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Münchener Biennale

Festival für neues Musiktheater
8.5. bis 20.5.2026


Die Münchener Biennale – Festival für neues Musiktheater – feiert 2026 ihr 20. Jubiläum!

Wagemutig, experimentierfreudig und hellwach für die Widersprüche unserer Zeit stellen sich zahlreiche internationale Komponist*innen unserer komplexen Gegenwart. Gemeinsam mit ihren künstlerischen Teams entwerfen sie musiktheatrale Welten, die unseren Blick schärfen, Widerstand schüren, Hoffnung machen; uns in Beziehung setzen und zum Gespräch über ungeahntes Sehen und Hören anstiften.

Katrin Beck und Manuela Kerer haben es sich als künstlerisches Leitungsteam zur Aufgabe gemacht im Rahmen des weltweit einzigen Uraufführungsfestivals für neues Musiktheater diese Räume der Begegnung, des Überraschenden und Unerwarteten aufzuspüren. An ihrer Seite stehen spannende internationale, nationale und lokale Kooperationspartner*innen, die sich mit ihnen auf den Weg machen zeitgenössisches Musiktheater zugänglich zu gestalten und neu zu denken.

Mit zahlreichen Musiktheaterproduktionen, erstmals auch für Kinder, Installationen, Interventionen im Stadtraum, Workshops und weiteren Veranstaltungen lädt das gesamte Festivalteam Expert*innen und Neugierige, lokales und internationales Publikum zum Entdecken ein.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in München!

Kontakt

Münchener Biennale
Lothstr. 19
D-80797 München

Telefon: +49 (0) 89-280 56 07
Fax: +49 (0) 89 -280 56 79
E-Mail: info@muenchenerbiennale.de

Bewertungschronik

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Theater

Codeborn

ZARA ALI

In „Codeborn“ wird die Welt einer künstlichen Intelligenz ausgesetzt. Ein unaufhaltsamer Transformationsprozess setzt ein, der sich jeder Erklärung entzieht und zugleich Faszination wie Verunsicherung hervorruft. Machtfantasien steigern sich ins Grenzenlose, alte Hierarchien zerfallen, und unmögliche Begegnungen werden zur Realität.
Zara Alis Musiktheater verweigert sich sowohl Endzeitstimmung als auch Kulturpessimismus – es ist weder Utopie noch Dystopie. Ihre Musik umfasst die ganze Spannbreite des Umbruchs und macht das Unvorstellbare hörbar.

Komposition, Konzept, Text: ZARA ALI
Bühnenfassung, Konzept: HANNAH DÜBGEN
Regie: FLORENTINE KLEPPER, DEVA SCHUBERT
Musikalische Leitung: HANSJÖRG SOFKA
Set- und Kostümdesign: WOLFGANG MENARDI
Dramaturgie: MARLENE SCHLEICHER, JULIA SPINOLA

Nur (Sopran): LUCY ALTUS
Doll (Countertenor): ANDREA DE MAJO
Council Member (Tenor): PAUL SCHWEINESTER
Guy/Spriteboi (Bariton): JULIEN HORBATUK
ENSEMBLE PHACE
Klarinette: WALTER SEEBACHER
Saxophon: MICHAEL KRENN
Keyboard: MATHILDE HOURSIANGOU
Percussion: MANUEL ALCARAZ CLEMENTE
E-Gitarre: FRANCESCO PALMIERI
Cello: ROLAND SCHUELER
Kontrabass: ALEXANDRA DIENZ

Koproduktion der Münchener Biennale und Tiroler Landestheater Innsbruck, in Kooperation mit Bayerische Staatsoper, Ars Electronica Linz und Klangspuren Schwaz.
Kompositions- und Librettoauftrag der Landeshauptstadt München zur Münchener Biennale.

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Theater

V01CES//B0D1EZ

PIYAWAT LOUILARP­PRASERT
HANS WERNER HENZE

Uraufführung

Musiktheater nach Hans Werner Henzes „Voices“ und Piyawat Louilarppraserts „R3SIST4NC3 B0D1EZ“ (Uraufführung)
In welchem Verhältnis stehen kreative Prozesse und Handwerk, Arbeit und Maschine, Erschöpfung und Revolution?

