden oft kopiert, beispielsweise von Lucas Cranach. Inspiriert von den Bildern erzeugst du eigene Monster. Zum Einsatz kommen verschiedene Reproduktionstechniken wie Abklatsch mit Tusche und Plastikfolie, Kohlepapier und verfremdende Kopien.

14:00 Uhr - 16:00 Uhr

Teilnahmegebühr inklusive Eintritt: 10 € pro Familie (2 Personen), 15 € pro Familie (ab 3 Personen)
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Online-Buchung erforderlich.
Familie+Kinder | Familienprogramm

Zieh mich neu an! Style-Update für antike Held*innen

Workshop / Familien

Venus, Hermes oder Herakles benötigen ein Style-Update. Wie wurden die Gött*innen und Helden*innen der Antike über tausend Jahre später dargestellt? Wie würden sie heute, noch einmal tausend Jahre später, aussehen? Schneidert modische Kleider für die Gottheiten und versorgt sie mit neuen Requisiten.

14:00 Uhr - 16:00 Uhr

Teilnahmegebühr inklusive Eintritt: 10 € pro Familie (2 Personen), 15 € pro Familie (ab 3 Personen)
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Online-Buchung erforderlich.
Konzerte | Kinderprogramm

Workshop: Kosmos Jazz

für Familien mit Kindern ab 6 Jahren

Der Jazz ist eine faszinierende Musikwelt, für viele ein echtes Lebensgefühl – und vor allem steht die Musik jedem offen. »Es ist der Geist des Jazz, inklusiv zu sein«, sagt der Pianist Herbie Hancock. Das gilt auch für den Workshop »Kosmos Jazz«: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer brauchen keine musikalischen Kenntnisse, sie lernen ganz ungezwungen einige typische Jazzinstrumente kennen, können sie allesamt ausprobieren und spielen am Ende zusammen ihr erstes Jazz-Stück.
Bitte beachten Sie: Dieses Angebot richtet sich an Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Alle Teilnehmenden benötigen ein Ticket.
Kinder unter 6 Jahren können an diesem Workshop nicht teilnehmen.
Aufführungen | Familienprogramm

Führungen für Familien

Wann wurde die Komische Oper Berlin gegründet? Was hat es mit dem »komischen« Namen auf sich? Und wie sieht es eigentlich hinter dem Vorhang des Schillertheaters aus? Antworten auf all diese Fragen bekommen Sie bei einer Führung durch die Komische Oper Berlin im Schillertheater. Angereichert mit wunderbaren Theateranekdoten, unterhaltsamen Rückblicken und futuristisch-digitalen Ausblicken, schauen wir ganz genau hinter die Kulissen. Erleben Sie den Zauber der Bühne hautnah!

Wenn Sie gemeinsam mit Kindern einen ersten Einblick ins Opernhaus bekommen möchten, dann empfehlen wir unsere fröhlichen und auf die Bedürfnisse von Kindern unterschiedlichen Alters angepassten Führungen für Familien. Ob der Blick für Details oder auf's große Ganze – in dieser Führung betrachten wir das Opernhaus mi
Aufführungen | Führung

Einblicke

Führung durch Theatergebäude und Werkstätten

An über 300 Abenden im Jahr hebt sich der Vorhang an den Staatstheatern für Oper, Schauspiel oder Ballett – und die Künstler stehen im Rampenlicht. Doch was geschieht im Theater eigentlich tagsüber und wie entsteht eine große Bühnenproduktion? Öffnen Sie mit uns Türen die dem Publikum sonst verschlossen bleiben und erfahren Sie, was hinter den Kulissen der Staatstheater geschieht! Die Führung zeigt unter anderem Foyers und Zuschauerraum des Opernhauses sowie einige Theaterwerkstätten.

