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Literatur+Sprache | Lesung

Briefe und Musik:
„Meine liebe Mama“

Mozartwoche

Benjamin Herzl (Mozarts „Costa“-Violine) Carlos Goikoetxea (Mozarts „Walter“-Flügel) Stefan Wilkening (Rezitator) Briefe der Familie Mozart von den Reisen nach Italien sowie nach Mannheim und Paris Mozart: Aus Violinsonaten KV 454, KV 301, KV 304 & aus Serenade C-Dur KV 648 „Ganz kleine Nachtmusik“ Bearbeitung für Klavier und Violine: Carlos Goikoetxea Joseph Bologne, Chevalier de Saint-Georges: Adagio A-Dur für Violine und Klavier Wer war Mozarts Mutter? Die Briefe der Familie bringen uns Anna Maria, geb. Pertl, näher. Nur wenige Schriftstücke von ihrer Hand haben sich erhalten. Diese stammen von der Reise mit ihrem Sohn Wolfgang Amadé nach Mannheim und Paris, die hoffnungsfroh begann und tragisch endete. Briefe an die Mutter, Erwähnungen im Briefwechsel und die Musik, die sie umgab, tragen gleichermaßen dazu bei, diese faszinierende und vielseitige Frau kennen und schätzen zu lernen. Konzeption: Anja Morgenstern
Literatur+Sprache | Lesung

Schreib-Club für junge Menschen: Vom Raben und dem Murmelmond

Vorarlberger Landestheater

Mit Beiträgen von: Jakob Behnke, Elina Hämmerle, Carolina Oberleitner, Leonie Riedmann und Katharina Seidel Gelesen von: Sara Baric und David Kopp, Schauspielende des Vorarlberger Landestheaters Der Schreib-Club für junge Menschen präsentiert ein Best Off entstandener Kurztheaterstücke Was geschieht, wenn fünf junge Nachwuchsautor:innen in einem Raum mit Stiften und Papier sitzen? Es beginnt zu rattern, zu brodeln und schließlich: Zu schreiben! Dramatisch, komisch, tragisch: Die vielfältigen Ergebnisse werden in einer szenischen Lesung geteilt. Kein Ort ist dafür besser geeignet als das Literaturhaus Vorarlberg! Komm mit deinen Liebsten oder gleich deiner ganzen Theatergruppe vorbei und genießt gemeinsam einen anregenden Abend voller humorvoller, berührender und kritischer Texte! Es ist für jeden Geschmack etwas dabei! Und vielleicht findet ihr da sogar den Text für eure nächste Theaterproduktion… Mit Beiträgen von: Jakob Behnke, Elina Hämmerle, Carolina Oberleitner, Leonie Riedmann und Katharina Seidel Gelesen von: Sara Baric und David Kopp, Schauspielende des Vorarlberger Landestheaters Begleitet von: Ines Carmen Rhomberg (Autorin), Daniela Egger (Autorin), Christoph Daigl (Regisseur) Der Schreibclub ist eine Kooperation zwischen dem Vorarlberger Landesverband für Amateurtheater, der Literatur Vorarlberg, demVorarlberger Landestheater und dem Literaturhaus Vorarlberg. Mit freundlicher Unterstützung des Vereins Ländle Slam. Besonderer Dank gebührt Katherine Haas, Christoph Daigl, Michael Schiemer, David Kopp, Frauke Kühn, Ines Carmen Rhomberg und Daniela Egger, ohne deren Engagement die Umsetzung des Projekts nicht möglich gewesen wäre. ohne Eintritt | Anmeldung unter: anmeldung@literatur.ist
Literatur+Sprache | Lesung

Europa verteidigen

Vorarlberger Landestheater

Lesung mit dem Bürger:innenchor Muss Europa verteidigt werden? Von wem und wovor? Und was ist eigentlich ein Europäer bzw. eine Europäerin? Anhand von Monologen und humorvoll imaginierten Szenen aus der europäischen Geschichte und Mythologie stellt Autor Konstantin Küspert in EUROPA VERTEIDIGEN Fragen nach der Identität und dem Selbstverständnis Europas und seiner Bewohner:innen. Ursprünglich als Beitrag zur Flüchtlingsthematik entstanden, ist Küsperts Stück angesichts der derzeitigen Weltlage nach wie vor hochaktuell. Es liest und performt der Bürger:innenchor des Vorarlberger Landestheaters. Eintritt Frei
Literatur+Sprache | Lesung

