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Aufführungen

neue Veranstaltung

Semperoper Dresden

Aufführungen | Oper

Ändere die Welt!

Semperoper Dresden

Ein Pasticcio mit Musik von Hanns Eisler, Robert Schumann, Sergej Rachmaninow, Daniel-François-Esprit Auber, Ludwig van Beethoven, Kurt Weill, Dmitri Schostakowitsch, Richard Wagner und Othmar Schoeck Vielleicht beginnt die große Revolution mit einem kleinen Schritt. Wenn du die Welt jetzt verändern könntest: Was würdest du tun? „Ändere die Welt!“ von Mart van Berckel und Pedro Beriso schafft in Semper Zwei eine Möglichkeit, über diese – und noch eine ganze Menge anderer Fragen – nachzudenken. Die Grundsituation dieser Produktion versetzt das Publikum in den Tag nach einer Revolution: In einem Raum voller leerer Stühle, Überbleibsel der Barrikaden, finden sich vier Sänger*innen nach umstürzenden Ereignissen zusammen, reflektieren, trauern, hoffen und versuchen, einen Weg in eine Zukunft zu denken. Doch sie sind nicht allein. Als Figur, die gleichzeitig innerhalb und außerhalb der Ereignisse steht, gesellt sich die Spoken-Word- Künstlerin Amara van der Elst zu ihnen: „Wie eine Moderatorin oder eine Geschichtenerzählerin ist sie für das Bühnengeschehen verantwortlich, kann auf ‚play‘ oder ‚pause‘ gehen, zurückspulen oder vorspringen. Sie ist der Motor der Aufführung“, so Mart van Berckel. Sie richtet sich direkt an das Publikum und fordert mit ihren Texten der permanenten Fragestellung geradezu zum Mitdenken heraus. Amara van der Elst ging bei der Erarbeitung ihrer Fragen auch von den Texten der Lieder aus, die in dieser Produktion collageartig zusammengeführt wurden. Sie schlagen einen Bogen vom 19. ins 20. Jahrhundert, von Ludwig van Beethoven bis Hanns Eisler. Jenseits einer vorschnellen Agitation wird hier ein Raum für eigenes Nachdenken geschaffen. „Ändere die Welt!“ ist keine Aufforderung, sondern eine Einladung, sich Fragen zu stellen. Musikalische Leitung: Pedro Beriso Inszenierung: Mart van Berckel Bühne & Licht: Vera Selhorst Kostüme: Rosa Schützendorf Soundscape: Wouter Snoei Sounddesign: Timo Merkies Dramaturgie: Martin Lühr, Jasmijn van Wijnen In deutscher, englischer, französischer und russischer Sprache
Aufführungen | Oper

Carmen

Semperoper Dresden

Premiere: 1.5.2026 Oper in drei Akten Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée Der Mythos Carmen und ihr beispielloser Kampf für Freiheit und Selbstbestimmung. Musikalische Leitung: Lorenzo Passerini Inszenierung: Nadja Loschky Bühnenbild: Etienne Pluss Kostüme: Irina Spreckelmeyer Licht: Fabio Antoci Choreografie: Thomas Wilhelm Chor: Jonathan Becker Kinderchor: Claudia Sebastian-Bertsch Dramaturgie: Yvonne Gebauer, Benedikt Stampfli Sächsischer Staatsopernchor Dresden Kinderchor der Semperoper Dresden Sächsische Staatskapelle Dresden In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Werkeinführung (kostenlos) 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
Aufführungen | Schauspiel

Der Idiot

Radikal jung Festival

Theater Münster Fürst Myschkin wird in der Petersburger Gesellschaft immer wieder als "Idiot" bezeichnet. Nur so lässt sich erklären, dass er zu keiner Lüge imstande ist. Auf der Rückreise von einem Sanatoriumsaufenthalt lernt der Fürst im Zug Rogoschin kennen, der von seiner Leidenschaft zur "beängstigend schönen" Nastassja Filippowna erzählt. Rogoschin zieht den Fürsten in ein dunkles Beziehungsgeflecht, vor dem ihn auch seine Verwandten um die resolute Generalin Lisaweta Prokowjewna und deren kluger Tochter Aglaja nicht bewahren können. Für alle bleibt er ein gutmütiger "Idiot", ein heiliger Narr in Christo, der in die moderne Gesellschaft nicht passt, weil er ihr den Spiegel vorhält. "Der Idiot" ist Dostojewskijs zweite "große Romantragödie", die die Autorin und Regisseurin Milena Michalek neu bearbeitet und für unsere heutige Zeit erschließt. Regie: Milena Michalek Bühne: Robin Metzer Kostüme: Charlotte Pistorius Video: Grigory Shklyar Dramaturgie: Rafael Jakob, Remsi Al Khalisi Dauer: 3 Stunden 40 Minuten, eine Pause nach 1 Stunde 45 Minuten
Aufführungen | Schauspiel

