Über 30 neue Inszenierungen (Oper, Ballett, Schauspiel) und über 30 Konzerte pro Spielzeit.
Die Kinderoper, das Kinderkonzert, das Jugendkonzert, das Expeditionskonzert und „Kinder im Gluck“ – Musikalische Geschichten für Vorschulkinder.
Theaterführungen:
Der Blick hinter die Kulissen für alle Schulklassen und Gruppen, die bei uns eine Vorstellung oder ein Konzert besuchen (2€ pro Person).
Tannhäuser will sich nicht entscheiden: Er möchte sowohl den ekstatischen Rausch der Sinne im Venusberg genießen als auch an der Gemeinschaft der Meistersinger teilhaben. Richard Wagner vermischt in seiner romantischen Oper antike Mythologie, Sängerkriegssage und Heiligenlegende, um von einem Menschen zu erzählen, der auf der Suche nach seinem Platz in der Gesellschaft zwischen seinen Sehnsüchten aufgerieben wird.
Wagner selbst hat immer wieder Hand an seinen „Tannhäuser“ gelegt und verschiedene Versionen erarbeitet. Am Staatstheater Nürnberg wird die Oper in der Wiener Fassung von 1875 gespielt.
Musikalische Leitung: Roland Böer
Inszenierung: Barbora Horáková Joly
Bühne: Thilo Ullrich
Kostüme: Annemarie Bulla
Choreinstudierung: Tarmo Vaask
Dramaturgie: Wiebke Hetmanek
Video: Sergio Verde
Licht: Thomas Schlegel
in deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
mit zwei Pausen
Termine
Sa 10.10.2026, 18:00 | Premiere
So 18.10.2026, 15:30
So 25.10.2026, 17:00und weitere Termine
Do 29.10.2026, 18:00
Mi 4.11.2026, 18:00
So 8.11.2026, 17:00
Di 10.11.2026, 18:00
Sa 14.11.2026, 18:00
Sa 21.11.2026, 18:30
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Bewertungen & Berichte Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg
Oper
Cosa Nostra
Oper von Anno Schreier
Libretto von Georg Holzer
Palermo in den 1970er und 80er Jahren: Die sizilianische Mafia Cosa Nostra trägt brutale Bandenkriege aus, Explosionen, Schüsse und Leichen auf offener Straße sind Normalität. Wer sich dem organisierten Verbrechen in den Weg stellt, wird von den Bossen zum Abschuss freigegeben. Die Untersuchungsrichter Giovanni Falcone und Paolo Borsellino wollen die Herrschaft der Korruption und Gewalt nicht akzeptieren. Erfolgreich ermitteln sie gegen die Mafia, obwohl sie wissen, dass sie dafür früher oder später mit dem Leben bezahlen. Anno Schreiers neue Oper erzählt von Menschen, denen Fairness, Recht und Transparenz wichtiger sind als ihr eigenes Überleben.
Regie: Jens-Daniel Herzog
Bühne: Mathis Neidhardt
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Termine
Mo 23.11.2026, 18:15 | Öffentliche Probe
Sa 28.11.2026, 19:00 | Premiere
Sa 5.12.2026, 19:00und weitere Termine
So 13.12.2026, 18:00
Mi 23.12.2026, 19:00
Di 29.12.2026, 19:00
Do 7.1.2027, 19:00
So 10.1.2027, 15:30
Di 12.1.2027, 19:00
Choreografien von Mthuthuzeli November, Rachelle Scott und Richard Siegal
Musik von Igor Strawinsky, Darius Milhaud und Claude Debussy
Auf dem Erfolg von „New Ballets Russes“ aufbauend, führt „More New Ballets Russes“ die Mission fort, in einen kritischen Austausch mit der Geschichte des Balletts einzutreten, und insbesondere den Geist von Serge Diaghilev und seiner ikonischen Compagnie der 1920er Jahre, „Les Ballets Russes“, neu zu beleben. In Anlehnung an Diaghilevs Leidenschaft dafür, neue Stimmen mit Werken zu beauftragen, präsentiert „More New Ballets Russes“ Uraufführungen zweier der vielversprechendsten Choreograf*innen für zeitgenössisches Ballett. Der aus Südafrika stammende Mthuthuzeli November bietet einen frischen Ansatz zu Strawinskys „Frühlingsopfer“ („Le sacre du printemps“), der sowohl Einflüsse des Balletts als auch des afrikanischen Tanzes nutzt, um das Spannungsverhältnis zwischen Modernismus und Mythos zu untersuchen, das im Zentrum dieses kanonischen Werkes steht.