Treffpunkt: Freitreppe Opernhaus

Dauer: ca. 90 Minuten; Treffpunkt: Freitreppe Opernhaus

Altersempfehlung: ab 7 Jahren
Ereignisse | Führung

"Merci, Monsieur Haendel"

Führung durch die Jahresausstellung „Charme · Esprit · Galanterie – Händel und Frankreich“ mit Christiane Barth (Stiftung Händel-Haus)

Ticket Preise: 8 € (Teilnehmerzahl begrenzt)

Dauer 45 Minuten
Ereignisse | Oper

Titus L’Empéreur

HWV A5 - Rekonstruktion des Opernfragments von G. F. Händel
Opera Settecento

Musikalische Leitung: Leo Duarte
Solist*innen: Finalist*innen der Handel Singing Competition London

Könnte Händel an einer Aufführung dieser Oper teilhaben, würde er sich sicher wundern: „Die habe ich doch gar nicht fertig komponiert!“ Hat er auch nicht – es sind nur die Ouvertüre und drei Szenen erhalten, und doch ist die ganze Oper Titus l’Empéreur bei den diesjährigen Händel-Festspielen zu erleben, und zwar ausschließlich mit Musik aus Händels Feder. Das Ensemble Opera Settecento und sein musikalischer Leiter Leo Duarte haben in Kooperation mit dem Händel-Haus Halle dieses ehrgeizige Projekt realisiert. Händel und sein Hausdichter Giacomo Rossi orientierten sich bei der Gestaltung der Handlung nah an Jean Racines Drama Bérénice, bevor die Arbeit aus pragmatischen Gründen eingestellt
Aufführungen | Familienprogramm

Familienführung

Warum hängen in unserem Zuschauerraum so viele Fernseher? Wie kann man riesige Ölgemälde innerhalb von Sekunden verschwinden lassen? Und wie macht man falsche Bärte?

Bei den regelmäßig stattfindenden Führungen für Familien durch das Opernhaus lassen wir uns in die Karten schauen!

Freier Eintritt für Kinder bis 16 Jahre.
Aufführungen | Familienprogramm

Musikgeschichten «Die chinesische Nachtigall»

Für Kinder ab 7 Jahren, in Begleitung von Erwachsenen

mit Musik von Igor Strawinsky

Der Kaiser von China muss aus einem Reiseführer erfahren, dass der Gesang der Nachtigall das Allerschönste sei, was es in seinen prächtigen Gärten zu erleben gibt. Sofort schickt er seine Diener los, damit sie ihm diese Nachtigall in seinen Palast bringen. Und fürwahr: Der Kaiser liebt den bezaubernden Gesang der Nachtigall über alles.

Eines Tages schenkt ihm der japanische Kaiser eine künstliche Nachtigall, die reich mit Juwelen verziert ist und unzählige Male hintereinander exakt die gleiche Melodie singen kann. Doch bereits nach einem Jahr geht der mechanische Vogel kaputt. Und die echte Nachtigall ist der Enge des Palastes entflohen...

Auf der Studiobühne werden aus Geschichten Szenen mit Musik. Unsere jungen Gäste lernen live gespielte Instrument
Aufführungen | Kurs

Open Class

Trainieren wie das Staatsballett Hannover! Ab 15 Jahren

Über den Dächern der Stadt trainieren, an einem besonderen Ort ganz oben im Opernhaus, an dem das Staatsballett täglich unzählige Schritte tanzt. Das ist möglich in der Open Class, die samstags im Großen Ballettsaal stattfindet.

Das Training richtet sich an begeisterte Tänzer:innen ab 15 Jahren, die bereits ca. 3 bis 4 Jahre Ballettunterricht nehmen. Die Teilnahmegebühr von 10 € pro Training wird in bar am Tag des jeweiligen Trainings eingesammelt.

Choreografische Leitung: Aisha Arechaga

Die Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist erforderlich unter: ballettbetriebsbuero@staatstheater-hannover.de
Treffpunkt: jeweils um 15 Uhr am Bühneneingang
Aufführungen | Kurs

Open Class

Ballettunterricht zum Mitmachen

Das Wiener Staatsballett bietet mit seiner wöchentlichen Open Class ein professionelles klassisches Training für Berufstänzer*innen, Pädagog*innen, Studierende und fortgeschrittene Hobbytänzer*innen (ab 14 Jahren). Die Leitung übernehmen alternierend Martin Schläpfer, Louisa Rachedi, Samuel Colombet und weitere Mitglieder des Wiener Staatsballetts. Trainiert wird zu Live-Klaviermusik.

Duschen und Garderoben sind vorhanden. Bitte kommen Sie in bequemer Kleidung, Schläppchen oder Socken und bringen Ihre eigenen Getränke mit.

