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Bayerisches Staatsorchester

Das Bayerische Staatsorchester ist der Klangkörper der Bayerischen Staatsoper München und eines der ältesten und renommiertesten Orchester weltweit.

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Bayerisches Staatsorchester
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München

Telefon: +49 (0)89 21 85 10 25
E-Mail: besucher@staatsoper.de

Bewertungschronik

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Kammerkonzert

1. Festspiel-Kammerkonzert: Recital Marlene Gomes

- Münchner Opernfestspiele -

Englischhorn: Marlene Gomes
Violine: Susanne Gargerle
Viola: Giovanni Menna
Violoncello: Anja Fabricius
Kontrabass: Blai Gumi Roca
Klavier: Jean-Pierre Collot


Joachim Mendelson: Quintett für Oboe, Violine, Viola, Violoncello und Klavier
Gustav Mahler: Klavierquartettsatz a-Moll
Darius Milhaud: Les Rêves de Jacob für Oboe, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass
Wolfgang Amadeus Mozart: Oboenquartett F-Dur KV 370
Jean Françaix: Quartett für Englischhorn, Violine, Viola und Violoncello

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Kammerkonzert

2. Festspiel-Kammerkonzert: Strauss’ fröhliche Werkstatt

Flöte: Christoph BachhuberVera Becker-Öttl
Oboe: Giorgi GvantseladzeSimone Preuin
C-Klarinette: Jürgen Key
Bassetthorn: Martina Beck-Stegemann
Klarinette: Agneta MüllerMarkus Schön
Bass-Klarinette: Martin Fuchs
Fagott: Martynas SedbarasKatrin Kittlaus
Kontrafagott: Gernot Friedrich
Horn: Johannes DenglerChristian LofererSebastian Lampert


Richard Strauss:
Suite B-Dur op. 4 für 13 Bläser
Ludwig van Beethoven:
Rondino Es-Dur WoO 25 für Bläseroktett
Richard Strauss:
Serenade op. 7 Es-Dur für 13 Bläser
Sonatine Nr. 2 Es-Dur für Bläser
Fröhliche Werkstatt

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Kammerkonzert

3. Festspiel-Kammerkonzert: Vielstimmiges mit Gesang

Sopran: Hanna-Elisabeth Müller
Klavier: Christoph Traxler
Violine: Matjaž BogatajHanna Asieieva
Viola: Clemens GordonJohanna Maurer
Violoncello: Yves SavaryBenedikt Don Strohmeier


Alexander von Zemlinsky:
Maiblumen blühten überall für Sopran und Streichsextett
Richard Wagner:
Wesendonck-Lieder (Arr. für Sopran, Streichsextett und Klavier von Marjan Peternel)
Arnold Schönberg:
Verklärte Nacht op. 4

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Kammerkonzert

4. Festspiel-Kammerkonzert: Rheingold-Quartett

Violine: Michael ArltVerena Berger
Viola: James Dong
Violoncello: Benedikt Don Strohmeier


Wolfgang Amadeus Mozart:
Streichquartett Nr. 17 B-Dur KV 458
Jagdquartett
Samuel Barber:
Streichquartett h-Moll op. 11
Antonín Dvořák:
Streichquartett Nr. 13 G-Dur op. 106

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Kammerkonzert

5. Festspiel-Kammerkonzert: Französische Kammmermusik mit Harfe

Flöte: Edoardo Silvi
Klarinette: Andreas Schablas
Harfe: Gaël Gandino
Violine: Matjaž BogatajAnna-Maija Hirvonen
Viola: Wiebke Heidemeier
Violoncello: Benedikt Don Strohmeier


Albert Roussel:
Sérénade op. 30 für Flöte, Streichtrio und Harfe
Ernest Chausson:
Streichquartett
André Caplet:
Conte fantastique nach Edgar Allan Poes Die Maske des Roten Todes für Harfe und Streichquartett
Maurice Ravel:
Introduction et Allegro für Harfe, Flöte, Klarinette und Streichquartett