Die französisch-amerikanische Choreografin Rachelle Scott bearbeitet Debussys „Nachmittag eines Fauns“ („L’après-midi d’un faune“) neu, angereichert mit einer Neukomposition von Davidson Jaconello, und erkundet darin die flüchtige Natur menschlicher Erinnerung und Sehnsucht. Der Dreiteiler wird komplettiert durch einen Akt von Geschichtsrevision: die Uraufführung von Richard Siegals „Le bœuf sur le toit“.
Jean Cocteaus Original „Le bœuf“, inspiriert vom legendären gleichnamigen Pariser Cabaret, zur Musik von Darius Milhaud, wurde den Ballets Russes zwar angeboten, aber schlussendlich von Diaghilev abgelehnt. Siegals Uraufführung führt Diaghilevs fantasievollen und erfinderischen Geist konsequent weiter und nutzt ihn wiederum, um über dessen Vermächtnis zu reflektieren. Rückwirkend die Geschichte des Repertoires neu zu erfinden, ist präzise die heutige Bedeutung davon, Diaghilevs Geist neu zu beleben.
Musikalische Leitung: Christopher Schumann
Choreografie und Inszenierung: Mthuthuzelí November, Richard Siegal, Rachelle Scott
Bühne: Mthuthuzelí November, Jean-Marc Puissant
Kostüme: Yann Seabra, Flora Miranda
Licht/Video: Matthias Singer
Termine
Mo 9.11.2026, 19:00 | Öffentliche Probe
So 6.12.2026, 11:00 | Matinee
Sa 12.12.2026, 19:00 | Premiereund weitere Termine
Fr 18.12.2026, 19:00
So 20.12.2026, 15:30
Di 22.12.2026, 19:00
Fr 25.12.2026, 18:00
Sa 9.1.2027, 19:00
Mo 11.1.2027, 19:00
Fr 15.1.2027, 19:00
Sa 23.1.2027, 19:00
So 31.1.2027, 18:00
Di 2.2.2027, 19:30
Do 4.2.2027, 19:00
Kinderoper nach Gioachino Rossini von Johann Casimir Eule und Wiebke Hetmanek
Bearbeitung für Kammerorchester von Askan Geisler
Für sein schlechtes Benehmen hat Käpt’n Funny Bone eine ziemlich interessante Entschuldigung parat: Ein Fluch zwingt seine Familie seit 500 Jahren dazu, immerzu zu fluchen. Isabella lässt sich aber von solch hanebüchenen Ausreden nicht beeindrucken. Sie ist an Bord des Piratenschiffs St. Cecilia gekommen, um ihren Freund Lindoro zu befreien, der dort als Putzsklave gefangen gehalten wird.
Gioacchino Rossinis „Italienerin in Algier“ liefert die Musik für die Kinderoper, die mit viel Spaß und ironischem Augenzwinkern die fantastische Piratenwelt in den Kammerspielen lebendig werden lässt. Klabautermann Ahoi!
Regie: Michael Calderone
Bühne und Kostüme: Thays Hélène Runge
Dramaturgie: Wiebke Hetmanek
Licht: Mareike Neumann
Altersempfehlung: 5–10 Jahre
Termine
Sa 7.11.2026, 17:00 | Premiere
Mo 9.11.2026, 9:30
Mo 9.11.2026, 11:15und weitere Termine
Di 8.12.2026, 9:30
Di 8.12.2026, 11:15
So 13.12.2026, 15:00
So 13.12.2026, 16:45
Mo 14.12.2026, 9:30
Mo 14.12.2026, 11:15
Di 22.12.2026, 9:30
Di 22.12.2026, 11:15
So 24.1.2027, 15:00
So 24.1.2027, 16:45
Mo 25.1.2027, 9:30
Mo 25.1.2027, 11:15
So 7.3.2027, 15:00
So 7.3.2027, 16:45
Di 9.3.2027, 9:30
Di 9.3.2027, 11:15
Mi 21.4.2027, 9:30
Mi 21.4.2027, 11:15
So 25.4.2027, 15:00
So 25.4.2027, 16:45
Mo 26.4.2027, 9:30
Mo 26.4.2027, 11:15
Mi 5.5.2027, 9:30
Mi 5.5.2027, 11:15
Libretto von Édouard Blau, Paul Milliet und Georges Hartmann nach Goethe
Werther kommt nach Wetzlar, das Herz voll von Naturschwärmerei, Poesie und Sehnsucht nach Liebe. Und bald noch voller von Charlotte, der Tochter eines verwitweten Amtmanns. Doch Charlotte ist mit Albert verlobt, und weil sie Werther zwar liebt, aber um Alberts Wert weiß, bleibt sie bei ihrem Versprechen. Werther steigert sich in einen Liebeswahn, aus dem er nur noch einen furchtbaren Ausweg findet.