Die Allerletzten

Radikal jung Festival

Maxim Gorki Theater Berlin Vor ein paar Jahren verließ ein junges Paar die Stadt. Sie wollten auf dem Land neu anfangen, träumten davon, einen Ort der Zuflucht zu finden vor einer Welt, die ihnen immer bedrohlicher schien. Sie hatten sich und einen Traum. Ein altes, herunter gekommenes Haus sollte ihre Insel werden, Freund*innen und Verbündete wollten folgen, eine neue Gemeinschaft sollte entstehen. Doch bald schon wurde die erste "Reichsflagge" in ihrer deutschen Nachbarschaft gehisst und die, die ausgezogen waren, ihre Ängste zu vergessen und ein neues Glück zu finden, stehen nun vor einer harten Entscheidung. Rückkehr? Aber wäre das nicht ein feiger Rückzug? Sollten sie vielleicht doch ein wenig geduldiger mit der braunen Dorfgemeinschaft sein? Auch diese Frage wäre zu groß für eine Beziehung, die längst nicht mehr weiß, ob ihre Liebe noch reicht um weiter zu machen. Und wann sind sie eigentlich falsch abgebogen? Keine Ahnung! Also müssen sie sich erinnern, an die schönen Tage, an ihr Glück, den Verrat von Freunden, die längst wieder zurück sind in der trügerischen Sicherheit der woken Stadt. Auf der Suche nach ihrer Vergangenheit, ihrem Scheitern, kommt das Paar einander gefährlich nah. Und am Ende? Schaffen sie es, nicht zu scheitern an der Verlogenheit unserer Welt, an zu großen Träumen, aneinander? Text und Regie: Marco Damghani Bühne: Hugo Gretler Kostüme: Ragna Fiona Rabea Hemmersbach Musik: Oscar Hoppe Choreografie: Theresa Lantez Lichtdesign: Günter Berghaus Textmitarbeit: Duygu Ağal Dramaturgie: Duygu Ağal, Viktorie Knotková Dauer: 1 Stunde 15 Minuten, keine Pause
Aufführungen | Schauspiel

Unruhe

Radikal jung Festival

Groupe Crisis, Marseille Der thematische Ausgangspunkt von "Unruhe" ist der "Veitstanz", eine Tanzepidemie, die 1518 die Einwohner Straßburgs befiel und mehr als 400 Menschen mehrere Wochen lang tanzend in den Straßen hielt. In der Beschäftigung mit diesem ungewöhnlichen Phänomen, das bis heute Rätsel aufgibt, und des gesellschaftspolitischen Umfeldes, in dem es sich ereignet hat, untersucht "Unruhe", inwiefern individuelle und kollektive Impulse, darunter auch der Tanz, existentielle Bedürfnisse sind. Gibt es Erfahrungen, die wir als Gesellschaft vielleicht kaum noch suchen und die dennoch nur ein kollektiver Akt bieten kann? "Unruhe" lädt das Publikum zu einem rituellen Happening ein, das irgendwo zwischen Konzert, Theaterstück und Feier angesiedelt ist. Es ist die Einladung, ein Rätsel zu ergründen, das erst in dem Moment entsteht, in dem Menschen zusammenkommen. Konzept und Regie / Director: Nolwenn Peterschmitt Regieassistenz / Assistant Director: Caroline Loze Komposition / Original Music: Thibaut de Raymond, Thomas Delpérié Technische Leitung und Lichtdesign / Technical Director and Lighting Design: Sebian Falk-Lemarchand Leitung Ton / Sound Director: Emile Wacquiez Production und Touring Management: Natacha Cousin Dauer: ca. 90 Minuten, keine Pause / no intermission Ohne Sprache / Without language
Aufführungen | Schauspiel