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Konzert

1. Akademiekonzert: Vladimir Jurowski

Musikalische Leitung: Vladimir Jurowski
Solistin: Mitsuko Uchida
Bayerisches Staatsorchester


Ludwig van Beethoven:
Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
Johannes Brahms:
Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90

Eine stille Revolution war es, die Ludwig van Beethoven mit seinem vierten Klavierkonzert unternahm. Eine Revolution, weil er das Verhältnis des Einzelnen zum Ganzen veränderte, unter anderem indem hier das Klavier, anders als bis dahin üblich, als erstes das Wort ergreift; und still, weil es das zunächst mit leisen Tönen tut. Mitsuko Uchida, eine der großen Pianistinnen unserer Zeit und als Beethoven-Interpretin weltweit verehrt, musiziert erstmals gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsorchester. Eine ähnlich intensive Äußerung ist die dritte Symphonie von Johannes Brahms. In ihr verband er eine große emotionale Bandbreite – ob dramatische Konflikte wie im ersten Satz oder verinnerlichter Sehnsucht wie im Allegretto – mit fast zyklischer Geschlossenheit; das Stück zielt nicht auf äußerliche Wirkung, alle vier Sätze verklingen im Piano. Brahms’ Weggefährten reagierten enthusiastisch, Clara Schumann etwa schrieb voller Begeisterung über die neue Komposition: „Welch ein Werk, welche Poesie, die harmonischste Stimmung durch das Ganze, alle Sätze wie aus einem Gusse, ein Herzschlag, jeder Satz ein Juwel!“ – und der jüngere Kollege Antonín Dvořák rühmte das Stück mit den Worten: „Welch herrliche Melodien sind darin zu finden! Es ist lauter Liebe, und das Herz geht einem dabei auf!“

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Kammerkonzert

1. Kammerkonzert: Neues für Mallets und Streicher

Vibraphon, Marimba: Carlos Vera Larrucea
Marimba: Tido Frobeen
Violine: So-Young KimJulia Pfister
Viola: Johanna Maurer
Violoncello: N.N.
Kontrabass: Blai Gumi Roca


Saverio Tasca:
San Giusto für Vibraphon und Streicher
Andy Akiho:
Aluminous für Vibraphon und Streicher
Mario Carro:
Dance Me für Marimba und Streicher
Andy Akiho:
LigNEous 1 für Marimba und Streicher
Konstantia Gourzi:
Ananke – for two percussionists and strings (Uraufführung)
Auftragskomposition der Bayerischen Staatsoper
Steve Swallow:
Falling Grace für Vibraphon, Marimba und Streicher
(arrangiert von Amy Greenhalgh)
Astor Piazzolla:
Fuga y Misterio und Libertango für Vibraphon, Marimba und Streicher
(arrangiert von Carlos Vera Larrucea)

Dauer ca. 2 Stunden 30 Minuten

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Kammerkonzert

2. Kammerkonzert: Bläserklänge

Flöte: Edoardo Silvi
Oboe: Marlene Gomes
Klarinette: Martin Fuchs
Fagott: Holger Schinköthe
Horn: Johannes Dengler


Ilse Fromm-Michaels:
Vier Puppen op. 4
Robert Schumann:
Kinderszenen op. 15 (arrangiert von Hans Abrahamsen)
André Jolivet:
Sérénade für Bläserquintett
Hans Werner Henze:
Quintett für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott
Pavel Haas:
Bläserquintett op. 10

Dauer ca. 2 Stunden 30 Minuten

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Kinderkonzert

Kinderkonzert: Tierische Begegnungen

Szenische Einrichtung: Catharina von Bülow
Sprecherin: Miriam Kaltenbrunner
Violine: Verena-Maria Fitz
Violoncello: Clemens Müllner
Klarinette: Martina Beck-Stegemann


Mit Werken von Wilfried Hiller und Alan Ridout.

