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Herbstgold Teaser 2023
4

HERBSTGOLD - Festival in Eisenstadt

11. bis 22.09.2024
unter dem Motto "Verführung"


Herzlich willkommen zur diesjährigen Ausgabe des HERBSTGOLD – Festivals, dessen Leitmotiv „Verführung“ lautet. In der zauberhaften Kulisse von Schloss Esterházy möchten wir Sie nicht nur mit exquisiter Musik bezaubern, sondern auch zu einer spektakulären musikalischen Reise entführen.

Oft wird unterschätzt, welche immense Bedeutung Ihnen, dem Publikum, im Akt der musikalischen Darbietung zukommt. Ihre Präsenz und Ihre Reaktionen bilden die unsichtbaren, doch unentbehrlichen Partner jeder Aufführung. Die Magie eines gelungenen Konzertabends liegt nicht nur in den Noten und ihrer Interpretation, sondern auch in der einzigartigen Energie, die zwischen Künstlern und Zuhörern entsteht. Jede Note, jede Harmonie, jedes Crescendo wird belebt durch die Energie, die uns von Ihnen zurückgespiegelt wird.

Es ist unser Bestreben, Sie in verschiedene Sphären zu entführen, seien sie intellektuell, emotional oder seelisch. Dieser Akt der Verführung – gleichsam einer künstlerischen Hypnose – ist für uns mehr als nur ein Ziel; er stellt eine Voraussetzung für unvergesslichen Musikgenuss dar. Er ermöglicht eine Symbiose der Begeisterung, in der Sie als Zuhörer und wir als Künstler aufgehen.

Musik lebt von der Energie, die sie dem Publikum entlockt und die uns wiederum beflügelt. Wir laden Sie herzlich ein, Teil dieses zauberhaften Kreislaufs zu werden.

JULIAN RACHLIN
Intendant

Kontakt

HERBSTGOLD - Festival in Eisenstadt
Esterházy Betriebe GmbH

Esterházyplatz 5
A-7000 Eisenstadt

Telefon: +43 (0) 2682 / 63854-12
E-Mail: konzert@esterhazy.at

Bewertungschronik

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Konzert

Eröffnungskonzert

Martha Argerich, Klavier
Iddo Bar-Shai, Klavier
Annie Dutoit-Argerich, Sprecherin
Marieke Blankestijn, Leitung
Chamber Orchestra of Europe


Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 82 C-Dur Hob. I:82 „Der Bär”
Camille Saint-Saëns: Karneval der Tiere
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 100 G-Dur Hob. I:100

Die Verführung zum Schönen und Guten im Leben wie auch in der Kunst: Sie kann gewiss nicht früh genug beginnen und sollte auch niemals aufhören. Insofern zielt Camille Saint-Saëns’ unsterblicher „Karneval der Tiere“ genau ins programmatische Herz von Herbstgold 2024 und dessen Motto „Verführung“: Als Faschingsschwank entstanden, übrigens in Österreich!, und mit tiefsinnigem Humor für Insider gespickt, entzückt das Werk mit seinen ebenso vorhandenen, direkt verständlichen Lautmalereien längst Groß und Klein gleichermaßen. Wenn dann auch noch Klavierlegende Martha Argerich und Iddo Bar-Shai als Eichhörnchen über die Tasten jagen und die Schauspielerin Annie Dutoit-Argerich die Geschichte erzählt, lauschen alle gebannt. Wortlos fesselt dagegen das Chamber Orchestra of Europe mit zwei der berühmtesten Sinfonien aus der Feder des Genius loci Joseph Haydn: In der Sinfonie Nr. 82 aus der Gruppe der Pariser Sinfonien steppt im Finale der sprichwörtliche Bär. Und die Nummer 100 aus dem großen Londoner Dutzend ist wegen atemberaubender Knalleffekte als „Militärsinfonie“ berühmt geworden.