Massenet und seine Librettisten sind vor Goethes Klassiker nicht in Ehrfurcht erstarrt, sondern haben aus der rührenden und unglücklichen Liebesgeschichte eine Theaterhandlung voller Kraft und Lebendigkeit gemacht, eine Begegnung dreier junger Menschen, die heiter beginnt und in einer Katastrophe endet. Am Staatstheater Nürnberg kommt die Oper als konzertante Aufführung auf die Bühne.
Musikalische Leitung: Christopher Schumann
In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Termine
Sa 16.1.2027, 19:00 | Premiere
Mi 3.2.2027, 19:00
Di 2.3.2027, 19:00
Sich beim ersten Date als Millionärin ausgeben? Als notorischer Dieb den verdeckten Ermittler mimen? Der Braut mit reicher Mitgift Liebe schwören? Hat es alles schon gegeben – und gibt es in „Alles Schwindel“ am laufenden Band. Mischa Spoliansky und Marcellus Schiffer treiben in ihrer Burleske das Bedürfnis der Gesellschaft, sich schöner, reicher, interessanter zu machen, auf die Spitze und wirbeln Identitäten, Tatsächlichkeiten und Darsteller*innen mit großem Spaß durcheinander. Erst jüngst wurde die originale Partitur des Werks in einem Nachlass wiederentdeckt. Am Staatstheater Nürnberg wird nun erstmalig wieder die großbesetzte Orchesterfassung zu hören sein.
Team
Musikalische Leitung: Max Renne
Regie, Choreografie: Otto Pichler
Bühne: Jan Freese
Kostüme: Falk Bauer
Sounddesign: Stefan Witter
Songtexte in deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Termine
Do 21.1.2027, 18:15 | Öffentliche Probe
Sa 30.1.2027, 19:00 | Premiere
Sa 6.2.2027, 19:00und weitere Termine
So 7.2.2027, 19:00
So 14.2.2027, 18:00
So 21.2.2027, 15:30
Fr 26.2.2027, 19:00
Do 4.3.2027, 19:00
So 14.3.2027, 19:30
Mo 29.3.2027, 18:00
Sa 3.4.2027, 19:00
Fr 9.4.2027, 19:00
Sa 17.4.2027, 19:00
Mi 28.4.2027, 19:00
Text von Francesco Maria Piave nach „La Dame aux camélias” von Alexandre Dumas
Für einen Moment scheint es, als habe Violetta doch noch eine Chance auf Glück: In Alfredo hat sie einen Partner gefunden, der sie von Herzen liebt. Doch das Paar wird von den Geistern der Vergangenheit eingeholt; die Gesellschaft entscheidet, wer „vom Weg abgekommen“ ist und nicht mehr dazugehören darf.
Mit „La traviata“ (ital: die vom Weg Abgekommene) hielt Verdi seinen Zeitgenossen einen Spiegel vor. Darin zu sehen waren Doppelmoral und ein fragwürdiges Wertesystem. Der damaligen Theaterleitung war das zu brisant; sie zwang Verdi, die Handlung um 150 Jahre vorzuverlegen. An Brisanz fehlt es der Oper bis heute nicht, was ihrer anhaltenden Popularität aber keineswegs schadet.
