Ausstellungen / Museum
Staatlische Museen zu Berlin
Berlin, Genthiner Straße 38
- Ausstellungseröffnung: InterNationalgalerie#1: Nationalmuseum in Warschau
- Ausstellungseröffnung: Mirae kh Rhee: Weiterreichen
- Ausstellungseröffnung: Zurück in Berlin
- 100 Beste Plakate 25. Deutschland Österreich Schweiz
- Tierisch gut! Fauna und Flora in Kunst aus Japan
- Helmut Newton‘s One-off Album
- Rooms / Stages
- Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus
- Many Shades of Grès - Mode wird Kunst
- CHANEL Commission: Lina Lapelytė. We Make Years Out of Hours
- Fujiko Nakaya. Nebelskulptur
- Ruin und Rausch. Berlin 1910–1930
- Intermezzo. Revisiting Helmut Newton
- Schwerer Stoff
- Zinn vom Mittelalter bis zum Jugendstil
- Neue Frau, Neues Sehen - Die Bauhaus-Fotografinnen
- ErzählStoff - Neue Perspektiven auf Literatur
- Shilpa Gupta. What Still Holds
- Skandal! Hermione von Preuschen und der Mors Imperator
- Schicksal in den Sternen. Die Anfänge des Tierkreises
- Brancusi
- Ghostbuster: Zhong Kui, der Geisterjäger. Hier zum Schutz der Familie
- Giulia Andreani: Sabotage
- Gebaute Gemeinschaft
- Saâdane Afif: Five Preludes
- An das wir uns festhalten
- Sich verwandt machen
- Die Pazzi-Verschwörung
- Zeitreise ins alte Tiergartenviertel
- Museum in Bewegung. Eine Sammlung für das 21. Jahrhundert
- Die Ziguangge: Halle des Purpurglanzes
- Ausstellungseröffnung: Fokus Schinkel. Ein Blick auf Leben und Werk
- Ausstellungseröffnung: Haus Lemke - Die Möbel von Mies van der Rohe und Lilly Reich
- Tür zur Geschichte
- Tausendmal Berlin
- Berliner Skulpturenfund
- Geschichte(n) Tansanias
- Das Taufbecken von Siena
- Forum Hamburger Bahnhof
- Unendliche Ausstellung
- Die Prinzessinnen sind zurück!
- Gerhard Richter. 100 Werke für Berlin
- Sammlungspräsentation: Die Kunst des 19. Jahrhunderts
- Schätze aus dem Rhein. Der Barbarenschatz von Neupotz
- Klartext. Zur Geschichte des Bode-Museums
- Online-Angebote der Staatlichen Museen zu Berlin
- Ideal und Form.
- SMB-digital
- Museumsshops der Staatlichen Museen Berlin
- Museum and the City: Der Blog der Staatlichen Museen zu Berlin
- Zurück! Steinzeit. Bronzezeit. Eisenzeit
- Altes Ägypten
- Pergamonmuseum. Das Panorama
- Kulturkontakte. Leben in Europa
- alle Museen im Überblick
Ausstellungen / Museum
Kunsthaus Zürich
Zürich, Heimplatz 1
- Ausstellungseröffnung: Vilhelm Hammershøi - Maler des stillen Klangs
- Marisol
- Kerry James Marshall
- Wolfgang Laib und die Sammlung des Kunsthaus Zürich
- Wu Tsang - «La montaña invertida»
- Digitale Sammlung

- Die Sammlung
- Online-Shop für Publikationen etc.
- eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Schweiz
Ausstellungen / Museum
Naturhistorisches Museum Bern
Bern, Bernastrasse 15
- Naturlabor - Ausstellung, Arena, Atelier
- Wunderkammer - Die Schausammlung
- Auf eigene Faust - Entdeckungsreise für Familien und Kinder
- 5 Sterne - Sensationeller Fossilienfund aus dem Jura
- Barry - Der legendäre Bernhardinerhund
- Riesenkristalle - der Schatz vom Planggenstock
- Schweizer Museum für Wild und Jagd
- Käfer & Co. - Die bunte Welt der wirbellosen Tiere
- Tiere der Schweiz - Auerhahn, Steinbock & Co.
- Tiere des Nordens - Walross, Grizzly & Co.
- Die grosse Knochenschau - Im Bauch des Wals
- Flossen-Füsse-Flügel - Der Werdegang der Wirbeltiere
- Picas Nest - Wald-Erlebnisraum für die ganze Familie
- Steine der Erde - Meteoriten, Diamanten & Co.
- Tiere Afrikas
- Vom Sofa direkt in die Sammlung
- Ausstellung zu Erdwissenschaften mit den Fachgebieten Mineralogie und Paläontologie
Ausstellungen / Museum
Musei Vaticani
Città del Vaticano, Viale Vaticano
- Stanze di Raffaello

- Museo Pio Cristiano

- Museo Etnologico Anima Mundi

- Braccio Nuovo

- Cappella Niccolina
- Collezione d’Arte Contemporanea

- Galleria Lapidaria
- Lapidario Ebraico

- Museo Chiaramonti
- Museo Cristiano
- Museo Gregoriano Egizio

- Museo Gregoriano Etrusco

- Museo Gregoriano Profano

- Museo Pio Clementino

- Museo Profano

- Sala delle Nozze Aldobrandine

- Sala dell’Immacolata

- Ricche collezioni di arte, archeologia ed etno-antropologia create dai Pontefici nel corso dei secoli.
