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Tiroler Festspiele Erl

Der Klang der Tiroler Festspiele Erl findet inzwischen weit über die Landesgrenzen hinaus Resonanz. Fernab der Großstädte entwickelt sich hier seit über zwanzig Jahren inmitten schönster Naturlandschaft ein fruchtbarer Boden für Kultur auf höchstem Niveau, der auch zur wirtschaftlichen Bereicherung der Region beiträgt: Vor der atemberaubenden Kulisse des Kaisergebirges widmen sich renommierte KünstlerInnen aus aller Welt mit großer Leidenschaft – hauptsächlich in der Sommer- und Wintersaison, daneben aber auch zu Erntedank, im Rahmen der Klaviertage sowie in der »Zwischen/Zeit« – kanonisierten wie unbekannten Werken der klassischen Musik und des Musiktheaters.

Erl, das durch die 400-jährige Geschichte der Passionsspiele kulturell vorgeprägt ist, wird so zu einem Ort, an dem sich in einer besonderen Atmosphäre künstlerisches Können und Anspruch zu einzigartigen Konzert- und Musiktheatererlebnissen verbinden!

Kontakt

Tiroler Festspiele Erl
Mühlgraben 56a
A-6343 Erl

Telefon: +43 (0)5373 81000
Fax: +43 (0)5373 81000 85
E-Mail: karten@tiroler-festspiele.at

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Tiroler Festspiele Erl

Festspiele

Sommer-Festspiele 2024

"Mazeppa" von Peter I. Tschaikowski bildet den Abschluss einer Serie großartiger Neu- und Wiederentdeckungen. Dazu kommt neben den beiden "Ring"-Zyklen, ein vielfältiges Programm mit Kammermusik, Specials und Familienkonzerten, bekannte Gesichter und die erste Erler Schubertiade.

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Bewertungen & Berichte Sommer-Festspiele 2024

Konzert

Eröffnungskonzert

Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl
Musikalische Leitung Julia Jones


SAMUEL BARBER: Adagio aus dem Streichquartett op. 11
(Bearbeitung für Streichorchester)
JEAN SIBELIUS: sinfonische Dichtung "Finlandia" op. 26
GUSTAV MAHLER: ausgewählte Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“
FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY: „Die erste Walpurgis Nacht" op. 60

Die Eröffnung der Tiroler Festspiele ist immer ein besonderer Abend, ein Abend mit Bekenntnissen und Ausrufezeichen, mit Thesen und Appellen. Diese Aufgabe fällt nicht allein den Redner:innen zu, auch die Musik sendet – vielleicht am allerbesten – Botschaften, unmissverständlich, weil intuitiv. Und so erzählt uns das „Adagio“ von Barber mit seiner weltberühmten intensiven Steigerung von Schmerz und Trauer, Sibelius‘„Finlandia“ von einem erblühenden und nicht kompromittierten Gefühl der Vaterlandsliebe. Gustav Mahler entführt mit den Vertonungen der Wunderhorn Lieder aus der Sammlung von Brentano / von Arnim zu den Ursprüngen der deutschen Romantik, sie musikalisch gleichzeitig distanziert kommentierend. Im Hauptwerk des Abends - der Vertonung von Goethes Ballade „Die erste Walpurgisnacht“ – vereinen sich dann höchste Dichterkunst und geniale musikalische Verarbeitung zu einer Beschreibung des wiederkehrenden Prozesses – „daß ein Altes, Gegründetes, Geprüftes, Beruhigendes durch auftauchende Neuerungen gedrängt, geschoben, verrückt und wo nicht vertilgt, doch in den engsten Raum eingepfercht werde.“

Die Vielfalt dieser Auswahl ist Ausdruck der thematischen Vielfältigkeit und Internationalität der Tiroler Festspiele Erl, die Auseinandersetzung mit „Altem, Gegründetem, Geprüftem und Beruhigendem“ und gleichzeitig mit den „auftauchenden Neuerungen“ gehört zu den Diskursen, die auch in einer Eröffnungsfeier immer wieder Thema sind und sein sollten.

