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Aufführungen

Matinee Pfalztheater Kaiserslautern

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Die Theaterleitung des Pfalztheaters Kaiserslautern stellt die neuen Produktionen vor, die im Laufe der nächsten Monate auf den Pfalzbau Bühnen gastieren. Darunter das Kinderstück Der Räuber Hotzenplotz , Richard Strauss‘ Oper Der Rosenkavalier , das berühmte Musical Kiss me, Kate , Franz Léhars unsterbliche Operette Der Graf von Luxemburg , die komische Oper Ich, ich, ich! (Je suis narcissiste) und Guiseppe Verdis Oper Aida . Wie immer gibt es musikalische Kostproben aus den gezeigten Stücken und Informationen rund um die Aufführungen und das Pfalztheater Kaiserslautern. Mit Daniel Böhm, Andreas Bronkalla u.a.
Aufführungen | Schauspiel

Achtsam morden durch bewusste Ernährung

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Euro-Studio Landgraf Björn Diemel ist zurück! Auch der im Januar 2024 veröffentlichte fünfte Band der Krimireihe startete direkt auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste und wird nun temporeich und amüsant auf die Theaterbühne überführt. Anwalt Björn Diemel, der früher seine Mandanten verteidigte und heute vor allem seine eigenen Interessen, steht unter Schock. Weil er den kulinarischen Spezialitäten allzu ausufernd zugesprochen hat, fehlt ihm nun die Luft, den Schurken einzuholen, der gerade seine geliebte Tochter Emily entführt hat. Mit letzter Kraft wirft er dem Entführer sein Handy an den Kopf. Nach dem Volltreffer ist Emily zwar frei, aber dummerweise nimmt der Entführer das Handy mit – bei dem noch der Sicherheitscode deaktiviert ist. So kann sich jetzt jeder das Selfie mit Bio-Marihuana-Fan Gerda, den Tigern Ayur und Veda und ihm selbst ansehen. Weil es gewichtsmäßig so nicht weitergehen kann, geht er zu seinem Achtsamkeitscoach Joschka Breitner, um seine Work-Life-Kilogramm-Balance wieder in Balance zu bringen. Wie leider zu erwarten unterzieht dieser seine Ernährungsgewohnheiten einer genauen Prüfung: Denn drei Teller Spaghetti Bolognese, circa zwanzig Chicken-Nuggets, drei Pfannkuchen mit Zimt und Zucker, der Inhalt einer Chipstüte, eine 500-Milliliter-Packung Double-Salted-Caramel-Eis und eine halbe Tüte Haribo Colorado verschaffen zwar zunächst große Befriedigung, stellen aber das genaue Gegenteil einer ‚achtsamen‘ Lebensführung dar. Begleiten Sie Björn Diemel alias Martin Lindow und seine Mitstreiter bei seinen turbulenten Versuchen, sowohl sein Handy als auch seine körperliche Contenance wiederzugewinnen. Inszenierung: Marcus Ganser Ausstattung: Su Sigmund Dauer: ca. 2 Stunden, eine Pause
Aufführungen | Tanz

Vollmond

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Pina Bausch ist unbestritten eine der bedeutendsten Choreographinnen des 20. Jahrhunderts. Unter ihrer Leitung erlangte das Tanztheater Wuppertal Weltruhm und revolutionierte die Ausdrucksmittel des Tanzes. Ihre Tanzstücke, die noch heute weltweit aufgeführt werden, lösten anfangs Skandale aus und führten bei Publikum und Presse zu heftigen Kontroversen. Sie spiegeln die Alltagswelt und überschreiten sie gleichzeitig durch eine poetische, oft humorvolle Bildersprache. Menschen erzählen darin tanzend von ihrer Sehnsucht nach dem Glück und den Fallstricken auf dem Weg dahin. Vollmond entstand im Jahr 2006, drei Jahre vor Pina Bauschs Tod. Es ist ein intensives Stück über Liebe, Sehnsucht, Verzweiflung und Leidenschaft, in dem das Element Wasser eine zentrale Rolle einnimmt. In ihrem Spiel aus Verführung und Abwehr dient es den TänzerInnen als Spielplatz, Hindernis und als berauschende Naturgewalt. In Form von wilden Wasserspielen geben sie sich dem Rausch der Gefühle hin, rennen im Regen ihren Sehnsüchten hinterher, platschen auf den nassen Boden und verausgaben sich bis zur Erschöpfung. Die Bewegungen werden durch das Spritzen und Sprühen des Wassers zusätzlich akzentuiert, sodass die emotionale Wucht des Tanzes noch erhöht wird. In Vollmond zeigt sich die Liebe in ihrer krassen Widersprüchlichkeit zwischen der Zartheit vorsichtiger Gefühle und der Grobheit von umklammernden Umarmungen, pendelnd zwischen Hingabe, Kampf und Verwirrung. Ein beeindruckendes Stück über ungestillten Lebens- und Liebeshunger. Choreographie und Inszenierung: Pina Bausch Bühne: Peter Pabst Kostüme: Marion Cito Mitarbeit: Marion Cito, Daphnis Kokkinos, Robert Sturm, Matthias Burkert, Andreas Eisenschneider Dauer: ca. 2 Stunden 20 Minuten, eine Pause
Aufführungen | Schauspiel

