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Tanzplattform Deutschland 2026

11. bis 15.3.2026

Vom 11. bis 15. März 2026 macht die Tanzplattform Deutschland die Vielfalt und Kreativität des zeitgenössischen Tanzes in Deutschland sichtbar.

Kontakt

Tanzplattform Deutschland 2026
Karl-Liebknecht-Str. 56
D-01109 Dresden

Telefon: +49 351-2646210
E-Mail: info@hellerau.org

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Bewertungen & Berichte Tanzplattform Deutschland 2026

Tanz

Claire Cunningham:
Songs of the Wayfarer

„Ich liebe es, mich in so etwas wie ein vierbeiniges Wesen zu verwandeln. All die kleinen Stellen, an denen man die Krücke in eine Ritze oder eine Ecke zwängen kann... Ich verliere mich so sehr in dieser Art von Spiel… wenn der Boden wirklich mein Begleiter wird.“

In diesem neuen Solo fragt Claire Cunningham, was es bedeutet, zu wandern. Zu versuchen, große Höhen zu erklimmen. Was können wir lernen, von denjenigen von uns, die als vierbeinige Kreaturen auf Krücken nach dem Boden greifen? Was bedeutet es, weiterzugehen und mit Weisheit zu wissen, wann man umkehren muss?

Geleitet von ihrer Lebenserfahrung als behinderte Person, ihren Erinnerungen an ihre Ausbildung als klassische Sängerin, ihrem Wissen aus der Welt des Bergsteigens und vor allem mit Gustav Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“, macht sich Claire Cunningham auf, bekannte und unbekannte Landschaften zu durchqueren. Durch die Linse von crip* fordert Cunningham uns auf, genauer darauf zu achten, wie wir uns in der physischen Welt bewegen, im Angesicht tiefgreifender Verluste und Veränderungen in unserem Leben.

* Crip ist eine politische und kulturelle Identität, die von einigen behinderten Menschen als Selbstbezeichnung verwendet wird.

Konzept & Choreografie: Claire Cunningham mit Dan Watson und Luke Pell
Performance: Claire Cunningham
Stellvertretende Regie & Dramaturgie: Dan Watson
Dramaturgie: Luke Pell
Bühnenbild & Kostümdesign: Bethany Wells
Lichtdesign: Chris Copland
Sounddesign: Matthias Herrmann
Videodesign: Michelle Ettlin
Künstlerische Mitarbeit: Julia Watts Belser
Untertitel: Maria Wünsche (Panthea)
Ausführende Produzentin: Nadja Dias
Produzentin für Projekte & Barrierefreiheit: Vicky Wilson
Produktionsleitung: Sulie Wood
Ton- & Videoprogrammierung: Keir Martin
Bühnenmanagement: Carly Hook
Künstlerische Beratung: Nelly Kelly, Panthea, Angela Alves, Rita Mazza, Naomi Sanfo-Ansorge, Leo Naomi Baur
Bergsteiger*innenberatung: Cormac Lynch, Simone Kenyon
Administrative Unterstützung (für HZT): Susanne Adam, Jeanette Gogoll
Audiodeskription Skript: Das Skript für die Audiodeskription wurde von Claire Cunningham zusammen mit Julia Watts Belser, Luke Pell und Dan Watson geschrieben, mit beratender und recherchierender Unterstützung von Leo Naomi Baur und Fia Neises.
Audiodeskription Übersetzung (Deutsch): Maria Wünsche
Audiodeskription in Englisch und Deutsch, aufgenommen von: Claire Cunningham

ca. 1 Std. 30 Min.
Englische Lautsprache, Gesang auf Deutsch, mit deutschen und englischen Übertiteln
Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache (DGS)  & Audiodeskription (Deutsch & Englisch). Anmeldung bis 01.03.: barrierefrei@hellerau.org

Bei dieser Performance werden Verlust und Tod thematisiert.

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Tanz

Elsa Artmann / SANFTE ARBEIT:
Langes Wochenende

Für Freelance Lover ist jedes Date ein Arbeitstreffen.