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Vilhelm Hammershøi - Maler des stillen Klangs
Kunsthaus Zürich
Stille Räume, gedämpftes Licht und minimale Verschiebungen im Vertrauten: Das Kunsthaus Zürich widmet Vilhelm Hammershøi die erste umfassende Museumsausstellung in der Schweiz. Seine Bilder lenken den Blick auf Wahrnehmung, Atmosphäre und die leisen Spannungen zwischen Raum und Objekt. Reduktion als Intensität Leere Zimmer, geschlossene Türen, Figuren in Rückenansicht: Hammershøis Malerei entzieht sich dem Erzählerischen. Statt Handlung entsteht Konzentration. Räume wirken zugleich vertraut und fremd, Licht tastet sich über Wände, Dinge treten in stiller Präsenz hervor. Seine Werke leben von feinsten Abstufungen gedeckter Farben. Kaum sichtbare Veränderungen in wiederkehrenden Motiven schärfen den Blick und machen die Wahrnehmung als solche zum Thema. Im Austausch mit internationalen Strömungen seiner Zeit entwickelt Hammershøi eine eigenständige Bildsprache. Die Nähe zu Malern wie James McNeill Whistler zeigt sich in der Reduktion und Konzentration auf formale Aspekte. Eine weitere Dimension eröffnet die Verbindung zur Musik: Instrumente wie Cello oder Klavier erscheinen in seinen Bildern und sprechen unseren Hörsinn an. Denn «stumm» sind seine Bilder nicht – eher handelt es sich um eine gespannte Ruhe, die an den Moment kurz vor Beginn eines Konzerts erinnert. Neben den ikonischen Interieurs zeigt die Ausstellung auch Porträts, Stadtansichten und Landschaften und verortet sein Werk in einem erweiterten kunsthistorischen Kontext. Eine Ausstellung organisiert vom Kunsthaus Zürich in Kooperation mit dem Museo Nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid. Unterstützt von Albers & Co AG, Fondation Etrillard, International Music and Art Foundation sowie von weiteren drei Stiftungen.
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Schätze, Schutt, Skurrilitäten. Geschichten von der Baustelle
Die Wartburg - UNESCO Weltkulturerbe
Die großen Bauvorhaben auf der Wartburg im Jahr 2027, die die Sanierung von Festsaalgeschoss und Dach des Palas, Neuem Treppenhaus und Gadem umfassen, werfen ihre Schatten voraus: Bereits ab Mai 2026 lädt die Wartburg-Stiftung ihre Gäste auf die „Baustelle Wartburg“ ein. Der Name der Sonderschau „Schätze, Schutt, Skurrilitäten. Geschichten von der Baustelle“ ist dabei Programm, denn während zahlreicher Baumaßnahmen ereignete sich viel Erzählenswertes: Kostbare Schätze, aber auch skurrile Fundstücke traten aus dem Schutt der Jahrhunderte zu Tage, nicht mehr dem Zeitgeist entsprechende Zierelemente verschwanden im Depot. Beinahe zahllose Handwerker bezwangen den Berg mit verschiedensten Transportmitteln, trotzten den Widrigkeiten der exponierten Lage, und manch einer von ihnen verewigte sich stolz an der Bausubstanz. Die bildgewaltige Schau legt den Fokus auf Kuriositäten und Wissenswertes rund um die zahlreichen Baumaßnahmen, die sich von der Erneuerung der Wartburg unter Großherzog Carl Alexander bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts ereignet haben. Sie wartet mit nie gesehenen originalen Fundobjekten, zahlreichen eindrucksvollen Schätzen aus der Fotothek, interaktiven Medienstationen und jeder Menge Anekdoten auf, die große und kleine Museumsgäste von nah und fern zum Staunen und Schmunzeln einladen. Öffnungszeiten: - bis 1. November 2026 täglich 10 bis 17 Uhr (letzter Einlass), Außengelände geöffnet bis 20 Uhr - ab 2. November 2026 bis 31. März 2027 täglich 9:30 bis 15:30 Uhr (letzter Einlass), Außengelände geöffnet bis 17 Uhr Auf Anfrage findet jeweils am ersten Donnerstag im Monat eine Kuratorenführung statt. Die Wartburg-Stiftung dankt den Förderern, die durch ihre großzügige Unterstützung die Realisierung der Ausstellung ermöglicht haben, namentlich dem Freistaat Thüringen, dem Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und der Wartburg-Sparkasse.