Arendt

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Thalia-Theater Hamburg Wir treffen die politische Theoretikerin Hannah Arendt 1975, sechs Monate vor ihrem Tod, in einem Hotelzimmer in Kopenhagen. In wenigen Stunden soll ihr der dänische Sonning-Preis für ihren Beitrag zur europäischen Kultur verliehen werden. Doch bei der Vorbereitung ihrer Rede scheint die Zeit zu zerfallen. Ist es Hannah Arendts Denken, also das Gespräch der Seele mit sich selbst, welches wir hier erleben, oder ist ihr geliebter Ehemann Heinrich Blücher – bereits 1970 verstorben – von den Toten auferstanden, um mit ihr gemeinsam über Plato zu philosophieren? Wir begleiten eine der scharfsinnigsten und provokantesten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts auf eine Reise surrealen Erinnerns: von Deutschland und dem aufkommenden Faschismus über Frankreich bis nach New York City - wo zwischen Liebe und Staatenlosigkeit Arendts Suche nach einer geistigen Heimat zur Ruhe kommt. Dann aber: Jerusalem 1961, der Eichmann-Prozess. Was sich mit ihrer Theorie über die Banalität des Bösen als scharfe Gegenwartsanalyse entpuppt, entfacht gleichzeitig einen der größten Intellektuellen-Skandale. Welche Schlüsse ziehen wir daraus? Mit ihrem bereits in Dänemark umjubelten fiktiven Drama imaginiert Rhea Leman in einem hellsichtigen Psychogramm Arendts Gefühlswelten und wagt dabei den Schritt ins Fantastisch-Absurde frei nach dem arendtschen Prinzip „Denken ohne Geländer“. Regisseur Tom Kühnel bringt diesen anregenden Abend lustvoll auf die Bühne und nimmt die Zuschauenden nicht nur mit auf eine Reise durch die Zeiten, sondern auch durch die Genres – vom Film noir bis zur Groteske. „Neben einer überragenden Corinna Harfouch, die alle Facetten der Selbstbehauptung, des Zweifelns und der gedanklichen Schärfe nuanciert beherrscht, glänzen auch ihre beiden Mitspieler André Szymanski und Oliver Mallison in diversen Nebenrollen. (...) Ein wichtiger, eindringlicher Theaterabend über die Kraft des Denkens. Auch in finsteren Zeiten.“ Hamburger Abendblatt „Was für ein Stück – ‚well made‘ ist es bis ins Detail; und Tom Kühnels Team formt es zum Sturm der Gedanken.“ nachtkritik Inszenierung: Tom Kühnel Bühne: Jo Schramm Kostüme: Ulrike Gutbrod Musik: Hannes Gwisdek Video: Jo Schramm Dramaturgie: Saskia Jablonska Dauer: ca. 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause
Aufführungen | Schauspiel

A Christmas Carol

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

American Drama Group Europe Ebenezer Scrooge hasst Weihnachten, insbesondere die fröhlichen Menschen, die Lieder und das Gerede von der Nächstenliebe. Alle Dinge außer Geld und Arbeit hält er für Humbug. Auch dieses Jahr wieder lehnt er die Einladung seines Neffen zum Weihnachtsessen ab, verjagt die Sternsinger vor seiner Tür und hat für die Armen kein Fünkchen Mitleid übrig. Er geht früh zu Bett, doch gegen Mitternacht wird er von einem schaurigen Anblick geweckt. Marley, früher sein Geschäftspartner und inzwischen gestorben, steht als unheimliche Geistergestalt vor ihm. Er ist als abschreckendes Beispiel gekommen: Scrooge soll sein Leben ändern, um nicht dasselbe Schicksal zu erleiden wie er selbst. Er kündigt drei Geister an, die Scrooge in dieser Nacht besuchen werden: die Geister der vergangenen, der gegenwärtigen und der zukünftigen Weihnacht. Sie sollen ihm anschaulich und mit viel Kettengerassel zeigen, wie es zu seinem Unglück kam und wie er enden würde, wenn er bei seiner jetzigen Lebensweise bleibt. Wird Scrooge sein Leben ändern? Die Aufführung der American Drama Group nach Charles Dickens’ berühmter Erzählung A Christmas Carol beweist mit einem Augenzwinkern und viel Sinn für Situationskomik, dass es für eine Umkehr nie zu spät ist. Das perfekte Stück für alle, die das Werk in englischer Sprache genießen wollen und sich vor dem Weihnachtstrubel noch einmal auf eine erfrischende Geschichte und liebenswert überzeichnete Figuren einlassen wollen. Inszenierung: Richard Clodfelter In englischer Sprache Dauer: ca. 2 Stunden
Aufführungen | Schauspiel