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Oper

Das Rheingold

Richard Wagner

Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl
Musikalische Leitung: Erik Nielsen
Regie: Brigitte Fassbaender
Bühnenbild & Kostüme: Kaspar Glarner
Licht: Jan Hartmann
Video: Bibi Abel
Dramaturgie: Mareike Wink


Was ist ein Ring? Ein Ring ist ein Schmuckstück aus Edelmetall, das man am Finger trägt ... Auch der Ring in Wagners Tetralogie ist ein Schmuckstück, aus Raubgold geschmiedet von einer Kreatur, die Wagner „Alberich“ nennt und die sich damit endlose, heillose Macht verschafft, bis Wotan, der Göttervater – von Loges Teufelei geritten – ihm Ring und Macht mit mehr als unlauteren Mitteln abnimmt. Der Ring bleibt Raubgold, noch dazu mit einem wüsten Fluch behaftet, und weitet sich metaphorisch zur Arena, in deren Rund sich überwiegend Geschwisterpaare tummeln, die einander teilweise lieben, teilweise umbringen.

Der Obergott all der göttlichen und weniger göttlichen Kontrahenten wird dadurch bis zum Burn-out getrieben. Die ihm verbliebene, ringlose Macht gibt er resignierend dahin, in der Hoffnung auf einen Helden, souverän und frei von jeglichen Zwängen. Der Erwählte ist Siegfried, Wotans Enkel und Frucht eines inzestuösen Liebesrausches. Weit davon entfernt, das intrigante und mörderische Geschehen um sich herum rational zu erfassen, bleibt Siegfried Spielball und Opfer der finsteren Mächte, die sich mit Wotan um die Vorherrschaft in Wagners „Der Ring des Nibelungen“ bemühen. „Vorabend“ nennt Wagner das „Rheingold“ – eine Kriminalkomödie, die den Auftakt zum dreitägigen Bühnenfestspiel bildet. Das Ganze hat das Potential zu bester, aber düsterer Unterhaltung.

Eine rauschhafte musikalische Sprache trifft auf ein wortreiches emotionales Geschehen, welches sich an vielfältigen, bildgewaltigen Tatorten ereignet. Wagners Phantasie hat den perfekten Fantasy-Film Hollywoods vorausgeahnt. Wenn es uns gelänge, „Unterhaltung“ auf höchstem Niveau zu bieten, wäre das ein Schmuckstück in der gewaltigen Rezeptionsgeschichte des „Ringes“ ...

Mit deutschen und englischen Übertiteln

Diese Veranstaltung ist auch im Abo buchbar.

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Oper

Die Walküre

Richard Wagner

Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Musikalische Leitung: Erik Nielsen
Regie: Brigitte Fassbaender
Bühnenbild & Kostüme: Kaspar Glarner
Licht: Jan Hartmann
Video: Bibi Abel
Dramaturgie: Mareike Wink


"Wir schreiben in der „Walküre“, dem „ersten Tag“ der Tetralogie von Richard Wagner, die Geschichte des Unterganges der Götterwelt fort. Wotans Verzweiflung und die daraus folgende, bittere Resignation sind im „Rheingold“ zwingend vorgezeichnet, die Brückenschläge zum Geschehen im machtvollen Drama „Walküre“ unüberhörbar. Nicht nur durch Wagners abgehobene Kunstsprache, wenn am Schluss vom „Rheingold“ der Text von Wotan und Loge weit hinaus, bis zur „Götterdämmerung“ weist, sondern auch durch Wagners grandiose Leitmotivik, die in der „Walküre“ Situationen anklingen lässt, die im „Rheingold“ stattgefunden haben.