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Lika Nüssli: ›Für die Katz‹
Robert Walser-Zentrum
Ausstellung im Robert Walser-Zentrum Mit 69 Aquarellen von Lika Nüssli nach Feuilletons von Robert Walser Am 24. Oktober 2025 eröffnet das Robert Walser-Zentrum in Bern seine neue Dauerausstellung: Lika Nüssli: ›Für die Katz‹. Die preisgekrönte Künstlerin Lika Nüssli lässt sich von Robert Walsers rund 1000 Kurztexten inspirieren und verwandelt deren subtile Ironie in kraftvolle, poetische Aquarelle. In 69 grossformatigen Arbeiten entfaltet Nüssli einen verspielten und einfallsreichen bildnerischen Dialog mit Walser. Die Ausstellung markiert zugleich die Veröffentlichung der Feuilletonabteilung von Robert Walsers Werken in der massgeblichen Berner Ausgabe im Suhrkamp Verlag – ein literarisches Ereignis, das in Bern auch bildkünstlerisch gefeiert wird. Die sieben Bände umfassende Ausgabe, die in der Ausstellung aufliegt, versammelt Robert Walsers sämtliche kurzen Texte – Erzählungen und Prosastücke, Gedichte und Theaterszenen –, die ursprünglich in Zeitungen und Zeitschriften erschienen, in der Reihenfolge ihres Erscheinens. Dieses ›Schreiben für die Katz‹, wie Walser seine Arbeit für die Medien jener Zeit nannte, bildete sein literarisches Hauptgeschäft. Er betrieb es während seiner ganzen Autorenkarriere – von den ersten Gedichten im Jahr 1898 bis zu den letzten, 1948 von seinem Vormund veröffentlichten Texten. Die Feuilletons zeigen Walser als scharfen Beobachter seiner Zeit, als Meister der Miniatur und als unermüdlichen Experimentator mit Sprache und Form. Mit der Berner Ausgabe werden diese Texte nun erstmals in einer kommentierten Edition vollständig und für ein breites Publikum zugänglich gemacht. Mit Robert Walser ist Lika Nüssli, die St. Galler Künstlerin, die mit ihrer eindrücklichen Graphic Novel Starkes Ding internationale Aufmerksamkeit erlangte, auf besondere Weise vertraut. »Robert Walser ist für mich jemand, den ich schon immer zu kennen glaube«, sagt sie. Bereits in ihrer Jugend stiess sie auf sein Werk – durch die Bücher ihrer Schwester, ein Theaterstück in Herisau und später durch die faszinierenden Mikrogramme. Walsers Schriften, »voll wunderbarer Ironie und frechem Augenzwinkern«, begleiten sie bis heute. »Zeichnen bedeutet für mich nachdenken, die Welt beobachten und in eine Form bringen – als Vorschlag, als Angebot für andere.« In ihrer Ausstellung macht Nüssli sichtbar, wie sie Walsers Geschichten weiterspinnt, verdreht und ins Offene, Fluide erweitert. Ihre Werke entstehen aus dem Moment heraus, im Vertrauen auf die Assoziation, und verwandeln Zeit und Raum in jenes »kleines Nichts«, das sich zwischen Walser, seinem Werk und ihr selbst auftut. Lika Nüssli erforscht und erprobt Narration in vielfältigen Formen. Ihr umfangreiches Werk, das Zeichnungen, Illustrationen, Performances und Texte umfasst, wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Schweizer Literaturpreis 2023 für die Graphic Novel Starkes Ding, erschienen in der Edition Moderne. Die Ausstellung Lika Nüssli: ›Für die Katz‹ ist eine ebenso eigenwillige wie originelle Auseinandersetzung mit Robert Walsers Feuilletons und zugleich eine Hommage an dessen unverwechselbares literarisches Universum. Publikation zur Ausstellung Robert Walser: Feuilletons. Verstreute Publikationen zu Lebzeiten. 7 Bde. Berlin: Suhrkamp 2025. – Erhältlich in jeder Buchhandlung oder direkt im Robert Walser-Zentrum! Vernissage: Freitag, 24. Oktober 2025, 19 Uhr; es sprechen Lika Nüssli und Reto Sorg. Rahmenprogramm: Die Ausstellung wird im Rahmen der Jahrestagung der Robert Walser-Gesellschaft eröffnet. Begleitend dazu finden weitere Veranstaltungen statt: Vorträge in der Universitätsbibliothek Bern, Aufführung im Stadttheater Bern, Gespräch im Politforum. Das vollständige Programm findet sich hier: Programm Jahrestagung Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag, 13–17 Uhr und nach Vereinbarung Freier Eintritt, Führungen auf Anfrage
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Mirae kh Rhee:
Mirae kh Rhee:
Weiterreichen
Staatliche Museen zu Berlin
Was sehen wir in Museen? In Vitrinen und hinter Absperrungen erscheinen die Dinge vor allem statisch. Mirae kh Rhee beschäftigt sich damit, wie die Objekte an ihren heutigen Platz gelangten. Die Künstlerin hinterfragt, wer warum was sammelt(e) und welche Botschaften über Sammlungen unterschiedlichster Art vermittelt werden. Nicht zuletzt durch die Mobilität von Menschen haben Sammlungsobjekte ebenso wie jene, die sie kreierten, bemerkten, bewahrten und weitertrugen, eine bewegte Geschichte hinter sich! Mirae kh Rhee ist eine interdisziplinär und forschungsbasiert arbeitende Künstlerin, die in Deutschland, Kalifornien und Süd-Korea tätig ist. Von ihrer eigenen diasporischen Identität ausgehend, untersucht sie in ihrer künstlerischen Arbeit Themen wie Sammelpraktiken und -geschichten, erzwungene Migration oder kulturelle Aneignung und erzählt autoethnografische Geschichten. Die aktuelle Präsentation ist Teil eines Langzeitprojekts, das das Konzept der Kuriositätenkabinette aus der Perspektive eines