Wir widmen „Langes Wochenende” unseren beruflichen und persönlichen Beziehungen. Uns beschäftigt, wie wir unsere Arbeit und die darin stattfindenden Beziehungen romantisch aufladen, gerade wenn wir prekär arbeiten, und wie wir unsere persönlichen Beziehungen den Logiken der Arbeit annähern, gerade da, wo deren Formen aufbrechen. Wir wollen über kollegiale Zärtlichkeit sprechen als eine Beziehungsutopie, deren Schönheit, deren Versprechen, deren Belastbarkeit und deren Versagen. Angelehnt an Intimitätstechniken des Lap Dance untersuchen wir Körperlichkeiten professionalisierter Nahbarkeit und deren Einbrüche ins Private. In Neuanordnungen von Lovesongs machen wir die romantischen Versprechungen hörbar, die in einem Liebesverhältnis zur Arbeit unerfüllt bleiben. Dabei problematisieren wir Unschärfen zwischen den Lebensbereichen nicht grundsätzlich, sondern beschreiben sie als Realität, aus der Unterschiedliches folgen kann: Die professionelle Intimität zwischen Publikum und Performer*in wie im Ensemble birgt Risiken der gegenseitigen Ausbeutung ebenso wie ein utopistisches Potenzial: Was, wenn wir alle Arbeitsbeziehungen als Liebesbeziehungen verstehen und pflegen, die vor gegenseitiger Ausbeutung bewahrt werden müssen?

Künstlerische Leitung, Choreografie, Tanz, Text: Elsa Artmann
Choreografie & Tanz, Text: Diana Treder, Anne-Lene Nöldner
Komposition & Live-Vertonung: Annie Bloch
Dramaturgische Begleitung & Outside Eye: Valerie Wehrens, Lili M. Rampre, Samuel Duvoisin
Kostüm: Noemi Baumblatt, Elsa Artmann
Ton: Thomas Meckel
Licht: Jasper Diekamp
Fotografie: Arne Schmitt, Cecilia Gläsker
Grafik: Ondine Pannet
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit: neurohr und andrä

ca. 1 Std. 20 Min.
Deutsch, Englisch, in der jeweils anderen Sprache übertitelt

Die Performance enthält sexualisierte Referenzen und thematisiert Machtverhältnisse. Es gibt (nach mündlicher und situativer Konsensklärung) Körperkontakt zwischen Performer*innen und Publikum.

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Tanz

MOUVOIR / Stephanie Thiersch & École des Sables / Alesandra Seutin:
UNTIL THE BEGINNINGS

Eine visionäre Performance, inszeniert von zwei führenden Choreografinnen unterschiedlicher Kontinente: Getragen von globalen Rhythmen verbindet „UNTIL THE BEGINNINGS“ acht Tänzer*innen aus Senegal, Deutschland und Frankreich mit Musiker*innen aus den Bereichen Percussion und Spoken Word zu einem kraftvollen Dialog über das Wesen von Gastgeberschaft.

Geben, Nehmen. Ankommen, Loslassen und Grenzen erfahren: Das Ensemble begibt sich auf eine Reise, den Begriff „zu Hause” zu dekonstruieren – in einem Wechselspiel von Begegnungen, Brüchen und Neuanfängen. In diesem Geflecht transkultureller Bewegung erkundet es die Möglichkeiten eines gemeinsamen Grooves.

Zentrale Impulse für die Arbeit sind politische Verwicklungen, die weltweit Gastfreundschaft kriminalisieren, philosophische Ansätze von Jacques Derrida und Anne Dufourmantelle sowie Bilder utopischer Gemeinschaftsräume.

Die Regisseurinnen Alesandra Seutin (ehem. künstlerische Leiterin der École des Sables, Senegal) und Stephanie Thiersch (künstlerische Leiterin von MOUVOIR, Deutschland) weben aus ihren künstlerischen und kulturellen Welten einen choreografischen Teppich, der Fragen stellt, aufrüttelt und fordert. Eine melancholische Betrachtung, die auch Freude und Zuversicht gibt.