Akademie-Forum: Ofer Waldman

Pierre Boulez Saal

Ein Kinderkreis, drum herum laufen zwei Mädchen, am Horizont donnern Kampfjets vorbei, das Spiel heißt „Schwarzes Schaf“, die Zeiten sind Zeiten des Krieges, vor dem die Sprache immer wieder scheitert, stottert. Man setzt immer neu an: zum Gespräch mit einer Mutter, deren Sohn gern Peter in Peter und der Wolf gewesen wäre und am 7. Oktober ermordet wurde, oder mit einem Englischlehrer aus Gaza, der die stumme Frage nach Zeit in den Gesichtern seiner Schüler:innen sieht. Zur Reise nach Jerusalem, um Abschied vom eigenen, im Sterben liegenden Vater zu nehmen, wobei der private, intime Gang zwischen Gesprächen und hinterlassenen Gegenständen zum Blick auf eine Familiengeschichte zwischen Czernowitz, Wien und Jerusalem wird. Ein Blick auf gescheiterte Utopien, auf eine Kindheit in einem vom Krieg gezeichneten Land, einem Land, vom Wahn ergriffen, bis zur Unkenntlichkeit verändert. Ofer Waldmans Verkämpftes Land ist ein essayistisches Mosaik aus Beobachtungen, Erinnerungen und Erzählungen – gegenwärtig, vergangen, zum Teil surreal –, das aus intimen, privaten Momenten immer wieder neu beginnt, um vor der Willkür des Krieges die Suche nach Sprache, nach Erkenntnis, nach zwischenmenschlicher Wahrnehmung nicht aufzugeben. Ofer Waldman wurde 1979 in Jerusalem geboren. Als eines der ersten Mitglieder im 1999 gegründeten West-Eastern Divan Orchestra zog er im Gründungsjahr nach Berlin, wo er ein Diplomstudium als Hornist absolvierte. Er spielte u.a. im Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, bei den Nürnberger Philharmonikern, an der New Israeli Opera und beim Israel Philharmonic Orchestra. Er wurde an der Hebräischen Universität Jerusalem in Geschichtswissenschaft sowie an der Freien Universität Berlin in Germanistik promoviert. Zivil­gesellschaftlich aktiv, leitet er das Büro der Heinrich Böll Stiftung in Tel Aviv. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen Singularkollektiv. ­Erzählungen (2023) und Gleichzeit. Briefe zwischen Israel & Europa (2024, zusammen mit Sasha Marianna Salzmann). Er ist Autor mehrerer Radiobeiträge und -hörspiele und wurde 2021 mit dem Deutschen Hörspielpreis der ARD ausgezeichnet. In deutscher Sprache Mit einem musikalischen Beitrag von Studierenden der Barenboim-Said Akademie
Literatur+Sprache | Lesung

Julia Riedler / Soley Blümel

Wiener Konzerthaus

Julia Riedler, Lesung Soley Blümel, Klavier Thomas Mann: Buddenbrooks »Nie sollst Du mich befragen« Strichfassung: Julia Hahn Franz Liszt: Isoldens Liebestod aus »Tristan und Isolde« S 447 (Bearbeitung für Klavier nach Richard Wagner) (1856–1859/1867) sowie weitere Wagner-Bearbeitungen von Franz Liszt und Werke von Johann Sebastian Bach
Literatur+Sprache | Lesung

Tilman Tuppy / Soley Blümel

Wiener Konzerthaus

Tilman Tuppy, Lesung Soley Blümel, Klavier Thomas Mann: Buddenbrooks »Nie sollst Du mich befragen« Strichfassung: Julia Hahn Franz Liszt: Isoldens Liebestod aus »Tristan und Isolde« S 447 (Bearbeitung für Klavier nach Richard Wagner) (1856–1859/1867) sowie weitere Wagner-Bearbeitungen von Franz Liszt und Werke von Johann Sebastian Bach
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Poetry Slam Finale

