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Wiener Festwochen

17.5. bis 23.6.2024

Willkommen in der Republik der Künste!

Fünfeinhalb Wochen Kunst und Aktivismus, an allen Ecken und Enden Wiens, vom Burgtheater bis zum Fußballplatz. 46 Produktionen und künstlerische Projekte aus den Bereichen Sprechtheater, Oper, Musik, Tanz, Performance, bildende Kunst und Aktivismus warten darauf entdeckt zu werden.

Kontakt

Wiener Festwochen
Lehárgasse 11/1/6
A-1060 Wien

Telefon: +43 (0)1 589 22-0
Fax: +43 (0)1 589 22-49
E-Mail: festwochen@festwochen.at

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Wiener Festwochen

1 Ausstellung

Genossin Sonne

Bevor der Begriff „Revolution“ im 18. Jahrhundert – unter dem Eindruck der Französischen Revolution – einen „gewaltsamen Umsturz der bestehenden politischen oder sozialen Ordnung“ bezeichnete, wurde er in der Astronomie zur Bezeichnung der Umdrehung der Himmelskörper verwendet. Die essayistische Gruppenausstellung Genossin Sonne widmet sich künstlerischen Arbeiten und Theorien, die den Kosmos und insbesondere die Sonne – der Energielieferant für Leben auf der Erde – mit soziopolitischen Bewegungen in Verbindung bringen. Vor dem Hintergrund der Dezentrierung des Menschen als historisches Subjekt fragen wir, inwieweit nicht nur die materielle Umwelt auf der Erde, sondern auch der Kosmos an geschichtlicher Entwicklung Anteil hat. Gibt es etwa, wie die sowjetischen Kosmisten behaupteten, einen Zusammenhang zwischen erhöhter solarer Aktivität und irdischen Revolutionen? Welche spekulativen, lustvollen Überlegungen finden sich dazu in der zeitgenössischen Kunst, Poesie oder Theorie?

Für die Freie Republik Wien und die Proklamierung einer Zweiten Moderne eröffnet die Ausstellung neue Perspektiven auf die Frage: Wer sind die Akteur:innen der Geschichte? Was bewirkt und verändert ein Verständnis von Revolution, das den Menschen als primäre Kraft aus dem Fokus nimmt?

Künstlerisches Team:
Mit Kobby Adi, Kerstin Brätsch, Colectivo Los Ingrávidos, Nicholas Grafia & Mikołaj Sobczak, Sonia Leimer, Maha Maamoun, Wolfgang Mattheuer, The Otolith Group, Marina Pinsky, Katharina Sieverding, Huda Takriti, Suzanne Treister, Anton Vidokle, Gwenola Wagon

Kuratiert von Inke Arns und Andrea Popelka

Zeit: Di-So, 11 bis 19 Uhr, Do, 11 bis 21 Uhr

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1 Theater

Die Rechnung

Basierend auf L´Addition von Tim Etchells, Bertrand Lesca und Nasi Voutsas
Tim Etchells

Ein Tisch, ein Sessel, eine Flasche. Und ein Glas Wein, das der Kellner dem Gast serviert. So die Ausgangssituation. Doch wer bedient hier wen? Oder wer dient wem?
Wer bezahlt am Ende die Rechnung oder macht einen Strich durch die des anderen? In der Arbeit des britischen Autors und Regisseurs Tim Etchells, die er ursprünglich mit Bertrand Lesca und Nasi Voutsas in Avignon entwickelte, werden Machtdynamiken genauso erbittert wie humorvoll in zahlreichen Variationen derselben Szene durchgespielt. Mit Tisch, Sessel und Flasche lädt die Freie Republik Wien in Kooperation mit dem Volkstheater in den Bezirken im Frühling und Herbst zur Slapstick- Komödie in alle 23 Wiener Bezirke: von der Tschauner Bühne in Ottakring bis zum Fußballklub in Floridsdorf. Denn Macht betrifft uns alle: Sie kann ein Albtraum, aber auch urkomisch sein.

Die Rechnung / L’ Addition von Tim Etchells bildet den Auftakt der Reihe Volksstück / Pièce Commune, die die Freie Republik Wien gemeinsam mit dem Festival d’Avignon produziert: Wanderstücke mit maximal zwei Schauspieler:innen und kaum Technik, die jedes Jahr von einer:m anderen Künstler:in inszeniert und in Gemeindezentren, auf Fußballplätzen, Freilichtbühnen etc. aufgeführt werden. Volkstheater auf höchstem Niveau, Welttheater für alle.

