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Opernhaus

Die Theater Chemnitz sind ein Fünfspartentheater Oper, Philharmonie, Ballett, Schauspiel und Figurentheater. Das Chemnitzer Opernhaus ist die Hauptspielstätte des Theaters Chemnitz. Das Haus wurde von 1906 bis 1909 in Chemnitz errichtet, der Architekt war Richard Möbius. Es befindet sich auf dem Theaterplatz, zwischen den angrenzenden Bauten des König-Albert-Museums und der Petrikirche.

(Foto: Nasser Hashemi)

Kontakt

Opernhaus
Die Theater Chemnitz
Theaterplatz 2
D-09111 Chemnitz

Telefon: +49 (0)371 6969-5
Fax: +49 (0)371 6969-699
E-Mail: tickets@theater-chemnitz.de

 



Bewertungschronik

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30.05.23, 12:59, cee-gus Test Titel

Test Beschreibung

Oper

Rigoletto

Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave

Possenreißer und Außenseiter, geißelnder Spötter und Zielscheibe von Spott – Rigoletto, der Narr am Hof von Mantua, ist Opfer und Täter zugleich, eine verletzte Seele, die andere verletzt. Seine spitze Zunge scheint keine Grenzen zu kennen. Als er Monterone, dessen Tochter der Herzog verführte, schmäht, wähnt er sich auf der sicheren Seite. Doch als Monterone ihn verflucht, trifft Rigoletto dies an seiner verwundbarsten Stelle: Der Narr ist selbst Vater und behütet seine geliebte Tochter argwöhnisch. Dass Gilda eigene Wege geht, kann er dennoch nicht verhindern. Wie es das Schicksal will, ist der vermeintliche Student, durch den ihre Liebe erwacht, kein anderer als der Herzog. Zu spät erkennt Rigoletto, was sich hinter seinem Rücken abspielt. Unbedarft tappt er in die Falle, die ihm seine Feinde am Hof stellen. Als Rigoletto begreift, dass seine Tochter bereits dem Herzog in die Hände fiel, packt ihn maßloses Verlangen nach Vergeltung. Der skrupellose Verführer soll sterben und Gilda dessen wahren Charakter erkennen. Doch Gildas Liebe bringt Rigolettos Racheplan zum Scheitern. Statt den Tod des Verführers bewirkt der Narr den Tod des eigenen Kindes. Während er die Sterbende findet, lebt der Herzog unbeschwert weiter. So erfüllt sich Monterones Fluch.

Mit einer Musik, die die packende Handlung kontrastreich und äußerst wirkungsvoll ausgestaltet, gilt Rigoletto als Verdis erstes Meisterwerk. Regisseur Aron Stiehl, seit 2020 Intendant des Stadttheaters Klagenfurt, lenkt bei seinem Chemnitz-Debüt den Fokus auf die Beziehung zwischen einem von Verlustängsten getriebenen Vater und dessen nach Emanzipation strebender jugendlicher Tochter.

Musikalische Leitung: Friedrich Praetorius
Inszenierung: Aron Stiehl
Bühne und Kostüme: Frank Philipp Schlößmann
Musikalische Einstudierung des Chore: Konrad Schöbel
Dramaturgie: Johannes Frohnsdorf

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Oper

Orpheus in der Unterwelt

Opéra Bouffon in zwei Akten von Jacques Offenbach
Libretto von Victor Crémieux und Ludovic Halévy
Textfassung von Thomas Winter

