Forum.Regionum / Blog
JH79
- Unterstützenswert
- Einfach nur authentisch!
- Spartenübergreifendes Theater mit guten Schauspielern - Für Jeden was dabei
- Schauspieler pur und ungeschminkt
- Interessante Ausstellung für die ganze Familie
- Alles was man sehen will online
- Einfach vom Sofa aus Hörbücher ausleihen
- Irrer Effekt!
- Hübsche Bastelideen für Kinder
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Kulturnator
- Die Tage der Jazztage sind gezählt!
- Hier hat er gelebt. Hier hat Goethe tatsächlich gelebt.
- Spektakuläre neue Aussichtsplattform auf der Bastei
- Bis 2024 bleibt Thieleman
- bezaubernde Choreographie mit herausragenden Tänzern zu einer traumhaften Musik
- Oliver Kossack ist neuer Rektor der HfBK Dresden
- im Schein der Scheiterhaufen - Bücherverbrennung vor 90 Jahren
- im Schein der Scheiterhaufen - Bücherverbrennung vor 90 Jahren
- Wirklich verblüffend
- erhebend die originalen Werkstücke zu sehen
- Unbedingt sehenswert diese delightful Ausstellung.
- Was macht ein Kabarettist während des Lockdowns?
- Ein wunderbar goldener Oktobertag
- Wegen der Sixtina kommt die Welt
- Sächsischer Weißer fehlt noch
- Sächsischer Weißer fehlt noch
- 5 Sterne für 4 Glocken
- Eine Dresdner Institution
- Beschwingter kann man nicht ins neue Jahr starten
- Klassik mal kindisch
- Hoffentlich werden die Schätze wieder gefunden
- Heute so relevant wie 1989
- Vielfal zählt, außer bei Viren
- Handwerk hat goldenen Boden
- Über den Dächern von Linz
- Auch Forsythe Choreographien wieder zu sehen
- Schöne Ausstellungsstücke, wenig Hintergrundinformationen
- Hoffentlich sehen wie uns bald
- Wahnsinnsarbeiten
- Wie das Festival selbst
- Das führende Luzerner Orchester
- Schönes Museum
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Dresden-Blog
- Keinen Abstecher nach Dresden
- Frische Chips aus Dresden
- Wo man Bücher bannt, verbannt man am Ende auch Menschen
- Freiheit für Dr. Bianca Witzschel
- Kosten gestiegen – Schwimmhallenneubau gestrichen.
- Wir haben mehr zu verlieren als unsere Lieferketten
- Schweigen zum Gedenken
- Führung durch die DDR - schön, interessant und nötig
- Wer nicht fühlen kann muß hören
- Wer nicht fühlen kann muß hören
- Darstellende Kunst fordert zwingend Rezipienten
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| Podcast
Forum.Regionum
| Gottesdienst
Festgottesdienst
Kasseler Musiktage
Pfarrerin Dr. Insa Rohrschneider, Liturgie und Predigt Kantorei St. Martin KMD Eckhard Manz, Orgel und Leitung Wege aus | in | zu ...: Chorimprovisationen Gruppenimprovisationen Musik von Johann Hermann Schein (1586–1630) und Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) Der Gottesdienst sucht theologische und spirituelle Spuren, wie Menschen durch Musik neue Räume in sich und in der Gemeinschaft entdecken. Dr. Insa Rohrschneider ist zusammen mit Maike Westhelle neue Pfarrerin an St. Martin und freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit.
