Seit 1968 erfüllen die Klosterkonzerte Maulbronn das ehemalige Zisterzienserkloster mit Musik. Gegründet vom damaligen Musiklehrer des Evangelischen Seminars, zählt die Konzertreihe heute zu den bedeutenden Musikfestivals in Baden-Württemberg. Zwischen Mai und September locken dabei jährlich Künstlerinnen und Künstler von internationalem Renommee zum Musikgenuss ins UNESCO-Weltkulturerbe. Ein fester Bestandteil des Festivals sind seit 1983 die Konzerte des Maulbronner Kammerchors. Neben großen oratorischen Konzerten füllen auch hochkarätig besetzte Kammermusikformate wie die Kammermusikwoche des Pianisten und Artist in Residence Bernd Glemser regelmäßig die spirituelle Atmosphäre der Klosterklausur. Die einzigartige Akustik von Klosterkirche, Laienrefektorium und Kreuzganggarten bietet die richtige Atmosphäre für Musik aller Epochen und Stilrichtungen.
Kartentelefon: +49 (0)70 43-1 03 11 Der Vorverkauf startet am 23.3.2026
Bewertungschronik
Jul 22
Aug 22
Sep 22
Okt 22
Nov 22
Dez 22
Jan 23
Feb 23
Mär 23
Apr 23
Mai 23
Jun 23
Jul 23
Aug 23
Sep 23
Okt 23
Nov 23
Dez 23
Jan 24
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Bewertungen & Berichte Klosterkonzerte Maulbronn
Konzert
Maulbronner Kammerchor:
Wanderkonzert 1
Maulbronner Kammerchor
Benjamin Hartmann, Leitung
Die Wanderkonzerte mit dem Maulbronner Kammerchor verbinden Chormusik auf hohem Niveau mit dem Erleben der einzigartigen Kulturlandschaft des Naturparks StrombergHeuchelberg rund um Maulbronn. Zugleich entsteht unterwegs Raum für Begegnungen und persönliche Gespräche zwischen Ausführenden und Publikum.
Der musikalische Auftakt findet an beiden Tagen im Kreuzganggarten des Klosters statt. Von dort aus führen unter schiedliche Wanderrouten durch die Umgebung Maulbronns. Entlang des Weges laden Kurzkonzerte in Kirchen und Höfen zum Innehalten ein. Regelmäßige Rastmöglichkeiten mit Getränken, Maulbronner Maultaschen als Mittagsverpflegung sowie Kaffee und Kuchen sorgen für Stärkung und Entspan nung, bevor die letzte Etappe der Wanderung Chor und Publi kum schließlich zum musikalischen Abschluss in die Kloster kirche bringt.
Bei den Wanderkonzerten sind Getränke, Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen im Preis inbegriffen. Bitte geben Sie bei der Kartenbuchung an, ob Sie mit Fleisch oder vegetarisch essen möchten.
10 Uhr bis 18.30 Uhr
Strecke ca. 16 Kilometer:
Kreuzganggarten (Start) – Galluskirche und Kelter, Freudenstein (Mittagessen) – Heilig-Kreuz-Kirche, Diefenbach – Schülenswaldhof (Kaffee und Kuchen) – Klosterkirche (Ende) Änderungen in der Streckenführung vorbehalten. Bitte achten Sie auf gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung. Die Klosterkonzerte stellen keinen Shuttleservice zu den Konzert- und Ausflugszielen zur Verfügung.
Karten
63 Euro
ermäßigt 58 Euro
Junges Publikum 58 Euro
Kinder bis 12 Jahre 29 Euro
Kinder bis 5 Jahre frei
Die Wanderkonzerte mit dem Maulbronner Kammerchor verbinden Chormusik auf hohem Niveau mit dem Erleben der einzigartigen Kulturlandschaft des Naturparks StrombergHeuchelberg rund um Maulbronn. Zugleich entsteht unterwegs Raum für Begegnungen und persönliche Gespräche zwischen Ausführenden und Publikum.