Deutsches SchauSpielHaus Hamburg

Monatelang kämpften Poet*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum um einen Sieg beim Zeise Poetry Slam von Kampf der Künste, bildeten Gedankenpaläste und rissen sie mit Worthülsen wieder ein, warfen mit Pointen um sich und reimten als gäbe es kein Morgen. All das nur, um mit dem Sieg einen Startplatz beim großen Jahresfinale im Schauspielhaus zu ergattern! Denn neben den besten Texten, den schönsten Reimen, den knalligsten Witzen steht nicht nur das gesprochene Wort im Mittelpunkt – die Sieger*in des Poetry Slam Finales fährt nämlich mit Pokalen und dem Titel des Kampf der Künste Jahreschampions 2026 nachhause. Also nicht nur Jubel, Trubel, Heiterkeit – hier geht es um Ruhm und Ehre. Ein Slam von Kampf der Künste.
Literatur+Sprache | Lesung

24 Bilder pro Sekunde

Tonhalle Düsseldorf

Berlin 1926: Glamouröse Schauspielerinnen, verrückte Filmregisseure, Skandal-Tänzerinnen und kommunistische Autoren drängen in den überfüllten den Saal der Volksbühne, um einen Märchenfilm zu sehen. Die junge Trickfilmkünstlerin Lotte Reiniger zeigt „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“, den ersten abendfüllenden Trickfilm - eine Sensation! Im pulsierenden Kunstleben der Weimarer Republik wird sie mit ihren zauberhaften Silhouetten über Nacht zum Star. Wie Lotte Reiniger für diesen Erfolg ihre Liebe zu einer Frau verschweigt und bis in die Rastlosigkeit des Exils ihren Traum von einem nächsten großen Trickfilm verfolgt, erzählt Rike Reinigers fesselnde Romanbiografie. Vortrag – aktuelle Themen mit renommierten Gästen Veranstalter: Tonhalle Düsseldorf gGmbH
Literatur+Sprache | Lesung

U20 Poetry Slam

Münchner Volkstheater

Ein Poetry Slam ist der Dichter*innenwettstreit unserer Zeit – lebendig, direkt und voller Emotion. Hier wird Poesie zum Erlebnis und zur Plattform für alle, die sich trauen, ihre Texte mit der Welt zu teilen. Das Publikum ist mittendrin statt nur dabei und entscheidet mit seinem Applaus über den Ausgang des Abends. Unter der künstlerischen Leitung des Münchner SlamMasters Ko Bylanzky hat sich der U20 Poetry Slam im Münchner Volkstheater längst zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Hier steht Münchens Slam-Nachwuchs im Rampenlicht: Jugendliche bis 20 Jahre präsentieren ihre eigenen Texte – ob Gedichte, Geschichten oder Performances, ob ernst, humorvoll, persönlich oder gesellschaftskritisch. Schreien, flüstern, jaulen, keuchen, pfeifen, rappen – alles ist erlaubt. Die Werkzeuge: Sprache, Stimme und Körper. Der Wettbewerb tritt dabei schnell in den Hintergrund, denn wichtiger sind der Respekt, das Miteinander und die gemeinsame Leidenschaft für Worte. Begleitet von Ko Bylanzky und einem/r Gastmoderator*in sorgen erfahrene Slam-Stars als Special Guests für zusätzliche Energie auf der Bühne. Also: Spitzt die Stifte, macht Euch bereit – es wird poetisch! Anmeldung per E-Mail an u20slam@muenchner-volkstheater.de Workshops für U20 Poetry Slammer*innen Du schreibst Texte oder würdest es gerne mal versuchen und bist mindestens 14 und nicht älter als 20 Jahre? Du magst Poetry Slam oder bist neugierig, das literarische Bühnenformat der Gegenwart kennenzulernen? Dann bist du jetzt nicht mehr allein, denn hier ist die Gruppe Jugendlicher, der es genauso geht. Nach dem großen Erfolg der letzten Spielzeiten gehen die Poetry Slam Workshops in ihre vierte Saison und geben jungen Schreib- und Bühnenbegeisterten an insgesamt 15 Dienstagen zwischen 17.30 und 19 Uhr eine Heimat. Der künstlerische Leiter Ko Bylanzky sowie die bekannten Poetry Slammer*innen Lotta Emilia und Philipp Potthast, die für die Workshopleitung verantwortlich sind, wissen auf deine Fragen Antworten, zeigen dir Wege auf, wie du deine Ideen zu Texten entwickelst oder deinen Text bühnenfertig machst und ihn dann z.B. beim regelmäßigen U20 Poetry Slam im Volkstheater präsentierst. Natürlich kannst du auch einfach nur den Workshop besuchen ohne aufzutreten, niemand wird dazu gedrängt, aber allen wird im kontinuierlichen Schreib- und/oder Performanceprozess geholfen. Und das auch noch völlig kostenlos! Die Termine der Spielzeit 25/26 findest du hier: www.muenchner-volkstheater.de/jugend/u20-poetry-slam Schick deine formlose Anmeldung einfach per E-Mail an u20slam@muenchner-volkstheater.de!
Literatur+Sprache | Lesung