transnationalen Feminismus und mit dekolonisierenden Ansätzen betrachtet. Darin beleuchtet Mirae kh Rhee etablierte Sammlungserzählungen und blickt kritisch auf Sammelpraktiken zwischen Europa und Asien. Sie analysiert elitäre Sammlungskonzepte, die der Demonstration von Macht und der Konstruktion von Identität dienen. Ausstellungsbesuchende sind eingeladen, sich mit ihrer eigenen Praxis des Sammelns auseinanderzusetzen. Nach Ausstellungseröffnung erscheint eine Broschüre, die auf dieser Seite auch als Download zur Verfügung gestellt wird. Die Ausstellung wird kuratiert von Uta Rahman Steinert, Museum für Asiatische Kunst, in Kooperation mit der Künstlerin. Eine Sonderausstellung des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin im Rahmen des Projekts Kollaboratives Museum (CoMuse) im Humboldt Forum, Raum 318 und 319 (Bild: Mirae kh Rhee, The Artist and Her Books, 2022 © Mirae kh Rhee / Foto: Aleks Slota)
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InterNationalgalerie#1:
InterNationalgalerie#1:
Nationalmuseum in Warschau
Staatliche Museen zu Berlin
Zum Auftakt einer neuen Kabinett-Reihe in der Alten Nationalgalerie ist das Nationalmuseum in Warschau zu Gast auf der Museumsinsel. 1876 eröffnete der preußische König feierlich die „National-Galerie“ auf der Museumsinsel. Entgegen der auf dem Giebel befindlichen Aufschrift „Der deutschen Kunst“ war die Sammlung von Beginn an international und wurde zu einer der wichtigsten deutschen Sammlungen französischer Avantgarde ausgebaut. In ihrer neuen Reihe „InterNationalgalerie“ lädt die Alte Nationalgalerie über die nächsten Jahre kontinuierlich Nationalgalerien und -museen aus aller Welt ein, um mit einem Schaufenster im Haus präsent zu sein und sich entlang von besonders aktuellen Themen und Fragen dem internationalen und dem Berliner Publikum vorzustellen. Den Auftakt der Reihe macht das Nationalmuseum in Warschau unter dem Titel „Die Erfindung der Mythen“. Die Präsentation findet im 1. Ausstellungsgeschoss statt. (Bild: Jan Matejko, Portrait dreier Kinder des Künstlers, 1870 Foto: fot. Piotr Ligier / Muzeum Narodowe w Warszawie)
Ausstellungen
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Tür zur Geschichte
Staatliche Museen zu Berlin
Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums wird ein historischer Raum neugestaltet. Er macht die wechselvolle Baugeschichte der Alten Nationalgalerie neu erlebbar. Die Alte Nationalgalerie, seit 1999 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Museumsinsel, ist ein einzigartiges Baudenkmal, dass die vielfältige Geschichte der Sammlung widerspiegelt. Schon 2001 wurde im Zuge der Generalsanierung ein historischer Raum im ersten Ausstellungsgeschoss für das Publikum zugänglich gemacht. Ehemals Teil einer über 300 m² großen Skulpturenhalle, bewahrt der Raum Spuren aus 150 Jahren Baugeschichte – von der Gründung über den Einbau der sogenannten Justi-Kabinette bis hin zu den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs. Anlässlich des Jubiläums der Nationalgalerie wird dieser Raum neu gestaltet und der Blick in die Geschichte der Nationalgalerie um ein Kabinett erweitert. Besucherinnen und Besuchern können visuell in den historischen Raum eintauchen. Das zugeordnete Kabinett gibt Einblicke in die Sammlungsgeschichte anhand dreier Monumentalwerke der Nationalgalerie. Zudem sind die Besuchenden im Modul „Meine Nationalgalerie“ eingeladen, sich Themen zu wünschen. (Bild: Werner Tübke, Große Wiese, Tafel 4 aus: Frühbürgerliche Revolution in Deutschland, 1979–1981 © VG Bild-Kunst, Bonn, 2025)
Ausstellungen
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Tausendmal Berlin
Staatliche Museen zu Berlin
Berlin ist ein Ort ständiger Bewegung und Aushandlung, an dem sich künstlerische, politische und migrantische Wege begegnen. Anlässlich seines 30-jährigen Jubiläums präsentiert der Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart eine neue Sammlungspräsentation zur Berliner Kunstszene im globalen Dialog von 1989 bis heute. Über 70 Werke von mehr als 50 Künstler*innen, darunter Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Fotografien und Videoinstallationen, spiegeln Berlins Mythos von Hedonismus und Subkultur im internationalen Kontext. Berlin ist mit der historischen Teilung der Stadt, konkurrierenden Erzählungen und der Komplexität unterschiedlicher Zugehörigkeiten verbunden. Kunst, die in Berlin entsteht, ist gleichzeitig Spiegelbild des politischen Weltgeschehens. Hier lebende und arbeitende internationale Künstler*innen machen Berlin zum Mikrokosmos globaler politischer Bewegungen und Krisen. Diesem Wechselspiel der Kunst mit der Stadt widmet sich die neue Sammlungspräsentation mit Werken von Cemile Sahin, Katharina Grosse, Mona Hatoum, Rirkrit Tiravanija, Katharina Sieverding, Thomas Struth, Danh Vo und vielen mehr. Für die neue Sammlungspräsentation setzt der Hamburger Bahnhof den langjährigen Austausch mit der Kunstsammlung des Bundes fort. Die Sammlungspräsentation wird zusätzlich durch eine Reihe von Neuerwerbungen ergänzt. Bekannte Hauptwerke von Robert Rauschenberg oder Isa Genzken sind mit selten und zum Teil noch nie gezeigten Werken zu sehen. Die Ausstellung wird kuratiert von Sam Bardaouil, Direktor Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart und Charlotte Knaup, Kuratorin am Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart. Die Ausstellung wird unterstützt von den Hamburger Bahnhof International Companions e. V. Eine Sonderausstellung der Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin (Bild: Cemile Sahin, BB – Born to Bloom, Detail, 2025 Courtesy the artist and Esther Schipper, Berlin/ Paris/Seoul Stills © Cemile Sahin)