Der seit „ Rheingold“ von Wotan erträumte Held wird in der „Walküre“, zum Leben erweckt und begegnet uns als Siegmund in der leidenschaftlichen, aber unseligen Verbindung mit seiner Zwillingsschwester Sieglinde. Beide von Wotan gezeugt mit einer Frau aus dem Menschengeschlecht der Wälsungen. Dem geopferten Helden Siegmund folgt Siegfried, dessen Heldentum eher fragwürdig bleibt. Auch er verlässt die Welt des „Ringes“, ohne Wotans Traum von Freiheit und Unabhängigkeit erfüllen zu können.

Von Wotans 9 Töchtern, den Walküren, ist Brünnhilde, die aus der Beziehung zu Erda entstandene, seine „Wunschmaid“, sein Alter Ego, die Titelfigur dieses ersten, tragisch sich entwickelnden Tages. Wotans Gebot missachtend, kann sie den Tod des von Wotan geopferten Helden Siegmund, ihres Halbbruders, nicht aufhalten und wird vom Göttervater, der ihr ob ihres Ungehorsams die Göttlichkeit entzieht, in die Menschenwelt verbannt, bis Siegfried sie aus der Verbannung erlöst...Und so verzahnt sich die Handlung der Tetralogie weiter und weiter, genial konzipiert von Wagner, der mit seinem „Ring“ ein bahnbrechendes, visionäres, bis in unsere Zeit gültiges Menschheits- und Endzeitdrama geschaffen hat."

Mit deutschen und englischen Übertiteln

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Konzert

Schumann Quartett

Violine: Erik Schumann
Violine: Ken Schumann
Viola: Veit Hertenstein
Violoncello: Mark Schumann

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Oper

Siegfried

Richard Wagner

Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Musikalische Leitung Erik Nielsen
Regie Brigitte Fassbaender
Bühnenbild & Kostüme Kaspar Glarner
Licht Jan Hartmann
Video Bibi Abel
Dramaturgie Mareike Wink


„Was ist’s mit dem Fürchten?“, fragt Siegfried und rührt damit an den Stein, der den dritten Teil von Wagners „Ring“ ins Rollen bringt. Er selbst ist der Furchtlose, auf den Wotan alias der Wanderer die Hoffnung setzt, den Untergang der Götterwelt doch noch abzuwenden, und mit dessen Hilfe der Zwerg Mime dem Riesen Fafner den rheingoldenen Ring samt Nibelungenschatz abjagen will.

Wir werden Siegfrieds Weg, den Wagner in suggestiven, bisweilen fast impressionistischen Klangbildern zeichnet, begleiten und sehen, wohin Furchtlosigkeit und Naivität führen, und was Drachenblut und Vogelstimmen ausrichten können ... Zunächst heißt es für Siegfried und dessen Ziehvater Mime allerdings eine funktionsfähige Waffe schmieden – aus jenen Schwertstücken, die in den tragisch endenden Kampfhandlungen der „Walküre“ geborgen werden konnten.

Ausgerechnet die Begegnung mit der titelgebenden Walküre Brünnhilde, die von Wotan für ihren Ungehorsam zum Tiefschlaf auf einem Felsen verdammt wurde, wird Siegfried das Fürchten lehren. Und für einen kurzen Augenblick, in dem Liebe und Furcht eng beieinander liegen, werden Machtstreben, Vertragszwänge und sogar die drohende Götterdämmerung in den Hintergrund geraten.

Mit deutschen und englischen Übertiteln

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Oper

Götterdämmerung

Richard Wagner

Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl
Musikalische Leitung: Erik Nielsen
Regie: Brigitte Fassbaender
Bühnenbild & Kostüme: Kaspar Glarner
Licht: Jan Hartmann
Video: Bibi Abel
Dramaturgie: Mareike Wink


Wotans Speer ist zerschlagen, der Schicksalsfaden der Nornen gerissen und der Fluch der Macht ist auf die nächste Generation übergegangen. – Im letzten Teil von Wagners „Ring“-Tetralogie haben Wotans Nachkommen Brünnhilde und Siegfried, die sich im „Siegfried“ gerade erst liebend gefunden haben, immer heftiger mit den fatalen Verstrickungen zu kämpfen, welche sich seit dem Es-Dur-Akkord des „Rheingolds“ vor unseren Augen entfalten.

