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Ausflüge | Stadtführung

Spuren der Erinnerung – Stolpersteine in Konstanz

Theater Konstanz

Rundgang im Rahmenprogramm zu "Wie jede andere hier" Die Stadtführung der Initiative "Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“ macht Lebensgeschichten und Lebensorte der Familie Spiegel und anderer jüdischer Familien in Konstanz erfahrbar und steht ganz im Zeichen der Erinnerung an den 9. November 1938. Mit Petra Quintini Eine Kooperation mit der Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz“ Eintritt frei / Anmeldung erforderlich unter theaterkonstanz.de/jtk Dieser Rundgang ist auch für Schulen buchbar. Terminabsprache und Informationen unter theaterpaedagogik@konstanz.de
Ausflüge | Exkursion

Brigitte Schwaiger: „Wenn man schreibt, hält man das für Realität, was man schreibt.“

Literaturhaus Salzburg

Literaturfahrt Beteiligte: Andrea Winkler, Stefan Maurer, Brigitte Schwaiger Die 2010 verstorbene Schriftstellerin Brigitte Schwaiger (geb. 1949 in Freistadt/OÖ), die 1977 mit „Wie kommt das Salz ins Meer“ einen Bestseller schrieb, wird derzeit im Stifter-Haus in Linz mit der Ausstellung „Brigitte Schwaiger – ,Wenn man schreibt, hält man das für Realität, was man schreibt.‘“ gewürdigt, die Biografie und Werk erschließt sowie erstmals umfassend Schwaigers bildnerisches Werk zeigt. Ein kurzer Besuch eines der ersten Wirkungsorte Schwaigers, des Linzer Kellertheaters am Hauptplatz, wo Schwaiger mit dem Theaterstück „Nestwärme“ (1976) debütierte, ist ebenfalls geplant. Neben einer Kuratoren-Führung und einem Gespräch mit der Schriftstellerin Andrea Winkler, die ein Nachwort für die Neuauflage von Schwaigers „Fallen lassen“ (Czernin 2025) verfasst hat, führt die weitere Reise zu Schwaigers Heimatort im Mühlviertel, wo ein gemeinsamer Spaziergang entlang des Brigitte-Schwaiger-Literaturwegs an literarische Erinnerungsorte, wie das Geburtshaus der Schriftstellerin in der denkmalgeschützten historischen Freistädter Altstadt, führt. Literarischer Reiseleiter: Stefan Maurer, Literaturwissenschafter, Leiter der Bibliothek und des Archivs des Literaturhauses Wien; zuletzt erschienen u.a. „Marlen Haushofer: Die Tapetentür“ (Hg.; 2023) und „Verschachtelt und (v)erschlossen. Gefühlserkundungen im Archiv“ (Hg. gem. m. Hanna Prandstätter; 2023). Stefan Maurer ist der Kurator der Ausstellung im StifterHaus. Veranstalter: Literaturforum Leselampe Anmeldung unbedingt erforderlich unter leselampe@literaturhaus-salzburg.at Teilnahmepreis: € 85
Ausflüge | Stadtführung

liteRADtour:
Auf den Spuren von Stefan Zweig

Literaturhaus Salzburg

Beteiligte: Lina Maria Zangerl, Martina Wörgötter-Peck Die liteRADtour führt – bei kundiger Begleitung von Martina Wörgötter und Lina Maria Zangerl – zu Fuß auf den Spuren des österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig (1881-1942) durch Salzburg: vom Kapuzinerberg zum Mönchsberg. Gehzeit ist ca. 45 Minuten, Fahrräder können in der Stadt mitgeschoben werden. Wir treffen uns um 14 Uhr in der Linzergasse auf dem Zweig-Platz vor der Franziskuspforte beim Aufgang zum Kapuzinerberg. Zu Fuß gehen wir bergauf über den Zweig-Weg zur Zweig-Villa (Paschingerschlössl), wo der Autor zwischen 1919 und 1934 mit seiner Frau und ihren Töchtern aus erster Ehe gelebt, geschrieben und wohin er befreundete Künstler eingeladen hat, bevor er – nach einer polizeilichen Hausdurchsuchung – über England und die USA nach Brasilien emigrierte. Zurück führt der Spaziergang vorbei am Kapuzinerkloster bergab über die Imberg­stiege, durch die Steingasse und über den Mozartsteg zum Mahnmal „Bücherverbrennung“ – 1938 warfen Nazis hier Bücher von Zweig ins Feuer – auf dem Residenzplatz und weiter bis zum Festspielhaus. 1920 waren die Festspiele gegründet worden, doch zu einer Zusammenarbeit mit dem berühmten Verfasser auch von Theaterstücken kam es überraschenderweise nie. Schließlich fahren wir mit dem Lift auf den Mönchsberg zur Edmundsburg ins Stefan Zweig Zentrum, wo uns die Leiterin Martina Wörgötter durch Haus und Dauerausstellung führt. Und Lina Maria Zangerl, Leiterin des Literaturarchivs Salzburg, wird – nach einer kleinen Erfrischung – von Briefen, Dokumenten u.a. literarischen Schätzen erzählen. Das Ende der Tour ist um 17 Uhr geplant. Stefan Zweig, geb. am 28. November 1881 in Wien, gest. am 23. Februar 1942 in Petrópolis. In Salzburg schrieb er zahlreiche Werke, z.B. „Drei Meister: Balzac – Dickens – Dostojewski“ (1920), „Verwirrung der Gefühle“ (1927), „Sternstunden der Menschheit“ (1927) „Joseph Fouché“ (1929) und „Marie Antoinette“ (1932). Berühmt sind „Die Schachnovelle“ und „Die Welt von Gestern“ (beide 1942). Eintritt € 10 Veranstalter: Literaturarchiv Salzburg, Stefan Zweig Zentrum Salzburg, Verein Literaturhaus

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