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Aufführungen | Musical

Das Chormusical "Bethlehem" - Sing mit!

Chormusicals der Stiftung Creative Kirche

So hast Du die Weihnachtsgeschichte noch nie erlebt! Tauche ein in die Vergangenheit und erlebe den Zauber von Weihnachten, begleitet von einem Mega-Chor aus 1.500-2.500 Sängerinnen und Sängern. Entdecke die Weihnachtsbotschaft in einer unvergleichlichen und einzigartigen Inszenierung. Zwischen Feuertonne und Stacheldraht entsteht Hoffnung: Verachtete Fremde begegnen Mitgefühl und Liebe, eine königliche Beraterin fasst den Mut, sich zu wehren, einfache Hirten erfahren Stärke durch ihren Glauben. Eine Geschichte, die das Herz berührt. Tournee 2026 Die Aufführungsorte für 2026 stehen fest. In gemeinsamen Proben und im eigenen Chor werden sich die Sängerinnen und Sänger auf ihre Aufführung vorbereiten, bei der sie zusammen mit Musicalsolisten der Extraklasse und Band auf der Bühne stehen. Weitere Informationen zu den Terminen und jeweiligen Städten: 05.12.2026 - Regensburg, das Stadtwerk.Donau-Arena www.chormusicals.de/Regensburg 12.12.2026 - Minden, Kampa-Halle www.chormusicals.de/Minden 13.12.2026 - Oldenburg, EWE-Arena www.chormusicals.de/Oldenburg 19.12.2026 - Münster, MCC Halle Münsterland www.chormusicals.de/Muenster 20.12.2026 - Koblenz, EGP Arena www.chormusicals.de/Koblenz
Aufführungen | Schauspiel

Matthias Brandt & Jens Thomas: „DÄMON“

Theater Münster

Ein Mann beginnt unter seltsamen Erscheinungen zu leiden. Er sieht Dinge, hört Geräusche, die außer ihm niemand wahrnimmt. Immer mehr steigert er sich in die Vorstellung hinein, dass ein furchtbares unbekanntes Wesen von ihm Besitz ergreift. Das Unsichtbare wird zur Obsession, bis er eines Tages vor der Erkenntnis steht: „Ich kann nicht mehr wollen, aber jemand will für mich.“ „Le Horla“ ist die vielleicht bekannteste phantastische Novelle Guy de Maupassants, ein frühes Meisterwerk der psychologischen Horrorliteratur. Matthias Brandt und Jens Thomas nehmen Maupassants Erzählung und weitere Texte zur Vorlage für ihre neueste Zusammenarbeit. Der Soundtrack und die Songs stammen von Jens Thomas. Mit „Dämon“ knüpfen beide an ihre gemeinsame Arbeit in „Psycho“ an. Nach „Das Bergwerk zu Falun“, „Psycho“ und „Krankenakte Robert Schumann“ konnte das Weverinck-Management Matthias Brandt und Jens Thomas mit ihrem neuen Programm wieder nach Münster einladen. Mehr Informationen unter www.weverinck.de
Aufführungen | Aufführung

Vivaldi immersiv

Festival Strings Lucerne

Projektil, Videoprojektion & Lichtinstallation Festival Strings Lucerne Daniel Dodds, Leitung & Violine Vivaldi: Die vier Jahreszeiten Mit den Festival Strings Lucerne und Videoprojektionen & Lichtinstallationen von Projektil 300 Jahre alt – und immer noch ein Hit! Antonio Vivaldis «Vier Jahreszeiten» sind ein musikalischer Dauerbrenner voller Energie, Kontraste und Überraschungen. Mal lodert die Hitze, mal tost der Sturm, dann wieder funkelt zarte Stille – ein Klassiker voller Spannung und Lebendigkeit. Diesmal jedoch nicht im herkömmlichen Konzertformat, sondern als immersives Erlebnis: Die Festival Strings Lucerne mit dem Solisten Daniel Dodds spielen live, während die Videokünstler von Projektil mit grossflächigen Projektionen und kunstvollen Lichtinstallationen die Bühne zum Leuchten bringen. So werden Frühling, Sommer, Herbst und Winter nicht nur hörbar, sondern auch sichtbar und unmittelbar erlebbar – ein Spiel der Sinne zwischen Sonnenglanz, Gewitter und Schneesturm. Erleben Sie, wie im KKL Luzern Vivaldis Meisterwerk in neuem Glanz erstrahlt. Klassik als Gesamtkunstwerk – intensiv, farbenreich und lebendig!
Aufführungen | Aufführung

