zur Startseite
Konzerte / Konzert Tonhalle Düsseldorf Düsseldorf, Ehrenhof 1
Aufführungen / Oper Staatsoper Hannover Hannover, Opernplatz 1
Aufführungen / Theater Theater Münster Münster, Neubrückenstraße 63
Konzerte / Konzerthaus Elbphilharmonie Hamburg Hamburg, Platz der Deutschen Einheit 4
Ereignisse / Festspiele Mozartwoche Salzburg 21. bis 31.1.2027
Ereignisse / Festival Intern. Fredener Musiktage 31.7. bis 9.8.2026
Aufführungen / Theater Kulturhafen Dresden
Ereignisse / Festival Usedomer Musikfestival 19.9. bis 10.10.2026
Ereignisse / Festival Appenzeller Bachtage 19. bis 23.8.2026
Literatur+Sprache / Museum Erich Kästner Museum
Literatur+Sprache | Lesung

Jan Weiler

Elbphilharmonie

Ein Buch über das Heimkehren – und über die Orte, die mehr über uns wissen als wir selbst. Wenn Leonard Beck nach seiner Post sieht, ahnt er stets das Schlimmste. Und tatsächlich ist es ein unscheinbarer Brief seiner Mutter, der ihn nach Jahren zurückruft an den Niederrhein: Ein Haus steht zum Verkauf. Obwohl dieses Haus keine guten Erinnerungen weckt, zieht es ihn an. Er reist in die Heimat und damit in seine Vergangenheit. Er trifft Menschen wieder, die ihm einst wichtig waren. Und immer wieder steht er vor dem unscheinbaren Haus, dessen Geheimnis er damals nicht lüften konnte. Jetzt will er ihm auf die Spur kommen, stellt sich endlich seinen Ängsten – und seiner großen Liebe. Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, ist Journalist und Schriftsteller. Er war viele Jahre Chefredakteur des SZ-Magazins. Sein Debüt »Maria, ihm schmeckt’s nicht!« wurde zu einem der erfolgreichsten Bücher der letzten Jahrzehnte. Es folgten u. a. »Das Pubertier«, die Romane um Kommissar Martin Kühn, »DerMarkisenmann« und »Munk«. Neben seinen Romanen schreibt Weiler Kolumnen, Drehbücher, Hörspiele und Hörbücher, die er auch selbst spricht.
Literatur+Sprache | Lesung

Pre-Opening Harbour Front Literaturfestival

Elbphilharmonie

Han Kang, Lesung Jan Ehlert, Moderation Zum Auftakt des Harbour Front Literaturfestivals kommt eine der derzeit weltweit aufregendsten Autorinnen erstmals nach Hamburg: die südkoreanische Nobelpreisträgerin Han Kang. Den Preis erhielt sie für ihr Gesamtwerk, vor allem aber sicher auch für ihren Weltbestseller »Die Vegetarierin«. Der Roman erzählt die Geschichte vom Ausbruch einer völlig normalen Frau, die zunächst nur noch vegetarisch und schließlich gar nichts mehr isst. Bis sie versucht, sich nur noch von Sonnenlicht zu ernähren – wie eine Pflanze, die Photosynthese betreibt. Und sie will selbst eine Pflanze werden… Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung findet in koreanischer Sprache mit deutscher Übersetzung statt. Was steckt dahinter? »Weird Girl Fiction« nennt man den weltweiten literarischen Trend, in dem Frauen verweigern, sich der Gnadenlosigkeit an sie gerichteter Rollenerwartungen zu unterwerfen und eine eigene Welt mit eigenen Regeln erfinden. In ihrem neuen Buch stellt sich Han Kang mit der Klarheit eines Menschen, der noch nicht verlernt hat, das Leben auf sehr grundsätzliche Weise zu betrachten, weiteren fundamentalen Fragen unserer Existenz: Warum ist die Welt durchzogen von Gewalt? Wie kann es sein, dass sie dabei zugleich so schön ist? Die Nobelpreisträgerin kreist in zahlreichen Texten um diese Fragen, um etwas jenseits von Gewalt zu finden: etwas Sanftes, Helles, das uns miteinander verbindet. In einem Gedicht, das sie als junges Mädchen schrieb und viele Jahre später in einem Schuhkarton wiederfinden sollte, stellt sie sich einen »goldenen Faden« vor. Dieser Faden, schreibt sie, ist nichts anderes als die Literatur selbst: eine Sprache, die unsere separaten Innenwelten miteinander zu verknüpfen vermag. Etwas, was sonst vielleicht nur die Liebe tut, als »goldener Faden«, der die Herzen der Menschen miteinander verbinden kann. Aber Han Kang meint mit Liebe noch mehr: So erzählt sie in Tagebucheinträgen von ihrem kleinen, nach Norden weisenden Garten in Seoul, in dem sie Spiegel aufgestellt hat: Während die Erde sich um ihre eigene Achse dreht, richtet sie die Spiegel Stunde um Stunde neu aus, um den Garten, die Blumen und Pflanzen, mit Licht und Leben zu versorgen. »Der goldene Faden« ist ein intimes Buch, eine Möglichkeit, den inneren und äußeren Welten dieser großen Künstlerin zu begegnen. Ein Schlüssel zu ihrem Werk. Han Kang (*1970) erhielt 2024 den Literaturnobelpreis. Bekannt geworden ist sie durch die Weltbestseller »Die Vegetarierin« (2016 auf Deutsch). Weitere wichtige Werke sind u. a. »Weiß« (2020 auf Deutsch) und »Unmöglicher Abschied« (2024 auf Deutsch).
Literatur+Sprache | Lesung