Choreografie: Alesandra Seutin & Stephanie Thiersch mit dem Ensemble
Mit Latif Arafan Wa Hab Diedhiou, Nadia Gabrieli Kalati, Cola Lok Yee Ho, Kezia Jonah, Margaux Marielle-Tréhoüart, Alexandre Nodari, Joel Suárez Gómez, Christ Zié
Musik: Tarang Cissokho, Shelly Quest
Bühne: Stephanie Thiersch, Alesandra Seutin
Kostüme: Lauren Steel
Licht: Begoña Garcia Navas/Ansgar Kluge
Ton: Thomas Wegner
Arrangements & Musikalische Beratung: Yvan Talbot
Management: Josephine Sautier, Dwayne Holliday
Produktionsleitung: Sarah Heinrich (MOUVOIR), Paul Sagne (École des Sables)

ca. 1 Std. 10 Min.
Englisch, Französisch, Deutsch, Malagasy, Wolof, mit deutschen & englischen Übertiteln
Eröffnungsreden mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache (DGS) 

11.3.: Festivaleröffnung mit Empfang im Anschluss

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Tanz

Eröffnung der Tanzplattform Deutschland 2026

Die Eröffnung der Tanzplattform Deutschland 2026 mit Begrüßungen und Redebeiträgen findet im Rahmen der Performance „UNTIL THE BEGINNINGS“ von MOUVOIR/Stephanie Thiersch und École des Sables/Alessandra Seutin in der Staatsoperette Dresden statt.

Nach der Vorstellung lädt Oberbürgermeister Dirk Hilbert alle Besucher*innen zu einem Eröffnungsempfang ein.

Die Teilnahme an der Eröffnung ist nur in Verbindung mit einem Ticket für „UNTIL THE BEGINNINGS“ möglich.

Deutsch, Deutsche Gebärdensprache (DGS)

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Kurs

Mornings on Fire

Tanz für alle mit The Saxonz

Wenn die Breaking-Crew The Saxonz mit ihrem Erfolgsformat „Floor on Fire“ in HELLERAU auftritt, lodert der Große Saal: Breakdance trifft auf Ballett, Streetstyle auf Contemporary, Hip-Hop misst sich mit Spitzentanz, ein energiegeladenes Kräftemessen der Stile.

Zur Tanzplattform verzichten wir auf den Wettbewerb, aber heiß wird es trotzdem, ganz unabhängig vom März-Wetter.

Wir laden alle Besucher*innen der Tanzplattform und alle Dresdner*innen ein, jeden Morgen gemeinsam eine Tanzpraxis oder einen Stil kennenzulernen und selbst aktiv zu werden.

Ob Sonne, Wind oder Regen: The Saxonz und ihre Gäste bringen uns in Bewegung – notfalls auch in Winterjacke.

ca. 40 Min.
Eintritt frei, ohne Anmeldung

Die wechselnden Orte werden im Januar bekanntgegeben.

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Treff

Meet the Jury

Zwischen September 2023 und August 2025 hat die Jury der Tanzplattform Deutschland 2026 über 550 Produktionen gesichtet und daraus die 13 Arbeiten ausgewählt, die nun im Rahmen des Festivals präsentiert werden.

Im Gespräch mit der Journalistin Elisabeth Nehring gewährt die Jury Einblicke in ihren Auswahlprozess – in Beobachtungen, Diskussionen und Entscheidungswege – und spricht über ihre Erfahrungen, Perspektiven und die Fragen, die diesen Prozess begleitet haben.

ca. 1 Std.
Englisch
Eintritt frei, mit Anmeldung

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Treff

Soft Space

Ein Willkommen der Jury der Tanzplattform Deutschland 2026

Die „Soft Spaces“ der Jury sind eine sanfte Einladung zum Ankommen, zum Austausch, zum Durchatmen und vielleicht zum ersten inspirierenden Impuls vor dem Start ins Festivalprogramm. Dieses Zusammenkommen bietet Raum, um Themen und Fragen aus dem Sichtungsprozess mit euch zu teilen.