Wiener Begegnungen

Festival Strings Lucerne

Festival Strings Lucerne Chamber Players Dimitri Ashkenazy, Klarinette Yuta Takase, Violine Jonas Moosmann, Violine Dominik Fischer, Viola Jonas Iten, Violoncello Alexander von Zemlinsky: Zwei Sätze für Streichquartett (1927) Johannes Brahms: Klarinettenquintett h-Moll op. 115
Aufführungen | Musiktheater

Die Kantine

Theater Münster

Premiere: 27.2.2026 Was geht eigentlich hinter den Kulissen des Theater Münster vor sich? Die überraschende Antwort liefern der Komponist und Regisseur Nico Sauer und sein Team. Sie lassen Orchester und Gesang nicht wie gewohnt auf der Bühne, sondern an unterschiedlichen Orten des Gebäudes erklingen. Tätigkeiten der Theatermitarbeiter*innen, die normalerweise im Verborgenen stattfinden, werden von den Künstler*innen beobachtet und in eine musikalische wie szenische Form gebracht. Bei einem Rundgang durch das Haus wird so der Sound des Theaterbetriebs hörbar, Arbeitsabläufe werden reeanactet. Selbst kleinste Details wie das Tippen einer Computertastatur oder das Kreischen einer Säge können Teil der Komposition werden. Das Projekt "Die Kantine" ist Teil von "NOperas!" - einer Initiative des Fonds Experimentelles Musiktheater (feXm). In Trägerschaft des NRW KULTURsekretariats wird es in Kooperation mit dem Staatstheater Darmstadt und dem Theater Münster realisiert.
Aufführungen | Schauspiel

Der junge Mann

Theater Münster

Sie ist Mitte fünfzig und beginnt ein Verhältnis mit einem dreißig Jahre jüngeren Mann. Einem Studenten, noch dem Milieu verhaftet, aus dem sie sich emanzipiert zu haben glaubt. Er verlässt die gleichaltrige Freundin und liebt sie mit einer Leidenschaft wie keiner zuvor. Entrückte Tage und Nächte in seinem kargen Zimmer, Matratze auf dem Boden, löchrige Wände, defekter Kühlschrank. Doch die intime Episode ist zugleich etwas Politisches, auf der Straße, in den Restaurants und Bars: fast ständig böse Blicke, wütende Reaktionen. Sie ist wieder das »skandalöse Mädchen« ihrer Jugend, nun aber ganz ohne Scham, mit einem Gefühl der Befreiung. Annie Ernaux bricht ihr letztes Tabu – radikal pointiert und prägnant erzählt sie von einer skandalösen Liebesbeziehung, einer ambivalenten Rückkehr in die eigene Vergangenheit und der triumphalen Überwindung einer lebenslangen Scham. Aus dem Französischen von Sonja Finck Nobelpreis für Literatur 2022 Regie: Remsi Al Khalisi Ausstattung: Nicole Zielke Dramaturgie: Julia Fiebag, Victoria Weich Dauer: 55 Minuten, keine Pause
Aufführungen | Schauspiel

Alle müegt Georg (Alle lieben George)

Theater Münster

Deutsch von Inge Greiffenhagen Übertragen ins münsterländische Platt von Hannes Demming Über den Gartenzaun lässt es sich am besten tratschen. Drei Paare treffen sich in ihren angrenzenden Gärten und haben Neuigkeiten. George Riley, früher der Schwarm aller Mädchen, heute der ewige Junggeselle, ist unheilbar krank. Da ihm nur noch wenige Monate seines Lebens verbleiben, erinnern sich die engsten Freunde von George Riley mit Liebe, Nostalgie oder gelegentlichen Wutausbrüchen daran, wie sehr er ihr gesamtes bisheriges Leben beeinflusst hat. Doch George plant einen letzten Abschied, der ihr ganzes zukünftiges Leben durcheinander zu bringen droht. Regie: Markus Kopf Bühne & Kostüme: Manfred Kaderk Kostüm: Corinna Schönfelder
Aufführungen | Schauspiel

Bunbury - Ernst sein ist alles!