Toxische Pommes

Radikal jung Festival

Eine überzeugte Marxistin und linke Aktivistin erbt überraschend eine Altbauwohnung und stürzt in eine tiefe Krise. Ihrem bürgerlichen Schicksal zum Opfer gefallen, bleibt der Klassenverräterin nichts anderes übrig, als ihre bisherigen Überzeugungen zu hinterfragen und in ihren frisch geerbten vier Wänden nach einem neuen Lebenssinn zu suchen. "Wunschlos unglücklich" ist ein komisches Theaterstück von einem Menschen, der nichts von Theater versteht, für Menschen, die nichts von Theater halten. Über Toxische Pommes: Getrieben von ihrer Begeisterung für die hässlichen Seiten des Lebens parodiert Toxische Pommes gesellschaftliche Phänomene und entlarvt sie gerne auch mal dort, wo es wehtut. Neben ihren satirischen Kurzvideos für die sie 2024 mit dem österreichischen und 2025 mit dem Bayerischen Kabarettpreis ausgezeichnet wurde, bespielt sie verschiedene Bühnen im deutschsprachigen Raum. 2024 ist ihr Debütroman "Ein schönes Ausländerkind" bei Zsolnay erschienen. Nach "Ketchup, Mayo & Ajvar" ist "Wunschlos unglücklich" ist zweites Solobühnenprogramm.
Aufführungen | Schauspiel

Minihorror

Radikal jung Festival

Theater Magdeburg Obwohl schlimme Sachen in der Welt passieren, fühlen sich Mini und Miki seit dem Kauf ihrer neuen Küchenplatte bei IKEA okay. Sie stehen auf, trinken Kaffee und arbeiten zuhause oder im Büro. Sie versuchen, mit Partygästen gemeinsame Gesprächsthemen zu finden und, als die, die nicht "von hier" sind, dazuzugehören. Immer wieder werden sie von Gefahren heimgesucht: Miki gerät in eine toxische Beziehung mit einer Babykatze und Mini versucht das gesichtslose Kitzelmonster abzuschütteln, das sie seit ihrer Kindheit verfolgt. Markovićs Geschichten über Banalitäten des Paaralltages, Albträume migrantischer Lebenswirklichkeit und die Kunst, den Moment kurz vor der Katastrophe zu erkennen, erhielten 2024 den Preis der Leipziger Buchmesse. Am Theater Magdeburg wurden sie erstmals in Deutschland inszeniert. Regie: Alina Fluck Bühne und Kostüme: MOTHER (Camilla Lønbirk und Olivia Schrøder von Lüttichau) Musik: Oskar Smollny Dramaturgie: Laura Guhl Dauer: 1 Stunde 10 Minuten, keine Pause Ab 15 Jahren
Aufführungen | Schauspiel

Opera of Hope

Radikal jung Festival

Kampnagel Hamburg Große Themen, große Gefühle, große Gesten, große Form: Die Oper. In ihrer neuen Produktion eignet sich die Hamburger Regisseurin Mable Preach das Heiligtum der Hochkultur an und macht sich mit ihrem Team an die genussvolle "Dekolonisation der Ohren". In der "Opera of Hope" fließen Elemente aus Oper, Gospel, Chor- und Sologesang ineinander, um eine Geschichte über das Ankommen zu erzählen. Eine Geschichte, in der aus Not eine Hoffnung wird, die an der Lebensrealität in Deutschland immer wieder zu zerbrechen droht. Es ist die Geschichte einer jungen Schwarzen Frau auf ihrem Weg in eine ungewisse Zukunft. Es ist eine Geschichte, die für so viele ähnliche Geschichten steht, denn täglich machen sich Menschen auf den beschwerlichen, oft lebensbedrohlichen Weg nach Europa und werden damit konfrontiert, dass sie hier nicht nur immer wieder ihre Motivation für Migration, sondern ihre Menschlichkeit an sich begründen müssen. Aus Ankommenden werden ewig Wartende. Gemeinsam mit dem CHOIR OF THE UNCIVILIZED VOICES öffnet Mable Preach einen Raum der Möglichkeiten und wirft dabei einen Blick auf gewaltvolle Kontinuitäten und düstere Zukünfte. Es entsteht ein Geflecht aus Sehnsüchten, verloren gegangenen Träumen und kraftvollen Verbindungen. Am Ende bleibt die Frage: Wie weitermachen, wenn es morgen noch schlimmer zu werden droht? Regie: Mable Preach Choir of uncivilized Voices: Paula Kahre, Charlotte Barnie, Eileen Hamlet, Samuel Gordon, Alisha Kadiatou Coné, Florentyna von Wensierski Orchester: The String Archestra Musikalische Leitung: Obed Owusu-Motovsky, Isaac Gordon Jr, Milo Milone Choreografie: Bisi Bangiwe Ka Jobela Dramaturgie: Rike Maerten Kostüme: Gianna-Sophia Weise, Hools of Fashion Bühne: Dennis Stoecker, Soffía Ralfsdóttir Heese Dauer: 1 Stunde 40 Minuten, keine Pause Empfohlen ab 14 Jahren
Aufführungen | Schauspiel