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Konzert

Janoska Ensemble & 100 Gypsy Violins

Janoska Ensemble & 100 Gypsy Violins

100 Gipsy Violins! Ein Gipfeltreffen des Genres ist garantiert, wenn das Janoska Ensemble den legendären Klangkörper nach Eisenstadt bringt, dessen voller, offizieller Name „100 Tagú Cigányzenekar Országos Kulturális és Közművelődési Egyesület“ lautet. Die Idee zu diesem einzigartigen Orchester in spezieller Besetzung (Streicher mit Klarinetten und Zymbals) wurde 1984 geboren, als es galt, den international gefeierten Prímáskönig Sándor Járóka sen. (1922–1984) in Budapest zu Grabe zu tragen. Aus dem gemeinsamen Musizieren der aus aller Welt angereisten Stars der Romani-Musikszene zu Ehren des Verstorbenen erwuchs der Wunsch, diese geballte Kraft an Virtuosität und Ausdruck zu einer Institution zu machen. Gesagt, getan: Seither begeistern die 100 Gipsy Violins bzw. das Budapest Gipsy Symphony Orchestra ihr Publikum mit Neuinterpretationen der Volksmusik des Balkans sowie mit Werken jener Komponisten, die genau aus dieser Tradition geschöpft haben – von Franz Liszt bis Johann Strauß Vater und Sohn, Johannes Brahms, Vittorio Monti oder Pjotr Iljitsch Tschaikowski und viele andere.

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Konzert

Bryn Terfel, Hannah Stone, Annabel Thwaite

Bryn Terfel, Tenor
Hannah Stone, Harfe
Annabel Thwaite, Klavier


Lieder von Gerald Finzi, Franz Schubert, Claude Debussy u. a.

Bei seinem internationalen Durchbruch, in Richard Strauss‘ „Salome“ bei den Salzburger Festspielen 1992, musste Bryn Terfel als Jochanaan den Verführungskünsten der Titelfigur widerstehen. Aber schon in dieser Partie hat der hünenhafte Waliser mit seinem aufregend virilen Bariton seine eigene, unbändige Anziehungskraft bewiesen. Seine Weltkarriere hat den Sänger an alle großen Opernhäuser und auf alle wichtigen Podien der Welt geführt: Ob nun als Interpret intimer Lieder von Franz Schubert oder in einigen der gewichtigsten Opernpartien überhaupt hat Bryn Terfel sein Publikum fasziniert und tut es bis heute: darunter bei Richard Wagner als Wotan im „Ring des Nibelungen“, Hans Sachs in den „Meistersingern von Nürnberg“ oder in der Titelpartie des „Fliegenden Holländers“, aber auch als furchterregender Baron Scarpia in Puccinis „Tosca“. Dass er bei der Krönung von King Charles III im Mai 2023 in der Westminster Abbey ein Kyrie auf Walisisch gesungen hat, ist bei ihm und seiner engeren Heimat Programm. Alle Waliser singen, heißt es. Dass Bryn Terfel auch in allen Stilen zuhause ist, beweist er mit diesem Programm, das einen großen Querschnitt durch sein faszinierend breites Repertoire vom Volkslied bis zur großen Oper gibt und auch Musical nicht ausschließt.

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Klavierkonzert

Polina Osetinskaya

Polina Osetinskaya, Klavier

Joseph Haydn: Variationen f-Moll (Sonate) Hob. XVII:6
W.A. Mozart: Fantasie Nr. 4 c-Moll KV 475
Franz Schubert: Sonate Nr. 21 B-Dur D 960

Von kulinarischen Freuden zwischen Pizza und Pasta bis hin zum Tiramisu lassen wir uns ja immer wieder gerne verführen, und das gilt auch für musikalische Belange: Die junge russischen Pianistin Polina Osetinskaya eilt freilich ein fabelhafter Ruf voraus und verführt mit einigen der anspruchsvollsten Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert und Joseph Haydn.