Regie: Tim Etchells
Text: Tim Etchells, Bertrand Lesca, Nasi Voutsas
Mit: Frank Genser, Christoph Schüchner
Mitarbeit Regie deutschsprachige Version: Johanna Mitulla
Übersetzung: Astrid Sommer
Musik: Graeme Miller
Bühne: Richard Lowdon
Licht: Alex Fernandes

Produktion Originalversion: Festival d’Avignon
Die deutschsprachige Version ist ein gemeinsames Projekt von Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, Volkstheater in den Bezirken

Uraufführung (L‘Addition) Juli 2023, Festival d’Avignon
Premiere deutschsprachige Version (Die Rechnung) Mai 2024, Wiener Festwochen | Freie Republik Wien

Die Vorstellungen in Wien werden unterstützt von AK Wien, Institut Francais d’Autriche und British Council.

Deutsch
70 Min.
Altersempfehlung: Empfohlen ab 10 Jahren.

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1 Performance

Box der Wahrheit

Die Box der Wahrheit ist ein Glascontainer vor dem MuseumsQuartier Wien. In ihr befinden sich zwei Stühle und ein Lügendetektor. Zum Auftakt jedes Wiener Prozess-Wochenendes werden je zwei Personen des öffentlichen Lebens an den Lügendetektor angeschlossen und von der Schauspielerin Bibiana Beglau öffentlich verhört. In 30-minütigen Sessions werden spezifische moralische und politische Konstellationen hinter den Skandalen der Wiener Prozesse untersucht. Ausgehend von den Lebensgeschichten, Erfahrungen und Entscheidungen der prominenten Teilnehmer:innen wird die Box der Wahrheit zum Ort politischer Widersprüche und ethischer Dilemmata. Wofür stehen die Befragten ein? Wann kommen öffentliche und private Person, eigene und offizielle Meinung in Konflikt?

Welche überraschenden Enthüllungen machen die Befragten, welche Antworten bleiben sie schuldig? Wo liegt die Wahrheit begraben? Und gibt es die überhaupt?

Verhör, Moderation: Bibiana Beglau
Dramaturgie: Claus Philipp

Ein Projekt der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien

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1 Performance

Sancta (Arbeitstitel)

Florentina Holzinger, Marit Strindlund

Auf der Bühne: eine zwei Tonnen schwere Glocke, eine Skateboard-Halfpipe und ein Wasserfall. Die österreichische Performance-Künstlerin Florentina Holzinger pulverisiert Bühnengenres und Sehgewohnheiten. Ausgehend von Paul Hindemiths 1922 uraufgeführter einaktiger Oper Sancta Susanna untersucht sie gemeinsam mit einem Ensemble von Opernsängerinnen, Sexarbeiterinnen und Body-Modification-Artists die Zurichtung weiblicher Identität und Körper in religiösen Systemen und Riten. Das Drama um die Lust und Sexualität einer Nonne wird verknüpft mit Neukompositionen von Johanna Doderer, Born in Flamez und Stefan Schneider sowie mit geistlichen Werken unter anderem von Johann Sebastian Bach und Sergei Rachmaninow. Eine musikalische und performative Reflexion über Körper und Sexualität, die gemeinsam mit dem Publikum zur Feier einer Messe wird.

Regie, Choreografie, Performance: Florentina Holzinger
Musikalische Leitung: Marit Strindlund
Komposition Akt 1: Paul Hindemith, Sancta Susanna Op. 21
Komposition, Arrangement: Johanna Doderer
Komposition, Live-Musik: Born in Flamez, Stefan Schneider
Chor: Opernchor des Mecklenburgischen Staatstheaters
Orchester: Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin
Live-Musik: Blathin Eckhardt, Gibrana Cervantes, Lane Shi AKA Otay Onij
Dramaturgie: Renée Copraij, Judith Lebiez, Sarah Ostertag, Philipp Amelungsen, Miron Hakenbeck, Felix Ritter
Bühne, Kostüm: Nikola Knežević
Technische Leitung: Stephan Werner
Koordination: Stunts Gravity Stunts
Licht: Anne Meeussen, Max Kraußmüller
Video: Maya Cule
Tontechnik: Olivia Oyama
Technische Assistenz: Dörte Wilforth, Jan Havers, Emma Juliard
Assistenz Bühne: Christiane Hilmer, Christina Hennings
Produktionsleitung: Sarah Parolin, Katharina Wallisch, Giulia Messia
Tourmanagement: Moira L Sunter Garee
Management, Distribution: neon lobster / Giulia Messia & Katharina Wallisch

Produktion: Florentina Holzinger/Spirit, neon lobster, Mecklenburgisches Staatstheater (Schwerin), Staatsoper Stuttgart
Koproduktion: Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (Berlin) in Kooperation mit Komische Oper Berlin, Opera Ballet Vlaanderen (Antwerpen), DE SINGEL (Antwerpen)

Deutsch mit englischen Übertiteln
2 Std. 30 Min.
Hinweis: Ab18 Jahren! Die Vorstellung enthält Darstellungen (autoaggressiver) Gewalt und sexuelle Handlungen.
Beim Einlass ist als Altersnachweis ein Lichtbildausweis vorzuzeigen.