Denn Alberichs Sohn Hagen eifert seinem Vater nach, der einst das Gold aus dem Rhein geraubt hatte: Auch er giert nach dem Ring, dessen Besitzer inzwischen Siegfried und Brünnhilde heißen. Hagen instrumentalisiert seine Halbgeschwister Gunther und Gutrune, um endlich an das ersehnte Schmuckstück zu gelangen. Nun da Fafner tot, Wotan machtlos und Siegfried unwissend ob der Macht des Ringes ist, beschwört Alberich seinen Sohn einmal mehr: „Ich – und du! Wir erben die Welt“.

Mit der „Götterdämmerung“ bringen Regisseurin Brigitte Fassbaender und Dirigent Erik Nielsen die Erler Neuproduktion von Wagners Opus magnum zu Ende. Wird die Liebe Lug und Trug standhalten? Wird der Ring, und damit die Macht über die Welt, tatsächlich in die Hände eines Zwerges und seines Sohnes gelangen? Oder findet das Gold am Ende vielleicht doch noch den Weg zurück in den Rhein, wo es so schmerzlich von den Rheintöchtern vermisst wird?

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Konzert

Preisträgerkonzert der Bläserakademie

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“

Man kann es kaum treffender beschreiben als mit diesen Worten von Hermann Hesse (aus ‚Stufen‘); wenn junge Profimusiker:innen auf der Bühne stehen und auf höchstem Niveau ihr Können unter Beweis stellen, dann geht davon ein Zauber aus, dem man sich nicht entziehen kann und will. Erleben Sie die Gewinner:innen der Bläserakademie aus den Kategorien „Flöte“, „Klarinette“, „Fagott“ und „Blechbläserquintett“ mit Klavierbegleitung und in Kammermusikformationen. Lassen Sie sich für einen Abend aus dem Alltag entführen und genießen Sie die Darbietungen der Künstler:innen der jüngsten Generation.

Die Nachwuchsförderung im Rahmen der Akademie der Freunde der Tiroler Festspiele Erl im Frühjahr ist uns schon lange ein großes Anliegen und so haben jedes Jahr junge Solist:innen die Möglichkeit an ihren Fertigkeiten zu feilen und Ihre Kunst weiter zu entwickeln. Nach Einzel- und Gruppenunterricht und diversen Coachings treten alle Teilnehmer zu einem Probespiel unter Standardbedingungen an. Unsichtbar hinter geschlossenem Vorhang spielen sie für die Fachjury, unter anderem bestehend aus Mitgliedern des Festspielorchesters und Vertretern des Landes Tirol sowie des Vereins der Freunde der Tiroler Festspiele.

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Oper

Mazeppa

PETER I. TSCHAIKOWSKI

Mit: Mikhail Pirogov, Alexander Rosvalets, Nombuleo Yende u.v.m.
Orchester und Chor der Tiroler Festspiele Erl
Musikalische Leitung: Karsten Januschke
Regie: Matthew Wild
Bühne & Kostüm: Herbert Murauer
Licht: Reinhard Traub
Dramaturgie: Max Enderle


Maria, die Tochter des Gutsherren Kotschubei, liebt den deutlich älteren General Mazeppa. Nachdem die beiden gegen den Willen von Marias Vater heiraten, entspinnt sich ein erbitterter Machtkampf: Kotschubei klagt Mazeppa beim Zaren wegen Hochverrats an, wird anschließend aber selbst hingerichtet. Als Maria die fatalen Folgen ihrer Liebe erkennt, verfällt sie dem Wahnsinn.