Musikalische Leitung: Christopher Schumann
Regie: Ilaria Lanzino
Bühne: Martin Hickmann
Kostüme: Carola Volles
Chorleitung: Tarmo Vaask
Dramaturgie: Wiebke Hetmanek
Video: Lisa Rodlauer, Max Hammel
Licht: Susanne Reinhardt
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 9. Klasse
mit einer Pause
Termine
So 11.10.2026, 18:00
Do 15.10.2026, 19:00
Sa 24.10.2026, 19:00und weitere Termine
Erleben Sie den Auftakt zur zweiten Spielzeit des Staatstheater Nürnberg Ballet of Difference, präsentiert von Richard Siegal! Begleiten Sie die Tänzer*innen in Aktion, beim Balletttraining auf der Bühne und in Proben für kommende Produktionen wie „More New Ballets Russes“ und „Les Ballets Actuels“.
Choreografien von Justin Peck, Kirsten Wicklund und Richard Siegal
„Les Ballets Actuels“ bringt drei unterschiedliche choreografische Stimmen zusammen und erforscht die Beziehung des Balletts zur zeitgenössischen Musik und Kultur, zu Formen der Bewegung, der Interaktion und des Zusammenseins.
Der Abend beginnt in Justin Pecks „Hurry Up, We’re Dreaming“, das ursprünglich für das San Francisco Ballet im Jahr 2018 geschaffen wurde. Zur pulsierenden Musik der französischen Elektro-Pop-Gruppe M83 katapultiert das Werk das Ballett mit einem in Sneakern auftretenden Ensemble in die Rhythmen des modernen Lebens und verbindet Klassik und Moderne in einer Explosion von Energie und Freude. „Les Ballets Actuels“ zeigt das Ballett nicht als starre Form, sondern als einen sich ständig weiterentwickelnden Ausdruck des Jetzt. Es entwirft eine kühne Vision des Balletts, die von der Gegenwart handelt – eine Kunstform, die von der Art und Weise geprägt ist, wie wir heute und in Zukunft miteinander umgehen und die diese auch selbst prägt.
Ebenfalls auf dem Programm steht „Overcast“ der aufstrebenden Choreografin Kirsten Wicklund. In diesem sparsamen Pas de deux mit Lichtdesign von James Proudfoot, untersucht Wicklund den Gegensatz zwischen einer subtilen, introspektiven Daseinsweise und ihrem dynamischen, expressiven Gegenpol.
Der Abend gipfelt in einem von Richard Siegals Signaturwerken: „My Generation“, das ursprünglich 2015 für Cedar Lake Contemporary Ballet kreiert wurde. Musikalisch als augenzwinkernde Kritik an der Popindustrie gestaltet, feiert dieses mitreißende Ballett die Subversivität und Lebensfreude der Jugendkultur. Mit Musik von AtomTM und einem brandneuen Kostümdesign von Flora Miranda eröffnet „My Generation“ den Abend mit „flashing electricity“ (New York Times).
Choreografie, Inszenierung: Richard Siegal, Justin Peck, Kirsten Wicklund
Einstudierung: Andrew Scordato
Bühne: Kirsten Wicklund
Kostüm: Flora Miranda, Reid Bartelme, Harriet Jung, Kirsten Wicklund
Dramaturgie: Hans-Peter Frings
Musik: AtomTM, M83, Niharika Senapati
Licht: Matthias Singer, James Proudfoot, James F. Ingalls
mit zwei Pausen
Termine
Sa 17.10.2026, 19:00 | Wiederaufnahme
Di 27.10.2026, 19:30
Fr 30.10.2026, 19:30und weitere Termine
So 1.11.2026, 18:00
Sa 7.11.2026, 19:00
Mi 11.11.2026, 19:30
Do 12.11.2026, 19:30
Fr 20.11.2026, 19:00
Was wäre, wenn Jesus heute auf die Erde zurückkommen würde? Wäre er einverstanden mit dem, was sein Stellvertreter macht? Oder wäre er auf der Seite der Reformer, die eine dringende Erneuerung der Kirche fordern? Dieses Gedankenexperiment liegt der gefeierten und immer noch hochaktuellen Inszenierung von Andreas Gergen zugrunde. „Jesus Christ Superstar“ erzählt die Passionsgeschichte, bei der Jesus und Judas auf der Suche nach dem richtigen Weg immer wieder aneinandergeraten. Der Geniestreich des erst 20-jährigen Andrew Lloyd Webber ist längst zum Klassiker geworden.
