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@ Kirsten Nijhof
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Oper Leipzig

Die Oper Leipzig bildet das Dach für ein Drei-Sparten-Haus bestehend aus Oper, Leipziger Ballett und der Musikalischen Komödie. Verortet im Opernhaus (Oper & Leipziger Ballett) im Zentrum Leipzigs und im Haus Dreilinden (Musikalische Komödie) im Stadtteil Lindenau, steht sie in der Tradition von mittlerweile fast 320 Jahren Musiktheaterpflege in Leipzig. 1693 wurde das erste Opernhaus am Brühl als drittes bürgerliches Musiktheater Europas nach Venedig und Hamburg eröffnet. Seit 1840 spielt das weltweit renommierte Gewandhausorchester zu allen Vorstellungen der Oper und des Balletts. Seit der Spielzeit 2009/10 ist Prof. Ulf Schirmer Generalmusikdirektor der Oper Leipzig. Unter seiner musikalischen Leitung rücken insbesondere die Werke Richard Wagners und Richard Strauss’ in den Mittelpunkt des Repertoires. Mit der Ernennung Ulf Schirmers zum Intendanten der Oper Leipzig in der Spielzeit 2011/2012 erhielt die künstlerische Zusammenarbeit von Oper und Gewandhausorchester eine weitere Dimension.

Die Oper Leipzig steht für höchste musikalische und handwerkliche Qualität. Es wird auf aktiv gelebte Ensemblekultur und die Förderung von Nachwuchssängerinnen und -sängern gesetzt. Das Programm reicht in der Breite von Oper, Spieloper, Operette, Musical bis hin zu klassischem und modernem Ballett. Hinzu kommen zahlreiche Angebote und Eigenproduktionen für Kinder, junge Erwachsene und Familien. Die Oper Leipzig ist ein städtischer Eigenbetrieb der Stadt Leipzig und einer der größten mittelständischen Arbeitgeber der Stadt mit über 600 Angestellten. Neben den drei Sparten stehen die Kostüm- und Theaterwerkstätten, die ebenfalls für das Schauspiel Leipzig und das Theater der Jungen Welt arbeiten, unter der Verwaltungshoheit der Oper Leipzig.

Kontakt

Oper Leipzig
Augustusplatz 12
D-04109 Leipzig

Telefon: +49 (0)341-1261 261

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Festival

Leipzig tanzt!

Internationales Ballettfestival

Unter dem Motto »Leipzig tanzt!« lädt das Leipziger Ballett im Sommer 2024 ein, die Kunstform Ballett in all ihren Facetten zu erleben, bewegt zu sein, sich zu bewegen und in den Diskurs zu treten, was Ballett war, ist und sein kann.

Neben aufregenden Gästen wie der Akram Khan Company oder dem Ballett des slowenischen Nationaltheaters Maribor und natürlich Arbeiten des Leipziger Balletts, können Sie in einem umfangreichen Rahmenprogramm die Tanzstadt Leipzig erleben.

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Tanz

Peer Gynt

Slowenisches Nationalballett Maribor
Leipzig tanzt!

Ballett von Edward Clug | Musik von Edvard Grieg

Edward Clug erzählt die Geschichte des Draufgängers Peer, der im Konflikt zwischen individualistischen Träumereien und etablierten sozialen Codes stets jemand anderes sein möchte. Aus Henrik Ibsens weltberühmtem Drama schuf der langjährige Ballettdirektor des Slowenischen Nationalballetts in Maribor 2015 sein erstes abendfüllendes Ballett für »seine« Company.
Clug erzählt die Abenteuer Peer Gynts zum Bergkönig, seine Reisen und die Rückkehr zu einer wartenden Solveig als Parabel über Leben und Tod. Die bekannte Schauspielmusik von Edvard Grieg wurde dafür um weitere Werke des norwegischen Komponisten ergänzt.

Seit der Uraufführung in Maribor wurde »Peer Gynt« von Häusern wie dem Wiener Staatsballett und dem Ballett Zürich übernommen und das Slownische Nationalballett tourt erfolgreich durch Europa.

Im Rahmen von »Leipzig tanzt!« gastiert das Ensemble um Edward Clug erstmals in Leipzig.