Wie konnte der hehre Mythos nur so auf den Hund kommen! Statt einem Muster unsterblicher Liebe gleicht die Ehe von Orpheus und Eurydike einer Hölle von Zoff und Langeweile. Zärtlichkeiten tauschen die beiden nurmehr mit den Nachbarn aus. Allein Rücksicht auf die öffentliche Meinung hält sie davon ab, sich zu trennen. Auch auf dem Olymp klaffen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander: Zu seinem Entsetzen muss Göttervater Jupiter mit ansehen, wie seine Kinder mutlos dahinvegetieren, weil ihnen die menschliche Verehrung versagt bleibt. Sein Bemühen, Disziplin und Moral wiederherzustellen, bleibt fruchtlos. Zu sehr haben Liebeseskapaden seine Glaubwürdigkeit untergraben. Zu offensichtlich ist inzwischen, dass die Götter andere Wege gehen müssen als bisher. Als der renitente Unterweltherrscher Pluto eintrifft und sich für den Raub der Eurydike verantworten muss, bricht auf dem Olymp die Revolte los. Einzig das unverhoffte Erscheinen der öffentlichen Meinung rettet Papa Jupiter. Sie zwingt Orpheus, seine unliebsame Gattin vom Göttervater zurückzuverlangen, und der lässt es sich nicht nehmen, in der Unterwelt höchstpersönlich nach dem Verbleib der schönen Sterblichen zu sehen … Der gesamte olympische Tross folgt ihm zum rauschenden Höllenball, um fern von daheim lang entbehrte Göttlichkeits-Gefühle zu erleben…

Entstanden 1858 als Persiflage großbürgerlicher Bigotterie, ist Orpheus in der Unterwelt zu einem zeitlosen Klassiker geworden – eine Feier der Sinneslust angesichts von Zwängen und Rücksichten, die das soziale Leben bestimmen. Thomas Winters neue Textfassung für Chemnitz nimmt insbesondere den Mythos Liebe in den Blick und beleuchtet das narzisstische Wechselspiel zwischen einer heutigen „öffentlichen Meinung“ und ihren Idolen. Die Regie liegt in den Händen von Johannes Pölzgutter, der in Chemnitz bereits mit Die Fledermaus und Die Entführung aus dem Serail Erfolge feiern konnte.

Inszenierung: Johannes Pölzgutter
Bühne: Manuel Kolip
Kostüme: Susana Mendoza
Chor: Lorenz Höß
Dramaturgie: Johannes Frohnsdorf

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Familientheater

Sommertheater:
Pippi auf den sieben Meeren

Abenteuergeschichte von Astrid Lindgren

SOMMERTHEATER IM KÜCHWALD

Nach zehn Jahren ist sie zurück auf der Küchwaldbühne: Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf! In ihrem zweiten Abenteuer muss das stärkste Mädchen der Welt in die Südsee reisen, denn ihr Vater wurde von Seeräubern gefangen genommen. Zusammen mit ihren Freunden Annika und Thomas und dem Äffchen Herr Nielsson macht sie sich auf den Weg, um Kapitän Langstrumpf aus den Fängen von Blut-Svente und seinen Männern zu befreien – und nebenbei einen Schatz mit nach Hause zu holen.
Astrid Lindgrens berühmte Villenbesitzerin hat in über 75 Jahren nichts von ihrer jugendlichen Energie verloren. In bekannter frecher Art stellt sich Pippi Langstrumpf gegen die vermeintlich stärkeren Erwachsenen und zeigt, dass es vor allem die kindliche Ehrlichkeit ist, die immer triumphieren wird. Dabei bietet sie nicht nur beste Unterhaltung für Groß und Klein, sie ist auch ein Synonym dafür, dass Mut und Freundschaft, Fantasie und Zusammenhalt Berge versetzen können.