Tierische Begegnungen: Die zerstreute Brillenschlange und Ferdinand der Stier

Musik kann oft mehr ausdrücken, als man mit zehn langen Sätzen erklären könnte. Daher kann sie bei Erzählungen so gut ergänzen, was sich mit Worten schwer sagen lässt. Die Geschichten von der zerstreuten Brillenschlange und von Ferdinand, dem Stier sind besonders schöne Beispiele. Was geschieht, wenn eine sehr hungrige und zugleich sehr kurzsichtige Brillenschlange ihre Brille vergessen hat – die sie ohne Brille ja auch gar nicht finden kann – und auf der Suche nach etwas Fressbarem an ihr eigenes Schwanzende gerät? Der Münchner Komponist Wilfrid Hiller hat daraus ein Stück mit dem Namen „Diminuendo” gemacht. Das heißt so viel wie „leiser werdend“: Die Schlange wird weniger und weniger, bis sie zum Schluss ganz verschwunden ist. Ferdinand wiederum, ein spanischer Stier, liebt es, in der Sonne zu liegen und sich am Duft der Blumen zu erfreuen. Anders als seine Altersgenossen, die dauernd mit ihrer Riesenkraft angeben, weil sie für den Stierkampf ausgewählt werden wollen. Warum dann doch Ferdinand für den Auftritt in der Arena ausgesucht wird und wie das Ganze ausgeht, erzählt die Geschichte von Munro Leaf mit Musik von Alan Ridout.

Martina Beck-Stegemann spielt Klarinette. Ihre Spezialität ist die Bassklarinette, eine besonders große Variante dieser Instrumentenfamilie, die wunderbar tief klingen kann. Verena-Maria Fitz spielt Violine, von der man sagt, dass ihr Klang der menschlichen Stimme sehr nahekommt. Clemens Müllner spielt Violoncello und ist außerdem ein großer Kenner der besten Schokoladensorten. Alle drei sind Mitglieder im Bayerischen Staatsorchester, das Abend für Abend im Nationaltheater zusammen mit dem Gesangsensemble Opern aufführt, und alle haben sie auch viel Erfahrung mit Kindern, ihren eigenen und vielen anderen.

ab 5 Jahren

Dauer ca. 50 Minuten

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Konzert

2. Akademiekonzert: Robin Ticciati

Musikalische Leitung: Robin Ticciati
Solo-Violine: Markus Wolf
Bayerisches Staatsorchester


Jean Sibelius:
Suite aus der Musik zum Schauspiel König Kristian II.
von Adolf Paul op. 27
Richard Strauss:
Ein Heldenleben. Tondichtung für großes Orchester op. 40
(Solovioline: Markus Wolf)

Ein mit Spannung erwartetes Debüt am Pult des Bayerischen Staatsorchesters: Der britische Dirigent Robin Ticciati leitet erstmals ein Akademiekonzert. Mit 15 Jahren begann der Multiinstrumentalist das Dirigieren, er war der jüngste, der je eine Vorstellung an der Scala geleitet hat, ist seit über zwanzig Jahren Musikdirektor des Glyndebourne Festivals und in Deutschland vor allem durch seine innovativen Programme und Interpretationen als Chef des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin bekannt geworden. Nach München bringt er eine skandinavische Rarität und ein Kernwerk der deutschen Spätromantik mit, zwei Werke, die exakt im selben Jahr, 1898, entstanden sind: eine Schauspielmusik des finnischen Komponisten Jean Sibelius und das Heldenleben von Richard Strauss. Der junge Sibelius engagierte sich mit seiner Musik für die nationale Identitätsfindung seines Volkes, das seit Menschengedenken von Fremdherrschaft bestimmt war; so auch in der Musik zum Historiendrama König Kristian II. – viel auffälliger noch aber ist der Klangfarbenreichtum, den er darin entfaltet, zwischen intim elegischen Momenten und aufbrausender Pracht. Über orchestrale Brillanz verfügte auch Strauss zu Genüge. In seinem Opus 40 setzte er sich und seinen bisherigen musikalischen Heldentaten und „Friedenswerken“ sein eigenes Denkmal und huldigt nicht zuletzt seiner Frau Pauline, die er in der Solovioline facettenreich porträtiert. Was Strauss hier auch kompositorisch geleistet hatte, wurde von „des Helden Widersachern“ erst viel später erkannt: nicht weniger als eine Verbindung des einstmals Unvereinbaren, nämlich von „absoluter Musik“ und Programmmusik.