Ausstellungen
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100 Beste Plakate 25. Deutschland Österreich Schweiz
Staatliche Museen zu Berlin
Die einhundert besten Plakate des Jahres 2025 sind da! Vom 12. Juni bis 5. Juli 2026 werden die Gewinnermotive des Wettbewerbs „100 Beste Plakate 25“ am Kulturforum ausgestellt. Sie zeigen das Neueste und Aufregendste im aktuellen Grafikdesign. Der Wettbewerb „100 Beste Plakate D A CH“ feiert dieses Jahr sein 25. Jubiläum. 2001 wurde er im Zusammenschluss der drei Länder Deutschland, Österreich und Schweiz neu gegründet. Seit 2008 ist die Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin ausrichtender Partner für die Erstpräsentation der jährlichen Gewinnerschau in der Hauptstadt. Auch 2026 war die Beteiligung am Wettbewerb hoch, mit 2.297 Einzel- und Serienplakaten des Vorjahres, eingereicht von 676 Studios und Gestalter*innen. Das Kulturplakat ist stark vertreten. Internationale Jury Wie stets lag die Auswahl der „100 Besten Plakate“ in den Händen einer international besetzten Jury. Diesmal wählten folgende Designer*innen aus: Enrico Bravi (Wien), Malte Martin (Paris), Sascia Reibel (Berlin), Sven Tillack (Stuttgart) und Annik Troxler (Riehen bei Basel). Die Jury prämierte 30 Arbeiten aus Deutschland, 62 aus der Schweiz und 8 aus Österreich, von Auftragswerken bis zu studentischen Projekten. Gestalterisch zeigt sich 2025 als ein selbstbewusster Jahrgang, der in minimalistischer Typografie und Schwarz-Weiß ebenso überzeugend auftritt wie in großen Bildgesten und expressiven Farbkonstellationen. Grafikdesign mit Botschaft Die diesjährige Jury hat sich jedoch nicht nur auf formalästhetische Qualitäten konzentriert, sondern auch ein Schlaglicht auf gesellschaftskritische Inhalte gesetzt: Es wird in kräftigen Lettern und lauten Farben zum Umdenken und Widerstand aufgefordert, für Menschenwürde und queere Rechte protestiert, Mut zur Wut gemacht. Zum 1. Mai demonstrieren untergehakte Buchstaben für „Solidarität statt Hetze“, ein „Für Alle“ aus Spitze verbildlicht sozialdemokratische Ziele und eine Blüte aus Händen die Schönheit des kollektiven human touch. „Buy Buy Culture“ und „Degrowth“ fordern Alternativmodelle zum Kapitalismus, während sich der Text der klimakritischen Ausstellung „keep cool“ in kleinste Schattenflächen drängen muss und Greenpeace den Countdown einläutet. Das gut gestaltete Plakat zeigt wieder seine Kraft als politischer Botschaftsträger. Materialitäten Faszinierend ist die Fülle an (analogen) Materialien und Techniken, die Eingang in die (digitale) Plakatgestaltung finden. Die experimentelle Bandbreite ist groß: Von Stroboskop-Bildern aus Olivenöl, Schmutz und Kreide über Fingerschrift in Tusche bis hin zu Pen-Plottern. Eine Plakatserie arbeitet mit Kressesamen, um „Unsere Klimaziele“ in ein lebendiges Bild zu übersetzen. Beim Drucken kommen Risografie und Siebdruck ebenso zum Einsatz wie Kraftpapier und Glanzlacke. Für den „Salon d’Amour“ dienten komplexe Collagen aus Fotos textiler Performance-Masken als Plakatmotive. Grafikdesign umarmt künstlerische Praxis ganz ohne Berührungsängste. Tour und Jahrbuch Vom 12. Juni bis 5. Juli 2026 werden die „100 Besten Plakate 25“ bei freiem Eintritt am Kulturforum präsentiert. Nach diesem Auftakt in Berlin gehen sie ab Juli 2026 auf Tournee in Deutschland, Österreich, der Schweiz, sowie in Korea und an weitere Orte. Zur Ausstellung erscheint das Jahrbuch „100 Beste Plakate 25 D A CH“ bei Slanted Publishers. Buch und Erscheinungsbild sind gestaltet von Ira Ivanova und Lou Hillereau (Berlin). Veranstaltungen Im Rahmen der Ausstellung finden zwei öffentliche Veranstaltungen am Kulturforum statt. Der Eintritt ist kostenlos. Freitag, 19. Juni 2026, 18 Uhr 100 Beste Plakate 25 – Meet the Designers Dialogischer Ausstellungsrundgang mit Grafikdesigner*innen der prämierten Entwürfe Mittwoch, 1. Juli 2026, 18 Uhr Nah dran! Grafikdesign von cyan seit 1992 Ein Abend im Gespräch mit Daniela Haufe und Detlef Fiedler Die 100 Besten Plakate werden präsentiert von der Sammlung Grafikdesign der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin, in Zusammenarbeit mit dem Wettbewerbsveranstalter 100 Beste Plakate e. V. Eine Ausstellung der Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin in Kooperation mit dem 100 Beste Plakate e. V. (Bild: 100 Beste Plakate 25 Deutschland Österreich Schweiz, Keyvisual Design: Ira Ivanova @i_ira und Lou Hillereau @louhllr, D-Berlin)
Ausstellungen
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Tierisch gut!
Tierisch gut!