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Figurentheater

Sommertheater:
Die Vermessung der Welt

Nach dem Roman von Daniel Kehlmann
Bühnenfassung von Dirk Engler

FIGURENTHEATER OPEN AIR

Obwohl beide Zeit ihres Lebens daran arbeiten, die Welt zu durchdringen, können sie unterschiedlicher nicht sein: Während Alexander von Humboldt (1769–1859) den halben Erdball bereist, um diesen bis in die entlegensten Winkel zu durchmessen, stößt Carl Friedrich Gauß (1777–1855) vom Schreibtisch aus in die kosmischen Sphären der Unendlichkeit vor. Der eine – von adeliger Herkunft und ausgestattet mit den entsprechenden Beziehungen – reist mit nüchternem Blick und obsessivem Entdeckergeist ruhmreich auf die höchsten Berggipfel, in die verborgensten Erdlöcher oder über den Orinoco durch die Weiten Südamerikas. Der andere – aus ärmlichen Verhältnissen zum Mathematiker und Astronom herausgebildet – vollendet bereits in jungen Jahren sein wissenschaftliches Hauptwerk und springt selbst in der Hochzeitsnacht aus dem Bett, davon besessen, eine Formel zu vollenden. Als alternde Berühmtheiten lernen sich die beiden Vordenker anlässlich des Naturforscherkongresses 1828 in Berlin kennen und streitend schätzen. Die Neugier auf die Welt eint sie. Doch während Gauß sich nach dem frühen Tod seiner Frau Johanna fast gänzlich zurückgezogen und für den liberalen Geist seines Sohnes Eugen nur Verachtung übrig hat, muss Humboldt sich fragen, wer noch an seiner Seite steht und ob er wirklich jemals mehr gesehen hat als Gauß. Den Blick in ferne Weiten gerichtet, übersehen beide die Zeichen der neuen Zeit – und das katapultiert sie mitten hinein in die politischen und revolutionären Wirren der nachnapoleonischen Welt.

Daniel Kehlmann (*1975) nähert sich in Die Vermessung der Welt mit fiktiven und sich verschränkenden Erzählebenen den gegensätzlichen Biografien der beiden Männer an. Mit ganz unterschiedlichen Methoden ringen Humboldt und Gauß ihrer Welt Erkenntnisse ab, die nicht nur ihrer beider Lebenszeit überdauern werden – und Kehlmann zeichnet ihre Gratwanderung zwischen Erfolg und Scheitern, Größe und Vermessung humorvoll nach. In der Inszenierung von Kathrin Brune zieht das Figurentheater mit Gauß und Humboldt auch im Sommer 2024 wieder in den Garten des Kulturhauses Arthur ein.

Regie: Kathrin Brune
Bühne und Kostüme: Thomas Rump
Puppen: Hagen Tilp
Musik: Sebastian Herzfeld
Dramaturgie: Friederike Spindler

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Tanz

SHOWCASE VII: Witness

Tanzstück von May Zarhy

Mit der inzwischen siebten Ausgabe von Showcase setzen wir in der Spielzeit 2023/2024 unser erfolgreiches Format für zeitgenössischen Tanz fort. Für die jährlich wiederkehrende Programmreihe konnten bisher mit Anthony Missen aus Manchester (Mavericks and Sheep und Uninvited), dem Schweden Peter Svenzon (Persona), Samuel Mathieu aus Frankreich (Mili[tanz!]), dem Dänen Sebastian Kloborg (Showstopper) und dem Israeli Yaron Shamir (HoME) international tätige Choreografen für dieses Format gewonnen werden.

Für Showcase VII: Witness wird die in Berlin und Tel Aviv lebende Choreografin May Zarhy zu Gast sein. Witness ist ein Stück für fünf Tänzer:innen und eine aufgezeichnete Stimme. In einem intimen Raum konzentrieren sich die Bewegungen der Tänzer:innen darauf, sich gegenseitig zu spüren und zu fühlen, während sie ihre Erfahrungen durch ihre Bewegungen beschreiben und den Kontakt zu den anderen suchen. Sie bewegen sich, während sie sich an eine Bewegung erinnern, die sie schon einmal gemacht haben, und sich vorstellen, was sie sein könnte.

Witness lädt das Publikum ein, den Tanz, der sich entfaltet, aus unmittelbarer Nähe zu betrachten. In der Tat schlägt es dem Auditorium vor, eher „Zeuge“ als „Zuschauer“ des Stücks zu sein.