Basierend auf einem Poem von Alexander Puschkin, verbindet Tschaikowskis Partitur volksliedhafte Melodien, leidenschaftliche Arien und martialische Orchesterzwischenspiele zu einem atemberaubenden Klangerlebnis. Mit psychologischem Feingefühl zeichnet der Komponist Charaktere, die zunehmend das rechte Maß verlieren: Statt Freundschaft und Mitgefühl regiert schließlich nur noch das Gesetz des Stärkeren.

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Konzert

Mozart in Prag

Ensemble Péridot
Dirigent: Peter Peinstingl


Wolfgang A. Mozart:
„Don Giovanni“ – Ouvertüre
„Don Giovanni“ - Arie des Don Ottavio „Dalla sua pace“
Konzert für Klarinette und Orchester in A-Dur KV 622
Symphonie Nr. 38 D-Dur KV 504 „Prager Symphonie“

Das Ensemble Péridot lockt mit einem reinen Mozart Programm – nein, nicht nach Prag an der Moldau, sondern nach Erl am Inn. Das Programm eröffnet mit einer Ouvertüre, die auf den letzten Drücker entstand, und zwar in Prag, einen Tag vor der Uraufführung des „Don Giovanni“. Dieses dramma giocoso, gehört zu den genialsten Schöpfungen der Gattung der Oper und ist untrennbar mit der Stadt verbunden, in der Mozart die größten Triumphe seiner Karriere gefeiert hat.

Mit der Arie des Don Ottavio „Dalla sua pace“ wird eine weitere musikalische Kostprobe aus dieser Oper zu genießen sein.

Das berühmte Konzert für Klarinette und Orchester in A-Dur KV 622 entstand 4 Jahre später, ebenfalls in Prag und erlangte nicht zuletzt durch den Erfolgsfilm „Jenseits von Afrika“ Weltruhm auch jenseits der Klassik-Freunde.

Die „Prager Symphonie“ Nr. 38 D-Dur KV 504 wurde 1787 - das ist jetzt keine Überraschung - ebenfalls Hauptstadt des damaligen Böhmens uraufgeführt. Das Publikum feierte diese Symphonie mit stürmischer Begeisterung.

Man darf sich auf die Interpretationen des Ensemble Peridot freuen – nicht umsonst haben sich das Ensemble um Peter Peinstingl nach einem grünen Edelstein benannt, der besonders für sein Leuchten hochgeschätzt wird und längst Bekanntes beweist: Emotionales Erleben von Musik wird durch Farben intensiviert. Und Grün gilt als Farbe der Harmonie, der Hoffnung und des Wachstums ebenso wie für das Unentdeckte, Geheimnisvolle. All das zeichnet das Ensemble Peridot aus.

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Konzert

Franui spielt Schubert

Musicbanda Franui
Klarinette, Bassklarinette: Johannes Eder
Tuba: Andreas Fuetsch
Sopran- und Altsaxophon, Klarinette: Romed Hopfgartner
Kontrabass, Akkordeon: Markus Kraler
Harfe, Zither, Gesang: Angelika Rainer
Hackbrett, Gesang: Bettina Rainer
Trompete, Gesang: Markus Rainer
Trompete, Gesang, musikalische Leitung: Andreas Schett
Ventilposaune, Gesang: Martin Senfter
Violine: Nikolai Tunkowitsch


Im 31. Jahr ihres Bestehens erinnert sich die 10-köpfige Musicbanda aus Osttirol, dass ihr Hausheiliger, der Komponist Franz Schubert, nur 31 Jahre alt geworden ist und spielt darum im Festspielhaus Erl ein komplettes Schubertprogramm, das vom Grab ins Wirthaus und wieder retour führt. Dies alles verstehen die Franuis als Auftakt zum Schubertjahr, das 2028 begangen wird. Motto: „Der Mann hat der Menschheit so viele Schönes geschenkt, das kann man gar nicht in einem Jahr unterbringen.“