Musikalische Leitung: Jürgen Grimm
Inszenierung: Andreas Gergen
Bühne, Video: Momme Hinrichs
Kostüme: Aleksandra Kica
Choreografie: Francesc Abós
Chorleitung: Tarmo Vaask
Dramaturgie: Wiebke Hetmanek
Licht: Thomas Schlegel
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Kooperation mit der Bayerischen Theaterakademie August Everding, München
mit einer Pause
Termine
Fr 23.10.2026, 19:00 | Wiederaufnahme
Mi 28.10.2026, 19:30
Do 5.11.2026, 19:00und weitere Termine
Fr 13.11.2026, 19:30
So 22.11.2026, 18:00
So 6.12.2026, 19:30
Do 17.12.2026, 19:00
Do 31.12.2026, 15:00
Do 31.12.2026, 19:30
Fr 8.1.2027, 19:00
So 17.1.2027, 18:00
So 24.1.2027, 18:30
Fr 5.2.2027, 19:00
Vor einer gescheiterten Liebe flieht der Wanderer in eine kalte, erstarrte Landschaft, in der sich die Verzweiflung seines Herzens spiegelt. Franz Schuberts letzter Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller, komponiert im Jahr vor Schuberts frühem Tod, ist eine ergreifende Reise durch romantische Abgründe, ein Weg hin zu den eigenen Gefühlen, der letztlich in den Tod führt. Dieser vielleicht berühmteste Liederzyklus der Musikgeschichte ist Teil des Projekts „Schubert200“, in dem Samuel Hasselhorn bis zum Schubert-Jahr 2028 auf fünf Lieder-CDs die letzten Schaffensjahre des Komponisten nachzeichnen wird.
Text von Christian Brey und Wiebke Hetmanek
Musikalische Fassung und Arrangement von Kai Tietje
Im Friseursalon von Bert O. Müller ist einiges los, seitdem Almaviva ein Auge auf Rosi geworfen hat. Eigentlich hat Bert ja nichts gegen „Gastarbeiter“, aber seine Tochter darf trotzdem nicht mit einem Italiener anbandeln. Gut, dass Azubi Figaro die Sache in die Hand nimmt …
Die musikalische Komödie wendet sich an Familien und Opernneulinge, an alle, die zu alt für die Kinderoper und zu jung für die Schulplatzmiete sind, und an all diejenigen, die Lust haben, Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ in einer komprimierten, temporeichen und deutschsprachigen Version zu erleben.
Musikalische Leitung: Andreas Paetzold
Regie: Christian Brey
Bühne, Kostüme: Elisa Limberg
Leitung Jugendopernchor: Philipp Roosz, Irina Roosz
Dramaturgie: Wiebke Hetmanek
Licht: Thomas Schlegel
Sounddesign: Federico Gärtner Gutierrez, Dominic Jähner
Altersempfehlung: ab 10 Jahren
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab 5. Klasse
Termine
Fr 6.11.2026, 18:00 | Wiederaufnahme
So 15.11.2026, 19:30
So 29.11.2026, 18:00und weitere Termine
Fr 4.12.2026, 11:00 | für Schulen
Fr 4.12.2026, 18:00
Mo 7.12.2026, 18:00
Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck
Text von Adelheid Wette nach dem Märchen der Gebrüder Grimm
Koproduktion mit dem Théâtre du Capitole Toulouse
Ganze Generationen von kleinen und größeren Zuschauer*innen hatten durch Engelbert Humperdincks Märchenspiel ihre erste Begegnung mit dem Musiktheater. Pünktlich zur Weihnachtszeit ist das beliebte Werk wieder auf der Nürnberger Opernbühne zu sehen. Wald und Hexenhaus sind in der spannenden Inszenierung von Andreas Baesler die düsteren Kehrseiten des bürgerlichen Wohnzimmers in Humperdincks Zeit. „Mächtiger Beifall für einen in doppeltem Sinne wunderbaren Abend, der vielleicht zu schön ist, um wirklich real zu sein. Hingehen.“ (Nordbayerischer Kurier)
Musikalische Leitung: Jan Croonenbroeck
Regie: Andreas Baesler
Bühne (nach einem Konzept von Andreas Wilkens): Harald Thor
Kostüme: Gabriele Heimann
Licht: Stefan Bolliger
Licht (Nürnberg): Thomas Schlegel
Chorleitung: Tarmo Vaask
Dramaturgie: Wiebke Hetmanek, Kai Weßler
Termine
Sa 19.12.2026, 18:00 | Wiederaufnahme
Mo 21.12.2026, 19:00
Sa 26.12.2026, 18:00und weitere Termine
Petruschka und Pulcinella (UA)
Musik von Igor Strawinsky
Nur wenige Compagnien haben das europäische Ballett des 20. Jahrhunderts so stark geprägt wie die Ballets Russes von Sergej Diaghilew. Trotz ihres relativ kurzen Bestehens von nur zwei Jahrzehnten hinterließ diese Compagnie einen unauslöschlichen Eindruck in ihrer Kunstgattung. Les Ballets Russes werden nicht nur für ihre virtuosen Tänze und lebendigen Erzählungen gefeiert, sondern auch für ihren bahnbrechenden interdisziplinären Ansatz. Durch die Zusammenarbeit mit Koryphäen wie Matisse, Picasso, Strawinsky, Satie, Nijinska und Fokine verfolgte die Compagnie eine kühne Mission: die Grenzen des Balletts zu erweitern, aber auch den Respekt vor den Traditionen und dem Wissen anderer Disziplinen zu fördern. Dieses Ethos bildet den Kern des kreativen Antriebs des Staatstheater Nürnberg Ballet of Difference.