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Konzert

3. Akademiekonzert: Vladimir Jurowski

Musikalische Leitung: Vladimir Jurowski
Solist: Frank Peter Zimmermann
Bayerisches Staatsorchester


Sergej Prokofiew:
Andante für Streichorchester op. 50a
Paul Hindemith:
Violinkonzert
Samuel Barber:
Adagio for Strings
Arthur Honegger:
Symphonie Nr. 3 Symphonie liturgique

Ein Fest für Streicher und zugleich ein Manifest gegen den Krieg hat Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski für das dritte Akademiekonzert zusammengestellt. In unmittelbarer Reaktion auf den Zweiten Weltkrieg schrieb Arthur Honegger seine dritte Sinfonie – ein Werk in enger Verbindung zu den Schrecken des Krieges und dem ausdrücklichen Wunsch nach Frieden, was sich in den Satzüberschriften wiederfinden lässt: Dies Irae („Tag des Zorns“) aus der Totenmesse, De profundis clamavi („Aus der Tiefe rufe ich“) aus Psalm 130 (129) und Dona nobis pacem („Gib uns Frieden“) aus dem Messordinarium. Dem voran steht Samuel Barbers Adagio for Strings, mit dem der amerikanische Komponist quasi über Nacht berühmt und welches schnell auch über die Klassikbranche hinaus populär wurde: In zahlreichen Filmen, darunter Der große Diktator und Der Soldat James Ryan, aber auch zu Trauerfeiern wie für Opfer der Terroranschläge am 11. September 2001 wurde es gespielt. Ein zart-schmerzliches, maximal wehmütiges Werk, das bis heute nichts an seiner Gefühlskraft eingebüßt hat. Der erste Teil des Abends widmet sich ganz den Streichinstrumenten: Mit Frank Peter Zimmermann kehrt ein ausgewiesener Hindemith-Experte zum Bayerischen Staatsorchester zurück. Er interpretiert Paul Hindemiths 1939 im schweizerischen Exil entstandenes Violinkonzert. Hier zeigt sich der Vertreter der Neuen Sachlichkeit auf ungewohnt lyrischen, klassisch-romantischen Wegen. Eingeleitet wird der Abend von Sergej Prokofjews Andante für Streichorchester – eigentlich der dritte Satz seines ersten Streichquartetts, aber vom Komponisten so sehr geschätzt, dass er sein Lieblingsstück zu einem eigenständigen Werk für Streichorchester umgearbeitet hat.

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Familienkonzert

1. Familien-Kammerkonzert: Rhythmus im Körper

anz und Body-Percussion: Max Pollak
Ensemble: OPERcussion


Max Pollak Tanz und Body-Percussion
OPERcussion – Die Schlagzeuger des Bayerischen Staatsorchesters

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Kammerkonzert

3. Kammerkonzert: Götterfunken I

Violine: Markus Wolf
Viola: Adrian Mustea
Violoncello: Benedikt Don Strohmeier
Kontrabass: Blai Gumi Roca
Flöte: Paolo Taballione
Klarinette: Andreas Schablas
Fagott: Moritz Winker
Horn: Johannes Dengler


GÖTTERFUNKEN: EIN KAMMERMUSIKALISCHER BEETHOVEN-ZYKLUS
Im Lichte des zweihundertsten Todestages von Ludwig van Beethoven bilden alle Kammerkonzerte und Festspiel-Kammerkonzerte des Jahres 2027 unter dem Titel „Götterfunken“ eine saisonübergreifende Reihe. In den Programmen kommen zentrale Werke ebenso wie selten gespielte Raritäten von Beethovens kammermusikalischem Schaffen zu Gehör. Der Beethoven-Zyklus „Götterfunken“ wird mit den ersten Kammerkonzerten in der Spielzeit 2027/28 fortgesetzt.