Theater Münster

Was wäre, wenn man für einen Tag jemand anderes sein könnte? Jemand, der frei von den Zwängen der bürgerlichen Norm lebt? Um ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen zu entkommen, immer dem Vergnügen entgegen, erfinden sich die beiden Freunde Jack und Algernon jeweils eine alternative Identität: Während Jack regelmäßig als sein feierlustiger Bruder "Ernst" in die Stadt reist, nutzt Algernon seinen erfundenen kranken Freund "Bunbury", um aufs Land fahren zu können. Als Algernon dann auch noch Jack auf dem Land besucht und sich als seinen Bruder "Ernst" ausgibt, ist das Wechselspiel aus Ernst und Unernst angerichtet. Oscar Wilde führt uns mit Witz und Ironie durch ein Spiel der Masken, das Möglichkeiten aufzeigt, aus Konventionen auszubrechen. Deutsch von Sebastian Schug Regie: Sebastian Schug Bühne: Jan Freese Kostüme: Nicole Zielke Dramaturgie: Julia Fiebag Dauer: ca. 2 Stunden und 30 Minuten, inklusive einer Pause
Aufführungen | Schauspiel

Der zerbrochne Krug

Theater Münster

In einer Bearbeitung von Wilke Weermann Im Zimmer der jungen Eve zerbarst ein Krug. Dorfrichter Adams Kopf und Fuß sind geschunden, die Amtsperücke ist verloren und unangekündigt steht Gerichtsrat Walter in der Stube, bereit die Utrechter Justiz zu begutachten. Eves Verlobter Ruprecht vermutet, dass ein Geliebter den Krug zerbrochen hat, die Nachbarin will den Teufel gesehen haben, der aus dem Fenster sprang, eine Perücke im Spalier zurücklassend. „So nimm, Gerechtigkeit, denn deinen Lauf!“, verkündet Adam und „judiziert“ sich selbst „den Hals ins Eisen“. Eve erleidet Lüge, Erpressung und einen sexuellen Übergriff, bevor sie den eigenen Richter anklagt. In die Flucht zu schlagen wäre hier nicht nur er, sondern auch – mit Kleists bissiger und humoriger Sprachkunst – das patriarchale Gewohnheitsrecht. Regie: Wilke Weermann Bühne: Nina Peller Kostüme: Teresa Vergho Sounddesign: Constantin John Dramaturgie: Victoria Weich Dauer: 1 Stunde und 35 Minuten, keine Pause
Aufführungen | Schauspiel

And now Hanau

Theater Münster

Eine Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen und dem Theater Oberhausen, in Kooperation mit dem Maxim Gorki Theater Berlin Am 19. Februar 2020 ermordet ein Rassist in Hanau neun Menschen: Fatih Saraçoğlu, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Mercedes Kierpacz, Said Nesar Hashemi, Sedat Gürbüz Vili Viorel Păun und ein weiteres Opfer. Der 1969 in Neubeckum/Westfalen geborene Theaterautor, Regisseur, Schauspieler und Arzt Tuğsal Moğul setzt sich in seinen Werken mit den Auswirkungen rassistisch motivierter Gewalt in Deutschland auseinander. In seinem neuesten Rechercheprojekt bearbeitet er das Attentat von Hanau theatral. Moğul lässt in seinem Stück die Perspektive der Opfer zu Wort kommen und fragt nach den vielen Fehlern, die vor, während und nach dem Anschlag von Seiten der Polizei, Staatsanwaltschaft, Politik und den Medien begangen wurden: Der Attentäter war der Polizei bereits als rechtsextrem bekannt. Wieso wurde er nicht besser überwacht? Wieso war der Notruf 110 in der Tatnacht nicht erreichbar? Wieso war der Notausgang in der Arena-Bar verschlossen? Wie kann es sein, dass Einsatzleute des SEK am Tatort später als rechtsextremistisch entlarvt wurden? In enger Zusammenarbeit mit der Initiative 19. Februar Hanau fragt Moğul nach Konsequenzen und fordert eine lückenlose Aufklärung, damit wir den Opfern und Angehörigen gerecht werden und an sie erinnern. Bei den NSU-Morden gab es den Prozess im Oberlandesgericht München. Der Täter von Hanau hat sich der Verhandlung und seiner Verurteilung durch Selbsttötung entzogen, eine gerichtliche Aufarbeitung findet nicht statt. Tuğsal Moğul setzt sich mit den Morden nicht in einem herkömmlichen Theaterraum auseinander, sondern wählt ganz bewusst öffentliche Ort in der Mitte der Stadtgesellschaft, das Rathaus in Recklinghausen, den Rathausfestsaal und das Landgericht in Münster. Mitveranstalter für die Spieltermine im Landgericht: Präsident des Landgerichts Münster Ulrich Schambert Regie: Tuğsal Moğul Bühne & Kostüme: Marcin Wierzchowski Musik: Katharina Pelosi Dramaturgie: Victoria Weich Dramaturgie: Saskia Zinsser-Krys Dauer: 1 Stunde 25 Minuten, keine Pause
Aufführungen | Schauspiel