Musikalische Leitung: Victorien Vanoosten
Choreographie: Edward Clug
Bühne: Marko Japelj
Kostüme: Leo Kulaš
Licht Tomaž Premzl
Solo-Pianist: Paulo Almeida
Slowenisches Nationalballett Maribor
Chor der Oper Leipzig
Gewandhausorchester

Dauer: 2:10h

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1 Ballett

Peter I. Tschaikowski

Cayetano Soto
Leipzig tanzt!

Musik von Peter I. Tschaikowski

Der spanische Choreograph Cayetano Soto ist kein Unbekannter für das Leipziger Publikum. Seine Arbeit »Uneven« begeisterte im Rahmen der Produktion »Soto / Scholz / Schröder« in der Spielzeit 2021/22 durch Präzision, technische Herausforderung, virtuose Elemente und durch einen intimen Einblick in die Seele eines Choreographen. Dies bewegte Mario Schröder dazu, Cayetano Soto ein zweites Mal nach Leipzig einzuladen. Für das Rijeka Ballett des Kroatischen Nationaltheaters entstand in der vergangenen Spielzeit unter dem Titel »Tchaikowsky« ein biographisches, assoziatives Ballett, das nun für das Leipziger Ballett neu bearbeitet wird.

Peter Iljitsch Tschaikowski prägte und gestaltete durch seine Kompositionen das klassische Ballett wie nur wenige andere Komponisten. Der Mythos seiner Musik ist bis heute ungebrochen. Cayetano Soto zeichnet ein einnehmendes Portrait eines Mannes, der sein Leben nicht so leben konnte, wie er es wollte. In »Peter I. Tschaikowski« fällt der Blick hinter die glanzvollen Momente einer Biographie – auf Zerrissenheit, Mut und Genie.

Musikalische Leitung: Christoph-Mathias Mueller
Direction, Konzept & Choreografie: Cayetano Soto
Konzept, Bühne, Kostüm, Lichtdesign: Dario Susa
Dramaturgie: Anna Diepold
Leipziger Ballett
Gewandhausorchester

Empfohlen für Kinder und Jugendliche ab 15 Jahren

Einführung 30 Min. vor Vorstellungsbeginn im Konzertfoyer

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Tanz

Jungle Book reimagined

Akram Khan / Akram Khan Company
Leipzig tanzt!

Akram Khan aus London ist einer der renommiertesten Tanzkünstler unserer Zeit, für den nach eigenem Bekunden Tanz »Muttersprache und Religion« bedeutet. Sein Erfolg zeigt sich vielfältig in seinen fantasievollen und zugänglichen Produktionen wie »Jungle Book reimagined«, »Outwitting the devil«, »XENOS«, »Until the Lions«,» Kaash«, »iTMOi (in the mind of igor)«, » DESH«, »Vertical Road«, »Gnosis« und »zero degrees«.
Gemeinsam mit einem hochkarätigen Team und Weltklasse Künstlerinnen und Künstler präsentiert Khan seine Produktion »Jungle Book reimagined«.

Director/Choreographer: Akram Khan
Creative Associate/Coach: Mavin Khoo
Writer: Tariq Jordan
Dramaturgical Advisor: Sharon Clark
Composer: Jocelyn Pook
Sound Designer: Gareth Fry
Lighting Designer: Michael Hulls
Visual Stage Designer: Miriam Buether
Art Direction and Director of Animation: Adam Smith (YeastCulture)
Producer/Director of Video Design: Nick Hillel (YeastCulture)
Rotoscope Artists/Animators: Naaman Azhari, Natasza Cetner, Edson R Bazzarin
Rehearsal Directors: Nicky Henshall, Andrew Pan, Angela Towler
Producing Director: Farooq Chaudhry
Executive Director: Isabel Tamen
Project Manager: Mashitah Omar

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Tanz

GALA

Leipzig tanzt!