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Konzert

4. Akademiekonzert: Edward Gardner

Musikalische Leitung: Edward Gardner
Violine: David Schultheiß
Violine: Matjaž Bogataj
Bayerisches Staatsorchester


Paul Dukas:
La Péri
Eugène Ysaÿe:
Amitié (Freundschaft) für zwei Violinen und Orchester
Igor Strawinsky:
L’Oiseau de feu (Der Feuervogel)

Zwei Ballettmusiken des französischen Impressionismus stehen im Zentrum des vierten Akademiekonzerts unter der Musikalischen Leitung von Edward Gardner. Paul Dukas schrieb das Libretto zu La Péri selbst, es basiert auf einer alten persischen Sage um Prinz Iskander (Alexander der Große), der einer Peri – einer Art geflügeltem Feenwesen – die Blume der Unsterblichkeit raubt, ihr diese aber wieder zurückgeben muss. Ursprünglich für Serge Djaghilews Ballets Russes bestimmt, wurde das Stück schließlich von der Widmungsträgerin, der Ballerina Natacha Trouhanova, 1912 am Pariser Théâtre du Châtelet uraufgeführt. Der Feuervogel (L’Oiseau de feu) machte Igor Strawinsky über Nacht berühmt. Das auf einem slawischen Märchenstoff basierende Ballett, 1910 von den Ballets Russes an der Pariser Oper uraufgeführt, zeigt den Komponisten als raffinierten, in schillernden Farben schwelgenden Orchestrator, und deutet noch nicht auf den ästhetischen Bruch hin, den wenige Jahre später Strawinskys Ballett Le Sacre du printemps herbeiführte. Amitié, „Freundschaft“, heißt die Komposition für zwei Violinen und Orchester aus der Feder des belgischen Violinvirtuosen, Dirigenten und Komponisten Eugène Ysaÿe. Es ist nur folgerichtig, dass die beiden Geigensolisten – David Schultheiß, 1. Konzertmeister des Bayerischen Staatsorchesters, und Matjaž Bogataj, Stimmführer der Zweiten Violinen – einander kollegial eng verbunden sind. Edward Gardner, Musikdirektor der Norwegischen Nationaloper in Oslo, hat sich dem Münchner Publikum in der Neuproduktion von Benjamin Brittens Peter Grimes vorgestellt, dirigiert in der Spielzeit 2026/27 eine weitere Britten-Oper (die Festspiel-Produktion Death in Venice) und widmet sich nun Musik aus dem frankophonen Raum.

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Kammerkonzert

4. Kammerkonzert: Götterfunken II

Violine: Susanne Gargerle
Viola: Christiane Arnold
Violoncello: Clemens Müllner
Kontrabass: Blai Gumi Roca
Klarinette: Martina Beck-Stegemann
Klavier: Jean-Pierre Collot


GÖTTERFUNKEN: EIN KAMMERMUSIKALISCHER BEETHOVEN-ZYKLUS
Im Lichte des zweihundertsten Todestages von Ludwig van Beethoven bilden alle Kammerkonzerte und Festspiel-Kammerkonzerte des Jahres 2027 unter dem Titel „Götterfunken“ eine saisonübergreifende Reihe. In den Programmen kommen zentrale Werke ebenso wie selten gespielte Raritäten von Beethovens kammermusikalischem Schaffen zu Gehör. Der Beethoven-Zyklus „Götterfunken“ wird mit den ersten Kammerkonzerten in der Spielzeit 2027/28 fortgesetzt.

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Familienkonzert

2. Familien-Kammerkonzert: Gute Musik ist kein Zufall

Moderation: Franziska VorbergerMinas Borboudakis
Violine: Clara ScholtesFelix Hörter
Viola: Wiebke Heidemeier
Violoncello: Benedikt Don Strohmeier
Kontrabass: Andreas Riepl
Horn: Casey RipponJohannes Dengler
Schlagzeug: Tido Frobeen


Ein Konzert über das Komponieren von gestern und heute.

Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Arvo Pärt und Minas Borboudakis

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Konzert

5. Akademiekonzert: Stéphane Denève

Musikalische Leitung: Stéphane Denève
Solist: Truls Mørk
Bayerisches Staatsorchester


Francis Poulenc:
Les Biches – Suite
Camille Saint-Saëns:
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 33
Igor Strawinsky:
Pulcinella - Suite
Maurice Ravel:
Daphnis et Chloé - Suite Nr. 2

Drei französische Komponisten und einer, der es im Herzen war: Im fünften Akademiekonzert erklingen in einem vierteiligen Abend drei Suiten und das Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 von Camille Saint-Saëns. Jenes richtungsweisende Werk, das 1873 das Solokonzert mit Violoncello als Gattung etabliert hat. Zuvor erklingt Francis Poulencs Ballettsuite Les Biches – die vor Anspielungen auf Jazz- und Tanzmusik nur so strotzt und dem Komponisten 1924 zum Durchbruch verhalf. Vervollständigt wird das Programm durch zwei weitere Ballettsuiten: Igor Strawinskys Pulcinella-Suite – welche den Beginn seiner neoklassizistischen Periode markiert – sowie Maurice Ravels Suite Nr. 2 aus seinem Ballett Daphnis et Chloé. Ravel zeigt mit aufgestockter Holzbläser-Gruppe und großem Schlagwerk, wie opulent Orchestermusik klingen kann; auffälliger noch ist der Klangfarbenreichtum des Stückes. Musikalisch werden Naturmotive verarbeitet; er selbst bezeichnete es als „ein ausladendes musikalisches Fresko voll Hingabe an das Griechenland meiner Träume“. Das Solo übernimmt der norwegische Cellist Truls Mørk; am Pult des Bayerischen Staatsorchesters steht Stéphan Dénève. Der Musikalische Leiter des St. Louis Symphony Orchestra und Künstlerische Leiter der New World Symphony ist bekannt für seine Interpretation des französischen Repertoires und stellt sich erstmals an der Bayerischen Staatsoper vor.

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Kammerkonzert

5. Kammerkonzert: Götterfunken III

Violine: Johanna KölmelJulia Pfister
Viola: Johanna Maurer
Violoncello: Anja Fabricius


GÖTTERFUNKEN: EIN KAMMERMUSIKALISCHER BEETHOVEN-ZYKLUS
Im Lichte des zweihundertsten Todestages von Ludwig van Beethoven bilden alle Kammerkonzerte und Festspiel-Kammerkonzerte des Jahres 2027 unter dem Titel „Götterfunken“ eine saisonübergreifende Reihe. In den Programmen kommen zentrale Werke ebenso wie selten gespielte Raritäten von Beethovens kammermusikalischem Schaffen zu Gehör. Der Beethoven-Zyklus „Götterfunken“ wird mit den ersten Kammerkonzerten in der Spielzeit 2027/28 fortgesetzt.

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Konzert

6. Akademiekonzert: Vladimir Jurowski

Musikalische Leitung: Vladimir Jurowski
Bayerisches Staatsorchester


Gustav Mahler:
Symphonie Nr. 9 D-Dur

Im letzten Akademiekonzert der Spielzeit interpretieren Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski und das Bayerische Staatsorchester mit Gustav Mahlers Symphonie Nr. 9 das „erste Werk der Neuen Musik“ (Alban Berg). Weder Beethoven noch Schubert oder Bruckner hatten es geschafft, über die Zahl der 9 hinauszukommen. Obwohl Mahler selbst diesen „Fluch“ für Realität hielt, komponierte er nach dem Lied von der Erde seine offizielle „Neunte“ – schon etwas lädiert vom alternden Körper und seiner leidenden Seele, hatte er zwei Jahre zuvor den größten Schicksalsschlag erlitten, den ein Vater erleiden kann. So wundert es nicht, dass er in diesem Spätwerk den Schlusssatz vom Lied von der Erde – den Abschied – zu einem Leitgedanken seiner neunten Symphonie auserkoren hat. Ein Leitgedanke, der in diesem monumentalen Werk durchgängig verwebt ist, besonders präsent in den langen und langsamen Außensätzen. Durch die „von grimmiger Lustigkeit“ anmutenden Mittelsätze, kann man am Ende aber doch den Eindruck gewinnen, als würde dieser Abschied von einem Aufbruch begleitet. Um es mit den Worten des Musikkritikers Paul Bekker zu sagen, Mahler „… schließt nicht in trüber Weltflucht aus Gram über das eigene Schicksal, sondern […] dieses eigene Schicksal vergessen lassend […], das ist Mahler und kann nur Mahler sein“.