Science Slam

Theater Münster

Die Wortbühne TatWort präsentiert die Champions League der Bühnenliteratur beim größten Poetry Slam der Region. Science Slam Münster! Unterhaltsam – anschaulich – kreativ und für alle verständlich Lachen bis die Tränen kommen, Unverständliches endlich verstehen und verblüffendes Neuwissen mit nach Hause nehmen – all das erwartet dich bei einem Science Slam. In lockerer Umgebung überzeugen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler dich auf der großen Bühne davon, wie spannend Wissenschaft sein kann. In knackigen zehn Minuten präsentieren sie kreativ, verständlich und unterhaltsam das Neueste aus ihrer Forschung. Am Ende entscheidet das Publikum, wer den besten Vortrag geliefert hat und Scienceslam-Sieger*in des Abends wird. Komme jetzt zum Münsteraner Science Slam! Wir möchten allen Zuschauer*innen einen unterhaltsamen Abend ermöglichen, deshalb vorab eine kurze, aber wichtige, Info: Beim Science Slam werden wissenschaftliche Inhalte präsentiert. Diese können sensible Themen wie (psychische) Erkrankungen, Drogen, Sexualität, Naturkatastrophen oder Tierversuche enthalten. Wenn du Fragen zu den Inhalten einer konkreten Veranstaltung hast, wende dich gerne vorab an uns unter info@science-and-stories.de. Du möchtest auch einmal über deine Forschung slammen, einen Science Slam oder einen Vortrags-Workshop für dein Unternehmen buchen? Dann schreib einfach eine Mail an: info@science-and-stories.de
Literatur+Sprache | Lesung

Literatur für Liebhaber: Hermann Melville

Theater Münster

„Moby Dick“ ist weit mehr als eine Abenteuergeschichte; es ist eine tiefgründige Fabel über die menschliche Existenz, die mit Recht zur Weltliteratur zählt. Doch Hermann Melville schrieb darüberhinaus weitere Romane, die auf Erfahrungen weiter Schiffsreisen beruhen, sowie Gedichte und Essays. Sein Werk weist ihn als einen wichtigen Vorbereiter der klassischen Moderne aus. Marion und Markus von Hagen stellen einen Autor vor, der zudem einen wachen und kritischen Blick auf Mensch und Gesellschaft seiner Zeit hatte. Eintritt 12 /10 Euro Kartenvorbestellung nur unter 0157/58757211
Literatur+Sprache | Lesung

Katharina Thalbach liest
"Die Blechtrommel"