Der Hauptmann von Köpenick

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Werkschau Berliner Ensemble Dass sich Carl Zuckmayers Hauptmann von Köpenick , der eigentlich acht "Hauptgestalten" nebst einer unbestimmten Anzahl von "Zeitgenossen aller Art" im Personenverzeichnis führt, auch im Alleingang unterhaltsam auf die Bühne bringen lässt, beweist Max Hopp vom Berliner Ensemble auf bewundernswerte Weise. In Eigenregie spielt er sich durch dieses "deutsche Märchen" und zeigt virtuos, wie ein Mann im wilhelminischen Berlin am System scheitert und aus Notwehr zum Hochstapler wird. Dabei wechselt Hopp mühelos zwischen einem halben Dutzend Charakteren und verleiht ihnen charakteristische Stimmen und Dialekte – live begleitet von der Saxofonistin Doris Decker, die das schräge Geschehen mit jazzigen Tönen untermalt. Zu Beginn nimmt Hopp im dunklen Anzug an einem erhöhten Lesetisch Platz und schildert die vertrackte Lage des Schustermeisters Friedrich Wilhelm Voigt, der nach diversen Gefängnisaufenthalten keine Arbeit bekommt, weil er keinen Pass besitzt, und keinen Pass erhält, weil er keine Arbeitsstelle vorweisen kann. Eines schönen Tages marschiert er in einer Second-Hand-Uniform auf einem Berliner Bezirksrathaus ein, um den amtierenden Bürgermeister zu verhaften. Schuster Voigt erlebt, dass sich jedes Gegenüber reflexartig in einen unterwürfigen Befehlsempfänger verwandelt, sobald er mit seiner Uniform auftritt. Wenn preußischer Drill auf Berliner Schnauze trifft, ist Max Hopp in seinem Element. Er präsentiert ein meisterhaftes Verwandlungsschauspiel, das ein schillerndes Porträt der wilhelminischen Gesellschaft entfaltet und auch die Frage stellt, wie viel preußischer Gehorsam noch heute in uns steckt. Gelesen und gespielt von Max Hopp Szenische Einrichtung: Max Hopp Bühne: Nils-Thore Grundke Kostüme: Elina Schnizler Musik: Doris Decker, Marlon Mausbach Licht-Design: Hans Fründt Dramaturgie: Amely Joana Haag Dauer: ca. 2 Stunden, keine Pause
Aufführungen | Tanz

Magec / The Desert

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Marokko / Belgien In der Tanzperformance Magec / The Desert erkundet Radouan Mriziga die Weisheit der Wüste und ihre Beziehung zu Zeit, Licht und Bewegung. Von der Sahara bis zu den Steppen Zentralasiens wird die Wüste zu einem Ort der Besinnung, an dem sich Mythos, Literatur und kulturelles Wissen miteinander verflechten. Visuell ist die Performance von einem grundlegenden Element der Wüste inspiriert: dem Licht. Zentrales Symbol ist die Sonnenuhr, die für unser Verhältnis zur Zeit steht und dafür, wie Schatten und Licht den Raum verwandeln können. Diese Idee zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Inszenierung und prägt sowohl Choreographie als auch Bühnenbildgestaltung bis hin zum Spiel mit der Zeitlichkeit. Der Titel Magec / The Desert spielt mit „Magec“ auf die Magie der Wüste an, verweist aber auch auf Magec, die Amazigh-Sonnengottheit auf den Kanarischen Inseln. Sonne und Schatten sind in diesen Regionen elementare Bestandteile des Lebens und stehen im Mittelpunkt der Inszenierung. Die Kostüme sind von einheimischen Tieren und Pflanzen inspiriert, aber auch von Mustern aus Felsmalereien und den traditionellen Tänzen nomadischer Völker. Der Tanz lebt von den Rhythmen, dem Handwerk und den Lebensformen der Wüstenvölker. Er offenbart eine Harmonie, die sich jeglicher Form von Herrschaft entzieht. Getragen von einer Vielstimmigkeit aus Texten, Klängen und Gesten lädt uns die Performance dazu ein, den Reichtum wahrzunehmen, der in der stillen Weite der Wüste existiert, und uns wieder mit der Intelligenz der Natur zu verbinden. Choreographie und Bühne: Radouan Mriziga Musik: Deena Abdelwahed Video: Senda Jebali Kostüm: Salah Barka Text: Mahmoudan Hawad Mit Robin Haghi, Bilal El Had, Hichem Chebli, Feteh Khiari, Sofiane El Boukhari, Nathan Félix Produktion A7LA5 In Koproduktion mit Sharjah Art Foundation, Kunstenfestivaldesarts Brüssel, Festival d’Automne Paris, De Singel Antwerpen, Festival d’Avignon, Pact Zollverein Essen, Culturescapes Basel, Tanz im August/HAU Hebbel am Ufer Berlin Dauer: ca. 1 Stunde 10 Minuten, keine Pause
Aufführungen | Tanz