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Kammerkonzert

6. Kammerkonzert: Götterfunken IV

Sopran: Sarah Dufresne
Tenor: Lukas Siebert
Bass: Daniel Vening
Violine: Felix Hörter
Viola: Clemens GordonJames Dong
Violoncello: Dietrich von Kaltenborn
Klavier: Martin Rasch


Ludwig van Beethoven:
Streichquintett c-Moll op. 104
Ausgewählte Lieder aus den Scottish and Irish Folk Songs
für Gesang und Klaviertrio

GÖTTERFUNKEN: EIN KAMMERMUSIKALISCHER BEETHOVEN-ZYKLUS
Im Lichte des zweihundertsten Todestages von Ludwig van Beethoven bilden alle Kammerkonzerte und Festspiel-Kammerkonzerte des Jahres 2027 unter dem Titel „Götterfunken“ eine saisonübergreifende Reihe. In den Programmen kommen zentrale Werke ebenso wie selten gespielte Raritäten von Beethovens kammermusikalischem Schaffen zu Gehör. Der Beethoven-Zyklus „Götterfunken“ wird mit den ersten Kammerkonzerten in der Spielzeit 2027/28 fortgesetzt.

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Bayerisches Staatsorchester

Das Bayerische Staatsorchester ist der Klangkörper der Bayerischen Staatsoper München und eines der ältesten und renommiertesten Orchester weltweit.

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Bewertungen & Berichte Bayerisches Staatsorchester

Konzerte / Aufführung Silbersaal München München, Schwanthalerstraße 13
Konzerte / Orchester Bayerisches Staatsorchester München München, Max-Joseph-Platz 2
Konzerte / Chor Lassus Chor München München, Wilhem-Hale-Str. 25
Ereignisse / Festival Nymphenburger Sommer München 9.6. bis 1.7.2026
Aufführungen / Theater Deutsches Theater München München, Schwanthalerstraße 13
Aufführungen / Theater Staatstheater am Gärtnerplatz München München, Gärtnerplatz 3
Ereignisse / Festival Internationales Musikfest am Tegernsee 10. bis 26.7.2026
Ereignisse / Festival Klassikfestival AMMERSEErenade 12. bis 26.9.2026
Ereignisse / Konzert Brunnenhof Open-Air-Konzerte München 28.6. bis 5.8.2026
Konzerte / Jazz Jazzclub Unterfahrt München München, Einsteinstraße 42
Konzerte / Orchester Le Nuove Musiche München München, Gollierstr. 28
Konzerte / Orchester Münchener Kammerorchester München, Oskar-von-Miller Ring 1
Konzerte / Orchester JCOM Jewish Chamber Orchestra Munich München, Lechstraße 11
Konzerte / Konzert Bürger-Sänger-Zunft
Konzerte / Konzert Tonicale Musik & Event GmbH
So 28.6.2026, 20:00 Uhr
Konzerte / Konzert Tonicale Musik & Event GmbH
Di 30.6.2026, 20:00 Uhr
Konzerte / Konzert Pianistenclub München München, Postfach 140469
Konzerte / Orchester Bayerische Philharmonie München, Bäckerstraße 46
Konzerte / Chor Münchner MotettenChor e.V. München, Nußbaumstraße 1
Konzerte / Klavierkonzert Klavierabend „Klangperlen“

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