„V01CES//B0D1EZ“ ist die musiktheatrale Begegnung zwischen dem Komponisten Piyawat Louilarpprasert und Hans Werner Henze, dem Gründer der Münchener Biennale, der 2026 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte.

„V01CES//B0D1EZ“ stellt aktuelle Fragen zu politischer und physischer Arbeit, ritualisierten Tätigkeiten und andauerndem Widerstand in Zeiten einer immer mehr von der künstlichen Intelligenz dominierten Arbeitswelt, gespiegelt an einem KI-basierten Libretto zur Neukomposition R3SIST4NC3 B0D1EZ.

Es entsteht ein Musiktheater nach Hans Werner Henzes „Voices“ und Piyawat Louilarppraserts „R3SIST4NC3 B0D1EZ“ (Uraufführung), nach Texten von Richard W. Thomas, Bertolt Brecht, Erich Fried, Hans Magnus Enzensberger, Ho Chi Minh, Victor Hernández Cruz, Walton Smith und Piyawat Louilarpprasert (unter Mitwirkung von KI).

Komposition: PIYAWAT LOUILARP­PRASERT, HANS WERNER HENZE
Musikalische Leitung: BAS WIEGERS
Regie: AMY STEBBINS
Ausstattung: CHRISTIAN WIEHLE
Video: ALEXANDER HÜGEL
Sound Design: GEORGIOS MARAGKOUDAKIS
Licht Design: RAMONA LEHNERT
Dramaturgie: LEA VATERLAUS, FANNY KAROS
Assistenz Musikalische Leitung: MARC HAJJAR

Sopran: RUSNĖ TUŠLAITĖ
Sopran: BEATRIZ MAIA
Mezzosopran: MADELEINE WULFF
Tenor: HENRIQUE LENCASTRE
Tenor: MOSE LEE
Tenor: HAOZHOU HU
MÜNCHENER KAMMERORCHESTER
Violine: CECILIA ZIANO
Viola: ISIDORA TIMOTIJEVIC
Cello: DAMIAN KLEIN
Kontrabass: DOMINIK LUDERSCHMID
Flöte: PIERRE HURBLI
Oboe: MARCO CEGARRA
Klarinette: STEFAN SCHNEIDER
Fagott: TAMAR BEN-ZAKEN
Horn: FLORIAN GAMBERGER
Trompete: MATTHEW BROWN
Posaune: SZYMON RYPA
Schlagwerk: MATHIAS LACHENMAYR
Schlagwerk: DAAN WILMS
Akkordeon: KAI WANGLER
Gitarre: CHRISTIAN WERNICKE
Taste: SACHIKO HARA

Koproduktion der Münchener Biennale und Bayerischen Theaterakademie August Everding, in Kooperation mit Münchener Kammerorchester, Technische Hochschule Augsburg und Ludwigsburger Schlossfestspiele.
Kompositions- und Librettoauftrag der Landeshauptstadt München zur Münchener Biennale.

ab 12 Jahren
Übertitel in Deutsch und Englisch
Hinweis: Es wird Stroboskop-Licht eingesetzt.

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Theater

Foosball[D]

TEMPO REALE

Uraufführung

Blocken, Passen, Schießen – Tor! In „FOOSBALL[D]“ sind Publikum und professionelle Tischfußballspieler*innen gleichermaßen eingeladen, ihr Können am Kicker-Tisch unter Beweis zu stellen. Das interaktive Sound-Theater rückt die akustische Dimension des beliebten Spiels in den Vordergrund und verwandelt das Spielgeschehen in ein klangliches Erlebnis, das Stadioneuphorie aufkommen lässt.