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Konzert

Yefim Bronfman, Julian Rachlin, Chamber Orchestra of Europe

Yefim Bronfman, Klavier
Julian Rachlin, Dirigent
Chamber Orchestra of Europe


Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73
Pjotr I. Tschaikowski: Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36

Kein Wunder, dass ein findiger Verleger Ludwig van Beethovens letztem Klavierkonzert in der heroischen Tonart Es-Dur den Beinamen „Emperor – Kaiser“ verpasst hat: Hier schwingt das Klavier gleich zu Beginn mit imperialer Geste das Szepter, und Yefim Bronfman vermag das souverän in Klang zu übersetzen. Mit seiner einstigen Hoffnungsfigur Napoleon hat Beethoven damals schon gebrochen. Der war ja der politischen Verführung erlegen, hatte sich selbst zum „Kaiser der Franzosen“ gekrönt und war gegen das restliche Europa in den Krieg gezogen … Was Pjotr Iljitsch Tschaikowski zur Zeit seiner Sinfonie Nr. 4 eingeschüchtert hat, war hingegen eine unnennbare Bedrohung oder zumindest Vorherbestimmung durch das Schicksal. Ein strenges, schmetterndes Thema beherrscht die Einleitung und bildet den Kern des ganzen Werks. Es wird zum Begleiter und Mahner auf dem Weg durch allerlei Träumereien und Leidenschaften. Erst im finalen Volksfesttrubel kann die zuvor verunsicherte Seele ihren Schmerz vergessen: fulminante musikalische Aufgaben für das Chamber Orchestra of Europe und Julian Rachlin am Dirigentenpult.

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Konzert

Boris Brovtsyn, Andrey Baranov, Amihai Grosz

Boris Brovtsyn, Violine
Andrey Baranov, Violine
Amihai Grosz, Viola
Boris Andrianow, Violoncello
Itamar Golan, Klavier
Wenzel Fuchs, Klarinette
Karl Markovics, Sprecher


„Verbotene Musik in der NS-Zeit“

Vögel lügen nicht. Kann man einem Vogel das Singen verbieten? Das „Dritte Reich“ reagierte allergisch auf die Wahrheit, sowohl im Leben als auch in der Kunst. Seine Bürger mussten vor der Musik geschützt werden, die von Juden, Kommunisten und allen möglichen Modernisten geschrieben wurde. Mehr als 200 Komponisten (!) wurden von den Nazis verfolgt und zur Flucht aus dem Reich gezwungen. Dutzende sind nie aus KZs zurückgekehrt. Aber auch dort wurde wunderschöne Musik geschrieben! Der große Schauspieler Karl Markovics wird einige von diesen verbotenen Meisterwerken präsentieren. Der Vogel ist draußen und singt wieder.

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Film

Kino: Die Fälscher

Ein Film von Stefan Ruzowitzky
Österreich, Deutschland | 2007
Laufzeit: 95 Minuten

„Aktion Bernhard“ lautete der Codename für die größte bekannte Geldfälschungsunternehmung der Geschichte: Von 1942 bis 1945 ließ der Sicherheitsdienst im Reichssicherheitshauptamt, der zentralen Repressionsbehörde in der nationalsozialistischen Diktatur, mit Hitlers persönlicher Zustimmung und unter strengster Geheimhaltung ausländische Banknoten und auch diverse Dokumente fälschen, um die Volkswirtschaften der Alliierten zu destabilisieren: Vor allem Britische Pfund mit einem Nennwert von nicht weniger als 132 Millionen £ wurden hergestellt, das entsprach etwa 15 % des britischen Bargeldumlaufs. Am Höhepunkt im Sommer 1943 wurden Spitzenwerte von rund 650.000 Blüten pro Monat erreicht. Die Fälscher waren nicht etwa freiwillige und regimetreue, womöglich sogar noch hoch bezahlte Spezialisten: Solche konnten nämlich nicht aufgetrieben werden. Deshalb wurden geeignete Insassen des KZ Sachsenhausen dazu gezwungen – relativ privilegiert und doch zugleich ständig mit dem Tod bedroht. In den Baracken 18 und 19 stellten 144 jüdische Häftlinge mit Hilfe professioneller Geldfälscher die falschen Banknoten her. Mit ihnen wurden vor allem Devisen gekauft, aber auch Spione bezahlt …