Ballettgala mit internationalen Stars und dem Leipziger Ballett
Choreographien von Maurice Béjart, Jorma Elo, Gil Isoart, John Neumeier, Edvin Revazov, Uwe Scholz, Mario Schröder, Vincenzo Timpa

Musikalische Leitung: Matthias Foremny
Gast: Ludmila Pagliero / Mathieu Ganio / Audric Bezard / Marcelo Gomes / Anastasia Matvienko / Istvan Simon / Tamás Kristóf Darai / Edvin Revazov Hamburger Kammerballett
Leipziger Ballett: Yun Kyeong Lee / Soojeong Choi / Carl van Godtsenhoven / Anna Jo / Marcelino Libao
Tenor: Brenden Gunnell
Countertenor: Yuriy Mynenko
Gewandhausorchester

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Ballett

Giselle

Leipziger Ballett
Leipzig tanzt!

Ballett von Mario Schröder | Musik von Adolphe Adam, Sjaella, Laura Marconi u.a.

Im Mai 2005 fanden sich sechs Mädchen und gründeten ein Ensemble. Es beginnt eine gemeinsame Reise, die den Künstlerinnen nicht nur die Welt zeigt, sondern sie auch gemeinsam wachsen und erwachsen werden lässt. Die Gruppe »Sjaella« ist in der universalen Vokalmusik-Szene fest verankert und schafft es mit ihrem vielfältigen Repertoire, spannenden Kooperationen und neuen Klängen, ihr Publikum zu begeistern.

Gemeinsam mit dem Leipziger Ballett widmen sich Sjaella nun einem der größten Meisterwerke des klassischen Balletts: In »Giselle« entspinnt sich eine märchenhafte Geschichte von Schicksal, Liebe, Vergebung und Mystik. Die Seele der Frauen zeigt sich verwoben im Austausch von Stimmen und Körpern und lässt Ballettdirektor und Chefchoreograph Mario Schröder die Geschichte des Bauernmädchens, das an einem gebrochenen Herzen stirbt, neu entdecken. Immer wieder stellen sich dabei Fragen nach den richtigen Momenten für Chancen und Entscheidungen.

Erleben Sie eine sphärische Verbindung von Tanz, Stimme und Körpern und die erste Zusammenarbeit des Ensembles »Sjaella« mit dem Leipziger Ballett und dem Gewandhausorchester.

Musikalische Leitung: Matthias Foremny
Choreografie: Mario Schröder
Musik: Sjaella
Bühne, Kostüm: Paul Zoller
Leipziger Ballett
Gewandhausorchester
Vokalensemble Sjaella

Dauer: 2 1/4h, eine Pause

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Tanz

Selective Breeding

Pablo Girolami / Vermouth Gassosa / IVONA
Leipzig tanzt!

Selektive Züchtung, auch künstliche Selektion genannt, ist ein vom Menschen angewandtes Verfahren zur neue Organismen mit erwünschten Eigenschaften zu entwickeln. Züchter wählen zwei Elterntiere aus, die die vorteilhafte phänotypische Merkmale aufweisen, um sich fortzupflanzen, so dass Nachkommen mit den gewünschten Merkmalen entstehen: Der Mais wird riesig, Truthähne haben die Fähigkeit verloren, sich zu vermehren, Kühe produzieren Kühe produzieren eine unglaubliche Menge an Milch, Dackel werden lächerlich lang. In dem verzweifelten Bemühen, den menschlichen Lebensstandard zu verbessern, wird das Wohlergehen der Tiere systematisch missachtet. Was wäre, wenn sich der Mensch selektiv fortpflanzen würde? Künstliche Selektion? Ethisch? »Selective Breeding« ist eine Anklage gegen diese egoistische Manipulation. Ein Wissenschaftler, ein Metzger, zwei Küken und ein Lachs kreieren eine gigantische Parodie, die auf die Anschuldigung dieser heuchlerischen Praxis.

Die zeitgenössische, projektbasierte Company IVONA wurde 2019 von Pablo Girolami gegründet. Als Zusammenschluss verschiedener Künstlerinnen und Künstler, die sich in diversen künstlerischen Sprachen, auch jenseits des Tanzes, engagieren, versteht sich IVONA als zeitgenössisches Zeugnis professioneller künstlerischer Forschung.

Choreographie: Pablo Girolami
Bühne: Gisella Butera
Kostüme: Christian Boaro
Live DJ-Set: Vermouth Gassosa
Licht: Angelo Tauro
Company: Ivona

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Tanz

Sulle sponde del lago

eine Choreographie von Alessandro Schiattarella
Leipzig tanzt!