Hello

Radikal jung Festival

Eine Produktion von Olivia Hyunsin Kim / ddanddarakim in Koproduktion mit Sophiensæle Berlin Nordkorea erscheint vielen als ungreifbares Land, unmenschlich und komplett abgeschottet. Ausgehend von Recherchen und Interviews hinterfragt die partizipative Performance "Hello" oberflächliche und einseitige Annahmen über Nordkoreaner*innen. In drei unterschiedlich gestalteten Räumen lernen Besucher*innen in kleinen Gruppen die Situation verschiedener Menschen kennen, deren mobile Autonomie staatlich eingeschränkt wurde und wird. Anhand eines eigens entwickelten Systems findet das Publikum Blind-Dates, die semi-fiktionale Geschichten jenseits von großen Staatsakten, Propaganda, Paraden und anderen Vorzeigemaßnahmen erzählen und auch Einblicke in die nordkoreanische Alltagskultur geben. Über Musik, Bewegung, Bräuche, Spiel und Speisen lädt "Hello" dazu ein, Begegnungen abseits politischer Trennlinien zu machen, Vorurteile zu überdenken und sich das Leben von Nordkoreaner*innen persönlich und komplex vorzustellen. Wie prägen politische Grenzen Identitäten und wie werden autoritäre Systeme unterwandert? Zwischen offizieller Erzählung und persönlichem Erleben, zwischen Bekanntem und Verborgenem werden im Verlauf der Performance unsichtbare Migrationsgeschichten und hybride Biografien lesbar, die Nord- und Südkorea verbinden und bis nach Europa reichen. Künstlerische Leitung / Choreografie / Performance: Olivia Hyunsin Kim Ko-Leitung / Videodesign / Licht: Jones Seitz Tanz / Performance: Hyemi Jolee, Ji Sun Hagen, Jung Sun Kim Bühne und Kostüme: Luca Plaumann Sound-Kunst: Tatiana Heuman Outside Eye: Marielle Schavan Bitte zur Veranstaltung, wenn möglich, ein Smartphone mitbringen. Wir bitten darum, spätestens 10 Minuten vor Veranstaltungsbeginn vor Ort zu sein. Dauer: 1 Stunde 20 Minuten, keine Pause Deutsch, DGS, Koreanisch mit englischen und deutschen Übertiteln
Aufführungen | Schauspiel

Antigone

Radikal jung Festival

Hessisches Staatstheater Wiesbaden Der Krieg zwischen den Brüdern Polyneikes und Eteokles führt zu einer tiefen Spaltung in Theben. König Kreon verweigert dem gefallenen Polyneikes die Bestattung, was Antigone dazu bewegt, sich gegen das Gesetz zu stellen, um ihrem Bruder die letzte Ehre zu erweisen. Konflikte und Gewalt erschüttern nicht nur das Schlachtfeld, sondern auch die moralischen Grundlagen einer patriarchalen Gesellschaft. Antigones Akt des Widerstands, der mit dem Tod bestraft werden soll, bringt das autoritäre System ins Wanken. Der georgische Regisseur Mikheil Charkviani stellt mit seiner ersten Inszenierung am Hessischen Staatstheater Wiesbaden eine demokratische Gesellschaft vor die Frage: Wie bereit seid Ihr, Eure moralischen Werte zu verteidigen? Regie: Mikheil Charkviani Bühne und Video: Mikheil Charkviani Kostüme: Bettina Kirmair Komposition & Bühnenmusik: Erekle Getsadze Licht: Steffen Hilbricht Dramaturgie: Cosma Corona Hahne Dauer: 1 Stunde 55 Minuten, keine Pause
Aufführungen | Oper