Der Spielfilm „Die Fälscher“ (A/D 2007), geschrieben und inszeniert von Stefan Ruzowitzky, erzählt diese haarsträubende Geschichte auf Basis der Lebenserinnerungen von Adolf Burger, einem in Ungarn geborenen Buchdrucker, der an der Aktion beteiligt war. Karl Markovics und August Diehl übernahmen die Hauptrollen. 2008 wurden „Die Fälscher“ mit dem Academy Award für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet, dem so genannten „Auslands-Oscar“ – der erste für einen Beitrag aus Österreich.

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Konzert

Julian Rachlin, Sarah McElravy, Claudio Bohorquez

Julian Rachlin, Violine
Sarah McElravy, Viola
Claudio Bohorquez, Violoncello
Itamar Golan, Klavier
Dominik Wagner, Kontrabass
Andrzej Cieplinski, Klarinette
Etienne Boudreault, Fagott
Radek Baborak, Horn


Krzysztof Penderecki: Sextett für Klarinette, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Klavier WV 3734
Ludwig van Beethoven: Septett Es-Dur op. 20

In späteren Jahren war Ludwig van Beethoven der enorme Erfolg seines großen Septetts op. 20 ein bisschen peinlich. Hatte er sich damals, 1799, als noch junger Komponist in Wien, allzu sehr vom Zeitgeschmack verführen lassen? Wie dem auch sei: Für das „Sr. Majestät der Kaiserinn allerunterthänigst zugeeignete … Septett auf 4 Saiten- und 3 Blas-Instrumenten“, stand im Alten Burgtheater die Creme der in Wien ansässigen Solisten zur Verfügung – und mit gutem Grunde bei diesem zwar höchst vergnüglichen, spieltechnisch aber enorm anspruchsvollen Werk. Dem entsprechend tritt auch bei Herbstgold eine fulminante internationale Besetzung an, mit Julian Rachlin an der Spitze. Das kommt auch dem 2000 uraufgeführten Sextett von Krzysztof Penderecki zugute, das sich in die große Kammermusiktradition einreiht: „Ich bin doch ein slawischer Komponist“, merkte Penderecki damals an, „dem es um die Übermittlung des eigenen Gefühls, des Ausdrucks geht; die Claritas in der Konstruktion ist sehr wichtig, aber ich habe keine Angst vor der persönlichen Note.“

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Jazz

Jazz

(Details werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.)

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Konzert

Julian Rachlin, Philharmonia Orchestra London

Julian Rachlin, Violine und Dirigent
Philharmonia Orchestra London


Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zu „Le nozze di Figaro“ KV 492
Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert e-Moll op. 64 MWV O14
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 MWV N 18 „Schottische“

Der Graf will Susanna verführen, Figaros Braut, oder zumindest als Dienstherr das „Recht der ersten Nacht“ mit ihr in Anspruch nehmen: Das ist der Kern der Verwicklungen, die dem tollen Tag von Wolfgang Amadeus Mozarts „Le nozze di Figaro“ zugrunde liegen. Gut 40 Jahre nach der Uraufführung dieser unsterblichen Opera buffa besichtigte Felix Mendelssohn, zu seinen Wunderkindzeiten als „zweiter Mozart“ gefeiert, in Edinburgh den geschichtsträchtigen Palace of Holyroodhouse: „Der Kapelle daneben fehlt nun das Dach, Gras und Epheu wachsen viel darin, und am zerbrochenen Altar wurde Maria zur Königin von Schottland gekrönt. Es ist da alles zerbrochen, morsch und der heitere Himmel scheint herein. Ich glaube, ich habe heut da den Anfang meiner Schottischen Symphonie gefunden.“ Mendelssohns Violinkonzert bildet dazu die denkbar verführerische Ergänzung: Leidenschaft, Virtuosität, Sanglichkeit und im Finale heiter-kapriziöser Elfenspuk machen es zu einem allgemeinen Liebling – beim Publikum ebenso wie hier beim Philharmonia Orchestra und Julian Rachlin in der Doppelrolle als Solist und Dirigent.