Das Vermächtnis - 1. Teil

Theater Münster

Aus dem Amerikanischen von Hannes Becker Nach dem Roman Howards End von E. M. Forster Matthew Lopez’ gefeiertes Stück, das bereits im Londoner Westend und am Broadway lief, entfaltet ein feines, komplexes und rasantes Epos über eine Gruppe schwuler Männer, die drei verschiedenen Generationen angehören und im Zeichen ihrer Differenz um Verantwortung, Zusammenhalt, Wahr­heit und Fürsorge ringen. Eric und Toby sind ein glückliches 30-­something Paar und bestreiten mit ihren Freunden ein angenehmes Leben im Herzen der queeren und intellektuel­len Metropole New York. Doch im Klima des aufkeimenden Populismus der Trump-­Ära verändern sich die privaten und politischen Vorzeichen ihrer Existenz: Sie stürzen in eine Be­ziehungskrise, deren Folgen heftig am Selbstverständnis ihrer Identitäten rütteln und sich in der Krise eines zu tiefst ge­spaltenen, unversöhnten Landes spiegeln. Das Stück besteht aus zwei abendfüllenden Teilen, die an Wochenenden als ein zusammenhängendes Theaterevent erlebt werden können. Regie: Sebastian Schug Bühne: Jan Freese Kostüme: Juliane Götz Lichtdesign: Marco Vitale Dramaturgie: Tobias Kluge Dieses Stück wird in zwei Teilen gezeigt: 1. & 2. Teil. Diese werden sowohl als Doppelvorstellungen als auch einzeln aufgeführt. Dauer: 1. Teil: ca. 3 Stunden, Pause nach ca. 1 Stunde, 40 Minuten Große Pause zwischen den Teilen von ca. 1 Stunde, 30 Minuten mit optionaler Verköstigung 2. Teil: ca. 2 Stunden, 40 Minuten, Pause nach ca. 1 Stunde
Aufführungen | Oper

La Bohème

Theater Münster

Nach Szenen aus Henri Murgers "Vie de Bohème" in vier Bildern Text von Giuseppe Giacosa und Luici Illica Paris 1830: Marcello, Rodolfo, Colline und Schaunard widmen ihr Leben der Liebe zur Kunst und ihren künstlerischen Idealen – frei von gesellschaftlichen Konventionen und Normen, frei von falschen Werten. Warum sich von feinen Köstlichkeiten ernähren, wenn man auch von den eigenen Versen, von Poesie satt werden kann? Doch die Begegnung mit der kranken Mimì erinnert alle daran, wie nah der Tod ist. Wie in einem impressionistischen Gemälde skizziert Puccini in La Bohème, 1896 am Teatro Regio in Turin uraufgeführt, mit raffinierten Pinselstrichen eine kaleidoskopische Geschichte: Im Wechsel burlesker, sentimentaler und tiefempfundener emotionaler Momente entsteht eine unwiderstehliche Mixtur aus Komik und Tragik, aus Humor und Melancholie. Musikalische Leitung: Henning Ehlert Regie: Effi Méndez Bühnenbild: Stefan Heinrichs Kostüme: Constanze Schuster Choreinstudierung: Anton Tremmel Dramaturgie: Ana Edroso Stroebe Musiktheaterpädagogik: Friederike Disselbeck-Uhrlandt Chorleitung Kinderchor: Margarete Sandhäger, Rita Stork-Herbst In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Dauer: 2 Stunden 15 Minuten, Pause nach 55 Minuten
Aufführungen | Schauspiel