Idee: FRANCESCO GIOMI
Konzept, Sound Design: AGNESE BANTI, SIMONE FARACI, FRANCESCO GIOMI
IT-Umsetzung: ANDREA TRONA, FRANCESCO VOGLI
Live-Elektronik: SIMONE FARACI
Klangregie: FRANCESCO CANAVESE
Moderation: PATRICIA GABOR

Wettkampfspieler*innen Italien (FIGEST – Spezialdisziplin Tischfußball): EMANUELA DI MAURO, GENNARO GATTA
Wettkampfspieler*innen Deutschland: NATACHA PETRICH, KERSTIN HÖCHT, HYSEN HOTI, MARIO ROMSY
Aufgenommene Stimmen: KILIAN SCHWOON, LOREDANA TERMINIO

Dank an: GIOVANNI MAGAGLIO, MATTIA PRETI
Koproduktion der Münchener Biennale und Tempo Reale Firenze.
Produktionsauftrag der Landeshauptstadt München zur Münchener Biennale.

Mit freundlicher Unterstützung des Deutschen Tischfussballbunds und Roberto Sport.

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Theater

Endlich

ASIA AHMETJA­NOVA

Uraufführung

Drei Nornen sitzen am Stamm der Weltesche. Dort spinnen, knüpfen und durchtrennen sie den Lebensfaden, entscheiden über Leben und Tod. In einer Gegenwart, in der das Lebensende zum größten gesellschaftlichen Tabu geworden ist, wird der Kampf um das Aufhalten des körperlichen Verfalls und des Alterungsprozess zur Lebensaufgabe. In ihrem Musiktheater „ENDLICH“ wagen die Komponistin Asia Ahmetjanova und die Regisseurin Franziska Angerer die Konfrontation mit dem Unvermeidbaren. Gemeinsam mit einer Gruppe älterer Menschen blicken sie auf die eigene Endlichkeit und das Alter mit all seinen Zuschreibungen. Es entsteht ein gemeinsames Ritual zwischen Mythologie und Performance, das sich der letzten Konsequenz des Lebens stellt.

Komposition: ASIA AHMETJA­NOVA
Musikalische Leitung: LEONARD WEISS
Regie: FRANZISKA ANGERER
Bühne: MIRJAM STÄNGL
Kostüm: SABRINA BOSSHARD
Klangregie: ARNE VIERCK
Dramaturgie: CAROLIN MÜLLER-DOHLE, SEBASTIAN HANUSA

Mezzosopran: CONSTANZE JADER
Mezzosopran: LANA MALETIĆ
Countertenor: JENS GINGE SKOV
Darsteller*innen: CHRISTIANE HENSEL, ANTON KAZDA, WAKI, KURT REINSTEIN, HEIDI KRAUSE-KOHM, HERBERT VOLZ
ENSEMBLE MOSAIK
Violine: CHATSCHATUR KANAJAN
Flöte: KRISTJANA HELGADOTTIR
Oboe: SIMON STRASSER
Tuba: JACK ADLER-MCKEAN
Percussion: ROLAND NEFFE
Klavier, Keyboard: ERNST SURBERG

Eine Koproduktion der Münchener Biennale und Deutsche Oper Berlin.
Kompositions- und Librettoauftrag der Landeshauptstadt München zur Münchener Biennale mit freundlicher Unterstützung von pro helvetia.

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Musiktheater

Isithunzi

MONTHATI MASEBE

„Isithunzi“ bedeutet auf Zulu „Würde“ – zugleich kann es aber auch als „Geist des Todes und der Erneuerung“ übersetzt werden. Die Idee: In jedem von uns steckt eine Verbindung zu unseren Vorfahren und zu einer universellen Energie, die alles Leben hervorbringt. Auf Grundlage eines Texts der Afrofuturismus-Autorin Shanice Ndlovu erzählt die Komponistin Monthati Masebe von drei Protagonist*innen auf der Suche nach den Verbindungen in die Vergangenheit und der eigenen Identität. In ihrem ersten Musiktheaterwerk lädt sie zur kulturellen Begegnung ein, kombiniert westliche Instrumente mit südafrikanischen Spieltechniken und steht auch selbst als Performerin von elektronischen Klangwelten auf der Bühne.