Choreografie: May Zarhy
Musik: Kristin Oppenheim, Daniella Ljungsberg
Dramaturgische Mitarbeit: Jenny Zichner
Es tanzen: Dávid Janik, Koh Yoshitake, Valeria Gambino, Tim Hutsch, Isabel Druenne

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Kurs

Meet The Artist I: Fabrice Guillot, Cie Retouramont (F)

Das Workshop-Angebot innerhalb des Festivals TANZ | MODERNE | TANZ richtet sich an alle Generationen mit und ohne Vorkenntnisse. Es ermöglicht, die einzelnen internationalen Gast-Choreografinnen und -Choreografen kennenzulernen und einen Einblick in ihre Arbeitsweise zu erhalten. Jede/r Choreograf:in und Lehrende vermittelt seine/ihre eigene Sicht auf den Tanz, welche sich in den Werken widerspiegelt. Es lohnt sich, den zeitgenössischen Tanz zu entdecken. Er erweitert unsere Fähigkeiten wie Einfühlung und Achtsamkeit sowie die Verortung des Körpers im Raum und er unterstützt ein besonderes Miteinander mit anderen Tänzerinnen und Tänzern. Es gibt dabei kein Richtig und kein Falsch.

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Kurs

Meet The Artist II: Emilijus Miliauskas, Ballett Chemnitz (D)

Das Workshop-Angebot innerhalb des Festivals TANZ | MODERNE | TANZ richtet sich an alle Generationen mit und ohne Vorkenntnisse. Es ermöglicht, die einzelnen internationalen Gast-Choreografinnen und -Choreografen kennenzulernen und einen Einblick in ihre Arbeitsweise zu erhalten. Jede/r Choreograf:in und Lehrende vermittelt seine/ihre eigene Sicht auf den Tanz, welche sich in den Werken widerspiegelt. Es lohnt sich, den zeitgenössischen Tanz zu entdecken. Er erweitert unsere Fähigkeiten wie Einfühlung und Achtsamkeit sowie die Verortung des Körpers im Raum und er unterstützt ein besonderes Miteinander mit anderen Tänzerinnen und Tänzern. Es gibt dabei kein Richtig und kein Falsch.

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Musical

My Fair Lady

Musical nach Bernard Shaws "Pygmalion" und dem Film von Gabriel Pascal

Buch von Alan Jay Lerner
Musik von Frederick Loewe
Deutsch von Robert Gilbert

Eliza Doolittle, ein Blumenmädchen mit Herz und Verstand, fällt dem Sprachforscher Henry Higgins durch ihren ordinären Dialekt auf. Er schließt mit seinem Freund Oberst Pickering eine Wette ab, in der es darum geht, binnen weniger Wochen aus der, wie Higgins sagt, „Rinnsteinpflanze“ Eliza eine Grande Dame werden zu lassen. Womit Higgins allerdings nicht gerechnet hat, ist, dass neben dem „dienstlichen“ Verhältnis zu Eliza plötzlich auch die Liebe eine große Rolle spielt.

Kein Stück im Repertoire des Opernhauses hat jemals so viele Vorstellungen erlebt wie das Musical My Fair Lady von Alan Jay Lerner und Frederick Loewe. Die Geschichte des sympathischen Blumenmädchens Eliza Doolittle, die von Professor Higgins Sprachunterricht erhält und ihm dafür eine Lektion in Sachen Lebensweisheit erteilt, erheitert und berührt immer wieder aufs Neue. Die beiden Autoren schrieben für ihren Welterfolg hinreißende Dialoge und Evergreens wie Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen, Ich hätt‘ getanzt heut‘ Nacht und Hei, heute Morgen mach’ ich Hochzeit, die jeder sofort mitsingen kann. In Chemnitz stand das Werk erstmalig 1967 auf dem Spielplan. Als Eliza debütierte Dorit Gäbler, die damals als Elevin zum Schauspielensemble gehörte und nun als Mrs. Higgins dabei ist. Ab 1991 war My Fair Lady fast ununterbrochen in zwei Inszenierungen von Michael Heinicke zu erleben. Viele Jahre davon spielte Sylvia Schramm-Heilfort die Berliner Göre, bevor sie jetzt als Mrs. Pearce ihre Eliza-Erfahrungen in eine neue Rolle einbringt. So stehen in der charmanten Inszenierung dieses amüsant-nachdenklichen Musicals von Erik Petersen am Ende mit der aktuellen Eliza drei Generationen dieser Rolle auf der Bühne.