Aufgrund der Vermischung von Künstler*innen des Hauses mit externen Personen und um den Spielbetrieb weiterhin zu sichern, bitten wir um Verständnis, dass die Covid-19-Sicherheitsauflagen folgendermaßen gelten und eingehalten werden müssen: es ist ein gültiger PCR
Ereignisse | Konzert

"Sans y penser"

Musikalische Leitung: Petra Samhaber-Eckhardt
Solistin: Margot Genet (Sopran)
Ensemble Castor

Airs français und Cantates françoises von G. F. Händel, A. Campra u. a.

Auch wenn seine Opern und Oratorien auf italienische und englische Texte komponiert sind, finden sich doch in Händels Schaffen kleine französischsprachige Kostbarkeiten wie die titelgebende Arie Sans y penser, was so viel bedeutet wie „ohne darüber nachzudenken“. Darüber hinaus präsentieren die Sopranistin Margot Genet und das Ensemble Castor unter der Leitung von Petra Samhaber-Eckhardt je eine Kantate von André Campra und Elisabeth Jaquet de la Guerre, einer der ersten bekannten französischen Komponistinnen. Ergänzt wird der Abend durch Instrumentalwerke, darunter eine programmatische Komposition des etwas unterschä
Aufführungen | Führung

Führung Opernhaus

Erfahren Sie mehr über die Geschichte des Opernhauses und wie eine Produktion entsteht. Lernen Sie das Haus von einer anderen Seite kennen! Der 60-minütige Rundgang führt Sie u.a. durch die Schneiderei, den Kostümfundus, die Maske, die Requisite und auf die Bühne. Die Führung eignet sich für Kinder ab sieben Jahren und der Rundgang kann nicht frühzeitig beendet werden. Falls Sie mit jüngeren Kindern teilnehmen, bitten wir um eine kurze Mitteilung an fuehrung@opernhaus.ch. Für Kinder und Familien bieten wir ausserdem spezielle Führungen an. Hier erfahren Sie mehr.

Bitte lösen Sie im Vorverkauf an der Billettkasse ein Ticket.

Termine: jeweils Samstag nachmittags, Tickets im Vorverkauf erhältlich
Treffpunkt: Foyer Billettkasse / Eingang Bernhard Theater
Preis: CHF 10
Dauer: 60 Minute
Konzerte | Familienkonzert

Palastmusik

Palastmusik – für Kinder ab 8 Jahren

Kinderorchester NRW
György Mészáros, Dirigent
Ralph Erdenberger (WDR), Moderation

Science und Sounds - 4 Elemente

Die vier Elemente (Wasser, Feuer, Erde, Luft) sind der Ursprung unseres Universums und beeinflussen alles auf der Erde. Natur, Klima und Wetter werden geprägt von den Elementen. Das Kinderorchester NRW führt mit „Science & Sounds“ durch ein unterhaltsames Programm, das die Geschichte und Wissenschaft der Elemente beleuchtet. Ralph Erdenberger erklärt, wie die Elemente mit unserem Klima zusammenhängen und auch wo sie in der Musik zu finden sind. Wir sprechen von “erdigen Rhythmen”, “sphärischen Klängen”, “fließenden Melodien” und “feuriger Musik”. Ein emotionales und informatives Familienkonzert!

Stiftung Kunstpalast in Kooperation mit der Tonhalle Düsseldorf
Ereignisse | Theater

Medeas Kinderen

Milo Rau

Medea gilt als berüchtigtste Beziehungstragödie der griechischen Antike. Der Konflikt gipfelt im Mord der Mutter an ihren eigenen Kindern, die in der Tragödie zum Schweigen verdammt sind. In Medeas Kinder stellt Milo Rau dieses klassische Arrangement auf den Kopf: Sechs Kinder im Alter von acht bis dreizehn Jahren ergreifen das Wort. Ausgehend von einem realen Kriminalfall und dem Mehrfachmord in Medea reflektieren sie die absurden und blutigen Tragödien der Erwachsenen und ihre eigene (tragische) Welt. Eine kleine Geschichte des Theaters und eine ebenso grausame wie poetische Schule des Lebens.