Der Idiot

Theater Münster

Fürst Myschkin wird in der Petersburger Gesellschaft immer wieder als „Idiot“ bezeichnet. Nur so lässt sich erklären, dass er zu keiner Lüge imstande ist. Auf der Rückreise von einem Sanatoriumsaufenthalt lernt der Fürst im Zug Rogoschin kennen, der von seiner Leidenschaft zur „beängstigend schönen“ Nastassja Filippowna erzählt. Rogoschin zieht den Fürsten in ein dunkles Beziehungsgeflecht, vor dem ihn auch seine Verwandten um die resolute Generalin Lisaweta Prokowjewna und deren kluger Tochter Aglaja nicht bewahren können. Für alle bleibt er ein gutmütiger „Idiot“, ein heiliger Narr in Christo, der in die moderne Gesellschaft nicht passt, weil er ihr den Spiegel vorhält. Der Idiot ist Dostojewskijs zweite „große Romantragödie“, die die Autorin und Regisseurin Milena Michalek neu bearbeitet und für unsere heutige Zeit erschließt. Regie: Milena Michalek Bühne: Robin Metzer Kostüme: Charlotte Pistorius Dramaturgische Beratung: Rafael Jakob Dramaturgie: Remsi Al Khalisi Dauer: ca. 3 Stunden 40 Minuten, eine Pause
Aufführungen | Schauspiel

Muskeln aus Plastik

Theater Münster

Kay liegt mit dem flauschigen blau-rosa-weißen Hai auf dem Bett und weiß. nicht, „wann dey zuletzt so erschöpft / wann dey zuletzt so hyped war“. Verknallt, aber zugleich krank, möchte Kay eigentlich deren Lover Aron treffen, sich im eigenen trans* Körper einrichten. Queeres Begehren und Schmerz branden mit- und gegeneinander auf, doch Kay bleibt nicht alleine mit beidem. Kay macht einen Ausflug zu IKEA und einen Roadtrip, findet Freundschaft und schafft sich ein queeres care-Netzwerk, in dem Fürsorge und Empowerment herrschen. Kay Matter ist ausgezeichneter Autor und schreibt dem Theater Münster einen Uraufführungstext, ausgehend von seinem, von Kritik und Community gefeiertem, Prosadebüt Muskeln aus Plastik, das wegweisend Queerness und Be_hinderung verarbeitet. Regie, Bühne, Musik: Jakob Weiss Kostüme: Elena Gaus Dramaturgie: Victoria Weich Lichtdesign: Malte Spitzer Gefördert im Rahmen von Neue Wege vom Ministerium fürKultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. ab 16 Jahren Dauer: 1 Stunde 20 Minuten, keine Pause
Aufführungen | Schauspiel

Gewölk

Theater Münster

Marvie und Peter treffen sich auf der Theaterbühne und erforschen die Banalität der Vergänglichkeit. Eine Eintagsfliege kreist um den Essig, ein Stück endet, ein Gletscher schmilzt, eine Liebe erlischt, Luft verdunstet, eine Erinnerung wird vergessen, Zeit verstreicht und die Dämmerung beginnt. Paula Kläy (Hausautorin 2024/25 am Theater Münster) schreibt ein Stück, das im Jetzt stattfindet und auf eine absurd-humorvolle Weise mit den täglichen Verlusterfahrungen umgeht. „Wie wirst du sterben?“ – „Tragisch, man soll um mich weinen.“ Regie: Tamara Aijamathiesen Bühne und Kostüm: Anton von Bredow Dramaturgie: Julia Fiebag Dauer: ca. 1 Stunde und 10 Minuten, ohne Pause
Aufführungen | Schauspiel