Fauna und Flora in Kunst aus Japan
Staatliche Museen zu Berlin
Tiere und Vögel zählen auch in Japan neben Pflanzen, Landschaften und Menschen zu den populärsten Themen der Kunst. Von Tigern über Affen bis hin zu Elefanten und Mäusen bringt diese Auswahl aus der Sammlung des Museums für Asiatische Kunst einen veritablen Zoo auf Bildern, Graphiken, Keramiken und Lackobjekten zusammen, der sich auch bei sommerlichen Temperaturen entspannt in den klimatisierten Museumsräumen im Humboldt Forum genießen lässt. Tiger, die mit ihrem Fauchen Wind hervorrufen, und Drachen, die aus den Wolken Regen bringen, stehen in Ostasien für die Kontrolle der Elemente und der wilden Natur. Sie sind daher eng mit der Darstellung von Macht verbunden. Mäuse und Ratten werden für ihre Intelligenz und die Fähigkeit bewundert, selbst in den entlegensten Ecken den lebensnotwendigen Reis aufzuspüren. Da Reis in Japan bis in das 19. Jahrhundert auch als Zahlungsmittel diente, wurden sie zu einem Symbol für Wohlstand. Andere Tiere, wie etwa die Pferde, die nach dem ostasiatischen Tierkreis das Zeichen des Jahres 2026 verkörpern, dienten als Nutztiere, als Freunde und Begleiter der Menschen. Ungesattelt auf der Weide stehen sie aber auch für unbändige Freiheit und ungezügelte Energie. All diese und viele weitere Qualitäten lassen sich auf den von Menschenhand gefertigten Darstellungen unserer tierisch guten Mitbewohner dieses Planeten entdecken. Eine Wechselpräsentation des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin im Humboldt Forum, Raum 318, „Kunst aus Japan“ (Bild: Gan Ku (1749/1756-1838), Tiger, Detail, 1822, rechter Stellschirm eines Paares zu je 6 Paneelen, Tusche und Farben auf Papier © Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Asiatische Kunst, Sammlung Klaus F. und Yoshie Naumann / Jörg von Bruchhausen)
Ausstellungen
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Rooms / Stages
Staatliche Museen zu Berlin
Nach der großen Ausstellung „Body Performance“, die 2019 in der Helmut Newton Foundation zu sehen war, findet nun die daran anknüpfende Ausstellung „Rooms / Stages“ statt – mit einer bewussten Verschiebung der Aufmerksamkeit vom performativen Akt auf den Raum selbst. Für Kinofilme werden im Vorfeld eines Drehs sogenannte „location scouts“ losgeschickt, um nach konkreten Orten zu suchen, die für bestimmte Szenen geeignet sind. Im fertigen Film liegt das Hauptaugenmerk unserer Wahrnehmung schließlich weniger auf den Bühnenräumen, als vielmehr auf den Schauspieler*innen und der Darstellung ihrer Rollen sowie auf der Komplexität des Filmgeschehens insgesamt. Im Medium Fotografie nehmen wir in den meisten Fällen einen Raum als Bildmotiv ebenfalls kaum wahr, es sei denn, der Raum selbst wird von den Fotograf*innen zum Hauptmotiv erklärt. Die Künstler*innen der aktuellen Gruppenausstellung werden mit jeweils einer Werkgruppe vorgestellt. Sie beziehen den Raum bewusst in ihre inszenierten Porträts ein, lassen die Menschen oder Tänzer*innen über Langzeitaufnahmen auch wieder daraus verschwinden; oder sie thematisieren ganz pur menschenleere Innenräume, etwa das eigene Atelier mit wechselndem, verschobenem Mobiliar oder Museen wie in Versailles oder Dresden, in die wir unweigerlich ein bestimmtes Geschehen imaginieren können. Neben gerahmten Fotografien werden manche Raumkompartimente der Ausstellungsräume durch Wandtapeten mit großformatigen Bildmotiven visuell pointiert. Wir sehen aufwendige räumliche Interventionen, die nur für eine Fotografie entstanden sind, unwirtliche und zugleich perfekt gestaltete U-Bahn-Gänge in Berlin und London sowie Tanz- und Theaterbilder. Helmut Newton, dessen Werk durch die wechselnden Präsentationen in seiner Berliner Stiftung immer wieder neu kontextualisiert wird, hat die verschiedensten Orte in Bühnen verwandelt, wie im zweiten Teil der Gruppenausstellung zu sehen ist. Dazu gehören luxuriöse Hotelzimmer und -lobbys in Paris, Mailand oder New York auf seinen Modefotografien der 1960er, 70er- und 80er-Jahre oder – wie in einer 180-Grad-Wendung – schroffe Außenraum-Situationen in Monte Carlo oder gar seine dortige Garage. Auf diese Weise hat er in den 1990er-Jahren, dem damaligen Zeitgeist entsprechend, die exklusivsten Modeentwürfe hart kontrastiert. Newton arbeitete wie ein Filmregisseur und Set-Designer in Personalunion auf den von ihm geschaffenen Bühnen. In der aktuellen Ausstellung werden die modebasierten Interieurs sowie manche seiner Bühnenfotografien gezeigt, die beispielsweise 1983 in Wuppertal bei Pina Bausch im Auftrag des Magazins „The New Yorker“ oder ab Mitte der 1980er-Jahren für die Programmhefte des Balletts von Monte Carlo entstanden sind. All das begegnet uns motivisch in Form riesiger Wandtapeten sowie einer Fülle von Polaroids in den Vitrinen davor. Eine Sonderausstellung der Helmut Newton Foundation im Museum für Fotografie (Bild: Jana Sophia Nolle, #1 Berlin 2020_22, Living Room © Jana Sophia Nolle / © VG Bild-Kunst Bonn 2026)