Mami

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Physical Theatre von Mario Banushi, Albanien / Griechenland MAMI ist inspiriert von den tiefen Bindungen, die Mario Banushi zu den Frauen hatte, die ihn großgezogen haben. Seine Eltern trennten sich noch vor seiner Geburt. Als er gerade ein Jahr alt war, geriet seine Mutter in eine finanziell prekäre Lage, sodass sie Mario Banushi zu seiner Großmutter nach Albanien schicken musste, wo er bis zu seinem sechsten Lebensjahr blieb, bevor er nach Athen zurückkehrte. Insofern hatte er zwei Mütter: seine leibliche Mutter und seine Großmutter, die er bis zu seinem dreizehnten Lebensjahr „Mami“ nannte. Diesen Frauen, die in seiner Vorstellung zu einer einzigen mütterlichen Figur mit tausend Gesichtern verschmelzen, widmet er mit MAMI eine Hommage. Der heute 28-jährige, in Albanien geborene Künstler ist Schöpfer einer originellen und multidisziplinären Bühnensprache, die stark von seinen albanischen Wurzeln geprägt ist. Die Eindrücke, die MAMI transportiert, sind voller Farben, Düfte und Empfindungen. In MAMI entwickelt Mario Banushi ein visuelles Gedicht, eine Landschaft der Erinnerungen, durch die sich die Darsteller bewegen, um sich mit ihren eigenen Erinnerungen und ihrem emotionalen Erbe auseinanderzusetzen. Mit einem großen Gespür für gesellschaftliche Rituale wie Hochzeiten, Taufen, Beerdigungen hinterfragt Mario Banushi diese Ereignisse und spürt den Geschichten nach, die sich hinter diesen Zeremonien verbergen. Konzept und Inszenierung: Mario Banushi Bühne und Kostüme: Sotiris Melanos Musik und Sound-Design: Jeph Vanger Licht-Design und Dramaturgie: Stephanus Droussiotis Produktion: Onassis Stegi In Koproduktion mit Berliner Festspiele, Odéon Théâtre de l’Europe Paris, FOG festival Triennale Milano Teatro, & Espoo Theatre, Festival d’Avignon, Grec Festival Barcelona, Théâtre de Liège, Noorderzon Festival / Grand Theatre Groningen Dauer: ca. 1 Stunde 10 Minuten, keine Pause
Aufführungen | Szenische Lesung

Maxim Znak:
Zekamerone

Literaturhaus Salzburg

Lesung & Gespräch (russisch/deutsch) In einer auf Zellengröße geschrumpften Welt gewinnt jedes Detail an Bedeutung: die geschriebenen und die ungeschriebenen Regeln der Gefangenschaft, die offenen und die versteckten Erniedrigungen, die großen und die kleinen Träume. Eine Kakerlake, die an der Decke sitzt. Der monotone Rhythmus des Schnarchens von Zellennachbarn. Maxim Znak war Anwalt von Maria Kalesnikava, der prominenten Anführerin der belarussischen Protestbewegung, im September 2020 wurde er verhaftet. Sein „Zekamerone“ schrieb er im ersten Jahr seiner Untersuchungshaft in ein Notizbuch, das nach draußen gelangen konnte. Es sind Mikrogeschichten, aufs Äußerste reduziert und von bitterem Humor, in denen der Autor vom Gefängnisalltag schreibt, von Gesten des Widerstands und der Selbstbehauptung, vom leisen und lauten Verrücktwerden. Und von der Phantasie als Möglichkeit der Flucht aus einer schonungslosen Realität. Einige der 100 Geschichten des „Zekamerone“ wurden von Studierenden des Thomas Bernhard Instituts für eine szenische Lesung erarbeitet. Danach kommen wir ins Gespräch mit dem Autor. Maxim Znak, geb. 1982 in Minsk/Belarus), ist Autor und Rechtsanwalt. Als führendes Mitglied der belarussischen Oppositionsbewegung wurde er zu zehn Jahren Haft verurteilt. Im Jahr 2025 kam er frei und wurde in die Ukraine abgeschoben. Heute lebt er in Polen im Exil. „Zekamerone“ ist in der Übersetzung von Henriette Reisner und Volker Weichsel im Suhrkamp Verlag erschienen. Veranstalter: prolit, Thomas Bernhard Institut Eintritt frei
Aufführungen | Aufführung

wieder genau 55

Literaturhaus Salzburg

Improvisationstheater ist eine besondere Form einer literarischen Live-Veranstaltung. Während bei einer Lesung ein fertiger, meist in Buchform gedruckter Text im Zentrum steht, entwickeln sich die Sprach-Szenen beim Improvisationstheater erst im Moment der Aufführung. Sowohl für die Akteurinnen und Akteure als auch fürs Publikum ist die Performance also stets neu und überraschend. Das Salzburger WeGe theater ist längst ein Fixpunkt im Jahresprogramm des Literaturhauses. Nun lädt die Truppe – Stefan Aichhorn, Peter Haas, Huberta Kargl, Alexandra Kriechhammer, Marlene Meik, Wolfgang Pirkl und Gernot Wehrberger – zum Herbst-Auftritt ein! Auf der Bühne sind wie immer fünf bis sieben ambitionierte Laienschauspieler*innen, die in 55 Minuten eine Geschichte entwerfen – oder mehrere Geschichten, die am Ende möglicherweise zusammenfinden zu einer einzigen besonderen Erzählung. Sicher ist nichts, denn alles entsteht aus dem Augenblick … Veranstalter: Verein Literaturhaus, WeGe Theater Eintritt € 10/8/6
Aufführungen | Ballett