Regie: Milo Rau
Dramaturgie: Kaatje De Geest
Video: Moritz von Dungern
Licht: Dennis Diels
Kostüm: Jo De Visscher
Bühne: ruimtevaarders

Produktion: NTGent
Koproduktion: Wiener Fes
Konzerte | Konzert

Bachelorprojekt-Konzert Klassik – Blasmusikdirektion

Mit dem Bachelor-Projekt belegen die Studierenden ihre künstlerischen und handwerklichen Fähig- und Fertigkeiten auf ihrem Hauptinstrument und dokumentieren ihre Entwicklung auf dem Weg zu musikalischer Selbstständigkeit und individueller Ausdrucksfähigkeit.
Ereignisse | Performance

Imagine Freedom

Abschlusskonzert des Community-Projekts

Community Ensemble
Shabnam Parvaresh, Klarinette, Bassklarinette
Jakob Nierenz, Violoncello
Moritz Hamm, Schlagzeug
Liv Solveig Wagner, Violine, Gitarre, Klavier
Musikalische Leitung: Kian Jazdi
Mable Preach, Regie
Charlotte Beinhauer, Dramaturgie
Rike Maerten, Dramaturgie

Von Frieden und Freiheit / Eine Performance aus Texten, Bewegung und Musik der Community

Performance der Freiheit

Was bedeutet Freiheit? Kann jede und jeder Einzelne frei sein und gleichzeitig in Frieden mit anderen leben? Diese und ähnliche Fragen haben sich junge kreative Menschen gestellt und beantworten sie im zuge des Community-Projekts der Elbphilharmonie mit Schauspiel, Tanz und Bewegung, Gesang und Musik. Mable Preach, die als Regisseurin unter an
Konzerte | Klassik

Podium - Violine

Studierende der Klasse Daniel Dodds
Aufführungen | Musiktheater

FormA

Musikalische Stückentwicklung des Team XL
Team-Festspiele 2024

Nachdem sie eine Spielzeit lang getanzt, gesungen, getextet, gespielt und weitere kreative Formen erprobt haben, stehen unsere X-Teams in den Startlöchern für die Präsentationen ihrer Stückentwicklungen! Im Rahmen der Team-Festspiele 2024 zeigen knapp 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene, was sie in den fünf Tanz- und Musiktheaterclubs der Staatsoper erarbeitet haben und freuen sich, dem Publikum ihre vielschichtigen Ergebnisse zu zeigen.

Dunkelheit, Nebel, Stille. Nach und nach verdichten sich Klänge und Geräusche zu einem Geflecht von Intrigen und Geheimnissen. Die Szene offenbart fünf Figuren, die im permanenten Konflikt mit den anderen und sich selbst stehen.

Mal musikalisch, mal spielerisch und mal ganz formal erzählen sie von Mustern, Verstrickungen und Verirrungen einer Krim
Konzerte | Konzert

Open-Air-Konzert

Nordwestdeutsche Philharmonie
Galina Benevich, Sopran
Felix Hirn, Trompete
Nicolas Koeckert, Violine
Markus Huber, Leitung

Klaus Badelt: Fluch der Karibik
Gerónimo Giménez: El Barbero de Sevilla: Me llaman la primorosa
Arthur Sullivan: Patchwork-Ouverture
Jimmy Napes: James Bond – Spectre: The Writing’s On The Wall
Edward German: Tom Jones: Walzer-Lied
Grigoras Dinicu: Hora Staccato
Peter Tschaikowsky: Valse-Scherzo op. 34
Antonín Dvořák: Slawischer Tanz op. 46 Nr. 8 g-Moll
Gioachino Rossini: Wilhelm Tell: Ouvertüre
Jean-Baptiste Arban: Le Carnaval de Venise für Trompete und Orchester
Ruggero Leoncavallo: Mattinata
Antonio Bazzini: Tanz der Kobolde op. 25 für Violine und Orchester
Leroy Anderson: Irish Suite: The Irish Washerwoman
John Williams: Jurassic Park
Vic
Konzerte | Konzert

Simon Rattle dirigiert Bruckner und Widmann

Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle, Dirigent
Stefan Dohr, Horn

Jörg Widmann: Konzert für Horn und Orchester (Uraufführung). Kompositionsauftrag der Stiftung Berliner Philharmoniker
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 6 A-Dur

Bruckners Sechste Symphonie gehörte lange zu den unterschätzten Werken des Komponisten. Das liege daran, so Sir Simon Rattle, dass sie die gängigen Erwartungen an eine Bruckner-Symphonie nicht erfülle. Sie ist kürzer, transparenter und weniger pathetisch als gewohnt, »ein Stück voller Humor und Wagemut«. Bruckner selbst scheint das so gesehen zu haben, denn launig meinte er, die Sechste sei seine »keckste«. Zur Eröffnung des Programms dirigiert Simon Rattle die Uraufführung eines Hornkonzerts, das Jörg Widmann, Composer in Residence der Saison, für unseren So
Aufführungen | Ballett