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| Gespräch
Weiter denken
Staatsoper Hannover
Bundesaußenminister a.D. Sigmar Gabriel beim HAZ-Talk in der Oper
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| Gespräch
Unbezahlbar. Die Menschenrechte
Wiener Konzerthaus
Franz Schellhorn, Gespräch Sven Hartberger, Gespräch Sidonie Forstreiter, Moderation Annette Bik, Violine Andreas Schablas, Klarinette Janna Polyzoides, Klavier Können wir uns die Demokratie noch leisten? Im Streit begegnen sich: Franz Schellhorn, Sven Hartberger und das Publikum Friedrich Cerha: Deux éclats en reflexion (1956) Acht Bagatellen für Klarinette und Klavier (2009) Können wir uns die Demokratie noch leisten? »Unbezahlbar. Die Menschenrechte« ist eine Gesprächsreihe mit Sven Hartberger, dem langjährigen Intendanten des Klangforums Wien und gesellschaftspolitisch engagierten Autor. Das neue Format findet abwechselnd im Schubert-Saal des Wiener Konzerthauses und in den Kammerspielen der Josefstadt statt. Kontroverse Gespräche Sven Hartberger trifft hier auf unterschiedliche Gesprächspartner:innen aus Kunst, Kultur und Politik. Nach drei kurzen, kontroversen Gesprächsrunden auf dem Podium wird die Diskussion für das Publikum geöffnet und zum gemeinsamen Austausch eingeladen. Werke von Friedrich Cerha An allen Abenden wird Musik von Friedrich Cerha zu hören sein. Die Bedeutung des gewaltigen musikalischen Œuvres, das Cerha geschaffen hat, ist einer breiten Öffentlichkeit noch ebenso wenig bewusst wie die Bedeutung der mit zunehmender Dynamik voranschreitenden Erosion der Menschenrechte. Sven Hartberger im Gespräch mit Franz Schellhorn »Demokratie ist ein Wettbewerbsnachteil.« Das sagt der Ministerpräsident der Slowakei, Robert Fico. Da hat er recht. Frage: Sollen wir also die Demokratie abschaffen oder vielleicht doch lieber den Wettbewerb? Am ersten Abend der Reihe diskutiert Sven Hartberger mit dem ehemaligen Wirtschaftsjournalisten Franz Schellhorn, Leiter der Denkfabrik Agenda Austria.
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| Mitmach-Angebot
Sing Along »Europa«
Wiener Konzerthaus
Wiener Singakademie Lorenzo Gangi, Percussion Karin Hopferwieser, Violoncello Katharina Metzner, Harfe Mark Peter Royce, Klavier Simon Schellnegger, Viola Emanuel Toifl, Saxophon, Querflöte Monika Jeschko, Moderation, Konzept Heinz Ferlesch, Dirigent Bei unseren Sing-Along-Konzerten steht das gemeinschaftliche Erleben von Musik im Vordergrund. Das Team von Heinz Ferlesch und Monika Jeschko und das »Sing Along«-Ensemble haben Notensätze, Entstehungsgeschichten und Hintergründe weltbekannter Lieder für Sie aufbereitet. Mit großer Freude, Esprit und Humor wird gemeinsam mit der Wiener Singakademie musiziert. Die Liederhefte, die alle Besucher:innen erhalten, enthalten Melodien beliebter Lieder aus ganz Europa. Weitersingen zu Hause ist durchaus erwünscht!
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| Gespräch
ZURICH TALKS DANCE
Opernhaus Zürich
Im Mittelpunkt der nächsten Ausgabe von «Zurich Talks Dance» am Sonntag, 21. Juni 2026, stehen drei starke Ballett-Frauen, die als Hüterinnen des Tanzes das Erbe visionärer Choreografen im Hier und Jetzt lebendig halten. Im Dialog mit den Gastgebern Michael Küster und Jason Beechey berichten sie aus der faszinierenden Praxis des Ballettsaals und beleuchten die grosse Verantwortung, die mit der Bewahrung dieser Meisterwerke einhergeht. Jenifer Ringer gewährt als ehemalige Erste Solistin des New York City Ballet und heutige Direktorin der School of American Ballet Einblicke in das Werk von Georges Balanchine, dessen Choreografien sie mit namhaften Compagnien auf der ganzen Welt einstudiert. Zusammen mit drei Tänzerinnen aus dem Ballett Zürich studiert sie die ikonische Eingangssequenz aus dem legendären Meisterwerk «Serenade» live mit Freiwilligen aus dem Publikum ein. Ausserdem ist ein Ausschnitt aus dem Ballett «Allegro brillante» zu sehen. Jill Johnson, langjährige Solistin des Balletts Frankfurt und enge Vertraute von William Forsythe, widmet sich der Vermittlung von dessen radikalen, zeitgenössischen Ballett-Dekonstruktionen. Sie zeigt auf, wie Forsythes bahnbrechende Bewegungssprache für eine neue Generation präzise entschlüsselt wird. Auf der Bühne erwacht diese analytische Kunst durch Live-Ausschnitte aus «The Second Detail» und «Hypothetical Study» zum Leben, getanzt von Studierenden der Tanz Akademie Zürich. Anastacia Holden komplettiert das hochkarätige Trio und schlägt die Brücke zum Repertoirealltag des Balletts Zürich. Sie zeichnet hier für die komplexe Einstudierung von «Nachtträume» verantwortlich, dem bildgewaltigen Erfolgsstück des spanischen Visionärs Marcos Morau. Sie berichtet von der Herausforderung, Moraus surreale Bilderwelten und theatrale Dynamik detailgetreu im Ballettsaal zu rekonstruieren. Die Gespräche finden mehrheitlich in englischer Sprache statt.