Der musikalische Auftakt findet an beiden Tagen im Kreuzganggarten des Klosters statt. Von dort aus führen unter schiedliche Wanderrouten durch die Umgebung Maulbronns. Entlang des Weges laden Kurzkonzerte in Kirchen und Höfen zum Innehalten ein. Regelmäßige Rastmöglichkeiten mit Getränken, Maulbronner Maultaschen als Mittagsverpflegung sowie Kaffee und Kuchen sorgen für Stärkung und Entspan nung, bevor die letzte Etappe der Wanderung Chor und Publi kum schließlich zum musikalischen Abschluss in die Kloster kirche bringt.
Bei den Wanderkonzerten sind Getränke, Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen im Preis inbegriffen. Bitte geben Sie bei der Kartenbuchung an, ob Sie mit Fleisch oder vegetarisch essen möchten.
10.30 Uhr bis 18.30 Uhr
Strecke ca. 13 Kilometer
Kreuzganggarten (Start) – Dieboldskirche und Festhalle, Schmie (Mittagessen) – Frauenkirche, Lienzingen – Schafhof (Kaffee und Kuchen) – Klosterkirche (Ende) Änderungen in der Streckenführung vorbehalten. Bitte achten Sie auf gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung. Die Klosterkonzerte stellen keinen Shuttleservice zu den Konzert- und Ausflugszielen zur Verfügung.
Karten
63 Euro
ermäßigt 58 Euro
Junges Publikum 58 Euro
Kinder bis 12 Jahre 29 Euro
Kinder bis 5 Jahre frei
Joseph Haydn:
Andante con variazioni in f-Moll, Hob. XVII:6
Sonate C-Dur, Hob. XVI:50
Ludwig van Beethoven:
Sonate Nr. 30 in E-Dur, op. 109
Frédéric Chopin:
Auswahl an Impromptus, Nocturnes,
Mazurkas und Balladen
Clara Schumann:
Drei Romanzen, op. 22
Gabriel Fauré:
Sonate Nr. 1 A-Dur für Violine und Klavier, op. 13
Ludwig van Beethoven:
Sonate für Klavier und Violine Nr. 9 A-Dur op. 47
Für das zweite Konzert seiner Kammermusikwoche hat sich Bernd Glemser eine langjährige musikalische Weggefährtin eingeladen, mit der er in Maulbronn bereits mehrere umjubelte Duoabende gegeben hat: die Geigerin Mirijam Contzen. In diesem Jahr spannen sie gemeinsam einen Bogen von der mitreißenden Expressivität der Wiener Klassik bis zur intimen Klangsprache der Romantik.
Den Auftakt bilden Clara Schumanns fein nuancierte Drei Romanzen – poetische Miniaturen voller Innigkeit, Eleganz und empfindsamer Tiefe. Es folgt Gabriel Faurés Sonate Nr. 1 A-Dur op. 13, ein Meisterwerk der französischen Kammermusik, das lyrische Wärme mit virtuoser Brillanz und farbenreicher Harmonik verbindet.
Nach der Pause steht Ludwig van Beethovens Sonate Nr. 9 A-Dur op. 47 auf dem Programm, die berühmte Kreutzer-Sonate. Mit ihrer dramatischen Wucht, rhythmischen Energie und ihrem dialogischen Spannungsreichtum zählt sie zu den Gipfelwerken der Violinliteratur.
Das Publikum darf sich auf zwei herausragende Künstlerpersönlichkeiten und einen Abend voller musikalischer Intensität, inspirierten Zusammenspiels und kammermusikalischer Leidenschaft freuen.
Claude Debussy:
Sonate d-Moll für Violoncello und Klavier
Johannes Brahms:
Trio a-Moll, op. 114
Paul Hindemith:
»Ludus minor« für Klarinette und Violoncello
Ernesto Cavallini:
Capriccio Nr. 17 a-Moll für Klarinette solo, op. 3/5
Gabriel Fauré:
Trio d-Moll, op. 120
Im Zentrum des dritten Konzerts der Kammermusikwoche Bernd Glemser & Freunde stehen sich die beiden großen romantischen Trios von Johannes Brahms und Gabriel Fauré wie die beiden Seiten einer Medaille gegenüber: Brahms, der Komponist »absoluter Musik« mit seinem dramatisch-lyrischen Ton und Fauré, an der Schwelle zum Impressionismus mit poetischer Leichtigkeit. Als Kammermusikpartner hat sich der Artist in Residence mit dem Klarinettisten Dimitri Ashkenazy einen alten Bekannten und engen musikalischen Freund zur Kammermusikwoche eingeladen. Zum ersten Mal in Maulbronn musiziert der Schweizer Cellist Joël Marosi.