Im Rahmen des internationalen Tanzfestivals LEIPZIG TANZT! wirft die FORWARD DANCE COMPANY zusammen mit dem Choreografen Alessandro Schiattarella und deren künstlerischen Projektleiter Gustavo Fijalkow erneut einen kritischen Blick auf eines der bekanntesten Werke des klassischen Balletts: Schwanensee.

Schwanensee – nach der Musik von Tschaikowski – ist eines der bekanntesten Werke des klassischen Balletts und damit auch repräsentativ für ein bestimmtes idealisiertes Körperbild. Es prägt bis heute unsere Sehgewohnheiten und Erwartungen an Tanz.
Mit diesen Erwartungen spielen die sechs Tänzer*innen. Sie weben ihre Erfahrungen und

Stimmen – humorvoll und laut oder leise und bedrohlich – in das Stück ein. Dabei entsteht ein vielschichtiges Mosaik von Schwanensee, das je nach Perspektive anders wirkt. Anfangs fragmentiert, finden sich die Tänzer*innen dennoch zu einem „kollektiven, utopischen Menschmaschine-Organismus“ (Steffen Georgi, LVZ) zusammen. Dieser kritische und persönliche Blick auf Schwanensee von SULLE SPONDE DEL LAGO – AM UFER DES SEES entsteht nicht im luftleeren Raum, sondern reiht sich in eine Tradition ikonischer Schwanensee-Inszenierungen ein, die sich den Stoff kritisch angeeignet haben.

SULLE SPONDE DEL LAGO – AM UFER DES SEES ist eine Produktion der FORWARD DANCE COMPANY von LOFFT – DAS THEATER und cinquantatré Basel in Koproduktion mit ROXY Birsfelden und der euro-scene Leipzig.

Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, von der Stadt Leipzig – Kulturamt und durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus. Diese Einrichtung wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Unterstützt durch Bureau Ritter/TANZPAKT RECONNECT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz.

Gefördert vom Fachausschuss Tanz & Theater BS/BL, von der Jacqueline Spengler Stiftung, der Schweizerischen Interpretenstiftung SIS, der Ernst Göhner Stiftung und der Corymbo Stiftung.

Die FORWARD DANCE COMPANY ist die hauseigene Company von LOFFT – DAS THEATER und Associate Artist 2021/2022 der euro-scene Leipzig – EUROPÄISCHES TANZ- UND THEATERFESTIVAL.

Tickets: www.lofft.de

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Tanz

Klang.Körper.Visionen.

Ballett der Musikalischen Komödie
Leipzig tanzt!

In einem Kaleidoskop der Sinne ertanzt sich das Ballett der Musikalischen Komödie die Räume des Kunstkraftwerks Leipzig und tritt dort in direkten Austausch mit der immersiven Multimedia-Erfahrung »Bach-Experience«, zu der sich der italienische, interdisziplinär arbeitende Künstler Stefano Fake von den Kompositionen Johann Sebastian Bachs inspirieren hat lassen. Bei »KLANG.KÖRPER.VISIONEN« kann das Publikum neben Choreographien von Mirko Mahr auch Kreationen von Tänzerinnen und Tänzern des Balletts der Musikalischen Komödie erleben. Zu den farbenprächtigen 360-Grad-Projektionen an die Mauern des alten Leipziger Heizwerkes erklingen neben den Tönen von Bach unter anderem auch Werke von Arvo Pärt, Antonio Vivaldi und moderne Musik: ein wahrer Sinnesrausch!

Künstlerische Leitung und Choreographie. Mirko Mahr

Dauer: 1:15h

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Performance

Tanz in die Nacht - House of Brownies

Leipzig tanzt!

Das internationale Festival »Leipzig tanzt!« neigt sich dem Ende zu und wir alle tanzen mit. Für die letzte Veranstaltung des Festivals lädt das Leipziger Ballett gemeinsam mit dem internationalen Künstler*innen Kollektiv House of Brownies in das Institut für Zukunft ein.