Pulikumsgespräch: 11. Juni, im Anschluss an die Vorstellung

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Tanz

Dambudzo

nora chipaumire

In einer durch Liveperformance animierten Skulptur-Sound-Installation schafft die multidisziplinäre Künstlerin nora chipaumire mit der Resonanz des Wortes „Dambudzo“ einen radikalen, partizipativen Möglichkeitsraum für Dekolonisation. Dambudzo, mit „Ärger“ aus der Shona-Sprache übersetzt, lässt die Ideen radikaler afrikanischer Denker:innen wie Dambudzo Marechera, Steve Biko und Ngũgĩ wa Thiong‘o aufleben und verbindet sie mit chipaumires eigenen Gedanken und Erfahrungen, mit den aktuellen politischen Realitäten in Afrika und dem für den Widerstand gegen (neo)koloniale Kontrolle notwendigen „Ärger“. In einer Art zwangloser, privater Bar, einem Meeting-point für Anrainer:innen und Einheimische, um bei Jit-Musik zu trinken und sich über die Revolution auszutauschen, erweckt das Künstler:innenteam rund um chipaumire das Versprechen von Freiheit und den Verrat an diesem Traum zum Leben. Im Zusammenspiel von Musik, Klang, Ort und Raum fordern sie das Publikum zum aktiven gemeinsamen Beschwören neuer möglicher Welten auf.

Konzept, Regie nora chipaumire Mit nora chipaumire, McIntosh "SoKo" Jerahuni (Mbira), Tatenda Chabarwa (Mbira), Tyrone Isaac-Stuart (Horn), Shamar Wayne Watt, Beauty Katiji, Fatima Katiji, Jonathan Kudakwashe Daniel Musikaufnahmen Bhundu Boys Sounddesign Franz Schütte Technische Leitung Heidi Eckwall Bühne Irene Pätzug Assistenz Produktion Kwadwo Owusu Ansah, Abigail Hutchinson, Johanna Rau, Catalina Wortmann Produktion Film Mieke Ulfig Management Mirna Matosic, Alexandra Ripp, Svenja Wichmann Distribution Thomas O. Kriegsmann / ArKtype

Ein Auftragswerk und eine Koproduktion von Wiener Festwochen | Freie Republik Wien
Produktion: company chipaumire
Residency: Callie’s Berlin
company chipaumire wird unterstützt von der Mellon Foundation.

1 Std. 30 Min.
Altersempfehlung: Empfohlen ab 14 Jahren.

Dambudzo findet in Kooperation mit dem mumok und der Ausstellung Avant-garde and Liberation. Zeitgenössische Kunst und dekoloniale Moderne statt, die am 6. Juni eröffnet wird. Weitere Informationen unter mumok.at.

11. bis 23. Juni - Zeit: 10 bis 18 Uhr Installation Dambudzo

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Theater

Tempest Project. Nach „Der Sturm" von William Shakespeare

Peter Brook, Marie-Hélène Estienne

Peter Brook, einer der prägendsten Regisseure des 20. und 21. Jahrhunderts, gilt als „Zauberdoktor des Theaters“, dessen Kunst es ist, sich auf das Wesentliche zu besinnen. Im Sommer 2022 verstarb er kurz nach der Premiere von Tempest Project, das in Zusammenarbeit mit seiner langjährigen Mitarbeiterin Marie-Hélène Estienne entstanden war. Die Inszenierung ist Ergebnis einer lebenslangen Recherche zu Shakespeares Der Sturm und ist Abbild von Brooks Theaterkunst: Im Spiel von Sprache und Schatten entfaltet sich im leeren Raum die Fantasie. Das letzte Wort des Stücks ist „frei“ – wahrscheinlich das letzte Wort, das Shakespeare schrieb. Tempest Project ist eine metaphysische Reflexion über unterschiedliche Vorstellungen von Freiheit, bei der bissiger Humor auf ausgefeilte Poesie trifft. Gemeinsam mit den sechs Schauspieler:innen ist das Publikum eingeladen, ein letztes Brook’sches Rendezvous mit der Theatergeschichte zu zelebrieren.

Regie, Adaption: Peter Brook, Marie-Hélène Estienne
Text :William Shakespeare
Mit Sylvain Levitte, Paula Luna, Fabio Maniglio, Luca Maniglio, Marilù Marini, Ery Nzaramba
Licht: Philippe Vialatte
Musik: Harué Momoyama

Produktion: Centre International de Création Théâtrales / Théâtre des Bouffes du Nord (Paris)
Koproduktion: Théâtre Gérard Philipe - Centre dramatique national de Saint-Denis, Scène nationale Carré-Colonnes Bordeaux Métropole, Le Théâtre de Saint-Quentin-en-Yvelines – Scène Nationale, Le Carreau - Scène nationale de Forbach et de l’Est mosellan, Teatro Stabile del Veneto (Padua)

Französisch mit deutschen und englischen Übertiteln
85 Min.
Altersempfehlung: Empfohlen ab 14 Jahren.