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| Gespräch
Musikalischer Frühschoppen
Gürzenich-Orchester Köln
Auch in der Saison 2026/27 öffnet das Gürzenich-Orchester wieder die Türen zum musikalischen Frühschoppen im Belgischen Haus – und damit ein Stück seiner Backstage-Welt. Wie organisiert man eine Orchesterreise? Wie läuft ein Probespiel ab? Wie entsteht ein Education-Projekt? Wir geben Einblicke aus nächster Nähe, erzählen Geschichten aus dem Alltag und lüften den Vorhang – Schritt für Schritt. Bei Brezeln, Kölsch und Kaltgetränken kommen Musiker*innen, Gäste und Mitarbeitende mit Ihnen ins Gespräch und geben Einblicke hinter die Kulissen. Persönlich, direkt und ohne Podiumsdistanz entsteht ein Austausch jenseits des Rampenlichts.
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| Mitmach-Angebot
Home Vibes - Gestalten im JOiN-Haus!
Home Vibes - Gestalten im JOiN-Haus!
Oper Stuttgart
Wir haben das Wohnzimmer – unser schönes Foyer und die Bühnen des JOiN am Löwentor. Aber es fehlt noch einiges: Wie wollt ihr abhängen? Was braucht unser Publikum? Wo fühlt ihr euch wohl? Lasst es uns gemeinsam rausfinden – für ein Community-Wohnzimmer in Stuttgart-Nord. Und dabei bleibt es nicht: Ihr könnt auch mitentscheiden, was im JOiN-Haus geschieht: Welche Musik, welches Theater, welche Gäste bei uns auftreten …Verbringt mit uns euren Freitagabend und startet vom JOiN aus ins Wochenende! mit Boglárka Pap, Anna Lampert, Mike Schattschneider Eintritt ist frei, Anmeldung nicht erforderlich
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| Mitmach-Angebot
Sing along
Oper Stuttgart
Stellen Sie sich vor: Sie sitzen im Stuttgarter Opernhaus. Der Dirigent hebt den Taktstock – und Sie fangen an zu singen! Nicholas Carter, ab der Saison 2026/27 neuer Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart, lädt an diesem besonderen Abend zu einem offenen Mitsing-Konzert ins Opernhaus ein. Gemeinsam mit ihm erkunden Sie berühmte Opernchöre – darunter Klassiker wie »Va, pensiero« aus Verdis Nabucco und »Toreador« aus Bizets Carmen. Auf diese Weise verwandeln Sie zusammen mit vielen anderen das Opernhaus in einen großen, klingenden Chorraum: Singen Sie mit! Vorkenntnisse sind nicht notwendig.
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| Diskussion
Moritz Hürtgen und Ronen Steinke
Münchner Volkstheater
Noch nie gab es in der Bundesrepublik so viele und so strenge Gesetze zur Regulierung und Einschränkung der Meinungsfreiheit wie heute. In den vergangenen zehn Jahren ist eine Vielzahl neuer Paragrafen hinzugekommen, um bestimmte Äußerungen zu verbieten. Und damit ist die Rechtslage nicht einmal übersichtlicher geworden – das ist der Befund in Ronen Steinkes neuem Buch "Meinungsfreiheit" (Berlin Verlag, 2026). Der Satz "Impfen macht frei" z.B. ist neuerdings eine Straftat, "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus" aber erlaubt. Wer kennt sich da noch aus? Und was, wenn der Absender einer fragwürdigen Schmähung auch noch behauptet, von Beruf ein Satiriker wie Moritz Hürtgen zu sein? Ein Abend, der den Weg von der Komik zur ernsthaften Diskussion (und wieder zurück) findet. Ein vergnügliches Plädoyer für mehr Mut und Gelassenheit. Und dank des unberechenbaren Münchner Publikums: ein Abend mit offenem Ausgang. Ronen Steinke, Dr. jur., geboren 1983 in Erlangen, ist Leitender Redakteur und Kolumnist bei der Süddeutschen Zeitung. Er studierte Jura und Kriminologie, arbeitete in Anwaltskanzleien, einem Jugendgefängnis und beim UN-Jugoslawientribunal in Den Haag. Seine Promotion über die Entwicklung der Kriegsverbrechertribunale von Nürnberg bis Den Haag wurde von der FAZ als "Meisterstück" gelobt. Seine 2013 veröffentlichte Biografie über Fritz Bauer, den mutigen Ermittler und Ankläger der Frankfurter Auschwitz-Prozesse, wurde mit "Der Staat gegen Fritz Bauer" preisgekrönt verfilmt und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Moritz Hürtgen, geboren 1989, ist freier Autor und Satiriker. Er brach ein Studium der Germanistik erfolgreich ab und lernte beim Frankfurter Satiremagazin Titanic, das er mangels Gegenkandidaten später für vier Jahre als Chefredakteur leitete. Die Arbeit als Gagschreiber für diverse TV-Formate war ihm bald zu anstrengend. Heute ist er Kolumnist für die Apotheken Umschau, Co-Moderator des Podcast-Morgenmagazins "Bohniger Wachmacher" und am Münchner Volkstheater Host des analogen Late-Night-Formats "Volksshow".
