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Radikal jung Festival

24.4. bis 3.5.2026

Das Festival Radikal jung findet einmal jährlich am Münchner Volkstheater statt. Die Kurator*innen des Festivals laden jedes Jahr junge Talente im Bereich der Theaterregie ein, die sich mit ihren Arbeiten in der deutschen und europäischen Theaterlandschaft hervorgetan haben.

Vom 24. April bis 3. Mai 2026 zeigt das Festival für junge Regie erneut ein vielfältiges Spektrum an Ästhetiken und Themen junger Theatermacher*innen.

Zur 20. Ausgabe versammelt Radikal jung herausragende Nachwuchsregisseur*innen aus dem deutschsprachigen Raum. Zwölf Inszenierungen loten ästhetische Grenzen aus, befragen Klassiker neu und bringen aktuelle Stoffe mit großer Dringlichkeit auf die Bühne. Das Festival zeigt eine Generation, die mit formaler Entschiedenheit und politischer Wachheit auf eine Gegenwart reagiert, die nach neuen Erzählungen verlangt.

Kontakt

Radikal jung Festival
Volkstheater München GmbH
Brienner Straße 50
D-80333 München

Telefon: +49 (0)89 / 523 46 55 Karten
Fax: +49 (0)89 / 523 55 - 39

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Radikal jung Festival

Schauspiel

Unruhe

von Nolwenn Peterschmitt und Groupe Crisis

Groupe Crisis, Marseille

Der thematische Ausgangspunkt von "Unruhe" ist der "Veitstanz", eine Tanzepidemie, die 1518 die Einwohner Straßburgs befiel und mehr als 400 Menschen mehrere Wochen lang tanzend in den Straßen hielt. In der Beschäftigung mit diesem ungewöhnlichen Phänomen, das bis heute Rätsel aufgibt, und des gesellschaftspolitischen Umfeldes, in dem es sich ereignet hat, untersucht "Unruhe", inwiefern individuelle und kollektive Impulse, darunter auch der Tanz, existentielle Bedürfnisse sind.

Gibt es Erfahrungen, die wir als Gesellschaft vielleicht kaum noch suchen und die dennoch nur ein kollektiver Akt bieten kann? "Unruhe" lädt das Publikum zu einem rituellen Happening ein, das irgendwo zwischen Konzert, Theaterstück und Feier angesiedelt ist. Es ist die Einladung, ein Rätsel zu ergründen, das erst in dem Moment entsteht, in dem Menschen zusammenkommen.

Konzept und Regie / Director: Nolwenn Peterschmitt
Regieassistenz / Assistant Director: Caroline Loze
Komposition / Original Music: Thibaut de Raymond, Thomas Delpérié
Technische Leitung und Lichtdesign / Technical Director and Lighting Design: Sebian Falk-Lemarchand
Leitung Ton / Sound Director: Emile Wacquiez
Production und Touring Management: Natacha Cousin

Dauer: ca. 90 Minuten, keine Pause / no intermission

Ohne Sprache / Without language

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Schauspiel

Die Allerletzten

von Marco Damghani

Maxim Gorki Theater Berlin

Vor ein paar Jahren verließ ein junges Paar die Stadt. Sie wollten auf dem Land neu anfangen, träumten davon, einen Ort der Zuflucht zu finden vor einer Welt, die ihnen immer bedrohlicher schien. Sie hatten sich und einen Traum. Ein altes, herunter gekommenes Haus sollte ihre Insel werden, Freund*innen und Verbündete wollten folgen, eine neue Gemeinschaft sollte entstehen.

Doch bald schon wurde die erste "Reichsflagge" in ihrer deutschen Nachbarschaft gehisst und die, die ausgezogen waren, ihre Ängste zu vergessen und ein neues Glück zu finden, stehen nun vor einer harten Entscheidung. Rückkehr? Aber wäre das nicht ein feiger Rückzug? Sollten sie vielleicht doch ein wenig geduldiger mit der braunen Dorfgemeinschaft sein? Auch diese Frage wäre zu groß für eine Beziehung, die längst nicht mehr weiß, ob ihre Liebe noch reicht um weiter zu machen. Und wann sind sie eigentlich falsch abgebogen? Keine Ahnung!