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Katharina Thalbach wurde mit Volker Schlöndorffs Verfilmung des Welterfolgs Die Blechtrommel von Günter Grass endgültig zu einem der großen Stars des deutschen Kinos und Theaters. Sie spielt darin die Maria Truczinski, in die sich die gleichaltrige, aber kleingebliebene Hauptfigur Oskar Matzerath (gespielt von David Bennent) verliebt. Oskar hat sich an seinem dritten Geburtstag dazu entschlossen nicht mehr zu wachsen. Der groteske Außenseiter betrachtet die Welt mit schonungslos-sarkastischem Blick „von unten“. Die Blechtrommel, die er sich schon früh sehnlichst gewünscht hatte, ist sein ständiger Begleiter. Mit ihr ertrommelt er sich Distanz, fordert, schreckt auf. Wird sie ihm genommen, setzt er sich mit einem Schrei zur Wehr, der Glas zerspringen lässt. So absonderlich der zornige Kleingebliebene ist, so frei ist er. Oskar ist ein unerbittlich scharfsinniger Beobachter des Danziger Kleinbürgertums im „Dritten Reich“. Er durchschaut alles, doch er greift nicht ein. Der Film wurde 1979 mit der Goldenen Palme von Cannes und mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet, bevor er 1980 als erste deutsche Produktion einen Oscar gewann. Jetzt liest die Ausnahmeschauspielerin Katharina Thalbach mit der unverwechselbaren Stimme aus Günter Grass‘ Roman. Einheitspreis: 46 € / ermäßigt 29 €
Literatur+Sprache | Lesung

Ursula Krechel liest:
Sehr geehrte Frau Ministerin

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Ursula Krechels radikal gegenwärtiger Roman Sehr geehrte Frau Ministerin erzählt mit beeindruckender Sprachkraft von der abgründigen Beziehung zwischen Söhnen und ihren Müttern. Mit seiner Mutter sprechen zu müssen, ist für den Sohn von Eva Patarak ein Staatsverbrechen. Für Eva hingegen ist es ein Verbrechen, dass ihr Sohn und sie offenbar ausspioniert werden. Welches Ziel verfolgt die Lateinlehrerin Silke Aschauer mit ihrer Observation? Will sie etwa einen Roman schreiben? Bieten die grausamen Familienverhältnisse der Antike, die sie für den Unterricht aufbereitet, nicht ausreichend Stoff für Faszination? Fest steht nur: Silke hält längst nicht alle Fäden in der Hand, denn ihr eigener Körper hat einen blutigen Aufstand gegen sie angezettelt, der sie in die Rolle der Patientin zwingt. In ihrer Ohnmacht wenden sich beide Frauen an die Justizministerin – ohne zu ahnen, in welche Gefahr sie die Staatsvertreterin damit bringen. Ursula Krechel schreibt in ihrem hoch politischen und stilistisch herausragenden Roman eine Kulturgeschichte aller Frauen – von einer römischen Kaisermutter zu einer Studienrätin, von einer Verkäuferin in einem kleinen Kräuterimperium zu einer Ministerin. Es ist die Geschichte ihres Widerstands gegen die Gewalt, die ihnen physisch und psychisch zugemutet wird. Die vielfach preisgekrönte Autorin wurde 2025 mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. Moderation: Shirin Sojitrawalla Einheitspreis: 24 € / ermäßigt 15 €
Literatur+Sprache | Lesung