Rocko Schamoni

Münchner Volkstheater

1985 gab Rocko Schamoni die ersten Konzerte im Vorprogramm der Goldenen Zitronen, damals noch unter seinem Frühpseudonym "Roddy Dangerblood". 1986 begleitete er die Toten Hosen auf Tournee, ab jetzt als "King Rocko Schamoni". Seitdem hat er weit über 1000 Auftritte hinter sich gebracht, mit seiner eigenen Band "Little Machine", mit "Studio Braun" und "Fraktus" über 20 Longplayer veröffentlicht, 10 Bücher geschrieben, 10 Theaterstücke produziert, den Golden Pudel Club gegründet und diverse weitere Projekte begleitet. Eine Quersumme seines musikalischen und literarischen Schaffens wird der "King"-wie ihn nahe Freunde nennen dürfen, auf dieser Jubiläumstour zum Besten geben. Begleitet wird er von Joachim Franz Büchner. Wer das verpasst- war nicht dabei. Rocko Schamoni ist Autor, Entertainer, Musiker, Schauspieler und Bühnenkünstler. Er lebt in Hamburg. Mit seinen Romanbestsellern wie Dorfpunks und Große Freiheit füllt er Hallen. Lange Jahre betrieb er zusammen mit Schorsch Kamerun den legendären Golden Pudel Club auf St. Pauli. Bandleader und Songwriter Joachim Franz Büchner ist in Hamburg offizieller Bürgermeister der Nacht (bekannt unter anderem für seine 24h Konzerte) und Mitglied von Ostzonensuppenwürfelmachenkrebs. Seine Texte und Songs verbinden Alltägliches mit Mystik und Glam. Jüngst erschien das zweite Album der Joachim Franz Büchner Band "Hits in the Dark" auf dem Hanseplatte-Label
Literatur+Sprache | Lesung

Christiane Rösinger:
"The Joy of Ageing"

Münchner Volkstheater

Christiane Rösinger ist Musikerin, Kreuzbergerin und Großmutter. Von ihr aus könnte das immer so weitergehen, wären da nicht das Älterwerden und die Geldsorgen. Das Altern lässt sich nicht aufhalten, aber um ein bisschen was zu verdienen, beschließt Christiane, einen Altersratgeber zu schreiben. Ohne Illusionen, dafür mit Power. "The Joy Of Ageing" ist ein energischer Aufruf, sich nicht länger gefallen zu lassen, wie die Gesellschaft mit Frauen umgeht, die nicht mehr jung sind. Dabei ist es gar nicht so einfach, selbst eine entspannte Haltung zum Altwerden zu finden. Das zeigen schon die Gespräche mit den Freundinnen, deren unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen: Da sind die Hundefrau, die Selbstoptimiererin, die Aufs-Land-Zieherin. Weit und breit kein positives Role Model. Wo sind die Vorbilder? Und vor allem: Was hilft alles, wenn man sich plötzlich in der Stroke Unit im Krankenhaus wiederfindet? Kein Ratgeber, sondern ein bissig komisches Buch voller Erinnerungen, Gedanken und Geschichten, das am Ende einen ernsthaften Rat bereithält: weniger klagen, mehr leben. Denn alt sein heißt frei sein.
Literatur+Sprache | Lesung