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Theater

Fotzenschleim - Power Gegen Raubtier - Kaputtalismus

Mateja Meded

Ein Alien sitzt auf einem Sessel und erzählt. Es erzählt von sich, wo es herkommt und warum es jetzt hier ist. Es durchlebt, was Generationen von Alienfrauen durchlebt haben: Der Rücken schmerzt, denn das Alien hat sich ein Leben lang kaputtgebückt. Als das Alien in einer Runde von Oberfeministinnen sitzt (deren Feminismus darin besteht, keine Putzfrau zu haben), bricht der Schmerz aus ihm heraus. Es erzählt von prekären Biografien und geschrotteten Wirbelsäulen, vom illegalen Putzen fremder Häuser mit ihrer Mutter, Oma und Tante. Es ist der Beginn eines galaktischen Befreiungsschlages: Althergebrachte Klischees über Flucht und Ankommen werden zerschlagen und Unmengen an Energie für den „Yugofuturismus“ freigesetzt, wie die Autorin und Schauspielerin Mateja Meded ihren tragikomischen Monolog bezeichnet.

Text, Konzept, Performance, Regie, Bühne, Kostüm: Mateja Meded
Mit Texten von Sivan Ben Yishai, Thomas Köck
Dramaturgie: Anna Laner

Koproduktion: Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, Kosmos Theater, Mateja Meded

Deutsch mit englischen Übertiteln
ca. 70 Min.
Altersempfehlung: Empfohlen ab 14 Jahren

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Kindertheater

Amazonen

Agrupación Señor Serrano

Einst lebte, arbeitete und kämpfte eine Gruppe von freien Frauen an den Ufern des Schwarzen Meeres. Sie gründeten eine Gemeinschaft ohne Männer und nannten sich Amazonen. Wie kam es dazu? Und warum reagierten die männlichen Helden der Antike so aggressiv? Ausgestattet mit Lego-Figuren, Landschaftsmodellen, Live-Video und Protestbildern aus dem Internet, begibt sich eine Geschichtenerzählerin auf die Spuren des Mythos und inszeniert eine zeitgenössische Version für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. Ohne Begleitung durch Erwachsene initiiert Amazonen ein offenes Gespräch unter Gleichaltrigen zu zentralen Themen unserer Zeit: Ist es gerechtfertigt, Gewalt anzuwenden, um sich gegen Angriffe von außen zu wehren? Wie weit dürfen oder sollen wir für die Verteidigung der eigenen Meinung und den Protest gegen (Geschlechter-)Ungerechtigkeiten gehen? Wer sind die Amazonen unserer Zeit? Und was hat das alles mit dem Amazonas zu tun?

Text, Regie Olympus Kids
Mit Nora Jacobs
Musik Roger Costa Vendrell
Bühne Lola Belles
Regieassistenz Marie-Louise Fürnsinn
Management Art Republic

Produktion: Agrupación Señor Serrano, Departament de Cultura de la Generalitat, Grec Festival de Barcelona, Sala Beckett (Barcelona), Centro de Cultura Contemporánea CondeDuque (Madrid)
Die deutschsprachige Version ist eine Koproduktion von Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, DSCHUNGEL WIEN, SCHÄXPIR Theaterfestival für junges Publikum (Linz), Schlachthaus Theater Bern und TAK Theater Liechtenstein

Deutsch
60 Min.
Nur für Kinder von 6-12 Jahren.
Um den Kindern ein bestmögliches Erlebnis zu ermöglichen, empfehlen wir den erwachsenen Begleitpersonen einen Besuch im DSCHUNGEL Café oder in den Museen im MuseumsQuartier.

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Performance

Die Heuchelei der Gutmeinenden

Wiener Prozesse: 3. Wochenende

Heiligt der Zweck die Mittel? Dieser Frage muss sich die radikale Klimabewegung genauso stellen wie die Kunst. Oder kann der Aktivismus angesichts der lebensbedrohenden Krisen gar nicht weit genug gehen? Legt die Kunst den Finger in Wunden oder ist sie nur die schicke Heuchelei der Saturierten? Untergräbt das Pharisäertum und der Cancel-Wahn der Gutmeinenden gar wichtige Freiheitsrechte – wie etwa die Meinungsfreiheit? In den dritten Wiener Prozessen werden diese und andere Fragen ausgelotet.