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| Gespräch
Tatort Mittelmeer
Münchner Volkstheater
Das zentrale Mittelmeer ist eine der tödlichsten Fluchtrouten der Welt. Jährlich sterben Tausende Menschen an Europas Außengrenze bei dem Versuch in Sicherheit zu gelangen. Im Sinne der Abschottung Europas lassen die EU und ihre Mitgliedstaaten die Schutzsuchenden wissentlich im Stich. Die Zahl der Rechtsbrüche und Menschenrechtsverletzungen nehmen zu, seit 2014 sind über 35.000 Menschen ertrunken: Das Mittelmeer ist nicht nur Massengrab, sondern auch Tatort. Tatort Mittelmeer ist eine szenische Lesung, die jährlich an wechselnden Theatern aufgeführt wird. In diesem Oktober macht sie Station am Münchner Volkstheater. Bekannte Schauspielende, die u. a. als TV-Ermittelnde aus der Kriminalfilm-Reihe Tatort bekannt sind, lenken bei dieser Veranstaltungsreihe den Fokus auf einen anderen Tatort: das Mittelmeer. Mechthild Großmann, Carlo Ljubek, Nina Kunzendorf, Carol Schuler und Daniel Sträßer lesen von SOS Humanity aufgezeichnete Erfahrungsberichte von Geretteten sowie Rettenden und Dokumentationen von Rechtsbrüchen auf dem Mittelmeer. Mit der Lesung Tatort Mittelmeer soll vor allem die Stimme jener verstärkt werden, die kaum jemand hört: Menschen auf der Flucht. Musikalisch begleitet wird die Lesung von dem palästinensisch-syrischen Pianisten Aeham Ahmad, der 2015 den Internationalen Beethovenpreis für Menschenrechte erhielt. SOS Humanity setzt sich für eine Welt ein, in der die Menschenrechte aller gewahrt werden. SOS Humanity steht für Menschlichkeit auf See und an Land. Der Verein engagiert sich seit 2015 dafür, dass kein Mensch mehr auf der Flucht ertrinken muss und jeder mit Würde behandelt wird. Die Szenische Lesung Tatort Mittelmeer soll mehr Aufmerksamkeit auf die seit Jahren andauernde humanitäre Katastrophe auf dem Mittelmeer lenken und Anlass bieten, Spenden für die lebensrettenden Einsätze der Rettungsschiffe von SOS Humanity zu sammeln. Tatort Mittelmeer ist eine Veranstaltung der zivilen Seenotrettungsorganisation SOS Humanity mit dem Münchner Volkstheater. Konzeption: Gianna Main Dramaturgie: Alexander Weinstock
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| Gespräch
Andreas Bönte: Die Vergangenheit in mir: Meine Familie und die Schatten des Nationalsozialismus
Münchner Volkstheater
Während eines durch Angststörungen bedingten Klinikaufenthalts gewinnt der Journalist Andreas Bönte erste erschreckende Einblicke in die eigene Familiengeschichte. Weitere Nachforschungen ergeben: Sein Großvater, der sich im Dezember 1944 das Leben genommen hatte, war in führender Position in der SA aktiv gewesen und hatte am 9. November 1938, der "Reichskristallnacht", einen Schlägertrupp angeführt. Seine Mutter war begeistertes Mitglied des BDM, fand ihren Vater erschossen im Elternhaus. Aufgrund der Traumata und der Scham wird die NS-Vergangenheit der Familie Jahrzehnte lang totgeschwiegen. In seinem Buch erzählt Andreas Bönte von seiner Recherche, die ihn mit der Nazivergangenheit der eigenen Familie konfrontiert, seinem Eintauchen in eine Welt des Verdrängten und der Übertragung der Traumata auf ihn. Erfahrungen, die viele aus der Boomergeneration mit ihm teilen. Mit zahlreichen Bilddokumenten aus dem Archiv des Autors. Es spricht Andreas Bönte dem mit Psychologen und Autor Louis Lewitan über das Thema. Musikalisch wird der Abend von der Band "MaselTov" begleitet. MaselTov ist eine Mischung aus traditioneller jiddischer, osteuropäischer, insbesondere Balkan-Musik, sehr gefühlvoll, teilweise melancholisch bis fetzig-feurig interpretiert. Ein Klangerlebnis jenseits des Mainstreams von Rock- und Popmusik.