Heinz Strunk:
Kein Geld Kein Glück Kein Sprit

Münchner Volkstheater

Heinz Strunk lädt uns wieder ein in eine Welt, in der es viel zu staunen und zu lachen gibt, obwohl sie im Großen und Ganzen voller Schmerz und Schauer ist. Berichtet wird von ganz schön merkwürdigen Krankheiten, beunruhigenden Vorgängen im Nachbarhaus der Vorortsiedlung, es werden abgrundtief elende Familiengeschichten und Paartragödien erzählt. Versammelte Haushaltsroboter wohnen andächtig einem Puppentheater bei, eine Frau möchte sich nur die Nase richten lassen und gerät an den ganz falschen Schönheitschirurgen, und am Fischbuffet im Luxusresort in Maspalomas ziehen in der Nebensaison Rentnerpaare gegeneinander in den Krieg.
Literatur+Sprache | Lesung mit Musik

Sven Stricker & Bjarne Mädel:
"Sörensen geht aufs Haus"

Münchner Volkstheater

Der Autor und freie Wortregisseur Sven Stricker präsentiert mit "Sörensen geht aufs Haus" seinen sechsten Roman der Sörensen Reihe und kommt nicht alleine, sondern zusammen mit Bjarne Mädel, dem Schauspieler, Regisseur, Autor und Hörspielsprecher, der in den Verfilmungen von Sven Strickers Büchern den Kommissar Sörensen spielt. Der Musiker Jan-Peter Pflug, der zu den Sörensen-Hörbüchern die Musik komponiert hat, wird den Abend am Keyboard begleiten. Veränderungen stehen an bei Sörensen, und Veränderungen sind generell nicht gut. Nachdem er seinen Vater bei sich aufgenommen hat, taucht überraschend auch noch ein alter Schulfreund Sörensens auf. Genauer gesagt: der einzige Freund, den Sörensen als Kind hatte… Doch der bringt keine nostalgischen Erinnerungsflüge, sondern einen Sack voll Probleme mit – denn in seinem Garten werden menschliche Überreste gefunden. Und schon steckt Sörensen in der nächsten Mordermittlung. Für die er dringend seine Kollegin Jenny braucht, die sich allerdings ebenfalls verändern möchte…
Literatur+Sprache | Lesung

Gustavo Faverón Patriau:
Vivir abajo / Unten leben

Literaturhaus Salzburg

Die Kritiken überschlagen sich: „Dieser Roman ist ein Ereignis“ (FAZ), „eine fast körperliche Erfahrung“ (Ö1), „ein literarisches Meisterwerk Borges’scher Qualität“ (Der Freitag). Das Lob für das Buch „Vivir abajo“ des peruanischen Schriftstellers Gustavo Faverón Patriau gebührt auch seinem österreichischen Übersetzer Manfred Gmeiner, der für „Unten leben“ (Droschl Verlag, 2025) mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2026 für die beste Übersetzung des Jahres ausgezeichnet wurde. Gemeinsam stellen Autor und Übersetzer den Roman vor. „Unten leben“ ist ein Meilenstein der lateinamerikanischen Literatur im 21. Jahrhundert – ein Buch voller Abenteuer, ein Krimi, eine Geschichte, die aus tausend Geschichten besteht, und ein Reisebericht durch Länder, in denen Wahnsinn und Grauen herrschen. Es ist ein Roman mit quichoteskem Humor, in dem verrückte Künstler, gelehrte Spione und geisterhafte Dichter ihr Unwesen treiben. „Manfred Gmeiner übersetzt den Roman mit spielerischer Eleganz ins Deutsche und bewahrt dabei den Blick für eigensinnige Figuren und den Zauber der Poesie.“ (aus der Leipziger Jury-Begründung, 2026) Gustavo Faverón Patriau, geb. 1966 in Lima, ist Autor und Journalist und arbeitet derzeit als Professor für lateinamerikanische Literatur in Maine/USA. Sein preisgekröntes Werk aus Romanen wie nicht fiktionalen Büchern wurde mehrfach übersetzt. Eintritt € 12/10/8 Veranstalter: Droschl Verlag, Verein Literaturhaus
Literatur+Sprache | Lesung