Also müssen sie sich erinnern, an die schönen Tage, an ihr Glück, den Verrat von Freunden, die längst wieder zurück sind in der trügerischen Sicherheit der woken Stadt. Auf der Suche nach ihrer Vergangenheit, ihrem Scheitern, kommt das Paar einander gefährlich nah. Und am Ende? Schaffen sie es, nicht zu scheitern an der Verlogenheit unserer Welt, an zu großen Träumen, aneinander?

Text und Regie: Marco Damghani
Bühne: Hugo Gretler
Kostüme: Ragna Fiona Rabea Hemmersbach
Musik: Oscar Hoppe
Choreografie: Theresa Lantez
Lichtdesign: Günter Berghaus
Textmitarbeit: Duygu Ağal
Dramaturgie: Duygu Ağal, Viktorie Knotková

Dauer: 1 Stunde 15 Minuten, keine Pause

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Gespräch

Die Popcörner - Der Gossipstammtisch

Radikal Extra

Gossip gesucht! Hast du Bushido schon in München gespottet? Kommt ein Outfit hier an JLos 2000 Versace Kleid ran? Oder kannst du einfach nicht aufhören, dich über Nicki Minaj zu ärgern? Und was treiben Heidi, Antigone und der Zauberer von Öz eigentlich abseits der Bühne?

Der Popcörner Stammtisch versteht sich als Zuhause für alle Klatschqueens und Tratschtanten, die stets über Stars, Sternchen und gesellschaftliche Nebengeräusche informiert sind – und Lust haben, sich gemeinsam darüber auszutauschen. Wiederkehrende Rituale wie "Hot or Not" und "Smash or Pass" machen die Teilnehmenden zu Juror*innen. Hinter vermeintlich oberflächlichem Tratsch steht eine Praxis des Teilens und Aushandelns von gesellschaftlichen Normen, ein Raum für Reflexion und Solidarität, in dem sich das Private mit dem Parasozialen und Politischen vermischt.

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Schauspiel

Der Idiot

von Milena Michalek nach Fjodor Michailowitsch Dostojewski und einem Text von Clara Kroneck

Theater Münster

Fürst Myschkin wird in der Petersburger Gesellschaft immer wieder als "Idiot" bezeichnet. Nur so lässt sich erklären, dass er zu keiner Lüge imstande ist. Auf der Rückreise von einem Sanatoriumsaufenthalt lernt der Fürst im Zug Rogoschin kennen, der von seiner Leidenschaft zur "beängstigend schönen" Nastassja Filippowna erzählt. Rogoschin zieht den Fürsten in ein dunkles Beziehungsgeflecht, vor dem ihn auch seine Verwandten um die resolute Generalin Lisaweta Prokowjewna und deren kluger Tochter Aglaja nicht bewahren können. Für alle bleibt er ein gutmütiger "Idiot", ein heiliger Narr in Christo, der in die moderne Gesellschaft nicht passt, weil er ihr den Spiegel vorhält.

"Der Idiot" ist Dostojewskijs zweite "große Romantragödie", die die Autorin und Regisseurin Milena Michalek neu bearbeitet und für unsere heutige Zeit erschließt.

Regie: Milena Michalek
Bühne: Robin Metzer
Kostüme: Charlotte Pistorius
Video: Grigory Shklyar
Dramaturgie: Rafael Jakob, Remsi Al Khalisi

Dauer: 3 Stunden 40 Minuten, eine Pause nach 1 Stunde 45 Minuten

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Schauspiel

Heidi

Ein neues Stück über Heimat von Lena Reißner und Ensemble

Theater Freiburg / Koproduktion mit dem Theater Neumarkt Zürich

"Holladihi Holladiho – wie eine heile Bergwelt ins Rutschen gerät."