Atonement

Ballett von Cathy Marston

Nach dem gleichnamigen Roman von Ian McEwan
Auftragskomposition von Laura Rossi

Ian McEwan, Jahrgang 1948, zählt zu den wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen englischen Literatur. In seinem Erfolgsroman Atonement von 2001 erzählt er von der lebenslangen Sühne einer frühen Schuld. Durch eine bewusste Falschaussage bringt Briony Tallis, eine pubertierende, übereifrige Autorin im England der 1930er-Jahre, den nicht standesgemässen Liebhaber ihrer älteren Schwester ins Gefängnis und zerstört das Leben und die Liebe zweier Menschen.
Atonement, auf Deutsch Abbitte, ist sowohl im Englischen als auch im Deutschen ein sehr selten gebrauchtes Wort. Dabei ist das demütige Um-Verzeihung-Bitten ein zutiefst menschlicher Akt und ein Zeugnis von grosser Reue und Selbstüberwindung. Obwohl sie den
Ereignisse | Theater

Hamlet. Nach William Shakespeare

Christiane Jatahy

2024: eine zeitgenössische Wohnung in einer anonymen Stadt. Hamlet versucht, vom bloßen Denken und Wünschen ins Handeln zu kommen, von der Melancholie zur Leidenschaft – und vielleicht gar zur Rebellion. Die brasilianische Regisseurin Christiane Jatahy – Preisträgerin des Goldenen Löwen der Biennale von Venedig – widmet sich dem berühmtesten Satz Shakespeares: Sein oder Nichtsein. Aber sie stellt die Frage radikaler: Handeln oder Resignieren? Hamlet erwacht in der Gegenwart als Frau und sieht sich mit der Gewalt des Patriarchats und der eigenen Vergangenheit als männlicher Hamlet konfrontiert. Bewaffnet mit einer Kamera untersuchen Hamlet, ihre Mutter Gertrude und ihre Verlobte Ophelia Vergangenheit und Gegenwart. Ihr Ziel: die Gesellschaft der Zukunft zu erschaffen. Aber was sind die Hebe
Konzerte | Konzert

Simon Rattle dirigiert Bruckner und Widmann

Berliner Philharmoniker
Sir Simon Rattle, Dirigent
Stefan Dohr, Horn

Jörg Widmann: Konzert für Horn und Orchester (Uraufführung). Kompositionsauftrag der Stiftung Berliner Philharmoniker
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 6 A-Dur

Bruckners Sechste Symphonie gehörte lange zu den unterschätzten Werken des Komponisten. Das liege daran, so Sir Simon Rattle, dass sie die gängigen Erwartungen an eine Bruckner-Symphonie nicht erfülle. Sie ist kürzer, transparenter und weniger pathetisch als gewohnt, »ein Stück voller Humor und Wagemut«. Bruckner selbst scheint das so gesehen zu haben, denn launig meinte er, die Sechste sei seine »keckste«. Zur Eröffnung des Programms dirigiert Simon Rattle die Uraufführung eines Hornkonzerts, das Jörg Widmann, Composer in Residence der Saison, für unseren So
Ereignisse | Konzert

BRAHMS - THE HUNGARIAN

ERÖFFNUNGSKONZERT I

Daniel Ottensamer, Klarinette
Stephan Koncz, Cello & Leitung
Württembergisches Kammerorchester Heilbronn

Das Württembergisches Kammerorchester Heilbronn prägt wesentlich das Musikleben seiner Heimatregion. Und dazu gehört auch das Hohenloher Land. Seit 2002 ist das international gefragte Kammerorchester beim Kultursommer zu Gast. Für das diesjährige Eröffnungskonzert haben sie ein ganz besonders interessantes Programm und hochkarätige Solisten mitgebracht. Die Faszination für ungarische Volksmusik war bei Johannes Brahms unverkennbar. Die beiden Austro-Ungarn Daniel Ottensamer, Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker, und Stephan Koncz, Cellist der Berliner Philharmoniker und heutiger Dirigent, gehen dieser Anziehung auf den Grund. Musizierend-moderierend stellen sie Querverbindung
Aufführungen | Ballett

The moon wears a white shirt

Schläpfer / Armitage / Taylor

Geschichten en miniature erzählen vom Miteinander und Gegeneinander, von Freiheit und Abhängigkeit, Bindung und Trennung, Hingebung und Entzweiung – mal voller existenzieller Wucht, mal voller zart versponnener Poesie, mal voller Lebensfreude.