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| Gespräch
Ballettgespräch
Staatsoper Unter den Linden
Im stimmungsvollen Ambiente des Apollosaals der Staatsoper Unter den Linden lädt das Staatsballett Berlin an vier Sonntagvormittagen zum Gespräch ein. Moderiert von Mitarbeiter*innen des Staatsballetts Berlin erzählen Ensemblemitglieder, Choreograph*innen, Kostümbildner*innen und andere Mitwirkende in entspannter Atmosphäre von ihrer Arbeit und den Geheimnissen ihrer Kunst. Mit viel Zeit für tiefe und persönliche Einblicke in das Leben und den Alltag der Künstler*innen sind gute Unterhaltung und ganz besondere Begegnungen abseits der großen Bühne garantiert. Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Englische Passagen werden deutsch zusammengefasst. 5 €
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| Gespräch
Wort & Wein:
Wort & Wein:
Der Struwwelpeter
Theater im Pfalzbau Ludwigshafen
Weingut Domdechant Werner (VDP), Hochheim am Main Ein Pfälzer ist der Erfinder des berühmten Struwwelpeter genau genommen nicht. Aber weil er einige Jahre in der Kurpfalz gelebt hat und dem Weingenuss recht zugetan war, findet er doch seinen Platz in unserer regionalen Reihe. Heinrich Hoffmann stammt aus Frankfurt und kam zum Studium der Medizin nach Heidelberg. Seine Verdienste sind zahlreich, er setzte wichtige Impulse im Fachgebiet der Jugendpsychiatrie und war nach 1848 auch politisch einflussreich. Und er schuf, unter Pseudonymen wie Heulalius von Heulenburg oder Reimerich Kinderlieb, ein umfangreiches literarisches Werk. Insgesamt also ist er eine facettenreiche Persönlichkeit, deren Wirken man gut und gern einen Wort & Wein-Abend widmen kann. Der Wein zum Wort ist ebenfalls hessischer Herkunft, zu Gast ist das VDP-Weingut Domdechant Werner aus Hochheim am Main. Moderation: Tilman Gersch Musik: Frank Rosenberger Konzept: Barbara Wendland In Zusammenarbeit mit der Städtischen Musikschule Ludwigshafen Einheitspreis: 22 € (inkl. 3 Weinproben)
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| Treff
Das offene Foyer
Staatsoper Hannover
Immer samstagvormittags öffnen wir unser Foyer für Neugierige: Kommen Sie herein, schauen Sie sich um! Nutzen Sie Gastronomie, WLAN und Kinderecke oder ruhen Sie sich einfach aus. Schauen Sie (leise!) in die laufende Probe, begegnen Sie der Staatsoper und ihren Mitarbeiter:innen! Mit kleinen Konzerten, Diskussionen, Präsentationen oder Einladungen zum Mitsingen bereichern wir die Samstagsvormittage — aber das offene Foyer wird auch, was Sie daraus machen! 10:00 – 14:00 Uhr Eintritt frei
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| Treff
Erinnerungscafé - Peter Fellner. GLUMPERT
OK Linz
Aus gebrauchten Alltagsgegenständen wie Stickbildern, Häkeldeckchen und Regenschirmen - oft abschätzig als Glumpert bezeichnet - erschafft Peter Fellner neue Kleidungsstücke. In seinen Arbeiten werden Themen wie ökologische und gesellschaftliche Verantwortung behandelt. Gegenstände, Menschen und Lebewesen, die als „ungeachtet“ gelten, finden neue Wertschätzung. Durch verschiedene Ausstellungen spazieren, inspiriert werden von vielfältigen Sammlungsobjekten und Themen, gemütlich bei Kaffee und Kuchen Erinnerungen austauschen und miteinander ins Gespräch kommen. Anmeldung Das Erinnerungscafé steht für Menschen jeden Alters offen. Bitte um rechtzeitige Anmeldung unter kulturvermittlung@ooelkg.at oder +43 732 7720 52222 (9:00–15:00) Kostenbeitrag: € 5.- für Eintritt, Rundgang, Kaffee & Kuchen Terminänderungen vorbehalten!