Simon Strauß liest:
In der Nähe

Theater im Pfalzbau Ludwigshafen

Simon Strauß ist seit 2016 Redakteur im Feuilleton der FAZ und als Theaterkritiker inzwischen eine bedeutende Größe. Er hat sechs Bücher publiziert, 2025 erschien sein erstes Sachbuch In der Nähe. Mit einem Porträt der brandenburgischen Stadt Prenzlau erkundet er den Reiz des Lebens in überschaubaren Strukturen. Insbesondere entdeckt er ein Gefühl, das vielen Stadtbewohnern abhandengekommen ist: Das „Könnens-Bewusstsein“ als notwendige und identitätsbildende Voraussetzung für eine aktive Beteiligung an der städtischen Gemeinschaft. Schon lange begleite ihn das „Traumbild eines langen Tisches, an dem die unterschiedlichsten Menschen Platz finden und durch streitlustige Gespräche zu Vertrauten werden.“ Zwei Jahre lang hat Simon Strauß sich an die Tische der unterschiedlichsten Menschen in Prenzlau gesetzt, ihnen zugehört, sie ernst genommen. Er beschreibt eine Stadt, in der die Menschen einander nahe sind, auch über Trennendes hinweg. Simon Strauß schafft ein differenziertes, in gewisser Weise auch optimistisches Bild des Zusammenlebens in Ostdeutschland, auf das der Westen oftmals mit allzu großer Distanz blickt. Moderation: Shirin Sojitrawalla Einheitspreis 24 € / ermäßigt 15 €
Literatur+Sprache | Lesung

Poetry Slam - Macht Worte!

Staatsoper Hannover

Bei Hannovers Poetry Slam begeistern Live-Poet:innen vor tosenden Rängen mit ihren Texten das Publikum und performen um seine Gunst. Eine Erfolgsgeschichte, die es wortreich und aussagestark in sich hat und die im deutschsprachigen Raum ihresgleichen sucht: Gilt der Poetry Slam in der Staatsoper Hannover seit seiner Premiere im März 2010 doch als größte, regelmäßig stattfindende Dichter:innenschlacht in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Und natürlich in Luxemburg und Liechtenstein … Eine Veranstaltung in Kooperation mit Macht Worte! - der hannoversche Poetry Slam. macht-worte.com
Literatur+Sprache | Lesung

Michael Nast

Tonhalle Düsseldorf

Michael Nast, Lesung Die moderne Liebe steckt in der Krise. Wir haben die Freiheit zu lieben, wie wir wollen und wen wir wollen. Doch aus dieser historisch einmaligen Situation unzähliger Möglichkeiten ergeben sich auch unzählige Dates, aus denen sich nichts entwickelt. Aus Freiheit wird Überforderung und Erschöpfung. Im Fall von Michael Nast führt sie zum Dating-Burnout. In seinem neuen Buch geht er der Frage auf den Grund, warum wir dennoch immer weitersuchen und weshalb so viele Beziehungen zum Scheitern verurteilt sind, noch bevor sie entstehen. Seine eigenen Erfahrungen führen ihn zu einer zentralen Frage: Bin ich überhaupt bereit für eine Beziehung oder date ich, um unbewusst etwas aufzuarbeiten? Eine kluge, einfühlsame Analyse unserer Liebesgesellschaft. Wie Michael Nast die Welt sieht, bewegt im Internet Millionen. Seine Bücher besetzen regelmäßig die ersten Plätze der Spiegel-Bestsellerliste. Mit seinen Lesungen füllt er Konzertsäle. Er gilt als „Ein Suchender, der zu den Suchenden spricht“ (Die Zeit), als „Der Singlepapst“ (Süddeutsche Zeitung) oder gleich als das “Sprachrohr seiner Generation (Die Welt). Veranstalter: Nast, Michael
Literatur+Sprache | Lesung

Mia Couto:
Der blinde Fluss

Literaturhaus Salzburg

Lesung & Gespräch (port./dt.) Zweisprachiger Abend (portugiesisch/deutsch) mit dem bekannten mosambikanischen Schriftsteller und seinem neuen Roman „Der blinde Fluss“ (Unionsverlag, 2026, Übersetzung: Barbara Mesquita) Veranstalter: Verein Literaturhaus
Literatur+Sprache | Lesung

Sasha Filipenko:
Die Elefanten

Literaturhaus Salzburg

Lesung & Gespräch (belaruss. /dt.) Zweisprachiger Abend mit dem belarussischen Autor und seinem neuen Roman „Die Elefanten“ (Diogenes Verlag, 2026). Moderation/Übersetzung aus dem Russischen: Ruth Altenhofer. Deutsche Lesung: Michael Kolnberger. Veranstalter: Verein Literaturhaus
Literatur+Sprache | Lesung