Hoch oben in den Bergen findet das Waisenkind Heidi ein Zuhause und das Glück. Heidi erobert mit unerschütterlicher Freundlichkeit alle Herzen: vom Alm-Öhi über den Geißenpeter bis hin zu uns. Doch woran liegt das? Sehnen wir uns nach einem einfachen Leben mit einem Bett aus Stroh und einem Glas frischer Milch? Steht Heidi für die Sehnsucht nach einer heilen Welt und einem Leben auf der Blumenwiese? Heidi ist längst Schweizer Kulturerbe und internationales Pop-Phänomen. Es gibt sie in unzähligen Texten, Bildern, Filmen, Comics, Serien und Übersetzungen. Immer ist es die gleiche Geschichte. Am Ende geht Heidi zurück in die Berge.

Lena Reißner schreibt gemeinsam mit dem Ensemble eine neue Heidi. Sie stellen die ungemütlichen Fragen zum Alpen-Idyll: Welches Unbehagen verbirgt sich hinter der heilen Bergwelt? Welche Gefahr im Kitsch von Tannenbäumen und Sonnenuntergängen?

Regie: Lena Reißner
Bühne: Han Le Han
Kostüme: Lena Rickenstorf
Musik: Jo Flüeler, Moritz Widrig
Licht: Wilfried Hoffmann
Ton: Sven Hofmann
Video: Konradin Köchling
Dramaturgie: Hayat Erdogan, Katrina Mäntele

Dauer: 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause

Empfohlen ab 16 Jahren

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Schauspiel

Die Nashörner

übersetzt von Claus Bremer und Hans Rudolf Stauffacher
von Eugène Ionesco

Münchner Volkstheater

OH! EIN NAS! Nas was? Nas Horn. Nas wo? Nas Oh! Ein WAS?! Ein Nas! Nas Was? NASHORN! Mitten auf dem Marktplatz, am helllichten Tag. Nicht zu fassen! Da sind sich alle einig. Alle, außer Behringer: Es ist eben ein Nashorn, na und? Doch mit der Zeit tauchen immer mehr Rhinozerosse auf. Mit ihnen wächst Angst und Verunsicherung: Handelt es sich bei der Meldung um die Nashörner um Falschinformationen? Wer hat sie wirklich gesehen? Hat die Presse hier aus einer Mücke… ein Nashorn gemacht? Und sind die treuherzigen Dickhäuter wirklich so grausam wie vermutet? Fasziniert von deren Kraft und Einfachheit verwandeln sich Behringers Mitmenschen nach und nach selbst in Nashörner. Der anfängliche Unmut über das wachsende Nashornaufkommen weicht einem allumfassenden Hype. Es gibt viele gute Gründe, ein Nashorn zu werden – und vielleicht könnte man sich den Tieren etwas annähern, wenn man erst lernt, sich in ihre Denkweise hineinzuversetzen.

Der Individualist Behringer steht einer Masse gegenüber, die ihre Konformität perfektioniert hat. Je optimierter die Verbreitung vorgefasster Meinungen von statten geht, umso stärker trotzt Behringer der verschmelzenden Masse und verharrt im Widerstand: Er wird Mensch bleiben, koste es, was es wolle! Anna Marboe jagt die Mittel des Theaters durch verlockende Mainstream-Maschinerien und zieht für die Frage nach Manipulation und der Verführung durch Gruppen alle Register des Absurden Theaters. In einer Zeit, in der alles aus den Fugen gerät, ist es schließlich einfach ein gutes Gefühl, zu den Guten zu gehören.