Komposition, Konzept: MONTHATI MASEBE
Musikalische Leitung: TIM HAWKEN, ADAM ROGALA
Libretto: SHANICE NDLOVU
Regie, Kostüm und Video: THERESA MARIA SCHLICHTHERLE
Bühne und Mitarbeit Kostüm: MARIELLA MAIER
Choreografie: TUMI SHARON MKHONDO
Sound Design: DOMINIK VOCK
Licht Design: MARINA RACHNER
Dramaturgie: KATJA LECLERC
Outside Eye: JULIEN ENZANZA

Performance: TUMI SHARON MKHONDO
Ndalo (Sopran): CARMEN MIČiĆ
Thuna (Mezzosopran): CARLA NAHADI BABELEGOTO
Amu (Tenor): MICHAEL SATTLER
Fagott: BEATRIX LINDEMANN-FRIIS
Vibraphon: EDZARD LOCHER
Live Elektronik/Indiginous Instruments (Uqangi, Umtshingo, Chipendani, Mbira): MONTHATI MASEBE

Eine Koproduktion der Münchener Biennale und Staatstheater Wiesbaden.
Kompositions- und Librettoauftrag der Landeshauptstadt München zur Münchener Biennale mit freundlicher Unterstützung der Gisela-Gronemeyer-Stiftung.

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Musiktheater

Xochiyaoyotl

MAXI­MILIANO SOTO MAYORGA

Uraufführung

In einer Welt, in der Götter von den Menschen ernährt wurden, wird ein Kind darauf trainiert, im Krieg zu kämpfen und mit seinem Leben den Sonnengott zu erhalten. „Xochiyaoyotl“ – übersetzt „Blumenkriege“ – erinnert an die Rituale aztekischer Kampfkunstpraktiken, die durch die spanische Eroberung ausgelöscht wurden. Wir können uns nur noch vorstellen, wie diese Kampftechnik aussah, mit der jede Nacht aufs Neue der Glauben an einen Morgen herausgefordert wurde. David Camargo, Amauta García und Maximiliano Soto Mayorga entwickeln ein Musiktheater zwischen Mythos und Erinnerung, in dem Musik, Raum und Performance aus der Präsenz musikalischer Körper in kämpfenden Posen hervorgehen.

„Xochiyaoyotl“ ist das Gewinnerprojekt des OPEN CALLS der Münchener Biennale zum Thema „Martial Arts“. Die Produktion wurde aus 85 Einreichungen von einer internationalen Jury, bestehend aus Carola Bauckholt, Kenny Savelson, Vigdís Jakobsdóttir, Martin Minarik, Sarah Maria Sun, Óscar Escudero und Toshiki Okada, ausgewählt.

Die Uraufführung von „Xochiyaoyotl” am 13.05.2026 wird als Livestream digital für alle übertragen!

Komposition: MAXI­MILIANO SOTO MAYORGA
Libretto, Video, Dramaturgie: AMAUTA GARCÍA
Ausstattung, Instrumente: DAVID CAMARGO
Dramaturgie: JULIAN KÄMPER

Sopran: LAURE-CATHERINE BEYERS
Countertenor: JOHANNES WIENERS
Kontrabass-Klarinette: PAULA HÄNI
E-Gitarre: JOHANNES ÖLLINGER
Cello: MYRIAM GARCÍA FIDALGO
Percussion: MATHIAS LACHENMAYR, DAAN WILMS

Eine Koproduktion der Münchener Biennale mit Styriarte Graz, in Kooperation mit schwere reiter/scope München.
Produktionsauftrag der Landeshauptstadt München zur Münchener Biennale.

Übertitel in Englisch

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Kindertheater

Der Miesepups

MARGARETA FEREK-PETRIĆ

Uraufführung / ab 6 Jahren

Der Miesepups wohnt in der Baumhöhle im Mooswald. Er steht nie vor Mittag auf und möchte auch keins der Tiere aus der Nachbarschaft sehen. Er ist derartig miesepetrig, dass er dem Kucks sogar die Tür vor der Nase zuschlägt. Aber so leicht lässt sich ein Kucks nicht abschütteln. Kann es den Miesepups aus der Reserve locken?
„Der Miesepups“ basiert auf dem gleichnamigen Buch von Kirsten Fuchs und Cindy Schmid (Illustrationen). Margareta Ferek-Petrić Musiktheater erzählt von den Klängen des Mooswalds, entführt uns in die Träume des Miesepups und zeigt, wie schön es ist, endlich einen Freund zu finden.