House of Brownies ist ein Künstler*innen Kollektiv bestehend aus sechs internationalen Menschen (Deutschland/Nepal, Kolumbien, Mexiko, Philippinen, Brasilien, Zimbabwe). Sie haben sich in Hamburg über den Tanz und ihre gemeinsamen Erfahrungen als braune und schwarze Menschen in Deutschland wiedergefunden. Sie befinden sich auf einer immerwährenden Entdeckungsreise im Bezug auf ihre Queerness und teilen diese und ihre Kunst über ihre Social Media Plattformen.

Für»Leipzig tanzt!« konzipieren und gestalten House of Brownies die Veranstaltung»Tanz in die Nacht«.

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1 Oper

Rigoletto

Giuseppe Verdi

Oper in drei Akten | Text von Francesco Maria Piave, nach dem Versdrama »Le roi s’amuse« (1832) von Victor Hugo

Da hat Rigoletto nichts mehr zu lachen: Als Hofnarr des notorischen Frauenhelden Herzog von Mantua ist es sein tägliches Brot, sich bösartig über die Opfer seines Herren und ihre gedemütigten Väter lustig zu machen, bis es eines Tages seine eigene Tochter Gilda ist, die in die Fänge des Herzogs gerät. Inspiriert von Victor Hugos Drama »Le roi s’amuse brachte Verdi mit »Rigoletto« einen zeitlosen Opernklassiker zu Papier.

Musikalische Leitung: Anna Skryleva
Inszenierung: Anthony Pilavachi
Bühne, Kostüme: Tatjana Ivschina
Licht: Michael Röger
Dramaturgie: Christian Geltinger
Einstudierung Chor: Thomas Eitler-de Lint
Chor der Oper Leipzig
Gewandhausorchester

In italienischer Sprache. Mit deutschen Übertiteln

Spieldauer ca 3 Stunden | Zwei Pausen

Empfohlen für Kinder und Jugendliche ab 15 Jahren

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Oper

La Cenerentola

Gioacchino Rossini

Dramma giocoso in zwei Akten | Text von Jacopo Ferretti nach Charles Perraults »Cendrillon ou la Petite Pantoufle de verre« (»Aschenputtel oder der kleine Glasschuh«, 1697)

Den Mythos vom »Aschenbrödel« oder »Aschenputtel« gibt es seit Jahrhunderten in verschiedenen Varianten in Europa, Afrika und Asien. In Deutschland wird er den meisten in der Version der Gebrüder Grimm bekannt sein. Eine weitere wichtige Bearbeitung ist Charles Perraults »Cendrillon ou la Petite Pantouffle de verre« (»Aschenputtel oder der kleine Glasschuh«) von 1697. Hier taucht zum ersten Mal das Motiv des Glasschuhs auf, der schließlich ausschlaggebend für die Liebe zwischen Aschenputtel und dem Prinzen wird. Auch der italienische Komponist Gioacchino Rossini nimmt 1817 mit seinem Librettisten Jacopo Ferretti das Aschenputtel-Märchen auf, unternimmt jedoch entscheidende Veränderungen: So ersetzt Ferretti den Glasschuh durch einen Armreif. Doch was ist Aschenputtel ohne ihren berühmten Schuh?

Rossini zeigt: Es muss nicht unbedingt der Schuh sein. Denn obwohl sich Rossini an Perraults »Cendrillon« orientiert, ist seine Oper kein Märchen. Vielmehr knüpft er mit »La Cenerentola« an die spielfreudige Commedia dell’arte an. Karnevalesk führen sich die Figuren durch zahlreiche Verkleidungen und Rollenwechsel gegenseitig in die Irre. So geht es bisweilen ziemlich turbulent zu – dennoch bleibt Raum für Momente tiefer Innigkeit und Poesie, wie nicht nur die Liebesszenen zwischen dem Aschenputtel Angelina und ihrem Prinzen Don Ramiro zeigen, sondern auch die brillante Musik Rossinis.