Die beiden Trios werden im Konzert von verschiedenen Werken in kleineren Besetzungen umspielt, mal von einer Sonate für Violoncello und Klavier von Claude Debussy, mal von einem Duo für Klarinette und Cello von Paul Hindemith oder von einem Capriccio für Klarinette solo von Ernesto Cavallini. Dadurch öffnet sich der Raum der Musikgeschichte und stellt so ungeahnte Verbindungen zwischen Werken, Komponisten und Epochen her.
Bernd Glemser, Klavier
Gewandhaus-Quartett:
Frank-Michael Erben, Violine
Yun Jin Cho, Violine
Vincent Aucante, Viola
Isang Enders, Violoncello
Joseph Haydn:
Streichquartett d-Moll
»Quinten-Quartett«, Hob. III: 76
Dmitri Schostakowitsch:
Streichquartett Nr. 3 F-Dur, op. 73
Johannes Brahms:
Klavierquintett f-Moll, op. 34
Mit einem hochkarätigen Kammermusikabend endet die 20. Kammermusikwoche Bernd Glemser & Freunde. Gemeinsam mit dem renommierten Gewandhaus-Quartett gestaltet Bernd Glemser ein Programm von großer dramaturgischer Spannweite.
Haydns sogenanntes »Quinten-Quartett« gehört zu den Höhepunkten seines Schaffens und weist eine große emotionale Vielfalt auf. Dies verbindet es mit Schostakowitschs 3. Streichquartett, das – obwohl im Schatten des Zweiten Weltkriegs entstanden – fast schon heiter wirkt. Den Höhepunkt des Abends bildet Brahms’ Klavierquintett f-Moll – ein Monument der romantischen Kammermusik, in dem sinfonische Kraft und intime Verdichtung eine einzigartige Verbindung eingehen.
Das Gewandhaus-Quartett ist seit der ersten Auflage 2006 ein regelmäßig wiederkehrender und geschätzter Gast der Kammermusikwoche und begeistert das Maulbronner Publikum immer wieder aufs Neue. Nach dem letzten gemeinsamen Konzert sprach die Presse von einer »Glanzleistung« und einem »berauschenden Erlebnis« (Mühlacker Tagblatt). Ein würdiger, glanzvoller Abschluss einer besonderen Jubiläumsreihe.
Poiesis Quartet:
Sarah Ying Ma, Violine
Max Ball, Violine
Jasper de Boor, Viola
Drew Dansby, Violoncello
Sergei Prokofjew:
Streichquartett Nr. 1 h-Moll, op. 50
Jeff Scott:
Neues Werk
(im Auftrag des Poiesis Quartets)
Sky Macklay:
Many Many Cadences
Maurice Ravel:
Streichquartett F-Dur, op. 35
Many Many Cadences – »viele, viele Kadenzen« lautet der Titel eines Werks der Komponistin und Installationskünstlerin Sky Macklay und gleichsam das Motto des Preisträgerkonzerts des USamerikanischen Poiesis Quartets im Laienrefektorium. Als kleinste harmonische Einheit im tonalen Gerüst einer Komposition ist die Kadenz zugleich der Dreh- und Angelpunkt jeglicher tonalen Entwicklung.
In Sergei Prokofjews 1. Streichquartett op. 50 ist sie für die formale und emotionale Struktur der Komposition verantwortlich, etwa durch die ständige Reibung und Auflösung von harmonischen Spannungsakkorden. In Maurice Ravels Streichquartett op. 35 wiederum ist die Kadenz das organisch und klanglich fein geformte Bindeglied zwischen den musikalischen Ideen der Komposition. Ganz neue Perspektiven wirft das 2025 beim Internationalen Streichquartett-Wettbewerb im kanadischen Banff mit dem Grand Prize ausgezeichnete Ensemble mit einer Auftragskomposition von Jeff Scott auf die Kadenz und macht sie zum Ausgangspunkt für die Suche nach (musikalischer) Identität.