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| Symposium
Symposium for Dance and Other Contemporary Practices
ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
Betrachtet man es direkt, verschwindet es. LACE #4 richtet seinen weichen Fokus auf das flüssigkristalline Gewebe in uns, das eine zutiefst relationale Art des Seins verkörpert. Fünf Tage lang erforschen Praktiker: innen damit verbundene Themen: Zustände fließenden Dazwischenseins, zelluläre Ecosomatics, die Gegenwart der Ahnen, das Verwischen von Faktischem und Imaginärem, Gesichter jenseits von Identität, fasziale Ontologien, Fraktalisierung. Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen der Autorin oder des Autors bzw. der Autorinnen oder Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der OeAD-GmbH wider. Weder die Europäische Union noch die OeAD-GmbH können dafür verantwortlich gemacht werden. LACE #4 Das Symposium for Dance and Other Contemporary Practices LACE #4: Fractalising Touch ist der letzte Teil eines vierjährigen Bogens, der sich mit soziopolitischen, beruflichen, künstlerischen und therapeutischen Aspekten von Berührung an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Aktivismus befasst. Von der Topografie der Berührung („das Privileg der partiellen Perspektive“) über Gastfreundschaft („wie man Verantwortung mit Anmut begegnet“) bis hin zur Integration („was ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis“) richtet das Symposium seinen weichen Fokus schließlich auf das Interstitium – einen Zustand des fließenden Dazwischen. Das Interstitium offenbart eine zutiefst beziehungsorientierte und responsive Art, in der Welt zu sein. Die Kuratorinnen Deirdre Morris, Sylvia Scheidl und pavleheidler arbeiten mit Praktiker:innen aus verschiedenen Genres zusammen, um Themen zu erforschen, die häufig mit dem Interstitiellen assoziiert werden: Tensegrität, Faszien, Emergenz, Relationalität, Reaktionsfähigkeit, fließendes Bewusstsein, Fraktalisierung – allesamt auch Merkmale komplexer adaptiver Systeme. Als praxisorientiertes Symposium lädt LACE #4 Künstler:innen und Forschende nicht nur dazu ein, ihre Arbeit zu beschreiben oder über ihre Forschung zu berichten. Bei LACE beziehen die Künstler:innen und Forschenden alle Teilnehmenden in ein Experiment ein und teilen ihre Beobachtungen durch gemeinsames Tun. Die Kommunikation erfolgt auf Englisch. Kuratiert von pavleheidler, Deirdre Morris und Sylvia Scheidl. Programm: Eröffnung Symposiumstage Deep Dives Touch Base Weave In & Out Eröffnung Die Eröffnung am Montag, 27. Juli 2026, ist eine Open Doors Veranstaltung (alle sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen) und gibt allen Interessierten Einblicke in die vier folgenden Tage des gemeinsamen Forschens (Dienstag bis Freitag, 28. bis 31. Juli 2026). Gastgeber:innen der Eröffnung: Deirdre Morris, pavleheidler, Sylvia Scheidl 27.7.2026: PART Symposiumstage Dienstag bis Freitag, 28. bis 31. Juli 2026, verbinden drei strukturelle Elemente der Wissensgenerierung miteinander: Deep Dives, Touch Base und Weave In & Out. Deep Dives Deep Dives sind praxisbasierte Formate, die das beziehungsorientierte Erfahren einer künstlerischen Forschung oder Praxis betonen. Die Künstler:innen, Forschenden und Aktivist:innen teilen ihre Praxis/Forschung mit den Anwesenden: Amaara Raheem RESIDENCY PRACTICES: where movement is the main event Ella Hillström Knowing the Face Otherwise Kerstin Kussmaul What Is Not A Thing (Fascial Ontologies of the Interstitial) Olive Bieringa Resisting Extinction Satu Palokangas What is a body? cellular beings in