Inszenierung: Erik Petersen
Choreografie: Sabine Arthold
Bühne: Sam Madwar
Kostüme: Lukas Pirmin Wassmann
Chor: Lorenz Höß
Dramaturgie: Carla Neppl

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Musical

Zarah 47

Musical-Solo für eine Darstellerin von Peter Lund

Mit den großen Liedern von Zarah Leander

Es ist der 15. März 1947, Zarah Leanders 40. Geburtstag. Vier Jahre davor noch der umjubelte Star der UFA, ist sie nun arbeitslos und wartet vergebens auf Geburtstagsgäste und Angebote. In Schweden Persona non grata, in Deutschland mit Berufsverbot belegt, rechtfertigt sich die Diva in einem furiosen Monolog. Klug, mit viel Witz und ohne jeden Skrupel proklamiert sie das Credo vieler Nazi-Künstler: von nichts gewusst zu haben. Sie verfängt sich in ihren eigenen Lebenslügen, ihre schwermütigen Lieder werden zu bitterbösen Kommentaren einer mit politischem Wegsehen erkauften Karriere. So durchschreitet sie einsam ihre Räume auf Gut Lönö in Schweden. Es meldet sich keiner. Zarah fängt an, in Erinnerungen zu schwelgen … und natürlich zu singen. Peter Lunds musikalischer Monolog ist ein schauspielerisches Bravourstück für eine singende Darstellerin. In der Chemnitzer Inszenierung schlüpft Sylvia Schramm-Heilfort in die Rolle der Zarah Leander und gewährt in der intimen Atmosphäre des Operncafés Einblicke in das wechselvolle Leben der Grande Dame mit der besonderen Stimme.

Musikalische Leitung: Jeffrey Goldberg
Inszenierung: Nils Braun
Dramaturgie: Christiane Holland
Zarah Leander: Sylvia Schramm-Heilfort

Dauer: 2 h, eine Pause
Altersempfehlung: ab 14 Jahren

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Oper

Die drei Wünsche oder Die Launen des Lebens

Filmoper von Bohuslav Martinů
Libretto von Georges Ribemont-Dessaignes

„Wer die Wahl hat“, heißt es, „hat die Qual“. Das gilt erst recht, wenn man gleich drei Wünsche frei hat, so wie die Protagonisten des absurd-komischen Märchens Die drei Wünsche, das im Mittelpunkt von Bohuslav Martinůs gleichnamiger Oper steht. Die Ereignisse des realen Lebens umspielen das fantastische Stück im Stück. Es geht um Sehnsüchte, unerfüllte Ansprüche und eine Maßlosigkeit, die alles zunichtemachen kann.

Hektischer Betrieb am Rande einer Theaterprobe. Die Inszenierung zeigt, wie ein gewisser Monsieur Juste auf eine Fee namens „Null“ trifft. Der passionierte Jäger fängt das seltene Geschöpf ein und nimmt es mit nach Hause. Um ihre Freiheit zurückzuerlangen, gewährt ihm die Fee drei Wünsche. Juste und seine Frau verlangen, was vermutlich alle Menschen begehren: Reichtum, Jugend, Liebe. Ob sie damit gut fahren, steht auf einem anderen Blatt, denn die Fee erweist sich als genauso unzuverlässig, wie es ihr Name vermuten lässt. So rächt sich ein geheimnisvolles Wesen an denen, die es beherrschen wollen. Die zwischenmenschlichen Beziehungen der Theaterleute spiegeln das fiktive Geschehen, in dem sie ihre Rollen spielen. Auch sie sehnen sich nach Glück. Für die einen beginnt das Abenteuer der Liebe, den anderen bleibt das Warten auf Erfüllung in einer unbestimmten Zukunft.

Zwischen grotesker Komik und bitterer Ironie schwankend, sucht Die drei Wünsche jenseits gängiger Wertvorstellungen nach dem, was das Leben reich macht. 1928/1929 in Paris entstanden, 1971 in Brno uraufgeführt, erlebte das Werk hierzulande erst wenige Aufführungen – und das trotz einer äußerst lebhaften und farbenreichen Musik, die vielfach Elemente aus Jazz und Tanzmusik aufgreift. Regisseurin Rahel Thiel versetzt Martinůs Filmoper von den Studios in die Welt des Theaters. Auf das Mittel des Films verzichtet sie dennoch nicht - sie fokussiert es auf das Wesentliche: einen Ort, wo sich Traum und Wirklichkeit berühren.