Komposition: MARGARETA FEREK-PETRIĆ
Buchvorlage: KIRSTEN FUCHS
Libretto: SILVAN RECHSTEINER
Musikalische Leitung: MICHAEL PANDYA
Regie: MARIA-MAGDALENA KWASCHIK
Bühne: ISABELLE KAISER
Kostüm: FRANZISKA MÜLLER
Dramaturgie: CHRISTOPH SOEKLER

Miesepups (Bariton): JACOBO OCHOA
Fee, Nakinchen (Tenor): ROBIN NECK
Kucks (Mezzosopran): OLIVIA JOHNSON
Heichhörnchen, Schusterspecht, Flaschenelch (Sopran): CARMEN LARIOS CAPARRÓS
Mitglieder des STAATSORCHESTER STUTTGART
Flöte: JULIA KÖHL
Klarinette: GUNTER PÖNISCH
Trompete: WERNER HECKMANN
Violine I: LILIAN HEERE
Violine II: AMELIE WÜNSCHE
Viola: ROBIN PORTA
Cello: LAURENS GROLL
Schlagwerk: CHRISTOPH WIEDMANN

Eine Koproduktion der Münchener Biennale mit JOiN/Staatstheater Stuttgart, in Kooperation mit dem Münchner Volkstheater.
Kompositions- und Librettoauftrag der Landeshauptstadt München zur Münchener Biennale.

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Musiktheater

Hidden Heartache

AILÍS NÍ RÍAIN
JULIE HERNDON

Uraufführung

Ein Musiktheater in Körpersprache
„Hidden Heartache“ befragt musikalische Wahrnehmung aus nicht-hörender Perspektive und rückt damit den Ursprung von Bewegung ins Zentrum. Zwischen Konzertflügel und tanzendem Körper, zwischen Vibration und Geste ereignet sich Klang nicht nur in der Luft, sondern auch durch schwingende Körper. Zwei Taube* und zwei hörende Performer*innen entwickeln in ihrer Bewegung ein Geflecht visueller Rhythmen. Musik und Tanz stehen dabei in einem fortlaufenden Prozess gegenseitiger Formung und Neuausrichtung. Wann wird aus Tanz Musik und wann wird Musik zu Tanz?

Die Produktion des Kollektivs ox&öl in Kollaboration mit der Choreografin Lee Méir, nutzt Körperschallwandler, um Musik physisch erlebbar zu machen. Die Kompositionen von Ailís Ní Ríain und Julie Herndon – aus Tauber wie hörender kompositorischer Perspektive heraus entwickelt – entfalten sich durch die Bewegungen der Körper. „Hidden Heartache“ entwirft einen gemeinsamen Erfahrungsraum, in dem Hören als körperliche Erfahrung erscheint und sich Musik als Choreografie von Resonanz zeigt.

* „Taub“ (bei Verschriftlichung mit großem Anfangsbuchstabe) ist die in Deutschland gebräuchliche positive Selbstbezeichnung nicht hörender Menschen – unabhängig davon ob sie gehörlos, resthörig oder schwerhörig sind

Komposition: AILÍS NÍ RÍAIN, JULIE HERNDON
Choreographie, Ko-Kreation, Kostüme: LEE MÉIR
Konzept: OX&ÖL
Regie: PHILIP BARTELS
Dramaturgie: STEPHANIE MÜNDEL-MÖHR
Produktionsleitung: ARIANE RUSSI

Darsteller*innen: ELI COHEN, LUA LEIRNER, SIMONE KELLER, KASSANDRA WEDEL

Eine Koproduktion der Münchener Biennale mit ox&öl (CH).
In Kooperation mit dem HochX Theater und Live Art.
Kompositions- und Librettoauftrag der Landeshauptstadt München zur Münchener Biennale mit freundlicher Unterstützung der Forberg-Schneider-Stiftung.