„Als Ballett über die Schwierigkeit zu lieben und über unser Bedürfnis, oftmals mehr oder anderes zu begehren und zu erträumen, als wir zu erreichen vermögen“, beschreibt Martin Schläpfer sein Drittes Klavierkonzert: ein berührendes Tanzen, das voller Zwischentöne die Seele des Menschen in all ihren Schattierungen enthüllt, choreographiert zu Alfred Schnittkes grandiosem Konzert für Klavier und Streichorchester, Musik wie ein „Nadelöhr für die gesamte, so vielfältige Welt“.

Zu den schillerndsten Figuren des amerikanischen Tanzes zählt Karole Ar
Aufführungen | Oper

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny

von Kurt Weill

Oper in drei Akten
Libretto von Bertolt Brecht

1930 schufen Kurt Weill und Bertolt Brecht einen neuen Typus der großen Oper, radikal in Unterhaltsamkeit wie auch Kritik. Mit dem Witz des epischen Theaters, dem musikalischen Esprit von schrammeligen Kneipensongs und Musik der Avantgarde bauten sie die Fabel einer an den eigenen Utopien zugrunde gehenden Paradiesstadt, in der es nur noch eine Todsünde gibt – die Zahlungsunfähigkeit. Regisseurin Ulrike Schwab untersucht mit einem jungen Ensemble, wer es heute überhaupt noch wagen würde, von einer besseren Zukunft zu träumen.

Regie: Ulrike Schwab
Bühne: Lena Schmid, Pia Dederichs
Kostüme: Rebekka Dornhege Reyes
Licht: Jakob Flebus
Dramaturgie: Franz-Erdmann Meyer-Herder, Julia Schmitt

in deutscher Sprache mit deutschen und englis
Aufführungen | Oper

Le nozze di Figaro / Die Hochzeit des Figaro

Opera buffa in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart

Libretto von Lorenzo Da Ponte nach dem Schauspiel »La folle journée ou le Mariage de Figaro« von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais

Die Hochzeit des Dienerpaares Figaro und Susanna steht kurz bevor, und alles könnte so schön sein – wären da nicht der liebeslüsterne Graf Almaviva, der Susanna seit Langem nachstellt, sowie der rachsüchtige Doktor Bartolo und seine Haushälterin Marcellina, die eine Hochzeit allesamt verhindern wollen. Nach zahlreichen Intrigen gelingt es Figaro und Susanna mit Hilfe der Gräfin und dank eines ausgeklügelten Racheplans schließlich, Almaviva mit seiner eigenen Verführungskunst zu schlagen und am Ende alle rechtmäßigen Paare (wieder) zusammenzuführen. Wolfgang Amadeus Mozarts »Die Hochzeit des Figaro«, 1786 am Wiener Hoftheater uraufgeführt, ist die erste d
Ausstellungen | Ausstellung

Korrespondenzen

Martina Bernasko und Andreas Wald

Martina Bernasko

1954 geboren
1973 - 1980 Studium der Bildenden Kunst in Mainz
1992 Deutscher Kunstpreis der Volks- und Raiffeisenbanken
1992 - 93 Lehrauftrag an der Universität in Gießen
1993 - 2007 wohnhaft in Madrid
seit 2007 wohnhaft in Hanau
seit 2022 Mitglied der Frankfurter Künstlergesellschaft

Homepage: www.martinabernasko.de
E-Mail: bernasko.mmm@vodafone.de, instagram: bernadoko

seit 1981 zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland:u.a. in Saarbrücken, Frankfurt am Main, Stuttgart, Berlin, Luxemburg, Brüssel, Cuenca, Valencia, Los Angeles auf Kunstmessen: ART Frankfurt, art.fair. Köln, ARCO Madrid, ARTE Lisboa

EINZELAUSSTELLUNGEN (AUSWAHL)