Regie: Anna Marboe
Bühne und Kostüme: Helene Payrhuber, Sophia Profanter
Lichtdesign: Anton Burgstaller
Choreografie: Felicia Nilsson
Dramaturgie: Hannah Mey
Chorsätze und musikalische Mitarbeit: Vincent Sauer

Dauer: 1 Stunde 45 Minuten, keine Pause

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Schauspiel

Anleitung ein anderer zu werden

von Édouard Louis

Thalia Theater Hamburg

Ein anderer werden… Eine Identität beseitigen, um eine andere zu erfinden… Eine Haut abreißen, die sich Herkunft nennt und eine andere anziehen und sie Zukunft nennen und die verhasste Prekariats-DNA aus dem alten Körper heraus meißeln um dann den neuen Körper zum feuchten Traum des intellektuellen Bürgertums zurecht zu adonisieren… Was heißt das?

Édouard, eigentlich Eddy, will nicht arm sein und hungern und auf neue Kleidung verzichten, und will nicht ein Leben lang auf vergessenen 5 km² französischer Provinz vom Haus, in die Schule, in die Fabrik ausdauerlaufen, und will nicht ein Leben lang sein Begehren nach anderen Männern verstecken müssen, Édouard will… eigentlich alles andere als ein anderer sein. Er will dazugehören. Aber er steckt fest.

Die Nachwuchsregisseurin Chiara Liotine sucht in einer poetisch-fragmentarischen Adaption des Romans "Anleitung ein anderer zu werden" des französischen Shootingstars Édouard Louis nach der Beziehung zum Vater und schält sich so Erinnerung um Erinnerung in die Schichten einer komplizierten Beziehung.

Regie: Chiara Liotine
Bühne: Antonia Kamp
Kostüme: Anna Degenhard
Musik: Tom Gatza
Dramaturgie und Choreografie: Natalja Starosta

Dauer: 1 Stunde 20 Minuten, keine Pause

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Schauspiel

Der Besuch der alten Dame

Eine tragische Komödie von Friedrich Dürrenmatt

Vagantenbühne Berlin

Die Stadt Güllen steht kurz vor dem Ruin. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Wirtschaft liegt brach. Doch am Horizont taucht ein Strahl der Hoffnung auf. Claire Zachanassian, gebürtige Klara Wäscher, kehrt in ihren Heimatort zurück, mitsamt der Milliarden, die sie durch einträgliche Heiraten und die anschließenden Scheidungen mittlerweile gemacht hat. Ganz Güllen hofft auf eine großzügige Spende, um sich endlich wieder finanziell zu sanieren.

Und Claire ist bereit zu spenden, denn sie ist auf Rache aus. Sie verspricht eine Milliarde für den Kopf von Hotelbesitzer Alfred Ill, der sie als junges Mädchen geschwängert hat und mit dem Kind sitzen ließ. Um die Vaterschaft zu leugnen, schmierte Ill sogar zwei Zeugen und einen Richter. Die Güllener lehnen das unlautere Angebot strikt ab. Wie lange hält die Moral der Stadtgesellschaft? Und ist Gerechtigkeit am Ende käuflich?

In Texas verwandelt Elon Musk mit seinen Milliarden den Ort Brownsville in seinen schwarz-weißen Weltraumtraum. In Frankreich sorgt Gisèle Pelicot dafür, dass die Scham die Seite wechselt. Friedrich Dürrenmatt vereint in seinem Klassiker "Der Besuch der alten Dame" brandaktuelle Themen und konfrontiert uns mit der Frage, ob in dieser Welt alles käuflich ist, auch die Moral. Regisseurin Lily Kuhlmann verwandelt die Geschichte in eine packende Horrorstory, aus der es für Alfred Ill kein Entkommen gibt.