Ausstellungen
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Helmut Newton‘s One-off Album
Staatliche Museen zu Berlin
Der dritte Teil der Sommerausstellung ist einem Album von Helmut Newton gewidmet, das der Fotograf 1999 für den Sammler Gert Elfering zusammengestellt hat und inzwischen in die Nicola Erni Collection gelangt ist. Die Sammlerin zeigt das Unikat außerhalb ihrer Schweizer Ausstellungsräume nun zum ersten Mal in Berlin. Es handelt sich um 112 kleinformatige Originalabzüge in Schwarz-Weiß und Farbe sowie unterschiedlichen Bildformaten, die von Newton und Elfering ausgewählt, auf einem Trägerkarton geklebt und handschriftlich mit einem Titel oder einer ergänzenden Geschichte zum jeweiligen Bildmotiv versehen wurden. Die montierten Fotografien wurden damals nicht gebunden, sind inzwischen einzeln gerahmt und können nun, Seite an Seite, betrachtet werden. Es handelt sich um ikonische Modefotografien ebenso wie bislang noch nie gezeigte Arbeitsfotos, die am Rande seiner Modeshootings entstanden, um Polaroids und Werbeaufnahmen. Anlässlich der Ausstellung erschien im Februar 2026 das Buch „Helmut Newton: One-off“ im Phaidon Verlag, mit Texten von Philippe Garner, Gert Elfering, Matthias Harder und Nicola Erni; ISBN: 978-1-83729-151-9 Eine Sonderausstellung der Helmut Newton Foundation im Museum für Fotografie – Staatliche Museen zu Berlin (Bild (re): Helmut Newton, Père Lachaise, Tomb of Talma, Paris 1977 © Helmut Newton Foundation, Courtesy Nicola Erni Collection)
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Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus
Staatliche Museen zu Berlin
Die Alte Nationalgalerie würdigt im Jahr 2026 mit Paul Cassirer (1871–1926) einen der wichtigsten Kunsthändler seiner Zeit. Mit einer außergewöhnlich dichten und kontinuierlichen Ausstellungstätigkeit förderte der in Berlin ansässige Galerist Paul Cassirer maßgeblich die Verbreitung des französischen Impressionismus in Deutschland. Künstler wie Edgar Degas, Paul Cézanne, Édouard Manet, Claude Monet, Auguste Renoir und Vincent van Gogh erlangten durch ihn erstmals größere Aufmerksamkeit im deutschsprachigen Raum. Mit der Präsentation ihrer Werke prägte Cassirer die deutsche Kulturlandschaft nachhaltig und stieß leidenschaftlich geführte Diskussionen in der Öffentlichkeit an. Zahlreiche Schlüsselwerke fanden durch seine Vermittlung Eingang in bedeutende deutsche Sammlungen und Museen, darunter auch in die Bestände der Nationalgalerie. Cassirer beschränkte sein Engagement nicht allein auf die Vermittlung französischer Kunst. Er setzte sich ebenso für den deutschen Impressionismus ein und unterstützte die Berliner Secession, hier Künstler wie Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt. Gleichzeitig förderte er mit Edvard Munch und August Gaul bedeutende Wegbereiter der klassischen Moderne, während mit Ernst Barlach, Ernst Ludwig Kirchner und Paula Modersohn-Becker auch die junge Avantgarde Eingang in das Programm seiner Galerie fand. Die Ausstellung Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus zeigt entlang von über 100 herausragenden Werken des Impressionismus und der klassischen Moderne das beeindruckende Engagement Paul Cassirers für die Kunst. Zur Ausstellung erscheint eine umfangreich bebilderte Begleitpublikation. Kuratorisches Team Die Ausstellung wird kuratiert von Josephine Klinger. Co-Kuratorin und Projektleitung: Franziska Lietzmann Eine Sonderausstellung der Alten Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, ermöglicht durch die FREUNDE der Nationalgalerie. Gefördert durch das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz. (Bild: Ansicht der Ausstellung "Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus" © Staatliche Museen zu Berlin, Alte Nationalgalerie / David von Becker)
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Many Shades of Grès - Mode wird Kunst
Staatliche Museen zu Berlin
Aufsehenerregende Mode von einer der wichtigsten Wegbereiterinnen der Haute Couture im 20. Jahrhundert sowie davon inspirierte Outfits nach studentischen Entwürfen – das Kunstgewerbemuseum (KGM) präsentiert erstmals im deutschsprachigen Raum das faszinierende Werk der französischen Modedesignerin Madame Grès (1903–1993). Im Mittelpunkt steht die 25 Modelle umfassende Grès-Kollektion des KGM und damit eine der größten außerhalb von Paris, wo Grès zeitlebens tätig war. Unter Mitwirkung des Fachbereichs „School of Culture and Design“ der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin beleuchtet die Ausstellung den Kosmos der außergewöhnlichen Couturière aus unterschiedlichen Perspektiven. In neun Sektionen werden um die 150 unterschiedlichste Exponate gezeigt, die sich als Querverweise auf die 25 Modelle von Madame Grès lesen lassen, die buchstäblich im Mittelpunkt