Deutsch
Eröffnungssitzung: ca. 3 Std / Fälle: je ca. 3 Std., inkl. 1 Pause / Schlusssitzung: ca 4 Std., inkl. 1 Pause + Urteilsverkündung

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Musiktheater

The Gospel According to the Other Mary. Musik von John Adams

Lisenka Heijboer-Castañón, Nicole Paiement

Nach ihrer Entlassung aus dem Gefängnis kehrt Maria zu ihrer Schwester Martha zurück. Martha leitet ein Heim, das von Spenden und kleinen Wundern lebt und sich um Not leidende Menschen kümmert. Auch eine Gruppe von Aktivist:innen, angeführt von einem Mann namens Jesus, der für mehr Gleichheit und Gerechtigkeit kämpft, findet Zuflucht in dieser Gemeinschaft. Doch die schützenden Mauern beginnen zu bröckeln und Maria und Martha werden gnadenlos mit einer von Gewalt, Brutalität und Ungerechtigkeit geprägten Welt konfrontiert. Das stellt ihre Widerstandsfähigkeit auf die Probe. Wie können sie den Glauben an eine bessere Zukunft bewahren, wenn alles um sie herum im krassen Widerspruch zu ihren Hoffnungen steht? Mit seinem Fokus auf die marginalisierten Perspektiven von Maria Magdalena und Martha rückt The Gospel According to the Other Mary biblische Charaktere und Ereignisse, einschließlich der Auferweckung des Lazarus und der Passion Christi, in ein stark politisches, zeitgenössisches Licht.

Regie: Lisenka Heijboer-Castañón
Musik: John Adams
Libretto: Peter Sellars
Musikalische Leitung: Nicole Paiement
Bühne: Sarah Nixon, Hendrik Walther
Kostüm: Carmen Schabracq
Choreografie: Miguel Alejandro Castillo Le Maitre
Licht, Video: Hendrik Walther
Sounddesign: Martin Lukesch
Choreinstudierung: Roger Díaz-Cajamarca, Holger Kristen
Dramaturgie: Antonio Cuenca Ruiz

Produktion: Volksoper Wien

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Performance

Kraus Lectures 4 - Karl Kraus Contra...

Clemens J. Setz, Robert Stadlober, Barbara Zeman und Onkel Gusta

Ehrenbeleidigungen, Körperverletzungen, Urheberrechtsstreitigkeiten, Mediendelikte: In den Prozessakten der Wiener Kanzlei Oskar Samek präsentiert sich der in hunderte Verfahren involvierte Karl Kraus als literarischer Meister der Anklage und (Selbst-)Verteidigung. Die Schriftstellerin Barbara Zeman und Büchner-Preisträger Clemens J. Setz erklären in öffentlicher Debatte dieses „Hauptwerk“, der Rezitator Robert Stadlober wird daraus lesen. Dazu: musikalische Interventionen der Wiener Grindcore-Band Onkel Gusta.

Konzept, Dramaturgie: Claus Philipp
Mit: Clemens J. Setz, Robert Stadlober, Barbara Zeman und Onkel Gusta

Deutsch
60 - 90 Min.

In Kooperation mit Wien Bibliothek

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Theater

The Talking Car

Agnieszka Polska

Ein Auto rast 90 Minuten lang auf einen Abgrund zu. Auf den Klimakollaps? Auf das Ende der Menschheit? Oder fährt es doch ins Krankenhaus, um ein Kind zur Welt zu bringen? Die genauso ungewöhnliche wie magnetisierende erste Theaterinszenierung der bildenden Künstlerin Agnieszka Polska, die mit dem renommierten Preis der Nationalgalerie Berlin ausgezeichnet wurde, ist ein hypnotischer Science-Fiction-Roadtrip. Während Landschaften vorbeirauschen, wird unter atmosphärischer Musik das verhängnisvolle Verhältnis von Mensch und Maschine, von ökologischer und humanitärer Katastrophe radikal auf die Bühne gebracht. Die Spieler:innen im Auto wechseln dabei unablässig ihre Rollen: mal sind sie Vater-Mutter-Kind, mal Gelegenheits-Mitfahrer:innen. Die rasende Fahrt bringt sie aus einer düsteren Vergangenheit in eine ungewisse Zukunft. Die Frage ist nur: Was ist schlimmer – was hinter oder was vor uns liegt?

Text, Regie: Agniezska Polska
Mit Albano Jerónimo, Iris Cayatte, Vera Mantero, Bartosz Bielenia, Aaron Ronelle Voice-over: Jasmina Polak
Dramaturgische Beratung: Olga Drygas
Musik: Igor Klaczyski
Licht: Rui Monteiro
Video, Sounddesign: André Teixeira
Digitale Animation Puppen: Jeremy Coubrough
Animation Bühnenvideos: Ewa Polska
Produktionsleitung: Hugo Alves Caroça (BoCA)
Technische Leitung: Alexander Istrate

Auftragswerk und Produktion: BoCA – Biennial of Contemporary Arts (Lissabon)
Coproduction: DE SINGEL (Antwerpen), Nowy Teatr (Warschau)

Englisch mit deutschen Übertiteln
1 Std. 25 Min.
Altersempfehlung: Empfohlen ab 14 Jahren

Publikumsgespräch: 17. Juni, im Anschluss an die Vorstellung

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Theater

Bling!