Regie: Lily Kuhlmann
Bühne: Lily Kuhlmann
Bühne und Kostüme: Kaja Busch
Sounddesign: Fyn Robin Grajetzky
Kamera und Schnitt: Carl Bagnar
Dramaturgie: Daniela Guse
Regieassistenz: Alexander Schatte
Licht: Janis Willhausen, Frederik Wohlfarth
Ausstattung Video: Lena Reichl
Tonschnitt Video: Johannes Tuchelt

Dauer: 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause

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Schauspiel

Der Zauberer von Öz - Eine Fussballtragödie

von Akın Emanuel Şipal

Theater Bremen

"My job is a football player and not a politician." (Mesut Özil) — Mesut Özil ist vieles zugleich: Ballkünstler, Weltmeister, Identifikationsfigur, Posterboy für Integration, Sündenbock, Skandalfigur. Seine Geschichte spiegelt die Spannungen eines Landes wider, das mit seiner Vorstellung von Zugehörigkeit hadert. Während Özil wenig über sein Leben preisgab, urteilte die Öffentlichkeit umso lauter – über seine Körpersprache, seine Kunst am Ball, seine politischen und religiösen Einstellungen, seine Loyalität. Geboren in Gelsenkirchen, wird er mit 17 Profi bei Schalke. Unzufrieden wechselt er zu Werder Bremen, wo er sein erstes Bundesliga-Tor schießt. Er tauscht den türkischen gegen den deutschen Pass und wird dafür gefeiert und ausgepfiffen zugleich. 2010 erhält er den Bambi für Integration, vier Jahre später wird er Weltmeister. 2018 verändert alles: Das Foto mit Erdoğan löst eine Welle der Empörung aus, Özil schweigt dazu. Nach neun Jahren tritt Özil aus der Nationalelf zurück: 92 Spiele, 23 Tore, 40 Vorlagen, ein WM-Titel – und viel Hass. Er rechnet mit dem DFB, den Medien und Sponsoren ab, wirft ihnen Doppelmoral und Rassismus vor. Heute lebt er in Istanbul, seine politischen Positionen gelten als umstritten.

Özils Geschichte changiert zwischen Opfer und Täter, Vorbild und Provokateur. Der Fall erzählt von Deutschland und seinen Rissen, von Projektionen und Leistungsdruck. In "Der Zauberer von Öz" verwandelt Akın Emanuel Şipal diese Biografie in eine märchenhafte multiperspektivische Reise, in der Zauberkräfte auf Popkultur, Sport und Politik treffen. Özil begibt sich auf eine (alb)traumartige Rückschau auf seine Karriere – heimgesucht von den Geistern der Vergangenheit. In der Regie von Aram Tafreshian kommen Machtverhältnisse, Integrationsdiskurse und die Fliehkräfte unserer Gesellschaft in ihrer Absurdität auf die Bühne, wo sie in feinen Zwischenräumen zur Debatte stehen. Der Abend wechselt blitzschnell und fragmentarisch zwischen Genres und Blickwinkeln und erzählt dabei mehr über die Beobachtenden als über das Beobachtete.

Regie: Aram Tafreshian
Bühne und Kostüme: Susanne Brendel
Video: Rafael Ossami Saidy
Licht: Joachim Grindel
Musik: Ella Olivia Bender Semerci
Dramaturgie: Lea Goebel, Franziska Benack
Outside Eye: Marianne Seidler

Dauer: 1 Stunde 50 Minuten, keine Pause

mit türkischem und englischem Übertext

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Preisverleihung

Verleihung des Publikumspreises

Die Freunde des Münchner Volkstheaters e.V. stiften jedes Jahr den Publikumspreis für die beliebteste Inszenierung des Festivals Radikal jung in Höhe von 4000 Euro. Auch dieses Jahr schließen wir das Festival mit der großen Verleihung dieses Preises ab.

Vor jeder Radikal jung-Vorstellung bekommt das Publikum einen Stimmzettel. Diesen kann es im Anschluss an den Theaterbesuch in eine der drei aufgestellten Stimmzettel-Boxen werfen: gut, okay, schlecht. Aus diesen Stimmen wird die beliebteste Inszenierung des Jahres ausgezählt.

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Party

Closing

Nach zehn Tagen Theaterfestival lassen wir es noch einmal richtig krachen bei der Closing Party von Radikal jung 2026!

Alle sind eingeladen die 20. Ausgabe des Festivals für junge Regie feiernd zu verabschieden.