relational fields. an ecosomatic inquiry Stephanié Janaina Composted Identity Tia Reihana Raranga Taniwha: Weaving Story, Reflexivity, and Place Zrinka Šimičić Od stanice do zajednice Touch Base Touch Base bietet zu Beginn und durch den Tag kollektive, durch Scores gestaltete Zeit, in denen das Material der Deep Dives nachklingen kann – Zeit für verkörpertes Landen, Bewegen, Reflektieren und Integrieren. Weave In & Out Weave In & Out am Ende jeden Tages ist moderiert und thematisch an einer Erweiterung der Themen, die in den Deep Dives zutage kommen, ausgerichtet. Detaillierte Infos zum Programm findest du auf der Website vom Symposium: lacesymposium.com/
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| Gespräch
KURIER-Gespräch zu Trisha Brown mit Carolyn Lucas (US)
ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
Carolyn Lucas kam 1984 zur Trisha Brown Dance Company und tanzte die Hauptrollen in einigen von Browns berühmtesten Werken, darunter Lateral Pass (1983), Carmen (1986), Newark (Niweweorce) (1987), Astral Convertible (1989), Foray Forêt (1990) und Astral Converted (1991) . 1993 ernannte Trisha Brown Lucas zu ihrer choreografischen Assistentin, bis sie 2013 stellvertretende künstlerische Leiterin der Compagnie wurde. Als choreografische Assistentin spielte Lucas eine wesentliche Rolle in Browns Schaffen für Tanz und Oper gleichermaßen. Sie arbeitete u. a. mit an Stücken wie dem Duett You can see us (1995) mit Bill T. Jones und später mit Mikhail Baryshnikov, sowie an Monteverdis Orfeo (1998) bis hin zu Winterreise (2002) mit Simon Keenlyside und Rameaus Pygmalion (2010) mit William Christie und Les Arts Florissants beim Festival d’Aix, Holland Festival und Athens Festival. Carolyn Lucas war ebenso an Trisha Browns letztem Werk für das Ensemble, I’m going to toss my arms – if you catch them they’re yours (2011) beteiligt, uraufgeführt im Théâtre National de Chaillot in Paris. Neben der Unterstützung bei neuen Choreografien, der Probenleitung der Compagnie und der Neuinszenierung bestehender Choreografien mit den aktuellen Tänzer:innen, wie bei diesem Abend, hat Lucas Projekte auf der ganzen Welt geleitet, darunter für The New School in NYC, P.A.R.T.S. in Brüssel und das Ballett der Pariser Oper. Derzeit dokumentiert Lucas Browns Werk für das Trisha Brown Archive. Dauer: 60 Min Kurier im Gespräch mit Carolyn Lucas, Associate Artistic Director der Trisha Brown Dance Company und Werner Rosenberger.
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| Treff
European Creative Europe Desk – 30 Years of danceWEB
ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival
Das danceWEB International Scholarship Programme feiert Jubiläum! Zeit also, auf 30 Jahre eines Programms zurückzuschauen, das jeden Sommer jungen Künstler:innen – bislang 1,700 „Webbers“ aus 95 Ländern – die Chance gibt, aus dem Vollen des ImPulsTanz- Angebots zu schöpfen, Workshops und Performances zu besuchen, und vor allem: sich auszutauschen, miteinander zu leben und zu tanzen. Dieses einzigartige internationale Renommée wird u. a. durch das EU-Förderprogramm Creative Europe ermöglicht. Dass das Stipendium auch am Anfang zahlreicher ganz besonderer Laufbahnen im Tanz stand, zeigen schon unsere Panelgäste Trajal Harrell (danceWEB-Mentor 2008), Philipp Gehmacher (danceWEB-Stipendiat im Debütjahr 1996, danceWEB-Mentor 2009), Katerina Andreou (danceWEB 2015, Prix Jardin d’Europe 2016) u. a. danceWEB wird seit 1997 gefördert durch die EU-Kulturförderprogramme der Europäischen Union. Dauer: 90 Min
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