1. Münchner Poetry Slam-Schulmeisterschaft

Münchner Volkstheater

Poetry Slam ist seit vielen Jahren das weltweit beliebteste Literaturformat und hat in München im Münchner Volkstheater eine Heimat gefunden. Einerseits wird der moderne Poesiewettkampfs mittlerweile als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe geführt, ist aber andererseits immer noch jung, am Puls der Zeit, aktuell, politisch, kritisch und witzig. Besonders ein junges Publikum findet durch das spielerische Konzept des literarischen Wettstreits einen Zugang zum literarischen Leben, wie der stets ausverkaufte U20 Poetry Slam auf der Bühne 2 im Münchner Volkstheater verdeutlicht. Die niedrigschwellige Partizipationsmöglichkeit wird wiederum von vielen Jugendlichen genutzt, um selbst kreativ zu werden und mit eigenen Texten den Weg in die Öffentlichkeit zu finden. Nun geht das Münchner Volkstheater einen Schritt weiter und lädt Münchner Schulen sowie Schulen im S-Bahnbereich München zur 1. Münchner Poetry Slam-Schulmeisterschaft ein. Die jungen Poetinnen und Poeten treten nunmehr nicht nur für sich an sondern repräsentieren ihre Schule, angefeuert von Hunderten Schülerinnen und Schülern auf der großen Bühne des Volkstheaters. Kommen Sie mit Ihrer Schulklasse zu uns und erleben Sie dieses Event mit uns! Wenn ein Schüler oder eine Schülerin Ihrer Schule auf der Bühne steht, feuern Sie diese an, basteln Sie Transparente oder kommen Sie mit Fan-T-Shirts! Oder kommen Sie als "neutrale" Zuschauer und lassen sich mitreißen, wie Jugendliche auf der Bühne in ihren Texten ihren Gedanken und Gefühlen Ausdruck verleihen und sie zu Poesie werden lassen. Selbst Lust bei der Meisterschaft anzutreten? Dann meldet Euch an per E-Mail bei: schulslam@muenchner-volkstheater.de
Literatur+Sprache | Lesung

Briefe und Musik:
„Meine liebe Mama“

Mozartwoche

Benjamin Herzl (Mozarts „Costa“-Violine) Carlos Goikoetxea (Mozarts „Walter“-Flügel) Stefan Wilkening (Rezitator) Briefe der Familie Mozart von den Reisen nach Italien sowie nach Mannheim und Paris Mozart: Aus Violinsonaten KV 454, KV 301, KV 304 & aus Serenade C-Dur KV 648 „Ganz kleine Nachtmusik“ Bearbeitung für Klavier und Violine: Carlos Goikoetxea Joseph Bologne, Chevalier de Saint-Georges: Adagio A-Dur für Violine und Klavier Wer war Mozarts Mutter? Die Briefe der Familie bringen uns Anna Maria, geb. Pertl, näher. Nur wenige Schriftstücke von ihrer Hand haben sich erhalten. Diese stammen von der Reise mit ihrem Sohn Wolfgang Amadé nach Mannheim und Paris, die hoffnungsfroh begann und tragisch endete. Briefe an die Mutter, Erwähnungen im Briefwechsel und die Musik, die sie umgab, tragen gleichermaßen dazu bei, diese faszinierende und vielseitige Frau kennen und schätzen zu lernen. Konzeption: Anja Morgenstern
Literatur+Sprache | Lesung