Giselle

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Teatro dell’Opera di Roma, Italien Nach Jean Coralli, Jules Perrot, Marius Petipa, Anton Dolin Die Dorfschönheit Giselle ist die große Liebe von Hilarion, dem Wildhüter, doch ihr Herz gehört Herzog Albrecht, in den sie selbst unbändig verliebt ist. Giselles Leidenschaft ist außerdem das Tanzen, zum großen Kummer ihrer Mutter Berthe, die um das schwache Herz ihrer Tochter besorgt ist. Hilarion versucht Giselle begreiflich zu machen, dass Albrecht es nicht ehrlich mit ihr meint. Auch als Giselle ein Blumenorakel befragt, erfährt sie „Er liebt mich nicht“. Später muss sie erkennen, dass ihr Geliebter bereits an Bathilde vergeben ist. In einem Todestanz sind Giselle und Albrecht ein letztes Mal vereint, bevor Giselle zu seinen Füßen zusammenbricht. Nach ihrem Tod wird sie Teil der Wilis – unglückliche, unerlöste Wesen, die bis zum Jüngsten Tage tanzen müssen unter der unerbittlichen Herrschaft Myrthas. Der Tanz der Wilis ist einer der Höhepunkte der Choreographie des Balletts. Die von zwei Gruppen gegeneinander getanzten Arabesquen erfordern höchste Konzentration im Zusammentanz. Als Albrecht Giselles Grab besucht, soll sie ihn im Auftrag der Wilis „zu Tode tanzen“. Bei Sonnenaufgang verlieren die Wilis jedoch ihre Macht und Bathilde will Albrecht ins Leben zurückholen. Bei der Uraufführung dieses „phantastischen Balletts“ 1841 in Paris tanzte Carlotta Grisi die Titelrolle. In keinem anderen Werk kann die Ballerina so vollkommen ihre künstlerische Persönlichkeit beweisen wie in Giselle . Zum einen muss sie über eine hervorragende Technik verfügen, zum anderen ist überzeugendes schauspielerisches Talent gefragt. Auch Carla Fracci, die Giselle 2004 für das Balletto di Roma inszeniert hatte, ist eine legendäre Interpretin dieses Werkes. Ihr Auftritt im Film-Ballett Giselle von 1969 mit Erik Bruhn ist weltberühmt. Von 2000 bis 2010 war sie Direktorin des Ballettensembles am Teatro dell’Opera in Rom, bevor sie 2021 starb. Sie beschrieb Giselle als „Inbegriff des romantischen Balletts, das die Melancholie des Vergänglichen weckt“. Choreographie: Carla Fracci Musik: Adolphe-Charles Adam Libretto: Théophile Gautier und Jules-Henri Vernoy de Saint-Georges Bühne: und Kostüme Anna Anni Licht-Design: Jean-Michel Désiré Dauer: ca. 2 Stunden 20 Minuten, eine Pause
Aufführungen | Schauspiel

De Profundis

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Werkschau Berliner Ensemble Am 25. Mai 1895 wird der irische Autor Oscar Wilde zu zwei Jahren Einzelhaft verurteilt. Für den brillanten Intellektuellen, den schillernden Dandy ist der Sturz tief. Zur Last gelegt wird ihm seine offen ausgelebte Homosexualität, beklagt durch den Vater seines Geliebten Alfred Douglas. Kurz zuvor noch erlebte Wilde mit seiner Komödie Bunbury einen triumphalen Erfolg. Er schien angekommen in einer Gesellschaft, deren Äußerlichkeit er zugleich glamourös feierte und ironisch unterlief. Und die er dringend brauchte als Parkett und Spiegel seiner extravaganten Lebensweise. Nun findet er sich in einer Gefängniszelle wieder, seiner Würde, ja seiner gesamten Identität beraubt. Aus dieser Qual heraus entsteht einer der längsten Briefe der Weltliteratur, später wird er unter dem Titel De Profundis bekannt. Gerichtet ist er an Alfred Douglas, aber weit mehr als die Klage eines verlassenen Liebhabers ist er der Aufschrei eines von der Gesellschaft Verstoßenen, ein letztes literarisches Kunstwerk voller Leidenschaft und Schmerz. Mit Leib und Seele gibt sich Jens Harzer dieser Passionsgeschichte hin. Ein zellenartiger Kubus schafft auf der Bühne die Enge, die Oscar Wilde in seiner Haft empfunden haben mag. Aus dieser physischen Beschränkung erwächst in einer einzigartigen Dimension die Sprache. Hier wird plausibel, warum Oliver Reese gerade diesen Text Jens Harzer übereignet hat, der damit sein Debüt am Berliner Ensemble gibt. Kaum jemand kann Sprache derart sezieren, zum Klingen bringen, in emotionale Zustände verwandeln. Harzer schützt sich nicht vor Wildes Schmerz, er nimmt ihn ganz in sich auf, übergibt sich fast genießerisch seiner Macht. Am Ende findet Oscar Wilde versöhnliche, hoffnungsvolle Worte. Erholen wird er sich nicht mehr, zwei Jahre nach seiner Haftentlassung stirbt er mit nur 49 Jahren. Aus dem Englischen von Mirko Bonné Inszenierung: Oliver Reese Bühne: Hansjörg Hartung Kostüme: Elina Schnizler Licht-Design: Steffen Heinke Musik: Jörg Gollasch Dramaturgie: Johannes Nölting Dauer: ca. 1 Stunde 50 Minuten, keine Pause
Aufführungen | Tanz