pOpera

Philharmonie Luxembourg

Luxembourg Philharmonic Pueri Cantores du Conservatoire de la Ville de Luxembourg Community Choir Ivan Boumans, Leitung Julie Colin,, Chorleitung Pit Heyart Chorleitung Stephany Ortega, Julia Johannes Bamberger, Romeo Fredrika Brillembourg, Pigeon Lady Tijl Faveyts, Housekeeper Nicolas Billaux, Vocal Coaching Ezgi Göktürk, Korrepetition Amit Dhuri, Vermittlung Paulo Lameiro, Konzeption, Künstlerische Leitung Anisha Bondy, Regie Mariana Souza, Choreografie, Regieassistenz Leny Gruber, Koordination der Teilnehmenden Tim Wollmann, Antoine Pohu: pOpera (création, commande Fondation EME) Community Opera Genießen Sie großartige Musik und eine Oper die der Menschlichkeit in uns frischen Wind verleiht. pOpera ist keine konventionelle Oper. Sie wurde von professionellen Künstlerinnen und Künstlern sowie einer vielfältigen, generationsübergreifenden und internationalen Gemeinschaft geschaffen. Die Teilnehmenden spielten eine zentrale Rolle bei der Gestaltung des Librettos und beeinflussten die für das Stück komponierte Originalmusik. Als Ausdruck des reichen kulturellen Schmelztiegels Luxemburgs spiegelt die merhsprachige Oper die vielen Stimmen wider, die unsere Gemeinschaft ausmachen. Das Kollektiv selbst wird die Bühne als Opernchor betreten – und Sie auch! Als Zuschauerinnen und Zuschauer sind Sie eingeladen, mitzusingen: Beim Kauf Ihrer Konzertkarte erhalten Sie das gesamte Material, das Sie für die Vorbereitung benötigen. Auf diese Weise können wir ein mitreißendes und partizipatives Erlebnis schaffen! Wohltätigkeitskonzert in Zusammenarbeit mit der Fondation EME Dauer: 60’ ohne Pause Sprache: Mehrsprachig
Aufführungen | Tanz

The whole and its parts

Staatstheater Kassel - INTERIM

Premiere: 20.3.2026 Das japanische Wort 開花 (Kaika) ist zusammen mit dem Begriff Blooming das Spielzeitthema von TANZ_KASSEL. Kaika setzt sich aus den Zeichen 開 (Öffnung, Entfaltung) und 花 (Blume) zusammen und bedeutet Blütenentfaltung oder Blühen. Es beschreibt den Moment, in dem eine Blume ihre Knospe öffnet und in voller Pracht erblüht. Diese Bedeutung kann sowohl im wörtlichen als auch im metaphorischen Sinne verstanden werden – als Symbol für Wachstum, Entfaltung und den Beginn von etwas Neuem. Es wird zu einer Metapher für das Leben, das inmitten von Tod und Verfall aufblüht, aber niemals dauerhaft bestehen kann. Ein kurzer Moment der Erhebung, der unweigerlich von der Dunkelheit verschlungen wird. Inspiriert von der Idee der Konstruktion und Dekonstruktion sowie von den zyklischen Prozessen der Natur, haben sich die Choreograf:innen Maria Campos und Guy Nader den Gesetzen der Physik zugewandt und entwickeln für TANZ_KASSEL eine detaillierte Zeit-Raum-Komposition, die nichts mehr oder weniger als die Aufhebung der Zeit zur Folge hat. Eine Ode an das Leben und ein Blick auf dessen Fragilität. Diese Arbeit basiert auf einer rigorosen Bewegungsforschung und umfasst spezifische physische Bewegungsabläufe in Bezug auf Gewicht, Schwerkraft, Zeit, Raum und Gruppendynamik. Es entsteht eine fortlaufende Reise, die die Verflechtung, Entstehung und das dynamische Zusammenspiel zwischen einzelnen Elementen und den größeren Systemen, die sie bilden, veranschaulicht. Guy Nader und Maria Campos sind weltweit geschätzte und gefragte Choreograf:innen, die Grenzen des Körpers virtuos ausloten und neue Ausdrucksformen im zeitgenössischen Tanz etablieren und die physischen Grenzen von Bewegung auf die Spitze zu treiben. Der gebürtige Libanese Guy Nader und die Spanierin Maria Campos arbeiten seit 2006 gemeinsam an der Schnittstelle von zeitgenössischem Tanz, Kontaktimprovisation, Akrobatik und Kampfkunst. Sie leiten eine in Barcelona beheimatete Tanzcompany: GN I MC. Sie haben international zahlreiche Werke in verschiedenen Festivals und Veranstaltungsorten präsentiert. Wo immer sie auftreten, sorgen sie für Begeisterungsstürme. Choreographie: Maria Campos Arroyo, Guy Nader Bou Jaudé Bühne: Anastasios Tassos Sofroniou Kostüme: Anastasios Tassos Sofroniou Sounddesign (bis Premiere): Nikola Krgovic Licht: Anastasios Tassos Sofroniou, Jürgen Kolb Dramaturgie: Thorsten Teubl, Lars Gunnar Anderstam Theaterpädagogik & Vermittlung: Ilana Reynolds
Aufführungen | Musiktheater