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Konzert

Gautier Capuçon, Julian Rachlin, Jerusalem Symphony Orchestra

Gautier Capuçon, Violoncello
Julian Rachlin, Dirigent
Jerusalem Symphony Orchestra


Mieczyslaw Weinberg: Sinfonietta Nr. 1 op. 41
Joseph Haydn: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 C-Dur Hob. VIIb:1
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

„Du hast keinen Begriff davon, wie unsereinem zu Mute ist, wenn er immer so einen Riesen hinter sich marschieren hört“: Der Riese hieß Beethoven, dessen dröhnenden Tritt Johannes Brahms da in seinem Rücken vernahm. Und doch hat er dann, nach langer Reifezeit, schließlich doch seine Sinfonie Nr. 1 zu Papier gebracht: mit einem musikalischen Gipfelsturm aus konfliktbehaftetem c-Moll ins strahlende C-Dur-Finale. Dieselbe Tonart wie in Joseph Haydns Cellokonzert Hob. VIIb:1: Erst Anfang der 1960er-Jahre im Prager Nationalmuseum in einer Sammlung des tschechischen Schlosses Radenín als Stimmenabschrift wiederentdeckt, wurde das verschollen geglaubte Werk eine kleine Sensation und entwickelte sich im Nu zu einem Standardwerk, das dem französischen Meistercellisten Gautier Capuçon schon von Kindesbeinen an präsent sein konnte. Erst in den letzten zehn Jahren etwa begann hingegen die Renaissance des Komponisten Mieczyslaw Weinberg, einem Freund und Weggefährten von Dmitri Schostakowitsch, der aus Polen stammte und vor den Nazis in die Sowjetunion hatte fliehen können: eine Herzensangelegenheit für Julian Rachlin und das Jerusalem Symphony Orchestra.

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Herbstgold Teaser 2023
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HERBSTGOLD - Festival in Eisenstadt

Esterházy Betriebe GmbH

11. bis 22.09.2024
unter dem Motto "Verführung"


Herzlich willkommen zur diesjährigen Ausgabe des HERBSTGOLD – Festivals, dessen Leitmotiv „Verführung“ lautet. In der zauberhaften Kulisse von Schloss Esterházy möchten wir Sie nicht nur mit exquisiter Musik bezaubern, sondern auch zu einer spektakulären musikalischen Reise entführen.

Oft wird unterschätzt, welche immense Bedeutung Ihnen, dem Publikum, im Akt der musikalischen Darbietung zukommt. Ihre Präsenz und Ihre Reaktionen bilden die unsichtbaren, doch unentbehrlichen Partner jeder Aufführung. Die Magie eines gelungenen Konzertabends liegt nicht nur in den Noten und ihrer Interpretation, sondern auch in der einzigartigen Energie, die zwischen Künstlern und Zuhörern entsteht. Jede Note, jede Harmonie, jedes Crescendo wird belebt durch die Energie, die uns von Ihnen zurückgespiegelt wird.

Es ist unser Bestreben, Sie in verschiedene Sphären zu entführen, seien sie intellektuell, emotional oder seelisch. Dieser Akt der Verführung – gleichsam einer künstlerischen Hypnose – ist für uns mehr als nur ein Ziel; er stellt eine Voraussetzung für unvergesslichen Musikgenuss dar. Er ermöglicht eine Symbiose der Begeisterung, in der Sie als Zuhörer und wir als Künstler aufgehen.