der Ausstellung stehen. Es werden unter anderem Kleidungsstücke auf Büsten und Figurinen, Accessoires, Grafiken, Zeichnungen, Fotografien, Skulpturen, Textilobjekte sowie Multi-Media-Installationen (Filme, Projektionen) gezeigt. Sie werden ergänzt um studentische Positionen sowie kontextualisierende Werke – darunter Plastiken, Gemälde, Fotografien, Grafiken, Filme und virtuelle Elemente. Zur Ausstellung ist der Katalog „Grès, Paris: Made in France“ mit Texten in deutscher und englischer Sprache erschienen. Wer war Madame Grès? Ihre Karriere begann Germaine Émilie Krebs in den 1930er-Jahren, als sie – nun als Mademoiselle Alix – zusammen mit Julie Barton das Modehaus „Alix Barton“ gründete. Aus dieser Zeit stammt eines der bedeutendsten Objekte aus dem Besitz des Kunstgewerbemuseums, eine glitzernde Abendbluse aus einem Netzgewebe mit facettierten Schmucksteinen. Nach 1937 nannte sie sich Alix Grès, in die Modegeschichte ging sie schließlich als „Madame Grès“ ein. Unvergleichlich ist Grès‘ Umgang mit Stoff: Mehrere Meter werden auf wenige Zentimeter gerafft, gefaltet und drapiert und entfalten auf diese Weise ein beeindruckendes Volumen. Madame Grès, von der nur wenige Selbstäußerungen überliefert sind, ließ die Presse einmal wissen, sie würde am Modell, nicht auf dem Tisch entwerfen, ihre Schere sei ihr wichtigstes Instrument. Besonders faszinierend ist daher die Raffinesse, mit der sie einen im Grunde schlichten Schnitt zu einer hochkomplexen Skulptur am Körper entwickelt. Klassische Antike und zeitlose Eleganz Berühmt wurde sie durch ihre bodenlangen, plissierten Kleider, für die sich Grès, die – so wird es kolportiert – eigentlich Bildhauerin werden wollte, von antiken Skulpturen inspirieren ließ. Die große, bis heute andauernde Relevanz von Madame Grès, die Kleider unter anderem für Grace Kelly, Greta Garbo und Marlene Dietrich entwarf, offenbart sich in der zeitlosen Eleganz dieser auf die klassische Antike bezogenen Modelle. In unmittelbarer Gegenüberstellung mit Exponaten aus der Antikensammlung, dem Museum für Byzantinische Kunst und der Gemäldegalerie wird diesem wichtigen Aspekt in der Ausstellung Rechnung getragen. Eine Sonderausstellung des Kunstgewerbemuseums – Staatliche Museen zu Berlin mit dem Fachbereich „School of Culture and Design“ der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (Bild: Ausstellungsansicht „Many Shades of Grès. Mode wird Kunst“ Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / David von Becker)
Ausstellungen
| Installation
Sonic Drops – Echoes of Water
Höri Musiktage Bodensee
Musikdesigner der Hochschule für Musik (HFM) Trossingen Eine Raum-Klang-Installation In einer Raum-Klang-Installation widmen sich die Musikdesigner der Hochschule für Musik (HFM) Trossingen dem Thema Wasser. In „Sonic Drops“ erforschen acht Studierende den Klang des Wassers mit Surround Sound und Licht. „Sonic Drops“ ist eine spannende interaktive Ausstellung und ein Anlass, das Gehör zu schulen, sich zu entspannen, neue Töne wahrzunehmen und – in historischem Ambiente – im Licht des Wassers zu baden. Die Installation begleitet die Eröffnung der Höri Musiktage mit der Wassermusik von G. F. Händel am 6. August und ist bis zum 16.8. rund um die Konzerte geöffnet. Die Studierenden laden herzlich zum Besuch ein und freuen sich über alle Fragen zu ihrer Arbeit. Die Sound-Installation ist in den Folgetagen rund um die Konzerte der Höri Musiktage je eine Stunde vor Konzertbeginn geöffnet.
Ausstellungen
| Ausstellung
Video Killed the Radio Star: The 1980s and their Cultural Echoes
Mudam Luxembourg
Die 1980er-Jahre waren ein Jahrzehnt voller Paradoxien: die glänzende Oberfläche der Popkultur und die tiefen Brüche der Weltpolitik; der Aufstieg neuer Technologien und das langsame Zerfallen alter Ideologien; die Geburt von MTV und der Schatten Tschernobyls. Die Ausstellung Video Killed the Radio Star widmet sich der Frage, wie die kulturellen und politischen Umbrüche der 1980er-Jahre bis heute unsere Gegenwart prägen. Ausgehend von Werken der Mudam Sammlung und von zeitgenössischem Dokumentationsmaterial, kehrt die Ausstellung zu einem entscheidenden Moment der globalen Kulturgeschichte zurück – in eine Zeit, in der das Bild die Stimme ablöste, Zugang wichtiger wurde als Besitz und Ästhetik auf neue Weise zur Machtfrage wurde. Gleichzeitig fragt sie nach den sich verändernden Wahrnehmungen und Sensibilitäten in einer Welt, die sich in ein Zeitalter der Übermediatisierung begab. Vom Endspiel des Kalten Krieges bis zum Aufstieg des Neoliberalismus markieren die 1980er-Jahre eine tiefgreifende Umorientierung der westlichen Welt – eine, die bald von anderen kulturellen Kräften neu geprägt wurde, sodass sich Narrative und Spielregeln grundlegend verschoben. Kurator:innen: Bettina Steinbrügge, assistiert von Caroline Honorien und Alexine Taddeï
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