2016 Remisengalerie Hanau
2008 Kunst Privat, Kanzlei Nickel, Hanau
2007 Galerie Elitzer, Saarb
Aufführungen | Ballett

Hokus & Pokus

Ballett von Jeroen Verbruggen

Gemeinsam erfinden der junge Magier Hokus und seine Hexen-Schwester Pokus den wohl bekanntesten Zauberspruch der Welt: „Hokus Pokus Fidibus!“. Wer schon einmal mit Magie zu tun gehabt hat, wird an einer Bekanntschaft mit dem Geschwisterpaar nicht vorbeigekommen sein. Doch dieser Zauberspruch ist nur wirksam, wenn er von beiden zusammen gesprochen wird. Als Hokus zunehmend auf die talentierte Pokus neidisch wird, nimmt das Unheil seinen Lauf …

Zwischen historischen Begebenheiten und märchenhafter Fiktion erzählt der belgische Choreograf Jeroen Verbruggen von Menschen, die früher als „Hexen“ bezeichnet wurden. In einer charakteristischen Bühnenästhetik, die sich zwischen düsterem Märchen, mitreißender Opulenz und magischen Effekten bewegt, erschafft Verbruggen in seinem abendfüllenden Bal
Aufführungen | Schauspiel

Leonce und Lena und Lenz

Georg Büchner

Premiere: 1.6.2024

Büchners Lustspiel "Leonce und Lena" ist eines der melancholischsten, merkwürdigsten und traumwandlerischsten Stücke des Dramenkanons. Es ist politische Satire und Verwechslungskomödie zugleich: Der vom Leben und der Macht gelangweilte Kronprinz Leonce flüchtet vor der arrangierten Ehe mit der Prinzessin Lena ins Ausland. „Mein Kopf ist ein leerer Tanzsaal, einige verwelkte Rosen und zerknitterte Bänder auf dem Boden, die letzten Tänzer haben die Masken abgenommen und sehen mit todmüden Augen einander an.“ Über Irrungen und Wirrungen hinweg heiraten Leonce und Lena doch – nicht ohne sich auf ihrer Reise als Automaten verkleidet und sich damit der Weltfremdheit ihrer Klasse erneut anheim gegeben zu haben. Der Welt und der Wirklichkeit abhanden zu kommen, droht auch Len
Aufführungen | Schauspiel

RCE #RemoteCodeExecution

Sibylle Berg

Roman in einer Bearbeitung für die Bühne von Wilke Weermann

Das „fortgeschrittene Jahrtausend“: Arbeiter*innen programmieren in Digitalfarmen Codes, die sie bald überflüssig machen werden, manche glauben noch an faire Investitionen, zum Beispiel in Windräder. Doch auch die sind lediglich Kreditmasse, eingesetzt von Unternehmer*innen, um den Yachturlaub zu finanzieren. Arm und dem Reichtum der Wenigen ausgeliefert sind fast alle; unterhalten und manipuliert von Deepfakes, abhängig von Entscheidungen, die immer für das Geld – virtuelle Zahlen auf Konten in steuergünstigen Ländern – getroffen werden. „Fast jeder unter einer Milliarde Vermögen ahnte, dass es nicht gut enden würde.“ Doch eine Gruppe von jungen Hacker*innen sitzt in einem abhörsicheren Container
Ereignisse | Konzert

Festkonzert Magdalena Kožená

Alcina: Bewitched love – Verzauberte Liebe

Musikalische Leitung: Andrea Marcon
Solistin: Magdalena Kožená (Mezzosopran)
La Cetra Barockorchester

Musik von G. F. Händel, Arcangelo Corelli, Alessandro Marcello u. a.

Sie hat alles versucht. Ob mit Liebeszauber oder durch sie beschworene Geister – Alcina konnte ihren Geliebten nicht halten. Trotz all ihrer magischen Fähigkeiten muss sie sich der wahren Liebe ihrer Konkurrentin geschlagen geben. Alcina bleiben nur die Tränen. Den emotionalen Höhen und Tiefen, dem Liebreiz, der Rachsucht, der Verzweiflung dieser wahrscheinlich komplexesten Opernfigur Händels leiht Magdalena Kožená in einem einzigartigen Festkonzert ihre vitale und farbenreiche Stimme. Begleitet wird die eindrucksvolle Mezzosopranistin dabei vom La Cetra Barockorchester Basel unter Leitung von Andrea Marcon. Außer
Aufführungen | Schauspiel