Buhle Ngaba

Nach ihren Verwandlungen in einen Schwan (Swan Song) und in die Zebra-Clownin Angela Solie (RAW Performance-Dinner-Reihe) bei den Festwochen 2022 kommt die südafrikanische Performerin Buhle Ngaba diesmal in der Rolle des größten jemals gefundenen Diamanten nach Wien zurück. Die Diamantin Phatsima (das Setswana Wort bedeutet „funkeln“) hat das letzte Jahrhundert in royaler Gefangenschaft im Buckingham Palace verbracht. 1905 in einer Mine nahe Pretoria geboren, ausgegraben, geteilt und poliert, wurde sie 1907 an die britische Monarchie verkauft und Teil der Kronjuwelen. Nun wird die Diamantin zum Instagram-Star und schillert in all ihren Facetten, wenn sie die komplexe Geschichte ihrer Rückkehr nach Südafrika erzählt. Zwischen Pressekonferenz und Nagelstudio bricht die ausgestellte Kostbarkeit aus ihrer Vitrine aus und fragt: Wo ist überhaupt Zuhause? Im spielerischen Umgang mit Fragen nach Restitution und den scharfen Kanten der Vergangenheit untersucht Ngaba die Gegenwart und entwirft eine utopisch funkelnde Zukunft.

Text, Performance: Buhle Ngaba
Regie, Dramaturgie: Ilana Cilliers

Produktion: Maru Factory
In Zusammenarbeit mit Nicolette Moses
Koproduktion: Wiener Festwochen | Freie Republik Wien
Entstanden in Zusammenarbeit mit dem Market Theatre Laboratory.

Englisch und Setswana mit deutschen Übertiteln
Altersempfehlung: Empfohlen ab 13 Jahren

Publikumsgespräch: 18. Juni, im Anschluss an die Vorstellung

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Diskussion

Nachhaltigkeit versus Kooperation

Hearings: Woche 5

Für eineinhalb Monate verwandelt sich Wien jedes Frühjahr in die Hauptstadt des Welttheaters. Welche Parameter der Nachhaltigkeit muss sich eine Institution, die derart entschieden global agiert, auferlegen? Ist es vertretbar, eine brasilianische oder südafrikanische Produktion einzuladen? Macht es nicht eher Sinn, lokal zu produzieren? Oder geht eine konsequente Nachhaltigkeitspolitik nicht letztlich zu Lasten des Globalen Südens – also jener, die ohnehin keine Produktionsmittel haben?

Dienstag und Mittwoch sind Anhörungstage. In einer Reihe von Hearings entwickeln wir gemeinsam die Regeln für das Festival der Zukunft. Wer trifft die Entscheidungen? Woher kommen und wohin gehen die Projektgelder? Wer wird eingeladen, wer nicht – und warum? Wer ist Produzent, wer Publikum? Boykotte – ja oder nein? Und wie geht ein global agierendes Festival mit Nachhaltigkeit zusammen? Expert:innen, Künstler:innen und Aktivist:innen geben Einblick in ihre Praxis und prüfen mögliche Alternativen. Der Rat der Republik verfolgt und diskutiert die Hearings und entwirft über fünf Wochen hinweg eine eigene Verfassung, die als Wiener Erklärung am Ende des Festivals der Öffentlichkeit präsentiert wird.

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Theater

Rohtko

Łukasz Twarkowski

Es ist einer der größten Skandale der Kunstwelt. 2004 kaufen ein Geschäftsmann und seine Frau für 8,3 Millionen Dollar ein Gemälde des Expressionisten Mark Rothko, in das sie sich sofort verliebt hatten. Nur hat es Rothko nicht gemalt, sondern wie sich Jahre später herausstellt, ein chinesischer Migrant aus Queens. Kann ein gefälschtes Gemälde echte Gefühle hervorrufen? Was bestimmt den Wert der Kunst? Was ist letztendlich Kunst? In einem sich stets verändernden Filmset – vom chinesischen Restaurant bis zur White Cube Galerie – untersuchen der polnische Regisseur Łukasz Twarkowski und das zwölfköpfige Ensemble die Beziehung zwischen Original und Kopie, dem Realen und dem Virtuellen, zwischen Lebendigkeit und Repräsentation. ROHTKO ist spektakuläre Theaterproduktion mit lauten Beats und intimer Live-Film in einem.

Regie: Lukasz Twarkowski
Text, Dramaturgie: Anka Herbut
Bühne: Fabien Lédé
Kostüm: Svenja Gassen
Choreografie: Pawel Sakowicz
Musik: Lubomir Grzelak
Video: Jakub Lech
Licht: Eugenijus Sabaliauskas
Regieassistenz: Mārtiņš Gūtmanis, Diāna Kaijaka, Adam Zduńczyk
Kostümassistenz: Bastian Stein
Assistenz Dramaturgie: Linda Šterna
Assistenz Video: Adam Zduńczyk
Live-Kamera: Arturs Gruzdiņš, Jonatāns Goba
Inspizienz: Iveta Boša
Produktion: Ginta Tropa
Internationale Produktion, Distribution: Vidas Bizunevicius (NewError)
Übersetzung ins Lettische: Ingmāra Balode
Übersetzung ins Englische: Ingmāra Balode, Anka Herbut, Linda Šterna
Übersetzung Proben: Diāna Kaijaka, Elza Marta Ruža

Produktion: Dailes Theater (Riga)
Koproduktion: JK Opole Theater

Lettisch, Englisch, Chinesisch mit deutschen und englischen Übertiteln
3 Std. 55 Min., inkl. 1 Pause
Altersempfehlung: Empfohlen ab 14 Jahren.