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Radikal jung Festival

Volkstheater München GmbH

24.4. bis 3.5.2026



Das Festival Radikal jung findet einmal jährlich am Münchner Volkstheater statt. Die Kurator*innen des Festivals laden jedes Jahr junge Talente im Bereich der Theaterregie ein, die sich mit ihren Arbeiten in der deutschen und europäischen Theaterlandschaft hervorgetan haben.



Vom 24. April bis 3. Mai 2026 zeigt das Festival für junge Regie erneut ein vielfältiges Spektrum an Ästhetiken und Themen junger Theatermacher*innen.



Zur 20. Ausgabe versammelt Radikal jung herausragende Nachwuchsregisseur*innen aus dem deutschsprachigen Raum. Zwölf Inszenierungen loten ästhetische Grenzen aus, befragen Klassiker neu und bringen aktuelle Stoffe mit großer Dringlichkeit auf die Bühne. Das Festival zeigt eine Generation, die mit formaler Entschiedenheit und politischer Wachheit auf eine Gegenwart reagiert, die nach neuen Erzählungen verlangt.

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Bewertungen & Berichte Radikal jung Festival

Ereignisse / Festival Münchener Biennale 8. bis 20.5.2026
Ereignisse / Festival Radikal Jung München 24.4. bis 3.5.2026
Ereignisse / Kulturveranstaltung Haus der Kunst München München, Prinzregentenstraße 1
Ereignisse / Festival Nymphenburger Sommer München 9.6. bis 1.7.2026
Ereignisse / Theater Ballsaison
Dt. Theater München
München, Schwanthalerstraße 13
Ereignisse / Kulturveranstaltung Orff-Zentrum München München, Kaulbachstr. 16
Ereignisse / Festival Internationales Musikfest am Tegernsee 10. bis 26.7.2026
Ereignisse / Festival Passionstheater Oberammergau Oberammergau, Othmar-Weis-Straße 1
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Aufführungen / Theater Deutsches Theater München München, Schwanthalerstraße 13
Aufführungen / Theater Staatstheater am Gärtnerplatz München München, Gärtnerplatz 3
Konzerte / Aufführung Silbersaal München München, Schwanthalerstraße 13
Ausstellungen / Museum EFA Mobile Zeiten Amerang, Wasserburger Str. 38
Ereignisse / Ausstellung Münchner Künstlerhaus München, Lenbachplatz 8
Ereignisse / Festival Klassikfestival AMMERSEErenade Schondorf, Fuchsbergstraße 15
Ereignisse / Messe ARTMUC München, Ingolstädter Str. 45-47
Ereignisse / Festival JOINT ADVENTURES
München
München, Zielstattstraße 10 a
Ereignisse / Konzert Brunnenhofkonzerte Residenz München München, Residenzstraße 1
Ereignisse / Theater Theaterfestival SPIELART München München, Ludwigstr. 8
Ereignisse / Festival Spielmotor München e.V. München, Ludwigstraße 8
Ereignisse / Theater Oberangertheater München, Oberanger 38
Ereignisse / Kulturveranstaltung Stadthalle Germering Germering, Landsberger Str. 39
Ereignisse / Kulturveranstaltung Kulturverein Olympiadorf forum 2 München, Nadistrasse 3
Ereignisse / Gastronomie Turmstüberl im Valentin-Karlstadt-Musäum München, Tal 50
Ereignisse / Festival Tanzwerkstatt Europa München, Emil Geis Str. 21
Ereignisse / Kulturveranstaltung Klohäuschen, Westtor an der Großmarkthalle München München, Thalkirchenerstr. 81
Ereignisse / Festival Spectaculum Mundi München, Graubündener Str. 100
Ereignisse / Festival Klang & Raum - Musikfestival in Kloster Irsee Irsee, Klosterring 4
Ereignisse / Kulturveranstaltung Einstein Kultur München, Einsteinstr. 42

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