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Kindertheater

Wie das flunkert

PIYAWAT LOUILARP­PRASERT

Uraufführung / ab 8 Jahren

Musiktheater über Schwindeleien und klangliche Umwege
Halb gelogen ist fast wahr. Ja, nein, nicht ganz – also fast. Das ist fast die ganze Wahrheit. Die ganze Fast-Wahrheit. Die schräge Wahrheit. Manchmal ist es eben leichter, die Wahrheit auf kleinen Umwegen zu erzählen. Ausgehend von Emily Dickinsons Gedicht „Tell all the truth but tell it slant“ entwickeln Daniella Strasfogel und Piyawat Louilarpprasert ein Musiktheater, und finden heraus, wie schwierig und zugleich notwendig es ist, die Wahrheit zu sagen. Gemeinsam mit dem Publikum wird improvisiert und ausprobiert – und am Ende entstehen ganz neue, fantastische Klangwahrheiten.

Komposition: PIYAWAT LOUILARP­PRASERT
Text, Konzept, Regie: DANIELLA STRASFOGEL
Ausstattung: LISA FÜTTERER
Dramaturgie: KATHARINA ENGEL
Theaterpädagogik und Mitarbeit Text: THILO GRAWE

Schauspieler: ANH KIET LE
TETRA BRASS
Trompete: LUCA CHICHÉ, ALJOSCHA ZIEROW
Posaune: CHRISTIAN TRAUTE
Bassposaune: JAKOB GRIMM

Koproduktion der Münchener Biennale und Schauburg München — Theater für junges Publikum.
Kompositions- und Librettoauftrag der Landeshauptstadt München zur Münchener Biennale.

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Musiktheater

crypt_

YURI UMEMOTO

Uraufführung

Mehr Geld, mehr Ruhm, mehr Kunst, mehr Leben.
Auf der Suche nach dem „Mehr“ - dem Exzess, dem Überfluss - trifft ein japanischer Komponist auf drei geisterhafte Adlige. Sie stellen seine vermeintlichen Sehnsüchte auf die Probe und konfrontieren ihn mit dem, was ihm wirklich etwas bedeutet: sein Glaube, seine Musik, seine Kultur und sein Vater.
Zwischen europäischer Oper, japanischer Geistergeschichte, Anime und künstlicher Intelligenz verwebt „crypt_“ die Erzählung von „Hoichi the Earless“, zu einem Musiktheater über Schöpfung, Ambition und Identität.

Komposition, Text: YURI UMEMOTO
Libretto: GARETH MATTEY
Musikalische Leitung: CHRISTIAN EGGEN
Regie: IVAR FURRE AAM
Szenografische Beratung, Lichtdesign: JAKOB OREDSSON
Kostüm: INGRID TORVUND
Anime Design, Director: KANJI OKAI
Anime Design: AKINARI KITAYAMA, KOTA OEBISU, KEI ICHIKAWA
Dramaturgie: TAKUYA MAEHARA

Sopran: PEYEE CHEN
Countertenor: SEAN BELL
Tenor: MATHIAS MONRAD MØLLER
Bariton: HALVOR FESTERVOLL MELIEN
OSLO SINFONIETTA
Flöte: ANNE KARINE HAUGE
Klarinette: ROLF BORCH
Oboe: MARIE TETZLAFF
Violine: KARIN HELLQVIST, EMILIE LIDSHEIM
Viola: BENDIK FOSS
Cello: INGVILD SANDNES
Cembalo: SANAE YOSHIDA
Percussion: KJELL TORE INNERVIK

Eine Koproduktion der Münchener Biennale und Ultima Oslo Contemporary Music Festival, Oslo Sinfonietta, Black Box teater und KLANG Festival Kopenhagen.
Kompositions- und Librettoauftrag der Landeshauptstadt München und dem Arts Council Norway zur Münchener Biennale.