The Rain Maiden

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Weltpremiere: 12.11.2026 Choreographie von Julio César Iglesias Ungo, George Enrique Céspedes Aguilera Das Tanzstück The Rain Maiden beruht auf der Kurzgeschichte Die Regentrude von Theodor Storm. Sie erzählt von dem Bauern Hans, der verzweifelt versucht, seine Ernte vor einer verheerenden Dürre zu retten. Dabei sucht er die Hilfe der geheimnisvollen Regentrude, einer Frau, die eine mythische Beziehung zum Naturphänomen Regen pflegt. Anhand dieser Legende beleuchtet Storm das menschliche Bestreben, die Naturkräfte zu beherrschen, die sich seinem Einfluss entziehen, und verdeutlicht dabei die Verletzlichkeit und Abhängigkeit des Menschen von der Natur. In The Rain Maiden erschaffen die beiden Choreographen eine mythische Erzählung über Konfrontation und Verwandlung, Licht und Dunkelheit, Tod und Wiedergeburt, die die Verletzlichkeit und Abhängigkeit des Menschen von der Natur hervorhebt. Dabei arbeiten sie mit der deutschen Schauspielerin Jördis Richter und dem Komponisten und Regisseur Ben Frost zusammen, mit 20 Tänzern der kubanischen Nationalkompanie DCC sowie – zum ersten Mal – mit dem Performer und bildenden Künstler Trevor Tweeten. Gemeinsam erschaffen sie eine Welt, in der Körper wie lebendige, fleischliche Skulpturen zwischen Utopie und Grauen, Kraft und Zerbrechlichkeit balancieren. Sie reflektieren die Verbindung zwischen Mensch und Natur und betonen die Spannung zwischen dem menschlichen Wunsch, die unkontrollierbaren Elemente zu beherrschen, und den unvermeidlichen Grenzen dieser Kontrolle. Letztendlich porträtiert das Stück das Gefühl der Hilflosigkeit, das entsteht, wenn Menschen den unvorhersehbaren Kräften der Erde schutzlos ausgesetzt sind. Ungeachtet ihrer unterschiedlichen Stile bewegen sich die Arbeiten von Julio Cesar Iglesias Ungo und George Cespedes auf dem schmalen Grat zwischen „Körper“ und „Menschlichkeit“. Dabei entwickeln sie ihre Bewegungssprache auf der Grundlage impulsiver und instinktiver Reaktionen, wenn der Mensch mit körperlicher Gefahr und Bedrohungen konfrontiert wird. Co-Regie: Julio César Iglesias Ungo, George Enrique Céspedes Aguilera, Ben Frost and Jördis Richter Musik und Licht-Design: Ben Frost Visuals: Yusnier Mentado Bühne: Trevor Tweeten Kostüme: Tamara García Márquez In Koproduktion mit Pfalzbau Bühnen Ludwigshafen u.a.
Aufführungen | Schauspiel

Jedermann Reloaded

Elbphilharmonie

Philipp Hochmair, Sprecher Die Elektrohand Gottes, Band Es wird laut, intensiv und zutiefst berührend: Philipp Hochmair gastiert erstmals mit seinem gefeierten Werk »Jedermann Reloaded« in der Hamburger Elbphilharmonie und verwandelt den Konzertsaal in einen elektrisierenden Theaterraum zwischen Rockkonzert und existenziellem Seelendrama. Philipp Hochmair ist Jedermann. Und mehr als das. In einem leidenschaftlichen, körperlich wie emotional fordernden Kraftakt verkörpert er jede Figur selbst und macht Hugo von Hofmannsthals Klassiker zu einem atemlosen, vielstimmigen Monolog. Ein Dialog mit sich selbst – geführt über zwei Mikrofone, eines für Jedermann, eines für die Welt um ihn herum. Sein Jedermann ist kein wohlhabender Bürger vergangener Zeiten. Er ist ein Rockstar unserer Gegenwart. Getrieben von den wuchtigen Gitarrenriffs und den experimentellen Klangwelten der Band »Die Elektrohand Gottes« wird das über 100 Jahre alte Mysterienspiel zu einem apokalyptischen Sprechkonzert, das unter die Haut geht. Seit seiner Entstehung 2013 am Hamburger Thalia Theater ist »Jedermann Reloaded« ein lebendiges Kunstwerk – ein fortwährendes Experiment, das sich mit jeder Aufführung neu erfindet. Die Energie einer Jam-Session, die Offenheit für spontane Momente und die Nähe zum Publikum machen jeden Abend einzigartig.
Aufführungen | Performance