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Performance

Exhaust / Ajax

Kris Verdonck

Während Autoreifen aufgeschlitzt und Autobahnen blockiert werden, vernichtet der bildende Künstler und Theatermacher Kris Verdonck kurzerhand den Verbrennungsmotor. Das Publikum ist zu einer großen Prozession vom Haus der Republik zum Heldenplatz und zum morbiden Spektakel einer mittelalterlichen Hinrichtung geladen. Nach Verlesung der Anklage wird das Urteil kollektiv vollstreckt und die Kraftmaschinen-Monstrosität, das Fortschrittssymbol des 20. Jahrhunderts schlechthin, in einer spektakulären Explosion zerstört. In Anlehnung an Sophokles’ Tragödie Ajax, dessen Held sich irrt und geblendet von den Göttern den falschen Feind tötet, proklamiert EXHAUST / ajax: Weniger ist mehr! Fortschritt bedeutet nicht endloses Wachstum. Anstatt den Planeten zu opfern, wird der Verbrennungsmotor geopfert!

Regie, Konzept, Text: Kris Verdonck
Dramaturgie: Kristof Van Baarle
Mit Benjamin Verdonck und eine:m weiteren Performer:in
Technische Leitung: Daniel Romero Calderon
Technische Entwicklung: Vincent Malstaf
Technik: Thomas Glorieux

Produktion: A Two Dogs Company
Koproduktion: Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, NTGent

Englisch, Deutsch

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Performance

Kraus Lectures 5 - Rage is a good Feeling. Die letzten Tage der wilden Kerle

Thea Ehre, Nick Romeo Reimann, Olivia Axel Scheucher

Je ferner man Karl Kraus ansieht, desto näher blickt er zurück: In der letzten „Vorlesung“ verfolgen die Künstler:innen Thea Ehre (Silberner Bär, Berlinale 2022), Nick Romeo Reimann und Olivia Axel Scheucher die Spuren des „Soldatischen Körpers“ in unserer kulturellen Gegenwart. Ausgehend von eigenen biografischen Bezügen und den Letzten Tagen der Menschheit betrachten sie Narrative und Strukturen, die von der Gewalt patriarchaler Sozialisierungs- und Disziplinierungsstrategien durchdrungen sind.

„Nichts trostloser als seine Adepten, nichts gottverlassener als seine Gegner“, schrieb Walter Benjamin über den 1874 geborenen, oft zitierten, gleichzeitig viel zu wenig gelesenen Sprach- und Kulturkritiker, Satiriker und begnadeten Performer Karl Kraus. In der Freien Republik Wien gestalten verschiedene Künstler:innen und Intellektuelle eine Reihe von „Vorlesungen“, wie sie Kraus selbst zwischen 1910 und 1936 mit großem Erfolg u. a. im Wiener Konzerthaus, in Arbeiterheimen und Theatern gehalten hat. An fünf Wochenenden wird Kraus weniger nachgebetet, als vielmehr sein „Theater der Dichtung“ entstaubt: Sprachanalysen und Textsprengungen, die er als Herausgeber der Fackel in Die letzten Tage der Menschheit, der Dritten Walpurgisnacht und hunderten Prozessen gegen korrupte Politiker und Medienmacher vorexerzierte, werden neu interpretiert. Bereits am 29. April 2024 gibt die Zeithistorikerin Katharina Prager, die in der Wienbibliothek Kraus’ Nachlass verwaltet, im Gartenbaukino mit einer Wiener Vorlesung einen Einblick in das Leben und Schaffen von Karl Kraus.

Konzept, Dramaturgie: Claus Philipp
Mit Thea Ehre, Nick Romeo Reimann, Olivia Axel Scheucher

In Kooperation mit Wien Bibliothek

Deutsch
60 - 90 Min.

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Kundgebung

Abschlusskundgebung der Freien Republik Wien

Zum Abschluss von fünf Wochen Festival und damit des konstituierenden Jahres der Freien Republik Wien werden die Ergebnisse der Hearings, der Prozesse und Debatten im Haus der Republik präsentiert. Nach der letzten Kraus Lecture werden die Urteile der Wiener Prozesse verkündet, und der Rat der Republik verliest und verabschiedet die Wiener Erklärung, das Regelwerk für die kommenden vier Jahre Festwochen. Anschließend macht das Stück Die Rechnung, das durch alle 23 Bezirke Wiens wandert, Halt im Haus der Republik. Ein Tag der Reflexion, der Ergebnisse und der Gemeinschaft – und zugleich der Beginn der konkreten Arbeit an der Zukunft und Ausgestaltung der Freien Republik Wien.