Maulbronner Kammerchor & Hannoversche Hofkapelle u.a.:
Paulus
Marie Henriette Reinhold, Mezzosopran
Patrick Grahl, Tenor
Manuel Winckhler, Bass
Maulbronner Kammerchor
Hannoversche Hofkapelle
Benjamin Hartmann, Leitung
Musikalisch-theologische Einführung mit Pfarrer Ernst-Dietrich Egerer und Benjamin Hartmann in der Winterkirche, jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn
Seit 2018 hat der Maulbronner Kammerchor unter der Leitung von Benjamin Hartmann gemeinsam mit wechselnden international renommierten Solisten und stets historisch informiert begleitet durch die Hannoversche Hofkapelle sämtliche chorsinfonischen Sakralwerke Felix Mendelssohns zur Aufführung gebracht. Mit dem Oratorium Paulus kommt in diesem Jahr dieser siebenteilige Maulbronner Mendelssohn-Zyklus zu seinem Abschluss und Höhepunkt.
Noch lange stand Mendelssohn unter dem Eindruck seiner epochemachenden Wiederaufführung von Bachs Matthäuspassion im Jahre 1829. Doch dieser entscheidende Zündfunke musste erst noch ein paar Jahre in ihm glimmen, bevor er sich 1832 daran setzte, ein Oratorium ähnlicher Faktur zu schaffen. Die Bezüge zum großen Vorbild werden in den Chorälen und komplexen Fugen offensichtlich, dennoch schafft es Mendelssohn auch mit seinem gezielten Einsatz der Instrumentation, die Komposition im Sinne seiner Zeit zu formen. Der Paulus gilt heute nicht zuletzt deshalb als Brückenwerk zwischen barocker Tradition und romantischer Erneuerung.
Theologisch relevant ist das Oratorium bis heute ohnehin. Die sprichwörtliche Wandlung des Christenverfolgers Saulus zum Apostel Paulus wird zum packenden psychologischen Porträt, während die Bekehrungsszene den zentralen Höhepunkt des Werks bildet. Die Fähigkeit zur Selbstreflexion und die Suche nach der Wahrheit abseits von eingeübten Feindbildern sind Tugenden, die in unserer heutigen Zeit wieder gefragt sind. Friede ist eine Aufgabe, der wir uns alle stellen müssen. Die Zuversicht dazu liegt in der Erkenntnis, dass Gott ein »liebender Vater aller Menschen« sei – ein Plädoyer für Universalität und Menschlichkeit.
Die Solostimmen sind auch in diesem Finale exzellent besetzt. Die Sopran- und Alt-Partien übernimmt die Mezzosopranistin Marie Henriette Reinhold. Für die Tenor-Partie ist Patrick Grahl engagiert und die Bass-Rolle singt Manuel Winckhler.
Maulbronner Kammerchor & Hannoversche Hofkapelle u.a.:
Paulus bewerten:
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Bewertungen & Berichte Maulbronner Kammerchor & Hannoversche Hofkapelle u.a.:
Paulus
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Klosterkonzerte Maulbronn
Evangelisches Seminar Maulbronn
16.5. bis 27.9.2026
Seit 1968 erfüllen die Klosterkonzerte Maulbronn das ehemalige Zisterzienserkloster mit Musik. Gegründet vom damaligen Musiklehrer des Evangelischen Seminars, zählt die Konzertreihe heute zu den bedeutenden Musikfestivals in Baden-Württemberg. Zwischen Mai und September locken dabei jährlich Künstlerinnen und Künstler von internationalem Renommee zum Musikgenuss ins UNESCO-Weltkulturerbe. Ein fester Bestandteil des Festivals sind seit 1983 die Konzerte des Maulbronner Kammerchors. Neben großen oratorischen Konzerten füllen auch hochkarätig besetzte Kammermusikformate wie die Kammermusikwoche des Pianisten und Artist in Residence Bernd Glemser regelmäßig die spirituelle Atmosphäre der Klosterklausur. Die einzigartige Akustik von Klosterkirche, Laienrefektorium und Kreuzganggarten bietet die richtige Atmosphäre für Musik aller Epochen und Stilrichtungen.
Kartentelefon: +49 (0)70 43-1 03 11 Der Vorverkauf startet am 23.3.2026