Aida

Staatstheater Kassel - INTERIM

Zu den weltberühmten Klängen von Verdis Triumphmarsch setzt sich Kassels neues Opernschiff in Bewegung auf seine Fahrt durch den Ozean des Weltmarkts und die Untiefen seiner globalen Krisen. Was als sinnliche Kreuzfahrt unseres theatralen Bühnen-Tankers in Kassels neuem INTERIM startet, wird bald zur Messlatte für ein zukünftiges Musiktheater des Erlebnisses. Und kaum sind wir in See gestochen, schon unken die einen, das Boot sei voll, während die anderen eine neue Verteidigungsfähigkeit einfordern, um den bisherigen Wohlstand an Deck zu erhalten. Trotz seiner mehr als 200-köpfigen Besatzung aus Chor, Extrachor und Statisterie, Staatsorchester, Bühnenorchester und den berühmten sechs Fern-Trompeten sowie dem internationalen Cast aus hervorragenden Solist:innen kommt dieses musikalische Schiff der Träume schon bei der Jungfernfahrt mit Giuseppe Verdis Aida in gehörige Schieflage. Denn bald zeigt sich, dass Verdis rauschende Liebesgeschichte in erster Linie eine Parabel auf den europäischen Imperialismus ist – gerade in den beliebten Chorszenen mit ihren beißenden musikalischen Seitenhieben gegen das kriegslüsterne preußische Militär und seinen Kadavergehorsam. Dieses imperialistische Streben nach einem Platz an der Sonne weckt Erinnerungen an das im Uraufführungsjahr 1871 durch Preußen gewaltsam gegründete Deutsche Reich, das in den Mauern der 1910 gebauten Kasseler Jägerkaserne steckt. Auf deren ehemaligen Exerzierplatz wird das neue INTERIM des ehemals preußischen, jetzt hessischen Staatstheaters Kassel mit Verdis Monumentalwerk im Herbst 2025 eröffnet. Hier gehen Kassels neuer Generalmusikdirektor Ainārs Rubiķis und Intendant Florian Lutz zusammen an Bord und erarbeiten ihre erste gemeinsame Produktion. Operngenuss und partizipative Überraschungen sind natürlich all inclusive. An diesem Ort wird im Geiste Verdis aus der Liebe zwischen der Sklavendienste leistenden Aida und dem Heerführer Radamès ein humanistisches Plädoyer gegen Volk und Nation, Religion und Militarismus, das deutlich macht, dass es kein richtiges Leben im Falschen gibt. Die Produktion Aida wird durch die Fördergesellschaft Staatstheater Kassel e.V. unterstützt. Musikalische Leitung: Ainārs Rubiķis Musikalische Assistenz und Nachdirigat: Kiril Stankow Regie: Florian Lutz Bühne: Sebastian Hannak Kostüme: Mechthild Feuerstein Video: Konrad Kästner Dramaturgie: Kornelius Paede Chorleitung: Marco Zeiser Celesti
Aufführungen | Schauspiel