Schreib-Club für junge Menschen: Vom Raben und dem Murmelmond

Vorarlberger Landestheater

Mit Beiträgen von: Jakob Behnke, Elina Hämmerle, Carolina Oberleitner, Leonie Riedmann und Katharina Seidel Gelesen von: Sara Baric und David Kopp, Schauspielende des Vorarlberger Landestheaters Der Schreib-Club für junge Menschen präsentiert ein Best Off entstandener Kurztheaterstücke Was geschieht, wenn fünf junge Nachwuchsautor:innen in einem Raum mit Stiften und Papier sitzen? Es beginnt zu rattern, zu brodeln und schließlich: Zu schreiben! Dramatisch, komisch, tragisch: Die vielfältigen Ergebnisse werden in einer szenischen Lesung geteilt. Kein Ort ist dafür besser geeignet als das Literaturhaus Vorarlberg! Komm mit deinen Liebsten oder gleich deiner ganzen Theatergruppe vorbei und genießt gemeinsam einen anregenden Abend voller humorvoller, berührender und kritischer Texte! Es ist für jeden Geschmack etwas dabei! Und vielleicht findet ihr da sogar den Text für eure nächste Theaterproduktion… Mit Beiträgen von: Jakob Behnke, Elina Hämmerle, Carolina Oberleitner, Leonie Riedmann und Katharina Seidel Gelesen von: Sara Baric und David Kopp, Schauspielende des Vorarlberger Landestheaters Begleitet von: Ines Carmen Rhomberg (Autorin), Daniela Egger (Autorin), Christoph Daigl (Regisseur) Der Schreibclub ist eine Kooperation zwischen dem Vorarlberger Landesverband für Amateurtheater, der Literatur Vorarlberg, demVorarlberger Landestheater und dem Literaturhaus Vorarlberg. Mit freundlicher Unterstützung des Vereins Ländle Slam. Besonderer Dank gebührt Katherine Haas, Christoph Daigl, Michael Schiemer, David Kopp, Frauke Kühn, Ines Carmen Rhomberg und Daniela Egger, ohne deren Engagement die Umsetzung des Projekts nicht möglich gewesen wäre. ohne Eintritt | Anmeldung unter: anmeldung@literatur.ist
Literatur+Sprache | Lesung

Europa verteidigen

Vorarlberger Landestheater

Lesung mit dem Bürger:innenchor Muss Europa verteidigt werden? Von wem und wovor? Und was ist eigentlich ein Europäer bzw. eine Europäerin? Anhand von Monologen und humorvoll imaginierten Szenen aus der europäischen Geschichte und Mythologie stellt Autor Konstantin Küspert in EUROPA VERTEIDIGEN Fragen nach der Identität und dem Selbstverständnis Europas und seiner Bewohner:innen. Ursprünglich als Beitrag zur Flüchtlingsthematik entstanden, ist Küsperts Stück angesichts der derzeitigen Weltlage nach wie vor hochaktuell. Es liest und performt der Bürger:innenchor des Vorarlberger Landestheaters. Eintritt Frei
Literatur+Sprache | Lesung

Akademie-Forum: Ofer Waldman

Pierre Boulez Saal

Ein Kinderkreis, drum herum laufen zwei Mädchen, am Horizont donnern Kampfjets vorbei, das Spiel heißt „Schwarzes Schaf“, die Zeiten sind Zeiten des Krieges, vor dem die Sprache immer wieder scheitert, stottert. Man setzt immer neu an: zum Gespräch mit einer Mutter, deren Sohn gern Peter in Peter und der Wolf gewesen wäre und am 7. Oktober ermordet wurde, oder mit einem Englischlehrer aus Gaza, der die stumme Frage nach Zeit in den Gesichtern seiner Schüler:innen sieht. Zur Reise nach Jerusalem, um Abschied vom eigenen, im Sterben liegenden Vater zu nehmen, wobei der private, intime Gang zwischen Gesprächen und hinterlassenen Gegenständen zum Blick auf eine Familiengeschichte zwischen Czernowitz, Wien und Jerusalem wird. Ein Blick auf gescheiterte Utopien, auf eine Kindheit in einem vom Krieg gezeichneten Land, einem Land, vom Wahn ergriffen, bis zur Unkenntlichkeit verändert. Ofer Waldmans Verkämpftes Land ist ein essayistisches Mosaik aus Beobachtungen, Erinnerungen und Erzählungen – gegenwärtig, vergangen, zum Teil surreal –, das aus intimen, privaten Momenten immer wieder neu beginnt, um vor der Willkür des Krieges die Suche nach Sprache, nach Erkenntnis, nach zwischenmenschlicher Wahrnehmung nicht aufzugeben. Ofer Waldman wurde 1979 in Jerusalem geboren. Als eines der ersten Mitglieder im 1999 gegründeten West-Eastern Divan Orchestra zog er im Gründungsjahr nach Berlin, wo er ein Diplomstudium als Hornist absolvierte. Er spielte u.a. im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, bei den Nürnberger Philharmonikern, an der New Israeli Opera und beim Israel Philharmonic Orchestra. Er wurde an der Hebräischen Universität Jerusalem in Geschichtswissenschaft sowie an der Freien Universität Berlin in Germanistik promoviert. Zivil­gesellschaftlich aktiv, leitet er das Büro der Heinrich Böll Stiftung in Tel Aviv. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen Singularkollektiv. ­Erzählungen (2023) und Gleichzeit. Briefe zwischen Israel & Europa (2024, zusammen mit Sasha Marianna Salzmann). Er ist Autor mehrerer Radiobeiträge und -hörspiele und wurde 2021 mit dem Deutschen Hörspielpreis der ARD ausgezeichnet. In deutscher Sprache Mit einem musikalischen Beitrag von Studierenden der Barenboim-Said Akademie
Literatur+Sprache | Lesung