Musikalische Leitung: Jakob Brenner
Inszenierung: Rahel Thiel
Bühne: Fabian Wendling
Kostüme: Rebekka Dornhege Reyes
Video: Stefan Bischoff
Chor: Stefan Bilz
Dramaturgie: Johannes Frohnsdorf

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Kurs

Meet The Artist III: Panama Pictures (NL)

Das Workshop-Angebot innerhalb des Festivals TANZ | MODERNE | TANZ richtet sich an alle Generationen mit und ohne Vorkenntnisse. Es ermöglicht, die einzelnen internationalen Gast-Choreografinnen und -Choreografen kennenzulernen und einen Einblick in ihre Arbeitsweise zu erhalten. Jede/r Choreograf:in und Lehrende vermittelt seine/ihre eigene Sicht auf den Tanz, welche sich in den Werken widerspiegelt. Es lohnt sich, den zeitgenössischen Tanz zu entdecken. Er erweitert unsere Fähigkeiten wie Einfühlung und Achtsamkeit sowie die Verortung des Körpers im Raum und er unterstützt ein besonderes Miteinander mit anderen Tänzerinnen und Tänzern. Es gibt dabei kein Richtig und kein Falsch.

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Kurs

Meet The Artist IV: Company Chameleon (GB)

Das Workshop-Angebot innerhalb des Festivals TANZ | MODERNE | TANZ richtet sich an alle Generationen mit und ohne Vorkenntnisse. Es ermöglicht, die einzelnen internationalen Gast-Choreografinnen und -Choreografen kennenzulernen und einen Einblick in ihre Arbeitsweise zu erhalten. Jede/r Choreograf:in und Lehrende vermittelt seine/ihre eigene Sicht auf den Tanz, welche sich in den Werken widerspiegelt. Es lohnt sich, den zeitgenössischen Tanz zu entdecken. Er erweitert unsere Fähigkeiten wie Einfühlung und Achtsamkeit sowie die Verortung des Körpers im Raum und er unterstützt ein besonderes Miteinander mit anderen Tänzerinnen und Tänzern. Es gibt dabei kein Richtig und kein Falsch.

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Kurs

Meet The Artist V: Hervé Koubi (F)

Das Workshop-Angebot innerhalb des Festivals TANZ | MODERNE | TANZ richtet sich an alle Generationen mit und ohne Vorkenntnisse. Es ermöglicht, die einzelnen internationalen Gast-Choreografinnen und -Choreografen kennenzulernen und einen Einblick in ihre Arbeitsweise zu erhalten. Jede/r Choreograf:in und Lehrende vermittelt seine/ihre eigene Sicht auf den Tanz, welche sich in den Werken widerspiegelt. Es lohnt sich, den zeitgenössischen Tanz zu entdecken. Er erweitert unsere Fähigkeiten wie Einfühlung und Achtsamkeit sowie die Verortung des Körpers im Raum und er unterstützt ein besonderes Miteinander mit anderen Tänzerinnen und Tänzern. Es gibt dabei kein Richtig und kein Falsch.

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Tanz

Les Nuits Barbares ou les Premiers Matins du Monde

Cie Hervé Koubi (F)

Fünf Jahre Leben zwischen Frankreich und Algerien inspirierten Choreograf Hervé Koubi dazu, mit seiner Compagnie auf eine Zeitreise zu gehen: in die Tiefen vergangener Kulturen der sogenannten
barbarischen Völker rund um das Mittelmeer. Seine bewegenden Erkundungen offenbaren, dass all die verschiedenen kulturellen Einflüsse bis in die Gegenwart nachwirken, in den Menschen weiterleben und die heutigen orientalischen und westlichen Mittelmeerländer stärker verbinden als trennen. So nutzt er die gemeinsame Geschichte, um den gar nicht so fremden Nachbarn die Hand zu reichen und eine universale Kultur und gemeinsame Zukunft zu skizzieren. Denn längst vergessen geglaubte Spuren vergangener Generation leben in jedem Einzelnen fort.