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Familienkonzert

Das Light-Motiv

Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Musikalische Leitung: Beomseok Yi


Ein Wagner-Konzert für die ganze Familie

Das Jahrhundertwerk „Der Ring des Nibelungen“ steht im Zentrum der diesjährigen Festspiele. Wem die 16-stündige Operntetralogie vielleicht zu lang ist und wer - ob jung ob alt - trotzdem in Wagners musikalische Welt eintauchen möchte, der kommt im Familienkonzert voll auf seine Kosten. "Wagner light" eben. Wie kann man mit Musik Geschichten erzählen? Wie klingt ein Drache, ein Schwert, die Zellteilung, der Neid, ein Fluch? Wagner hat die Technik der Leitmotive als musikalisch wiedererkennbare Mini-Geschichten zur Meisterschaft gebracht. Spielerisch erleben in unserem Familienkonzert alle Generationen die faszinierende Welt des „Rings". Dafür steht das Festspielorchester in der originalen Ring-Formation auf der Bühne und garantiert klangliche Gänsehautmomente.

PREISE
Erwachsene € 25 ,-
Jugendlich bis 18 Jahre € 15,-
Kinder bis 10 Jahre frei

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Klavierkonzert

Schubertiade: Paul Lewis

Klavier: Paul Lewis

MI 17. JULI 2024
Klaviersonate Nr. 7 in Es-Dur, D. 568
Klaviersonate Nr. 14 in a-Moll, D. 784
Klaviersonate Nr. 17 in D-Dur, D. 850

DO 18. JULI 2024
Klaviersonate Nr. 15 in C-Dur, D. 840
Klaviersonate Nr. 13 in A-Dur, D. 664
Klaviersonate Nr. 16 in a-Moll, D. 845

SA 20. JULI 2024
Klaviersonate Nr. 4 in a-Moll, D. 537
Klaviersonate Nr. 9 in B-Dur, D. 575
Klaviersonate Nr. 18 in G-Dur, D. 894

SO 21. JULI 2024
Klaviersonate Nr. 19 in c-Moll, D. 958
Klaviersonate Nr. 20 in A-Dur, D. 959
Klaviersonate Nr. 21 in B-Dur, D. 960

Was zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Hauskonzert zur finanziellen Unterstützung von Franz Schubert (sein ganzes kurzes Leben lang knapp bei Kasse) begann, setzte sich schnell als Salon-Höhepunkt in Wien und 150 Jahre später als „Marke“ durch, mit denen ähnlich kleine Orte wie Erl in Vorarlberg Weltruhm erlangten. Der Komponist selbst spielte bei den ersten Schubertiaden natürlich noch selbst Klavier, befreundete Sänger sangen dazu seine Lieder, umrahmt wurden diese Konzerte aber auch von Lesungen und Unterhaltungsspielen.

Wir können in Erl zwar weder den Komponisten am Klavier noch die biedermeierlichen Spiele und Deklamationen bieten. Dafür aber eine hochkonzentrierte Wiedergabe der herrlichen Klaviersonaten, die - einst von der Musikwissenschaft als „vernachlässigbar“ bezeichnet – zum festen Repertoirebestandteil der großen Pianisten unserer Zeit avancierten. Zu ihnen zählt zweifelsohne Paul Lewis. Sein Können ist in der Fachwelt unbestritten, er gilt international als einer der führenden Musiker seiner Generation. Seine Zyklen mit den wichtigsten Klavierwerken von Beethoven und Schubert festigten seinen Ruf als einer der weltweit führenden Interpreten des mitteleuropäischen klassischen Repertoires.