Die Wurzel aus Sein

Theater Münster

Deutsche Erstaufführung: 23.1.2026 1978 muss der kleine Talyani mit seiner Familie vor dem Bürgerkrieg aus den Libanon fliehen. Wohin verschlägt sie der Zufall? Nehmen sie ein Flugzeug nach Rom oder nach Paris? In Wajdi Mouawads Stück entspinnen sich ausgehend von unterschiedlichen Flucht-Möglichkeiten der Familie Waqar Malik verschiedene Versionen ihres Schicksals: Talyani wird gefeierter Neurochirurg in Italien, bildender Künstler und Enfant terrible in Quebec, verurteilter Mörder in einer texanischen Todeszelle oder er bleibt doch als Inhaber eines Jeansladens in Beirut. Dort ereignet sich 2020 eine große Explosion, mit der sich die Frage nach einem im Libanon möglichen Leben erneut stellt. Die Geschichten fallen zunehmend ineinander und bilden eine große, serienähnliche Erzählung. Alle Figuren stehen an entscheidenden Momenten ihres Lebens, sie suchen nach Gesten des Muts und des Vergebens. Regisseur Moritz Sostmann bringt Mouawads rasantes wie philosophisches Stück mit Schauspieler* innen und Puppen in Münster zur Deutschen Erstaufführung. In Münster inszenierte er in der Spielzeit 23/24 „eine höchst poetisch-artistische Bühnenversion“ (F.A.Z.) von Serhij Zhadans Internat. Das Stück Die Wurzel aus Sein ist im Verlag der Autoren auch als Buch erschienen. Aus dem Französischen von Uli Menke Regie: Moritz Sostmann Bühne & Kostüme: Klemens Kühn Puppenbau: Hagen Tilp Lichtdesign: Malte Spitzer Dramaturgie: Victoria Weich
Aufführungen | Oper

Tristan und Isolde

Theater Münster

Obwohl Tristan einst ihren Verlobten getötet hat, hat die irische Königstochter Isolde ihm, dem Neffen des verfeindeten Königs von Kornwall, das Leben gerettet und sich in ihn verliebt. Nun soll Isolde die Ehefrau seines Onkels, König Marke, werden. Die Liebe, die sie mit Tristan verbindet, ist zum Scheitern verurteilt. Jedoch sprengt sie alle Grenzen und lässt sich weder durch Konventionen noch durch moralische Ma.st.be aufhalten. Doch das legitime Ausleben der Liebe bleibt eine Utopie und ist von der Natur aus verdammt, nur im Tod endgültig erfüllt zu werden. Mit Tristan und Isolde (1865 im Königlichen Hof- und Nationaltheater München uraufgeführt) schuf Richard Wagner ein Meisterwerk der deutschen Romantik und zugleich einen der Grundpfeiler der modernen Musik. Musikalische Leitung: Golo Berg Regie: Clara Kalus Bühne: Dieter Richter Kostüme: Katharina Weissenborn Video: Katarina Eckold Choreinstudierung: Anton Tremmel Dramaturgie: Giulia Fornasier In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln Dauer: ca. 5 Stunde und 20 Minuten, zwei Pausen
Aufführungen | Schauspiel

Es ist nie Sommer im Ruhrgebiet

Theater Münster

Der Autor und Regisseur Guido Wertheimer wurde als Nachkomme jüdisch-deutscher Exilant*innen 1996 in Buenos Aires geboren. Dorthin floh seine Urgroßmutter Julia Studinski 1939 vor den Nazis – und baute sich mit Mann und 13-jährigem Sohn über Nacht ein neues Leben auf. Sie hatten unwahrscheinliches Glück: Eine entfernte Verwandte, die zwischen den Kriegen nach Argentinien ausgewandert war, verschaffte der Familie das rettende Einladungsschreiben und das Ticket in die Fremde. Der Besitz der Familie wurde im Hamburger Hafen von den Nazis konfisziert. Vor ihrer Flucht lebte die Familie in Berlin und Recklinghausen. Dort besaß sie am Markt 8 ein Schuhgeschäft, das ebenfalls von den Nazis enteignet wurde und bis heute (unter anderem Namen) besteht. Auch die Glocken der St. Peter Kirche, die Julia Studinski als Kind hörte, läuten heute noch immer. Julias Liebe und Leidenschaft für das Klavier und Chopin gingen jedoch mit dem Steinway-Flügel, der sich im konfiszierten Container befand, verloren. Sie begann ein neues argentinisches Leben als Mitarbeiterin eines Politikers – ohne die Musik. Die Todesmeldungen ihres Vaters, der in einem weißrussischen Lager ermordet wurde, und ihrer Mutter, die an „Traurigkeit“ starb, erreichten sie nur als knappe Nachrichten über den Atlantik hinweg. Guido Wertheimer, Hausautor am Theater Münster in der Spielzeit 2023/24, hat sich in private und städtische Archive begeben und jüdische Opfer- und deutsche Tätergeschichten zu Tage gefördert – sowie eine wundersam-verrückte Verbindung zwischen dem ehemaligen Münsteraner Rabbi Fritz Steinthal und seiner eigenen argentinischen Familie. Über das Viereck Münster-Recklinghausen-Berlin-Buenos Aires und die Geister seiner Vorfahren hat Guido Wertheimer ein doku-fiktionales Stück geschrieben. In diesem stellt er sich dem langen Schatten seiner Familiengeschichte und sucht die Toten der Vergangenheit zwischen den Lebenden der Gegenwart. Sein Autoren-Ich begibt sich auf eine Spurensuche, die den eigenen Körper zum Startpunkt und Anlass nimmt, die Vergangenheit nicht ruhen zu lassen. Regie: Guido Wertheimer Bühne: Shahrzad Rahmani Kostüme: Ayana Lechelt Video: Ana Iramain Musik: Gustavo Obligado Dramaturgie: Tobias Kluge Dauer: ca. 1 Stunde und 20 Minuten, keine Pause Gefördert im Rahmen von NEUE WEGE vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem KULTURsekretariat.
Aufführungen | Tanz