Unterstützt durch: Region Limousin, das Departement Correze, die Stadt Brive, das französische Kultusministerium, die Region PACA, die Stadt Cannes, das Departement Alpes Maritimes und das Institut Francaise für einige der internationalen Tourneen.

Choreographie: Hervé Koubi
Choreographische Assistenz: Guillaume Gabriel, Carl Portal
Musikdirektor: Maxime Bodson
Beleuchtung: Lionel Buzonie
Kostüme und Ausstattung: Guillaume Gabriel

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Konzert

Open-Air-Konzert zum Spielzeitabschluss

Highlights aus Opern von Giuseppe Verdi und Giacomo Puccini

Mit einem großen Open-Air-Konzert krönen Sängerinnen und Sänger des Opernensembles, der Opernchor und die Robert-Schumann-Philharmonie die Spielzeit 2023/2024. Vor der traumhaften Kulisse des Opernhauses bietet das abwechslungsreiche Programm Highlights aus Opern von Giuseppe Verdi und Giacomo Puccini, und natürlich wird auch das traditionell eigens für diesen Abend „komponierte“ Abschlussfeuerwerk nicht fehlen. Es dirigiert Friedrich Praetorius, die Moderation übernimmt in bewährter Weise Generalintendant Christoph Dittrich.

Musikalische Leitung: Friedrich Praetorius
Moderation: Christoph Dittrich
Chor: Stefan Bilz
Kinder- und Jugendchor: Konrad Schöbel
Solist:innen:
Elisabeth Dopheide (Sopran)
Akiho Tsujii (Sopran)
Kurumi Sueyoshi (Sopran)
Paula Meisinger (Mezzosopran)
Daniel Pataky (Tenor)
Seungwoo Simon Yang (Tenor)
Thomas Essl (Bariton)
Alexander Kiechle (Bass)
Opernchor der Theater Chemnitz
Kinder- und Jugendchor der Theater Chemnitz
Robert-Schumann-Philharmonie

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Tanz

Mouvoir / Stephanie Thiersch (D):
Until the Beginnings

Im Kontext globaler Rhythmen inszeniert Until the Beginnings ein energiegeladenes Tanzgedicht, das ein internationales Team von acht Tänzerinnen und Tänzern aus dem Senegal, Deutschland und Frankreich mit Musikerinnen und Musikern aus den Bereichen Perkussion und Rap zusammenbringt. Die Regisseurinnen Alesandra Seutin und Stephanie Thiersch weben dafür aus ihren unterschiedlichen Welten einen choreografischen Teppich, der das Wesen der Gastfreundschaft befragt. Ihre Suche nach grenzüberschreitenden Wegen des Zusammenlebens wird zu einer Performance des Teilens von Geschichten und choreografischem Bewegungsmaterial.

Koproduktion mit tanzhausnrw und Sommerblut Festival. Gefördert durch die Kunststiftung NRW und das NATIONALEPERFORMANCENETZ. Koproduktionsförderung Tanz gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Karin und Uwe Hollweg Stiftung. MOUVOIR wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturamt der Stadt Köln. Diese Aufführung wird gefördert durch das Nationale Performance Netzwerk.

Künstlerische Leitung: Alesandra Seutin, Stephanie Thiersch
Konzept / Bühne / Choreografie: Alesandra Seutin, Stephanie Thiersch mit dem Ensemble
Kostüme: Lauren Steel
Licht: Begoña Garcia Navas
Ton: Thomas Wegner