Musik lebt von der Energie, die sie dem Publikum entlockt und die uns wiederum beflügelt. Wir laden Sie herzlich ein, Teil dieses zauberhaften Kreislaufs zu werden.

JULIAN RACHLIN
Intendant

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Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele 19.7. bis 31.8.2024
Ereignisse / Festspiele Wiener Festwochen 17.5. bis 23.6.2024
Ereignisse / Festival Lucerne Festival 13.8. bis 15.9.2024
Ereignisse / Festival Gstaad Menuhin Festival 12.7. bis 31.8.2024
Ereignisse / Festival Schumannfest Düsseldorf 24.5. bis 23.6.2024
Ereignisse / Festival Brühler Schlosskonzerte 11.5. bis 25.8.2024
Ereignisse / Festspiele Tiroler Festspiele Erl 4. bis 28.7.2024
Ereignisse / Festspiele Bregenzer Festspiele 17.7. bis 18.8.2024
Ereignisse / Festival Hohenloher Kultursommer 1.6. bis 29.9.2024
Ereignisse / Festival Nymphenburger Sommer München 7.6. bis 7.7.2024
Ereignisse / Festival Summerwinds Münsterland vom 21.6. bis 1.9.2024
Ereignisse / Festival ImpulsTanz Wien 11.7. bis 11.8.2024
Ereignisse / Festival MDR Musiksommer 2. bis 31.8.2024
Ereignisse / Festival Young Euro Classic Berlin 9. bis 25.8.2024
Ereignisse / Theater Shakespeare Company Berlin Sommertheater am Insulaner
Ereignisse / Festival MeetMUSIC Open Air 6.6 bis 17.8.2024
Ereignisse / Festival Choriner Musiksommer 22.6. bis 25.8.2024
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Ereignisse / Festival Festival Herbstgold Eisenstadt 11. bis 22.9.2024
Ereignisse / Festival Höri Musiktage Bodensee 8. bis 18.8.2024
Ereignisse / Tanz Dresden Frankfurt Dance Company Dresden / Frankfurt
Ereignisse / Festival Internationales Musikfest Hamburg 26.4. bis 16.6.2024
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Opernhaus Wuppertal
Ereignisse / Messe ViennaContemporary 12. bis 15.9.2024
Ereignisse / Festival Festival-Mediaval in Selb 6.9. bis 8.9.2024
Ereignisse / Festival Leitheimer Schlosskonzerte 22.6. bis 13.10.2024
Ereignisse / Festival Int. Gitarren-Festival Iselohn 28.7. bis 3.8.2024
Ereignisse / Festival Sommermusik im oberen Nagoldtal 30.7. bis 9.8.2024
Ereignisse / Ausstellung Nordart im Kunstwerk Carlshütte 1.6. bis 6.10.2024
Ereignisse / Konzert Styriarte Graz 21.6. bis 21.7.2024
Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Literatur / Kulturveranstaltung Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Literatur / Wettbewerb Literarischer März Darmstadt 22.3.2025
Familie+Kinder / Theater Junges Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Oper Staatsoper Hannover Hannover, Opernplatz 1
Literatur / Museum Robert Walser-Zentrum Bern Bern, Marktgasse 45
Aufführungen / Oper Staatstheater Kassel Kassel, Friedrichsplatz 15
Aufführungen / Theater Theater Bonn Bonn, Am Boeselagerhof 1
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Konzilstraße 11
Konzerte / Konzert Gewandhaus zu Leipzig Leipzig, Augustusplatz 8
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Aufführungen / Oper Semperoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Familie+Kinder / Freizeitpark Kulturinsel Einsiedel
Aufführungen / Kabarett Die Wühlmäuse Berlin
Ereignisse / Wettbewerb Neue Stimmen Wettbewerb Güthersloh

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