Lena Gorelik:
Preis der Literaturhäuser 2026

Literaturhaus Salzburg

Nach der Generalversammlung des Vereins „Salzburger Literaturhaus Eizenbergerhof“ (um 17.30 Uhr) liest die deutsche Autorin Lena Gorelik – ausgezeichnet mit dem Preis der Literaturhäuser 2026 für ihr engagiertes Werk und ihr öffentliches Auftreten – aus ihrem jüngsten Buch und spricht mit der Moderatorin Mirjam Zadoff. In ihrem neuen Roman „Alle meine Mütter“ (Rowohlt Verlag, 2026) erzählt Lena Gorelik von einer besonderen, oft lebenslang komplexen Beziehung und auch davon, welche Mütter wir selbst zu sein versuchen. Wie wir manchmal scheitern, zweifeln, stolpern. Welche Ängste uns begleiten. Was uns bindet und prägt, was uns abhält. Was es heißt, ungewollt Mutter oder nicht Mutter zu sein, ein Kind anzunehmen, zu verlieren oder nicht loslassen zu können. „Tief bewegend, brutal ehrlich: einfach wunderbar.“ (Doris Dörrie) Der Preis der Literaturhäuser wird u.a. durch unseren Kulturpartner ARTE ermöglicht. Eng vernetzt sorgen die Partner gemeinsam für den Erfolg anspruchsvoller Kulturformate – vor Ort in den Häusern, auf den Buchmessen, im Internet und im Fernsehen. So finden etwa bei den Buchmessen in Leipzig und Frankfurt Veranstaltungen des Netzwerks in Kooperation mit ARTE statt. In den Literaturhäusern werden regelmäßig Previews von ARTE-Filmen über Literatur und Literaten gezeigt. Darüber hinaus engagiert sich ARTE im Rahmen der Projekte des Netzwerks der Literaturhäuser so wie zum Beispiel beim Preis der Literaturhäuser. Lena Gorelik, geb. 1981 im sowjetischen Leningrad (seit 1991 St. Petersburg/Russland), kam 1992 mit ihren Eltern nach Deutschland und lebt in München. Für ihre Romane und Essays zu gesellschaftlichen Themen, die u.a. in der „Süddeutschen Zeitung“ und in „Die Zeit“ erscheinen, wurde die Autorin und Journalistin mehrfach ausgezeichnet. Eintritt € 12/10/8 (für Vereinsmitglieder frei) Veranstalter: literaturhaus.net, Verein Literaturhaus
Literatur+Sprache | Lesung

5. Salzburger Literaturquiz

Literaturhaus Salzburg

Bei seinen Fans hat der Quiz-Abend im Literaturhaus längst Kultstatus. Wir freuen uns also auf die vierte Ausgabe und empfehlen dringend unseren Kartenvorverkauf! Wie funktioniert das Literaturquiz? Gäste kommen allein, als Paare oder Gruppen, Teams werden gebildet, Singles integriert, denn Quiz-Spielende sind kommunikative Menschen. Natürlich gibt es außer einem unterhaltsamen Abend u.a. Lesestoff zu gewinnen – sowie die eine oder andere Erkenntnis. Mitzubringen sind Neugier und gute Laune, der Rest passiert vor Ort. Quizjockey Robert Presslaber gestaltet wieder den Abend gemeinsam mit Musiker Vitus Denifl. Gewinn- und Ratespiele, Rätsel aller Art und Quizsendungen in Radio und TV sind beliebt. Beim „Pubquiz“ – erfunden auf den britischen Inseln – treten in lockerer Atmosphäre mehrere Gruppen gegeneinander an. Es wird gelacht und gestaunt, getrunken und gewonnen … Beim Quiz im Literaturhaus Salzburg dreht sich natürlich alles um Bücher, Autor:innen und Anekdoten drumherum. Eintritt € 10
Literatur+Sprache