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Oper

Das Tagebuch der Anne Frank

Mono-Oper in zwei Teilen von Grigori Frid | Deutsche Adaption von Ulrike Patow

„O ja, ich will nicht umsonst gelebt haben wie die meisten Menschen. Ich will den Menschen, die um mich herum leben oder mich doch nicht kennen, Freude und Nutzen bringen. Ich will fortleben, auch nach meinem Tod“, schrieb Anne Frank am 5. April 1944 in ihr Tagebuch, das eindrucksvoll ihren Überlebenswillen gegenüber den Schrecken des Holocaust dokumentiert. In ihren Einträgen, in denen sie Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt sowie den Alltag eines zum Untertauchen gezwungenen jüdischen Mädchens gibt, zeigt sich die junge Autorin als lebenskluge und selbstkritische Beobachterin. Mit Humor und Zuversicht bewahrt sie ihren Glauben an eine friedvolle Zukunft und nimmt doch die Abgründe der Zeit mit großer Klarheit wahr. Anne Franks Schriften wurden inzwischen in mehr als 70 Sprachen übersetzt und in über 100 Ländern veröffentlicht, was zeigt, wie sehr ihr Versuch, sich durch das Schreiben in ihrer Lebensrealität zurechtzufinden, die Menschen weltweit bewegt.

Der russisch-jüdische Komponist, Maler und Schriftsteller Grigori Frid erlebte den Zweiten Weltkrieg an der Front sowie die katastrophale Nachkriegszeit in der Sowjetunion. Viele seiner Familienmitglieder waren vom Zwang und Terror der stalinistischen Diktatur unmittelbar betroffen. Tief beeindruckt von Anne Franks Tagebuch entschloss er sich, eine Oper zu schreiben – ungeachtet des damaligen Verbotes, den Holocaust und jüdische Geschichten zu thematisieren. Er fasste das Buch in eine hochkonzentrierte Oper, die deutlich macht, dass uns Geschichte immer noch und immer wieder angeht. Regisseurin Corinna Tetzel spannt in ihrem Chemnitzer Regie-Debüt einen Bogen zwischen Komponisten, Autorin und Publikum und holt Grigori Frids Oper ins Hier und Heute.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Jüdische Gemeinde Chemnitz

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Konzert

Dies unglaubliche Leben!

Konzert mit Ausschnitten aus allen Musiktheaterpremieren der Saison

Musikalische Leitung: Maximilian Otto, Benjamin Reiners, Lutz de Veer
Moderation: Sylvia Schramm-Heilfort, Matthias Winter
Chor: Stefan Bilz


Wie ein Hohlspiegel fängt die Oper die ganze Größe, Schönheit und Tragik des Menschseins ein. Das ist Musik. Das ist Drama. Das ist Wahnsinn. Auf zu einer neuen Spielzeit! Diesmal stehen große Ambitionen und enttäuschte Hoffnungen, tiefe Gefühle und die Härte äußerer Umstände im Brennpunkt. So etwa in La Bohème, La Traviata oder Hoffmanns Erzählungen. Gustave Charpentiers Pariser Großstadt-Märchen Louise hingegen überhöht das Leben selbst zum gigantischen Traum von Liebe und Freiheit … Einen Vorgeschmack auf all das und vieles mehr bietet wieder unser Eröffnungskonzert. Neugierig geworden? Schnuppern Sie rein!

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Opernhaus

Die Theater Chemnitz

Die Theater Chemnitz sind ein Fünfspartentheater Oper, Philharmonie, Ballett, Schauspiel und Figurentheater. Das Chemnitzer Opernhaus ist die Hauptspielstätte des Theaters Chemnitz. Das Haus wurde von 1906 bis 1909 in Chemnitz errichtet, der Architekt war Richard Möbius. Es befindet sich auf dem Theaterplatz, zwischen den angrenzenden Bauten des König-Albert-Museums und der Petrikirche.

(Foto: Nasser Hashemi)


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Test Beschreibung

Aufführungen / Oper Opernhaus Chemnitz Chemnitz, Theaterplatz 2
Aufführungen / Schauspiel Schauspielhaus Chemnitz Chemnitz, Zieschestraße 28
Aufführungen / Theater Gewandhaus Zwickau Zwickau, Hauptmarkt
Aufführungen / Kabarett Sachsenmeyer Kabarett Chemnitz Chemnitz, Feenweg 11
Aufführungen / Theater Volksbühne Chemnitz Chemnitz, Käthe-Kollwitz-Str. 7
Aufführungen / Theater Vogtlandtheater Plauen Plauen, Theaterplatz
Aufführungen / Kabarett Chemnitzer Kabarett e.V. Chemnitz, An der Markthalle 1-3

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