Compagnie La Tempête: »Obsession«

Elbphilharmonie

Compagnie La Tempête, Chor und Orchester Dirigent: Simon-Pierre Bestion »Obsession« Eine immersive Performance aus Klang, Licht und Bewegung Arvo Pärt: Miserere Philip Glass: 1000 Airplanes on the Roof / Bearbeitung für Orchester von Simon-Pierre Bestion (Auszüge) Arvo Pärt: Triodion für gemischten Chor a cappella (Auszüge) Jehan Alain: Trois Danses / Bearbeitung für Orchester von Simon-Pierre Bestion Turbolenzen voraus! Sich ganz in den Klang fallen lassen, die Musik als fast schon körperliche Erfahrung genießen – das verspricht das französische Ensemble La Tempête mit seinem multimedialen Programm »Obsession«. Stimmen, Instrumente, Licht, Tanz und ein geheimnisvoller Bühnenaufbau verschmelzen zur hypnotischen Musik von Arvo Pärt, Philip Glass und anderen zu einem Gesamtkunstwerk. Bei La Tempête (dt. Der Sturm) ist der Name Programm: Von Renaissance und Barock bis Minimal Music wirbelt das Ensemble durch unterschiedlichste Werke. »Obsession« fokussiert sich ganz auf den Kreis, auf das Zyklische. Zwei emblematische Werke von Arvo Pärt umrahmen Ausschnitte aus Philip Glass’ »1000 Airplanes on the Roof«, einem Science-Fiction-Musiktheater über die Sichtung von außerirdischem Leben. Den Abschluss bilden Tänze des jung verstorbenen französischen Komponisten Jehan Alain, der sich hörbar von den Jazzclubs seiner Pariser Jugend in den 1920er Jahren inspirieren ließ.
Aufführungen | Schauspiel

K.

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Werkschau Berliner Ensemble Nach Franz Kafka In einer Fassung von Sibylle Baschung, Adam Benzwi und Barrie Kosky unter Verwendung von Texten aus Der Prozess, Ein Hungerkünstler, Das Urteil, In der Strafkolonie sowie aus Kafkas Tagebüchern und Aphorismen. Mit Musik von Bach über Schumann bis Jiddischem Vaudeville Sein ganzes Leben hat Franz Kafka mit der Frage gerungen, was sein Jüdischsein für ihn bedeutet. Aufgewachsen in einer assimilierten Familie empfand er die sporadischen Synagogenbesuche eher als Zwang. Die religiösen Regeln, ihre Auslegungen und Erzählungen befremdeten ihn mindestens genauso wie sie ihn faszinierten. Kaum verwunderlich, dass es schließlich eher die jüdische Kultur, die Kunst, genauer gesagt: das Theater in jiddischer Sprache war, welches Kafka den ersten Anstoß gab, sich dem Judentum zu nähern. Im Herbst 1911 besuchte Kafka regelmäßig die Aufführungen einer ostjüdischen Theatergruppe. Ihre tragikomische Erzählweise, die Vermischung von Gesang, Tanz, Drama und der selbstverständliche Umgang mit dem Jiddischen beeinflusste nachweislich sein Schreiben. Vor diesem Hintergrund inszenierte Opernregisseur Barrie Kosky, ehemaliger Intendant der Komischen Oper Berlin, Kafkas berühmtesten Roman Der Prozess und weitere Texte als Auseinandersetzung mit Kafkas Judentum auf Deutsch, Jiddisch, Hebräisch, jeweils mit deutschen Untertiteln, und – natürlich – mit viel Musik! Für den schwerkranken Kafka selbst mündete diese stets auch schuld- und schambehaftete Auseinandersetzung erst durch die Begegnung mit Dora Diamant im letzten Jahr vor seinem Tod wenn nicht in Erlösung, so doch zumindest in eine Art Trost. Inszenierung: Barrie Kosky Musikalische Leitung: Adam Benzwi Bühne und Kostüme: Katrin Lea Tag Choreographie: Mariana Souza Video: Eric Dunlap Licht-Design: Ulrich Eh Dramaturgie: Sibylle Baschung Dauer: ca. 3 Stunden 10 Minuten, eine Pause
Aufführungen | Kabarett

Hagen Rether

Tonhalle Düsseldorf

In aller Ausführlichkeit verknüpft Rether Aktuelles mit Vergessenem, Nahes mit Fernem, stellt infrage, bestreitet, zweifelt. An zentralen Glaubenssätzen westlicher „Zivilisation“ rüttelt er gründlich, sogenannte Sachzwänge gibt er als kollektive Fiktionen dem Gelächter preis. Mit überraschenden Vergleichen verführt er das Publikum zum Perspektivwechsel – zu einem anderen Blick auf die Welt, in die Zukunft, in den Spiegel, auch unbequemer Wahrheit ins Auge. Und er ruft dazu auf, dass wir uns von unserer vielfach instrumentalisierten Angst und Wut befreien. Rethers LIEBE ist tragisch, komisch, schmerzhaft, ansteckend: Das ständig mutierende Programm mit dem immer gleichen Titel verursacht nachhaltige Unzufriedenheit mit einfachen Erklärungen und stiftet zum Selberdenken und -handeln an. Bis zu dreieinhalb Stunden plädiert der Kabarettist leidenschaftlich für Aufklärung und Mitgefühl, gegen Doppelmoral und konsumselige Wurstigkeit: Wandel ist möglich – wenn wir wollen.
Aufführungen | Comedy