Musikalische Leitung: Andrea Sanguineti
Inszenierung: Lindy Hume
Choreografie: Friedrich Bührer
Bühne, Kostüme: Dan Potra
Licht: Matthew Marshall
Choreinstudierung: Thomas Eitler-de Lint
Dramaturgie: Elisabeth Kühne
Herren des Opernchores
Gewandhausorchester

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln | Koproduktion der Opera Queensland und der New Zealand Opera | Spieldauer ca. 3 Stunden | Eine Pause

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Oper Leipzig

Die Oper Leipzig bildet das Dach für ein Drei-Sparten-Haus bestehend aus Oper, Leipziger Ballett und der Musikalischen Komödie. Verortet im Opernhaus (Oper & Leipziger Ballett) im Zentrum Leipzigs und im Haus Dreilinden (Musikalische Komödie) im Stadtteil Lindenau, steht sie in der Tradition von mittlerweile fast 320 Jahren Musiktheaterpflege in Leipzig. 1693 wurde das erste Opernhaus am Brühl als drittes bürgerliches Musiktheater Europas nach Venedig und Hamburg eröffnet. Seit 1840 spielt das weltweit renommierte Gewandhausorchester zu allen Vorstellungen der Oper und des Balletts. Seit der Spielzeit 2009/10 ist Prof. Ulf Schirmer Generalmusikdirektor der Oper Leipzig. Unter seiner musikalischen Leitung rücken insbesondere die Werke Richard Wagners und Richard Strauss’ in den Mittelpunkt des Repertoires. Mit der Ernennung Ulf Schirmers zum Intendanten der Oper Leipzig in der Spielzeit 2011/2012 erhielt die künstlerische Zusammenarbeit von Oper und Gewandhausorchester eine weitere Dimension.

Die Oper Leipzig steht für höchste musikalische und handwerkliche Qualität. Es wird auf aktiv gelebte Ensemblekultur und die Förderung von Nachwuchssängerinnen und -sängern gesetzt. Das Programm reicht in der Breite von Oper, Spieloper, Operette, Musical bis hin zu klassischem und modernem Ballett. Hinzu kommen zahlreiche Angebote und Eigenproduktionen für Kinder, junge Erwachsene und Familien. Die Oper Leipzig ist ein städtischer Eigenbetrieb der Stadt Leipzig und einer der größten mittelständischen Arbeitgeber der Stadt mit über 600 Angestellten. Neben den drei Sparten stehen die Kostüm- und Theaterwerkstätten, die ebenfalls für das Schauspiel Leipzig und das Theater der Jungen Welt arbeiten, unter der Verwaltungshoheit der Oper Leipzig.

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Bewertungen & Berichte Oper Leipzig

Aufführungen / Oper Oper Leipzig Leipzig, Augustusplatz 12
Aufführungen / Musical Musikalische Komödie Leipzig Leipzig, Dreilindenstraße 30
Aufführungen / Kabarett Kabarett academixer Leipzig Leipzig, Kupfergasse 2
Aufführungen / Theater Theater Magdeburg Opernhaus Magdeburg, Universitätsplatz 9
Aufführungen / Tanz Gregor Seyffert Compagnie Dessau Dessau-Roßlau, Friedensplatz 1a
Aufführungen / Theater Schauspiel Leipzig Leipzig, Bosestraße 1
Aufführungen / Theater Anhaltisches Theater Dessau Dessau-Roßlau, Friedensplatz 1a
Aufführungen / Tanz Leipziger Tanztheater Leipzig, Spinnereistraße 7 / Halle 7
Aufführungen / Theater Lofft Leipzig Leipzig, Spinnereistr. 7
Aufführungen / Kabarett Kabarett Leipziger Pfeffermühle Leipzig, Katharinenstr. 17
Aufführungen / Varieté Steintor-Varietè Halle Halle (Saale), Am Steintor 10
Aufführungen / Theater Theater Zeitz im Capitol Zeitz, Judenstraße 3-4
Aufführungen / Oper Opernhaus Halle Halle (Saale), Universitäsring 24
Aufführungen / Theater Carl-Maria-von-Weber-Theater Bernburg Bernburg, Schloßstr. 22
Aufführungen / Theater Kammerspiele Magdeburg Magdeburg, Sudenburger Wuhne 44
Aufführungen / Kulturveranstaltung Verein DAS JAGDHAUS Kössern, Dorfstraße 1
Aufführungen / Cabaret CircusVarieté Halle Halle (Saale), Große Steinstr. 30
Aufführungen / Konzert Mediencampus Villa Ida Medienstiftung der Sparkasse Leipzig Leipzig, Poetenweg 28
Aufführungen / Aufführung Kulturhaus Weißenfels Weißenfels, Merseburger Str. 14

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