Sendetermin BR-Klassik: 30/06/2026, 20:03 Uhr, Festspielzeit

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Münchener Biennale

Festival für neues Musiktheater

8.5. bis 20.5.2026




Die Münchener Biennale – Festival für neues Musiktheater – feiert 2026 ihr 20. Jubiläum!



Wagemutig, experimentierfreudig und hellwach für die Widersprüche unserer Zeit stellen sich zahlreiche internationale Komponist*innen unserer komplexen Gegenwart. Gemeinsam mit ihren künstlerischen Teams entwerfen sie musiktheatrale Welten, die unseren Blick schärfen, Widerstand schüren, Hoffnung machen; uns in Beziehung setzen und zum Gespräch über ungeahntes Sehen und Hören anstiften.



Katrin Beck und Manuela Kerer haben es sich als künstlerisches Leitungsteam zur Aufgabe gemacht im Rahmen des weltweit einzigen Uraufführungsfestivals für neues Musiktheater diese Räume der Begegnung, des Überraschenden und Unerwarteten aufzuspüren. An ihrer Seite stehen spannende internationale, nationale und lokale Kooperationspartner*innen, die sich mit ihnen auf den Weg machen zeitgenössisches Musiktheater zugänglich zu gestalten und neu zu denken.



Mit zahlreichen Musiktheaterproduktionen, erstmals auch für Kinder, Installationen, Interventionen im Stadtraum, Workshops und weiteren Veranstaltungen lädt das gesamte Festivalteam Expert*innen und Neugierige, lokales und internationales Publikum zum Entdecken ein.



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Ereignisse / Festival Münchener Biennale 8. bis 20.5.2026
Ereignisse / Festival Radikal Jung München 24.4. bis 3.5.2026
Ereignisse / Kulturveranstaltung Haus der Kunst München München, Prinzregentenstraße 1
Ereignisse / Kulturveranstaltung Orff-Zentrum München München, Kaulbachstr. 16
Ereignisse / Festival Internationales Musikfest am Tegernsee 10. bis 26.7.2026
Ereignisse / Festival Passionstheater Oberammergau Oberammergau, Othmar-Weis-Straße 1
Aufführungen / Oper Bayerische Staatsoper München München, Max-Joseph-Platz 2
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Aufführungen / Theater Staatstheater am Gärtnerplatz München München, Gärtnerplatz 3
Ausstellungen / Museum EFA Mobile Zeiten Amerang, Wasserburger Str. 38
Ereignisse / Ausstellung Münchner Künstlerhaus München, Lenbachplatz 8
Ereignisse / Festival Nymphenburger Sommer München München, Südliche Auffahrtsallee 56
Ereignisse / Festival Klassikfestival AMMERSEErenade Schondorf, Fuchsbergstraße 15
Ereignisse / Messe ARTMUC München, Ingolstädter Str. 45-47
Ereignisse / Festival JOINT ADVENTURES
München
München, Zielstattstraße 10 a
Ereignisse / Konzert Brunnenhofkonzerte Residenz München München, Residenzstraße 1
Ereignisse / Theater Theaterfestival SPIELART München München, Ludwigstr. 8
Ereignisse / Festival Spielmotor München e.V. München, Ludwigstraße 8
Ereignisse / Theater Oberangertheater München, Oberanger 38
Ereignisse / Kulturveranstaltung Stadthalle Germering Germering, Landsberger Str. 39
Ereignisse / Kulturveranstaltung Kulturverein Olympiadorf forum 2 München, Nadistrasse 3
Ereignisse / Gastronomie Turmstüberl im Valentin-Karlstadt-Musäum München, Tal 50
Ereignisse / Festival Tanzwerkstatt Europa München, Emil Geis Str. 21
Ereignisse / Kulturveranstaltung Klohäuschen, Westtor an der Großmarkthalle München München, Thalkirchenerstr. 81
Ereignisse / Festival Spectaculum Mundi München, Graubündener Str. 100
Ereignisse / Festival Klang & Raum - Musikfestival in Kloster Irsee Irsee, Klosterring 4
Ereignisse / Kulturveranstaltung Einstein Kultur München, Einsteinstr. 42

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