neue Veranstaltung

Literaturhaus Salzburg

Literatur+Sprache | Lesung

Elias Hirschl:
Schleifen

Literaturhaus Salzburg

Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet an einer seltsamen Krankheit, die sich bereits mehrmals in ihrer Familie gezeigt hat: Jedes Symptom, von dem sie liest oder hört, bekommt sie sofort – sei es die Pest, Cholera oder der Schmerz nach einem Ski-Unfall. Als Sprachwissenschafterin lernt sie, sich mit Wörtern aus toten Sprachen dagegen zu immunisieren. Gemeinsam mit Otto Mandl, einem begabten Mathematiker und ihrem Seelenverwandten, beginnt sie, an der Entwicklung einer neuen, perfekten Sprache zu arbeiten, von der sie zunehmend besessen scheint. „Schleifen“ (Zsolnay Verlag, 2026) erzählt von der Macht der Sprache, ihrer Verbindungskraft und ihren Grenzen. Elias Hirschl hebt dabei die Grenzen zwischen Fakt und Fiktion auf, und das zum großen Vergnügen seiner Leser:innen: „Der heimische Autorenjungstar verschleudert in seinem neuen Roman die Ideen nur so. Ein anregender, gescheiter, großer Spaß“ (Der Standard). Elias Hirschl, geb. 1994 in Wien, ist Autor, Musiker, Slam Poet und schreibt für Theater und Radio. Er erhielt 2020 den Reinhard-Priessnitz-Preis und 2022 den Publikumspreis beim Bachmannpreis. Zuletzt erschienen die Romane „Salonfähig“ (2021) und „Content“ (2024), beide Zsolnay Verlag. Eintritt € 12/10/8 Veranstalter: Literaturforum Leselampe
Literatur+Sprache | Lesung

Herwig Gottwald:
Doderer heute. Zugänge zu einem großen österreichischen Erzähler

Literaturhaus Salzburg

Doderer galt lange als bedeutendster Schriftsteller Österreichs, heute ist er weitgehend vergessen. Der Vortrag soll Wege zur Lektüre der erzählerisch innovativsten und sprachlich witzigsten Romane unserer Literatur erschließen helfen. Einerseits ins „tiefe Österreich“, in die verschlungenen Wege seiner Geschichte führend, zeigen sich seine Texte als Meisterwerke subtilen Humors und grotesk-komischer Figurenzeichnungen, erweisen sich aber zugleich als ausgefeilte Dokumente einer akribischen und kompromisslosen Suche nach authentischem Leben in der Moderne. Anhand von Textauszügen aus „Die Strudlhofstiege“ und „Die Dämonen“, seinen beiden Hauptwerken, gibt Literaturwissenschafter Herwig Gottwald beim Literaturfrühstück Einblicke in die Romankunst Doderers. Kaffee und Kipferl ab 9.45 Uhr und solange der Vorrat reicht. Herwig Gottwald ist Literaturwissenschafter und war Universitätsprofessor für Neuere Deutsche Literatur am Fachbereich Germanistik der Universität Salzburg. Eintritt € 9/7 Veranstalter: Literaturforum Leselampe
Literatur+Sprache | Lesung

Tanja Maljartschuk:
Ukrainische Bibliothek

Literaturhaus Salzburg

Es ist ein ambitioniertes Projekt, das Tanja Maljartschuk initiiert und gemeinsam mit Claudia Dathe realisiert hat: Klassiker ukrainischer Literatur in deutschen Übersetzungen zugänglich zu machen und damit Wahrnehmung zu schaffen für die Eigen- und Widerständigkeit der ukrainischen Literatur und für ihre Verankerung in der europäischen Geistesgeschichte. Jeder der auf acht Bände angelegten „Ukrainischen Bibliothek“ wird von namhaften Autor:innen (u.a. Serhij Zhadan, Katja Petrowskaja) herausgegeben und durch einführende literarische Essays ergänzt. Das Gesamtprojekt und die beiden ersten Bände stellt Tanja Maljartschuk in Lesungen und im Gespräch mit Petra Nagenkögel und Yevgeniy Breyger vor: „Flieg mein Lied, meine wilde Qual“ von Taras Schewtschenko (hg. v. Juri Andruchowytsch, Ü: Beatrix Kersten), das sich wie ein „Protestsong im Gewand eines Klassikers“ liest. Und „Am Meer“ (hg. v. Tanja Maljartschuk, Ü: Maria Weissenböck) von Lesja Ukrajinka, für die das Schreiben (in verbotener ukrainischer Sprache) ein Mittel des Widerstands gegen das russische Imperium ebenso wie gegen eine patriarchale Gesellschaftsstruktur war. Die „Ukrainische Bibliothek“ erscheint im Wallstein Verlag. Tanja Maljartschuk, geb. 1983 in Iwano-Frankiwsk, lebt als Autorin in Wien. Taras Schewtschenko (1814-1861), Leibeigener im Zarenreich, Dichter, Maler, Wegbereiter der modernen ukrainischen Literatur. Lesja Ukrajinka (1871-1913), Schriftstellerin, Dramatikerin, Übersetzerin, Vertreterin der Frauenbewegung. Eintritt € 12/10/8 Veranstalter: prolit

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