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Konzert

Claire Huangci & Aris Quartett

Aris Quartett
Klavier: Claire Huangci


SAMUEL BARBER: Klaviersonate es-Moll, op. 26
FANNY HENSEL: Streichquartett Es-Dur, Werksverzeichnis 3030
CÉSAR FRANCK: Klavierquintett in f-Moll, Werksverzeichnis 654

Die Neugier auf zu unrecht vergessene Meisterwerke, die das Opernprogramm der Festspiele seit Jahren durchzieht - man denke an „Le roi Artus, Königskinder, Francesca da Rimini etc.“ - spiegelt sich auch im Kammermusikprogramm.

Claire Huangci und das Aris Quartett haben einen Abend voller spannender Entdeckungen zusammengestellt: Die Klaviersonate op. 26 ist die einzige, die Samuel Barber je geschrieben hat. Er kombiniert auf geniale Weise traditionelle Sonatenformen und Fugen mit den Kompositionstechniken des 20. Jahrhunderts wie Zwölftonschrift und Motiventwicklung.

Fanny Mendelssohn, verheiratete Hensel und große Schwester von Felix, wird zu Recht als bedeutendste Komponistin der deutschen Romantik bezeichnet. Dennoch durfte sie lediglich die sonntäglichen Hauskonzerte im Mendelssohnschen Garten – unter dem Namen „Sonntagsmusiken“ eine Institution in Berlin – zum Anlass nehmen, vereinzelt mit eigenen Kompositionen hervorzutreten. Das Streichquartett in Es-Dur ist Fannys einzige Quartettkomposition und in seiner Form- und Gedankenfreiheit zukunftsweisend.

Einer weiteren Rarität begegnet man mit dem Quintett f-Moll von César Franck. Franck erkannte den Beginn einer neuen Epoche französischer Musik und löste bisher geltende Formen und Harmonien quasi impressionistisch auf. Das gefiel damals - im Gegensatz zu heute - nicht allen: Bei der Uraufführung saß Francks Freund Camille Saint-Saëns am Klavier, der seiner Geringschätzung dieser Komposition dadurch Ausdruck verlieh, dass er beim Verlassen der Bühnen die ihm gewidmete Partitur liegen ließ. Der Abend in Erl lädt ein, sich selbst ein Bild zu machen.

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Konzert

Die große Erler Liturgie

Chor der Tiroler Festspiele Erl
Chorleitung: Olga Yanum


Ein Chorkonzert mit internationaler Sakralmusik mit Werken von Bruckner, Mahler, Pärt, Frank Martin, Schtschedrin sowie Gospel und afrikanische Gesänge

Nach dem großen Erfolg der Chorkonzerte in den vergangenen Jahren widmen die Tiroler Festspiele Erl nun einen Abend dem geistlichen Chorgesang. Basierend auf den berühmten orthodoxen Liturgien stellt der Chor der Tiroler Festspiele einen Abend vor, der in seiner Diversität und Durchlässigkeit eben eine Erler Liturgie wird. Erl als Ort, in dem eine gewisse Spiritualität durch die Passionsspiele zur Lebensrealität gehört. Dabei ist „Liturgie“ in diesem Zusammenhang nicht ein Gottesdienst, sondern eher die Form, mit der über die Kontinente und Kulturen hinweg der Musik gehuldigt wird. Von orthodoxer Kirchenmusik, Musik aus dem klassischen geistlichen Repertoire Zentraleuropas bis hin zu Süd- und nordamerikanischen Klängen - der Chor der Tiroler Festspiele bildet damit auch die eigene Vielfalt ab und zeigt, dass Grenzen zwischen Kulturen und Religionen beim gemeinsamen Musizieren verfließen können.

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Tiroler Festspiele Erl

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Erl, das durch die 400-jährige Geschichte der Passionsspiele kulturell vorgeprägt ist, wird so zu einem Ort, an dem sich in einer besonderen Atmosphäre künstlerisches Können und Anspruch zu einzigartigen Konzert- und Musiktheatererlebnissen verbinden!

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