Die Legende von Paul und Paula

von Ulrich Plenzdorf
mit Songs von Gundermann bis Rio Reiser

Paula trifft Paul vor ihrem Wohnhaus. Sie kennen sich nicht und gehen aneinander vorbei. Alles hätte anders laufen können. So ist es oft. Sie arbeitet in einem Supermarkt, ist alleinerziehende Mutter. Auf einer Kirmes lernt sie Colly kennen – nicht gerade ein Hauptgewinn, aber zumindest eine willkommene Ablenkung von ihrem eintönigen Alltag. Und wer weiß, vielleicht ist er ja die große Liebe. Sie wird schwanger, bekommt das gemeinsame Kind im Krankenhaus allein. Der Arzt warnt sie vor einer erneuten Schwangerschaft, schon dieses Kind hat sie kaum überlebt. Wieder zu Hause betrügt Colly sie mit einer andern. Nein, die große Liebe war er nicht. Vielleicht nimmt sie einfach das Angebot des gut situierten, aber deutlich älteren Geschäftsmannes Saft an. Er würde den Kindern ein Vater sein und s
Aufführungen | Oper

Eugen Onegin

Pjotr I. Tschaikowskij (1840 – 1893)

Lyrische Szenen in drei Akten nach Alexander Puschkin

Konventionen, Alltag, Gewohnheit – das sind die Zutaten eines ereignislosen Lebens, das den Menschen in Tschaikowskijs EUGEN ONEGIN gemein ist. Fernab der Stadt, eingeschlossen in ein ländliches Szenario, kreisen die Figuren der 1879 in Moskau uraufgeführten Oper ausweglos um ihren Alltag, beziehen sich aufeinander – wobei der Titelheld den Kern der miteinander verflochtenen Beziehungen bildet.

Eugen Onegin, ein junger, aristokratischer Dandy, reist mit seinem Freund Lenski aufs Land, um dessen Verlobte Olga zu besuchen. Während Olga sich lebenslustig gibt und ihre verwitwete Mutter Larina wehmütig auf vergangene Zeiten blickt, flüchtet sich Tatjana, Olgas Schwester, in die Lektüre ihrer Bücher. In Onegin sieht Tatjana die Realisa
Aufführungen | Oper

Otello

Drama lirico con Giuseppe Verdi I Text Arrigo Boito

Zu Beginn entsteigt Otello dem tobenden Meer als siegreicher Kriegsheimkehrer, auf den Desdemona, die schönste Frau des Landes, und die jubelnde Menge wartet – kurz: als Held. Ehrfürchtig umringen ihn seine Mitstreiter, doch Otello leistet sich einen Fehler, der ihm zum Verhängnis werden soll: Er befördert den Falschen. Eng an Shakespeares Vorlage entlang skizzieren Verdi und sein Librettist Arrigo Boito daraufhin die schrittweise Infragestellung des Helden bis zur völligen Vernichtung eines Mannes, der alles erreicht hat, was er zu träumen wagte und doch auf unsicherem Boden zu stehen scheint. Fremd in Zypern und unter ständigem Legitimationszwang ob der eigenen Marginalisierung, fehlen Otello die Ankerpunkte und so gerät er ausgerechnet an Jago, der leichtes Spiel mit ihm hat. Jago, der
Aufführungen | Schauspiel

Was ihr wollt

von William Shakespeare

Die von einem Schiffbruch gerettete Viola wird an eine unbekannte Küste gespült. Fremd und allein ahnt sie nicht, auf welchen Boden sie ihren Fuß setzt. "Wie heißt dieses Land?" fragt sie, "Illyrien" wird ihr geantwortet. In diesem Land scheint alles möglich. Der Liebe sind keine Grenzen gesetzt. Jeder geht mit jedem eine Beziehung ein. Es herrscht wildes Begehren und Verführen, Liebesraserei und rauschhaftes Treiben. Viola, die als Mann verkleidet ihren Zwillingsbruder sucht, gerät in die Fänge Olivias, Orsino, der unglücklich in Oliva Verliebte wird von Viola geliebt, Malvolio, der von seinen Kumpanen verspottete Schwärmer, begehrt Olivia. Am Ende bekommt keiner den, den er am Anfang wollte.

Regie: Christian Stückl
Bühne & Kostüme: Stefan Hageneier
Musik: Tom Zimmer
Licht: Björn Ge