Julia Riedler / Soley Blümel

Wiener Konzerthaus

Julia Riedler, Lesung Soley Blümel, Klavier Thomas Mann: Buddenbrooks »Nie sollst Du mich befragen« Strichfassung: Julia Hahn Franz Liszt: Isoldens Liebestod aus »Tristan und Isolde« S 447 (Bearbeitung für Klavier nach Richard Wagner) (1856–1859/1867) sowie weitere Wagner-Bearbeitungen von Franz Liszt und Werke von Johann Sebastian Bach
Literatur+Sprache | Lesung

Tilman Tuppy / Soley Blümel

Wiener Konzerthaus

Tilman Tuppy, Lesung Soley Blümel, Klavier Thomas Mann: Buddenbrooks »Nie sollst Du mich befragen« Strichfassung: Julia Hahn Franz Liszt: Isoldens Liebestod aus »Tristan und Isolde« S 447 (Bearbeitung für Klavier nach Richard Wagner) (1856–1859/1867) sowie weitere Wagner-Bearbeitungen von Franz Liszt und Werke von Johann Sebastian Bach
Literatur+Sprache | Lesung

Poetry Slam Finale

Deutsches SchauSpielHaus Hamburg

Monatelang kämpften Poet*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum um einen Sieg beim Zeise Poetry Slam von Kampf der Künste, bildeten Gedankenpaläste und rissen sie mit Worthülsen wieder ein, warfen mit Pointen um sich und reimten als gäbe es kein Morgen. All das nur, um mit dem Sieg einen Startplatz beim großen Jahresfinale im Schauspielhaus zu ergattern! Denn neben den besten Texten, den schönsten Reimen, den knalligsten Witzen steht nicht nur das gesprochene Wort im Mittelpunkt – die Sieger*in des Poetry Slam Finales fährt nämlich mit Pokalen und dem Titel des Kampf der Künste Jahreschampions 2026 nachhause. Also nicht nur Jubel, Trubel, Heiterkeit – hier geht es um Ruhm und Ehre. Ein Slam von Kampf der Künste.
Literatur+Sprache | Lesung

24 Bilder pro Sekunde

Tonhalle Düsseldorf

Berlin 1926: Glamouröse Schauspielerinnen, verrückte Filmregisseure, Skandal-Tänzerinnen und kommunistische Autoren drängen in den überfüllten den Saal der Volksbühne, um einen Märchenfilm zu sehen. Die junge Trickfilmkünstlerin Lotte Reiniger zeigt „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“, den ersten abendfüllenden Trickfilm - eine Sensation! Im pulsierenden Kunstleben der Weimarer Republik wird sie mit ihren zauberhaften Silhouetten über Nacht zum Star. Wie Lotte Reiniger für diesen Erfolg ihre Liebe zu einer Frau verschweigt und bis in die Rastlosigkeit des Exils ihren Traum von einem nächsten großen Trickfilm verfolgt, erzählt Rike Reinigers fesselnde Romanbiografie. Vortrag – aktuelle Themen mit renommierten Gästen Veranstalter: Tonhalle Düsseldorf gGmbH

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.