Die Schwäne

Theater Münster

Uraufführung: 7.2.2026 Wer kennt nicht das Märchen der Schwanenprinzessin Odette, ihrem Gegenpart Odile und Prinz Siegfried, Opfer des magischen Verwirrspiels von Rotbart? Mit Schwanensee (1877/1895) schuf der Komponist Pjotr I. Tschaikowsky ein Meisterwerk des Klassischen Balletts, das bis heute zum Repertoire vieler Tanzcompagnien zählt. Nun nimmt sich Lillian Stillwell dieses Stoffes an und interpretiert ihn neu, indem sie den inhaltlichen Schwerpunkt auf die tanzende Gruppe und die weibliche Bühnenfigur Odette legt: Sie ist das Subjekt der Handlung. Während in klassischen Choreografien die Schwäne im Corps-de-Ballet durch Synchronizität gekennzeichnet sind, geht Stillwell anders an das Tanz-Kollektiv heran und interpretiert es als eine Gruppe aus Individuen. Dabei verzichtet sie auch nicht auf das, was man im Allgemeinen mit Schwanensee assoziiert: eine Liebesgeschichte. Musikalische Leitung: Henning Ehlert Dramaturgie, Libretto: Claus Spahn Choreografie, Inszenierung: Lillian Stillwell Bühne, Lightdesign: Ben Baur Kostüme: Uta Meenen Lightdesign: Meike Parys Dramaturgie: Regina Genée
Aufführungen | Musical

Der Graf von Monte Christo

Theater Münster

Buch und Songtexte von Jack Murphy Orchestrierung und Arrangements von Kim Scharnberg und Koen Schoots Deutsch von Kevin Schroeder Edmond Dantès wird im post-napoleonischen Frankreich aufgrund einer Intrige verurteilt, obwohl er unschuldig ist. Der junge Seefahrer verliert seine Freiheit und seine große Liebe: Er landet im Kerker, während die Intriganten ihm seine Geliebte Mercedes nehmen und Karriere machen. Nach 14 Jahren glückt Dantès die Flucht. Dank eines großen Schatzes kann er von nun an als geheimnisvoller Graf von Monte Christo Rache üben und Mercedes zurückgewinnen. Frank Wildhorn, der u. a. mit Jekyll & Hyde und Dracula Musical-Hits am Broadway landete, komponierte für das Theater St. Gallen 2009 das zeitlose Rache-Epos auf der Grundlage des gleichnamigen Romans von Alexandre Dumas d. Ä. in fulminantem, von E-Gitarren unterlegtem Orchestersound. Ein Muss für alle, die Abenteuer, Romantik und Musicals lieben. Musikalische Leitung: Thorsten Schmid-Kapfenburg Regie: Michael Wallner Choreografie: Kati Heidebrecht Bühne: Stefan Rieckhoff Kostüme: Uta Meenen Dramaturgie: Nico Egidi Dauer: ca. 2 Stunden und 20 Minuten, eine Pause

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