„New Ballets Russes“ ist nicht nur eine Neuinterpretation der Werke von Les Ballets Russes, sondern stellt auch eine provokante Frage: Was bedeutet der Geist Diaghilews heute, neu befragt unter radikal anderen kulturellen und sozialen Bedingungen? In „Petruschka“ (Choreografie aus dem Jahr 2022) erweckt Richard Siegal Strawinskys Klassiker mit einer akribischen Untersuchung seiner musikalischen und erzählerischen Architektur zu neuem Leben, das durch Flora Mirandas farbenfrohe Kostüme, Matthias Singers starkes Lichtdesign und Jean-Marc Puissants Neuinterpretation des ursprünglichen Bühnenbilds zum Ausdruck kommt.
Mit „Pulcinella“ (UA), einer Neuinterpretation von Strawinskys bahnbrechender Komposition, vertieft Siegal seine Auseinandersetzung mit dem Erbe der Ballets Russes – eine „Epiphanie“, wie Strawinsky selbst sagte, die die Möglichkeiten seiner späten Schaffensperiode eröffnete. Mit seiner spielerischen und doch zum Nachdenken anregenden Erzählung lädt „Pulcinella“ dazu ein, über Themen wie Täuschung, Liebe und Transformation nachzudenken. Mehr noch, es zwingt uns dazu, den Wert der Tradition als Grundlage für das zeitgenössische Ballett zu hinterfragen. Aus Siegals Perspektive ist der revolutionäre Geist Diaghilews kein Relikt der Vergangenheit, sondern eine dynamische Kraft, die die Zukunft der Kunstform weiterhin prägt.
Der „Damenclub zur Förderung der Oper Nürnberg“ lädt zweimal im Monat in den Gluck-Saal ein, um in anregender Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen ein unterhaltsames musikalisches Programm zu genießen. Zweimal im Jahr präsentiert der Damenclub zudem eine Gala im Opernhaus.
Eine Veranstaltung des Damenclubs zur Förderung der Oper Nürnberg.
Termine
Mo 19.10.2026, 14:30
Di 20.10.2026, 14:30
Mo 16.11.2026, 14:30und weitere Termine
Di 17.11.2026, 14:30
Mo 14.12.2026, 14:30
Di 15.12.2026, 14:30
Mo 18.1.2027, 14:30
Di 19.1.2027, 14:30
Mo 15.2.2027, 14:30
Di 16.2.2027, 14:30
Mo 8.3.2027, 14:30
Di 9.3.2027, 14:30
Mo 12.4.2027, 14:30
Di 13.4.2027, 14:30
Mo 3.5.2027, 14:30
Di 4.5.2027, 14:30
Mo 31.5.2027, 14:30
Di 1.6.2027, 14:30
Mo 5.7.2027, 14:30
Di 6.7.2027, 14:30
Reden über den Krieg hat seit dem russischen Überfall auf die Ukraine Konjunktur. Der Krieg ist für Europa und Deutschland in den eigenen Horizont zurückgekehrt. Die Lesung besteht aus zwei Teilen: der Situation eines möglichen Krieges in Deutschland, die dadurch gekennzeichnet ist, dass das Land im Verteidigungsfall einerseits die zentrale „Drehscheibe“ für alle Aktionen der Nato ist, andererseits durch den gesetzlichen Notstand bestimmte Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger außer Kraft sind.