RAVE

Staatstheater Kassel - INTERIM

Less Drama, More Techno! In den 90er-Jahren entwickelte sich Kassel neben Frankfurt und Berlin zur dritten Techno-Hochburg Deutschlands. Im Zentrum stand ein legendärer Club: das Aufschwung Ost, später Stammheim. Hier schuf eine kleine Clique von Techno-Enthusiasten eine deutschlandweite Pilgerstätte der neuen Subkultur – mit unverwechselbarem Design und sogar einer eigenen Comicreihe. International bekannte Größen wie Dr. Motte und DJ Rush erwiesen dem Kultort die Ehre und feierten auf bis zu drei Stockwerken und 5.000 m² Dancefloor die einzigartige Atmosphäre. Es waren die unbeschwerten 90er-Jahre: Aufbruchstimmung und Entgrenzungserfahrungen in den langen Nächten von Freitag auf Montag. Das Jahr 2002 markierte das Ende dieser Ära: Nach jahrelangen Konflikten um Lärmbelästigung, Müllberge und Drogenmissbrauch wurde der Mietvertrag des legendären Clubs schließlich nicht verlängert. Was blieb, war eine Lücke in der Kasseler Kulturlandschaft. Über zwei Jahrzehnte später greift das Schauspiel Kassel diesen faszinierenden Teil der Stadtgeschichte wieder auf und holt ihn an einem neuen Ort – dem INTERIM – aus der Versenkung. Durch eine Phase intensiver Recherche ist ein Theaterstück entstanden, das weit über eine rein historische Rückschau hinausgeht. Es ist eine Hommage an die Liebe zur elektronischen Musik und eine Untersuchung des Lebensgefühls einer ganzen Generation. Welche Utopie steckte im Techno damals und welche Relevanz hat Clubkultur heute? Laura N. Junghanns’ dritte Arbeit in Kassel entwickelt sich vom Dokumentarischen ausgehend hin zu einem Rave: Schrille Kostüme, hypnotische Bühneneffekte und die wummernden Beats von DJ Chi bilden den Rahmen für einen Cast, der alle Grenzen sprengt. Und schließlich sind auch einige der Kasseler Szenegrößen mit am Start. Was soll da noch schiefgehen? Nichts. Alles. Ein Rückblick mit Liebe, der tanzwütig in der Gegenwart ankommt. No regrets, please – less drama, more techno! In Kooperation mit dem PLUS-Ensemble des Staatstheaters Kassel und dem Club Graf Karl. Regie und Text: Laura N. Junghanns Bühne und Video: Elizaweta Veprinskaja Kostüme: Ariella Karatolou Musik und Sounddesign: DJ Chi Choreographie: Frida Laux Grafische Bildkomposition/Grafikdesign: Jens und Valentin Bringmann&Kopetzki Licht: Holger Tschersich Live-Video: Victoria Koberstein Projektidee: Patricia Nickel-Dönicke Dramaturgie: Alexander Olbrich Produktionsleitung: Winnie Wilka Projektleitung JUST+: Carlotta Rogge
Aufführungen | Musiktheater

Die Kantine

Theater Münster

Was geht eigentlich hinter den Kulissen des Theater Münster vor sich? Die überraschende Antwort liefern der Komponist und Regisseur Nico Sauer und sein Team. Sie lassen Orchester und Gesang nicht wie gewohnt auf der Bühne, sondern an unterschiedlichen Orten des Gebäudes erklingen. Tätigkeiten der Theatermitarbeiter*innen, die normalerweise im Verborgenen stattfinden, werden von den Künstler*innen beobachtet und in eine musikalische wie szenische Form gebracht. Bei einem Rundgang durch das Haus wird so der Sound des Theaterbetriebs hörbar, Arbeitsabläufe werden reeanactet. Selbst kleinste Details wie das Tippen einer Computertastatur oder das Kreischen einer Säge können Teil der Komposition werden. Musikalische Leitung: Thorsten Schmid-Kapfenburg Regie & Komposition: Nico Sauer Tanzchoreografie: Caroline Beach Bühne: Maria Magdalena Emmerig Kostüme: Jasmin Knitter Lichtdesign: Malte Spitzer Dramaturgie: Katharina Kost-Tolmein, Roland Quitt, Rosa Coppola Das Projekt "Die Kantine" ist Teil von "NOperas!" - einer Initiative des Fonds Experimentelles Musiktheater (feXm). In Trägerschaft des NRW KULTURsekretariats wird es in Kooperation mit dem Staatstheater Darmstadt und dem Theater Münster realisiert.
Aufführungen | Tanz

Amor / Absicht

Theater Münster

Premiere: 24.4.2026 Let’s fall in love: Gustavo Ramírez Sansanos El Amor ist ein Werk, das die intensiven Emotionen erforscht, die mit Liebe und Herzschmerz verbunden sind. Mit einer Erzählung, die Wärme und Tiefe vereint, lädt er das Publikum ein, über die Komplexität der Liebe nachzudenken und sie in all ihren Formen und Ausprägungen zu feiern. So wie sich der erste Teil dieses Programms mit unseren inneren (An-)Trieben befasst, nimmt uns Lillian Stillwells neues Werk Land of Lakes mit auf eine Reise zu dem inneren Ich ihrer Tänzer*innen und ergründet, wie sie zu den Personen geworden sind, die sie heute sind. Zur Musik aus Stillwells Heimatort, dem US-Bundesstaat Minnesota, dem ‚Land der 10.000 Seen‘, schwingt das Stück auf den Pop- und Rock-Vibes dieser Region.
Aufführungen | Schauspiel