Die Ente bleibt draußen

Tonhalle Düsseldorf

The New Entertainment Production Ralf Steltner, Leitung Vicco von Bülow alias Loriot – wer erinnert sich nicht an den genialen Humoristen und seine unvergesslichen Sketche, Karikaturen und Filme? Wie kein anderer verstand er es, das Absurde des Alltags sichtbar zu machen. Mit feinem Wortwitz und präziser Beobachtung prägte er die deutsche Sprache nachhaltig. Zitate wie „Die Ente bleibt draußen“, „Ein Klavier, ein Klavier“ oder „Das Ei ist hart“ sind bis heute Kult – und werden es auch bleiben. The New Entertainment Production bringt in einer neuen Inszenierung die schönsten Loriot-Sketche zurück auf die Bühne. Mit großem komödiantischem Können und viel Liebe zum Detail werden die unsinnig-genialen Szenen lebendig. Charmant und einfallsreich musikalisch begleitet, entfalten sich Loriots brillant beobachtete Alltagssituationen in all ihrer grotesken Komik.
Aufführungen | Gala

Doc Heilein & Friends

Tonhalle Düsseldorf

Miki Kekenj, Dirigent & Musikdirektor Dragos Manza, Violine & Konzertmeister Tobias Reitz, Moderation Anke Pan, Klavier Andreas Recktenwald, Klavier Jie Zhou, Harfe Ekaterina Zhuravskaya, Sopran Alexandra von der Weth, Sopran Ursula Hesse von den Steinen, Mezzosopran Sandra Gerlach, Mezzosopran Benjamin Hewat-Craw, Bariton Matthias Heilein, Bass-Bariton David E. Moore, Pop & Musical Eva Schäfer, Gospel Pamela Falcon, Leslie Jost, Susan Albers, Marco Matias, Jay Oh, Uta Wiedersprech, Pop Michael Meier, Percussion Benni Koch, Drums & stellv. Musikdirektor Frieder Jost & Kevin Jost, E-Gitarre Matthias Gräb, E-Bass Alessandro Simoni, Fernando Martínez, Andreas Oberaigner, Alexander Hartmann, Ch, Bläser Matthias Heilein, Gesamtleitung Berührend, umarmend, beseelend: Zum achten Mal präsentieren 50 Künstlerinnen und Künstler eine außergewöhnliche Mischung aus Klassik, Oper, Pop und Musical. Ein Abend voller Emotionen, der Musik und Menschlichkeit auf besondere Weise vereint. Initiator ist Dr. med. Matthias Heilein, Arzt und Musiker aus Leidenschaft, der die Benefizgala mit großem persönlichem Engagement ins Leben gerufen hat. Die Gala unterstützt die Medizinische Hilfe für Wohnungslose Düsseldorf e. V., die sich seit vielen Jahren für die medizinische Versorgung von Menschen ohne festen Wohnsitz einsetzt. Die Schirmherrschaft übernehmen erneut Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller sowie – für die medizinische Hilfe für Wohnungslose Düsseldorf e. V. – Herr Dr. Carsten König, stellvertretender Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein.
Aufführungen | Comedy

Florian Schroeder

Tonhalle Düsseldorf

Ein Jahr, in dem niemand mehr weiß, was minus und was plus ist, wer Gewinner und wer Verlierer – schließlich gibt es nur noch Gewinner. Darum wird die Welt auch in diesem Jahr wieder verlässlich untergehen. Wie jedes Jahr. Da muss man sich zusammennehmen, um den Humor nicht zu verlieren. Schroeder hilft und pfeift ab: „Schluss jetzt!“ – der einzig richtige Jahresrückblick. Schroeder analysiert, kommentiert und parodiert. Von der großen Politik bis zu den kleinen Ereignissen des Alltags. Zwölf Monate in zwei Stunden – schnell, lustig, böse und keine Sekunde langweilig. Und das Beste: Es wird nicht gesungen, nicht geschunkelt und Heizdecken gibt es auch keine. Dafür aber Satire, Comedy und jede Menge Spaß. Rufen Sie einen Abend lang „Schluss jetzt!“ und lachen Sie über den Wahnsinn eines ganzen Jahres. Denn Schroeder, das ist ein Typ, der kämpft für Sie: mal mit dem Florett, mal mit dem Hammer, aber immer auf den Punkt. Am Ende des Abends werden Sie sagen: Schluss jetzt? Nee, mehr davon! Aber klar – im nächsten Jahr dann!

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