Kontrastiv dazu werden literarische und biografische Zeugnisse des Krieges gelesen. Die Beispiele entstammen verschiedenen historischen Epochen, weil die individuellen und sozialen Folgen des Krieges, Zerstörung, Verlust, Traumata zu jeder Zeit erlebt werden.
Beide Dimensionen bleiben ausgespart, wenn heute öffentlich von Krieg geredet wird. In der Lesung der Schauspielerin Natalia Wörner und des Soziologen Harald Welzer geht es um die Wirklichkeit des Krieges.
Termine
So 8.11.2026, 11:00 | Ticket
So 24.1.2027, 11:00 | Ticket
Lieder im Gluck: Caroline Ottocan und Marcelo Amaral
Echoes from the North
Nicht nur in Opern, Operetten und Musicals, auch im intimen Rahmen eines Lieder-Rezitals können die Sänger*innen des Opernensembles große musikalische Momente schaffen. Neunmal in der Spielzeit steht die kleinste musikalische Form in all ihren Facetten im Mittelpunkt, vom barocken Lied über das Kunstlied der Romantik bis zu Songs der 1920er Jahre und zeitgenössischer Musik.
Sie interessieren sich für die Geschichte des Nürnberger Opernhauses und dafür, wie es vor und hinter den Kulissen aussieht? Sie möchten gern einmal einen Blick von der Bühne oder der Beleuchtungskabine in den Zuschauerraum werfen? Sie möchten erfahren, wie und wo überall Handwerk und Handarbeit ausgeführt wird und sich so zum Beispiel zwischen tausenden von Kostümen wie in einem riesigen begehbaren Kleiderschrank fühlen? Dann ist eine Führung durch das Nürnberger Opernhaus genau das Richtige für Sie. In den eineinhalb bis zwei Stunden erfahren Sie alles von A wie Architektur bis Z wie Zuschauerraum und noch so einiges mehr ...
Treffpunkt für die Führungen ist die Kassenhalle im Opernhaus.
Kindern unter 10 Jahren empfehlen wir unsere Familienführungen.
Bitte beachten Sie, dass für unsere Führung im Opernhaus festes Schuhwerk erforderlich ist. Während der Führung werden insgesamt fünf Stockwerke bestiegen.
Die öffentlichen Führungen sind nicht barrierefrei. Für weitere Informationen zu individuellen barrierefreien Führungen wenden Sie sich bitte an fuehrungen(a)staatstheater-nuernberg.de oder die Staatstheater-Hotline: 0911/66069-6000.
Termine
Sa 10.10.2026, 13:00
So 18.10.2026, 11:00
Sa 24.10.2026, 13:00und weitere Termine
Sa 31.10.2026, 13:00
Sa 7.11.2026, 13:00
Sa 14.11.2026, 13:00
So 22.11.2026, 13:30
So 29.11.2026, 11:00
Sa 5.12.2026, 13:00
So 13.12.2026, 11:00
Sa 19.12.2026, 13:00
Sa 9.1.2027, 13:00
Sa 16.1.2027, 13:00
So 24.1.2027, 13:00
Sa 6.2.2027, 13:00
Sa 13.2.2027, 13:00
So 21.2.2027, 13:00
Sa 27.2.2027, 13:00
So 28.2.2027, 11:00
Sa 6.3.2027, 13:00
Sa 13.3.2027, 13:00
Sa 20.3.2027, 13:00
Sa 3.4.2027, 13:00
Sa 10.4.2027, 13:00
Sa 17.4.2027, 13:00
Sa 24.4.2027, 13:00
So 2.5.2027, 13:00
Sa 15.5.2027, 13:00
Sa 22.5.2027, 13:00
Sa 5.6.2027, 13:00
So 6.6.2027, 13:00
Sa 19.6.2027, 13:00
Sa 26.6.2027, 13:00
Sa 3.7.2027, 11:00
So 4.7.2027, 11:00
Sa 17.7.2027, 13:00
So 25.7.2027, 11:00