Schimmel! Ohne Pferd und ohne Reiter

Theater Konstanz

Uraufführung: 24.4.2026 In einer Welt im Nebel sind Menschen und Gespenster kaum unterscheidbar. Weder von Menschen. Noch von Gespenstern. Hinter der Gischt wirkt die Gefahr wie ein Schutz. Der Sound in Theodor Storms „Der Schimmelreiter“ ist fern und fremd, elementar und widerspenstig. Es spritzt, es matscht, der Wind bläst kalt und hart ins Gesicht. Neuartige Deiche, die vor zukünftigen Flutkatastrophen schützen sollen – das ist die Vision. Doch Veränderungen stehen nicht hoch im Kurs: Hauke Haien kämpft mit Logik und Erkenntnis gegen den Aberglauben und den Fatalismus seiner Mitmenschen, gegen das Leugnen von Fakten und Expertise. Dass heute viele Menschen mit derselben Emotionalität auf notwendige Maßnahmen zum Schutz von Klima, Welt und somit Menschheit reagieren wie die Dorfbewohner*innen zu Haukes Zeiten ist eine beängstigende Parallele. Bedeutet das: Je mehr wir wissen, desto stärker formiert sich eine Gegenbewegung? Mit Storms Novelle widmen sich Hannes Weiler und sein Team erneut einem Klassiker und entwickeln ihn inhaltlich und ästhetisch weiter. Regie & Video: Hannes Weiler Bühne & Kostüme: Florian Dietrich Dramaturgie: Hauke Pockrandt Mit: Michaela Allendorf, Patrick O. Beck, Zoubeida Ben Salah, Thomas Fritz Jung, Maria Lehberg, Mark Harvey Mühlemann, Anne Rohde
Aufführungen | Schauspiel

Der Kirschgarten

Theater Konstanz

Premiere: 18.4.2026 Der alte Kirschgarten steht in voller Blüte. Alles scheint noch einmal zu erstrahlen, bevor es vergeht. Eine neue Zeit hat längst begonnen, doch Ranéwskaja und ihre Familie verharren in den Bewegungsmustern einer Welt, die es so nicht mehr gibt. Sie wissen um die veränderten Umstände. Und handeln doch nicht danach. Sie spüren, dass ihr Lebensentwurf brüchig geworden ist und machen dennoch weiter wie bisher. Verschwenderisch. Haltlos. Als ließe sich Stillstand gegen Veränderung verteidigen. Selbst die Natur entzieht ihnen den Boden: Nachtfröste im Mai zerstören die Ernte, das Gut steht vor dem Ruin. Lopachins radikaler Vorschlag, den Kirschgarten zu roden und zu parzellieren, kollidiert mit Ranéwskajas Weigerung, sich der Realität zu stellen. Unter dem Klang fallender Bäume zerbricht nicht nur Besitz, sondern Identität. Henri Hüster und Bea Carolina Remark lesen Tschechows Stück als körperlichen Ausnahmezustand. Ihr Zugriff denkt vom Bewegungsimpuls her: Was geschieht, wenn soziale Gewissheiten kippen? Wenn Körper ins Taumeln geraten? Zwischen Erstarrung und Aufbruch entsteht ein Raum, in dem das Alte bereits verschwunden ist, das Neue jedoch noch keinen Körper gefunden hat. Ein Schwebezustand voller Wucht. Im Rahmen des Bodenseefestivals 2026 „in Bewegung“
Aufführungen | Tanz

..... 5, 6, 7, 8, DANCE!

Theater Konstanz

Die dance academy präsentiert auch in diesem Jahr wieder klassische russische Ballettvariationen, ein etwas anderes Schneewittchen, Jazzstücke, Musicalklassiker und Zeitgenössisches mit eigenen Arbeiten langjähriger Tänzerinnen und des ehemaligen Ballettchefs aus Pforzheim. Preise 23€ Dauer 2 h inkl. Pause

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