11 Uhr KRAUS LECTURE
13 Uhr WIENER PROZESSE: VERKÜNDUNG DER STRAFMASSE
16 Uhr VERABSCHIEDUNG DER WIENER ERKLÄRUNG
18 Uhr DIE RECHNUNG

Abschlusskundgebung der Freien Republik Wien bewerten:

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Wiener Festwochen

17.5. bis 23.6.2024

Willkommen in der Republik der Künste!

Fünfeinhalb Wochen Kunst und Aktivismus, an allen Ecken und Enden Wiens, vom Burgtheater bis zum Fußballplatz. 46 Produktionen und künstlerische Projekte aus den Bereichen Sprechtheater, Oper, Musik, Tanz, Performance, bildende Kunst und Aktivismus warten darauf entdeckt zu werden.

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Bewertungen & Berichte Wiener Festwochen

Ereignisse / Festspiele Salzburger Festspiele 19.7. bis 31.8.2024
Ereignisse / Festspiele Wiener Festwochen 17.5. bis 23.6.2024
Ereignisse / Festival Lucerne Festival 13.8. bis 15.9.2024
Ereignisse / Festival Gstaad Menuhin Festival 12.7. bis 31.8.2024
Ereignisse / Festival Schumannfest Düsseldorf 24.5. bis 23.6.2024
Ereignisse / Festival Brühler Schlosskonzerte 11.5. bis 25.8.2024
Ereignisse / Festspiele Tiroler Festspiele Erl 4. bis 28.7.2024
Ereignisse / Festspiele Bregenzer Festspiele 17.7. bis 18.8.2024
Ereignisse / Festival Hohenloher Kultursommer 1.6. bis 29.9.2024
Ereignisse / Festival Nymphenburger Sommer München 7.6. bis 7.7.2024
Ereignisse / Festival Summerwinds Münsterland vom 21.6. bis 1.9.2024
Ereignisse / Festival ImpulsTanz Wien 11.7. bis 11.8.2024
Ereignisse / Festival MDR Musiksommer 2. bis 31.8.2024
Ereignisse / Festival Young Euro Classic Berlin 9. bis 25.8.2024
Ereignisse / Theater Shakespeare Company Berlin Sommertheater am Insulaner
Ereignisse / Festival MeetMUSIC Open Air 6.6 bis 17.8.2024
Ereignisse / Festival Choriner Musiksommer 22.6. bis 25.8.2024
Ereignisse / Festival Musikfest Berlin 24.8. bis 17.9.2024
Ereignisse / Festival Festival Herbstgold Eisenstadt 11. bis 22.9.2024
Ereignisse / Festival Höri Musiktage Bodensee 8. bis 18.8.2024
Ereignisse / Tanz Dresden Frankfurt Dance Company Dresden / Frankfurt
Ereignisse / Festival Internationales Musikfest Hamburg 26.4. bis 16.6.2024
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Opernhaus Wuppertal
Ereignisse / Messe ViennaContemporary 12. bis 15.9.2024
Ereignisse / Festival Festival-Mediaval in Selb 6.9. bis 8.9.2024
Ereignisse / Festival Leitheimer Schlosskonzerte 22.6. bis 13.10.2024
Ereignisse / Festival Int. Gitarren-Festival Iselohn 28.7. bis 3.8.2024
Ereignisse / Festival Sommermusik im oberen Nagoldtal 30.7. bis 9.8.2024
Ereignisse / Ausstellung Nordart im Kunstwerk Carlshütte 1.6. bis 6.10.2024
Ereignisse / Konzert Styriarte Graz 21.6. bis 21.7.2024
Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Literatur / Kulturveranstaltung Literaturhaus Salzburg Salzburg, Strubergasse 23
Konzerte / Konzert Philharmonie Luxembourg Luxembourg, 1, Place de l'Europe
Literatur / Wettbewerb Literarischer März Darmstadt 22.3.2025
Familie+Kinder / Theater Junges Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Aufführungen / Oper Staatsoper Hannover Hannover, Opernplatz 1
Literatur / Museum Robert Walser-Zentrum Bern Bern, Marktgasse 45
Aufführungen / Oper Staatstheater Kassel Kassel, Friedrichsplatz 15
Aufführungen / Theater Theater Bonn Bonn, Am Boeselagerhof 1
Aufführungen / Theater Theater Konstanz Konstanz, Konzilstraße 11
Konzerte / Konzert Gewandhaus zu Leipzig Leipzig, Augustusplatz 8
Aufführungen / Oper Staatsoper Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Aufführungen / Oper Semperoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Familie+Kinder / Freizeitpark Kulturinsel Einsiedel
Aufführungen / Kabarett Die Wühlmäuse Berlin
Ereignisse / Wettbewerb Neue Stimmen Wettbewerb Güthersloh

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