Katharina Christl lädt in einen Raum der Entschleunigung, in dem wir warten, bis das Wasser für den Gyokuro-Tee abgekühlt ist und sich dabei Raum zum Nachdenken über Zeitlichkeit im Tanz öffnet.

Joanna Leśnierowska gestaltet einen sanften Erfahrungsraum, in dem einfache Spiele und kleine Gesten zu einer gemeinsamen Praxis der Achtsamkeit und dem Trainieren von Hoffnung werden können.

Alexandra Morales widmet gemeinsam mit der Access-Beraterin und Dramaturgin Annika Jakobs ihren Raum der Kraft von Zugänglichkeit als Kunstform und dem Empowerment verschiedener Wahrnehmungsstile.

Simone Schulte-Aladağ bietet zusammen mit dem Dachverband Tanz Deutschland einen Raum zum informellen Austausch zu Tanz und Elternschaft.

Das HELLERAU-Team übt sich in Gastgeberschaft.

Come as you are. Bleibt, solange ihr mögt.
Lasst uns das Festival im Austausch beginnen.

ca. 2 Std.
Deutsch, Englisch

Eintritt frei, mit Anmeldung

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Tanz

Resonanzraum

Tanz erzählt – Tanzplattform Deutschland

Seit 1994 wirkt die Tanzplattform als Forum für den zeitgenössischen Tanz in und aus Deutschland und verbindet Künstler*innen, Kurator*innen und Journalist*innen. Initiiert wurde sie zu einer Zeit, als der zeitgenössische Tanz in der Kulturagenda kaum wahrnehmbar war. Die Installation „Resonanzraum: Tanz erzählt - Tanzplattform Deutschland” lässt Stimmen der Künstler*innen und Initiator*innen der ersten Plattformen zu Wort kommen und zu den Bedingungen der freien Tanzszene in den 90er Jahren - den kulturpolitischen und ökonomischen Voraussetzungen sowie den ästhetischen und gesellschaftspolitischen Aspekten - sprechen. Sie lädt ein in einen Resonanzraum zwischen damaligen und heutigen Perspektiven, zwischen Erinnerungen und Hoffnungen.

Das Projekt „Resonanzraum: Tanz erzählt - Tanzplattform Deutschland“ ist Teil des umfassenden Konzepts „Tanz erzählt”. Ziel ist es dabei, mit der Entwicklung neuer (digitaler) Zugangsweisen zu Tanz und Tanzgeschichte Wege zu finden, die Verflechtung von Tanzforschung, Archivmaterial und Journalismus für eine breite Öffentlichkeit zugänglich und erfahrbar zu machen.

Deutsch mit englischen Untertiteln
Eintritt frei, ohne Anmeldung

12.3.: Eröffnung des Raums

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Gespräch

Tanztriennale Moving Meeting

Shifts in Communication: Who Gets to Speak?

Im Rahmen der ersten Ausgabe der Tanztriennale in Hamburg im Juni 2026 finden unter dem Titel „Moving Meetings“ monatliche Zusammenkünfte für Tanzschaffende aller Genres, Tanzkulturen, Rollen und Hintergründe statt. Ziel ist es, gemeinsam über künstlerische Praktiken, Haltungen und Erfahrungen nachzudenken, sich auszutauschen und voneinander zu lernen – mit Offenheit und Neugier für das Gegenüber.

Die Tanztriennale möchte mit diesem Format den Dialog und Austausch zu relevanten Themen fördern – über Grenzen hinweg, die Tanzgemeinschaften häufig voneinander trennen. So entsteht ein Raum für Begegnung, Offenheit und gegenseitige Entdeckung.

Moving Meeting #8 reist im Rahmen einer Kooperation zwischen der Tanzplattform Deutschland 2026, der Tanztriennale Hamburg und der Palucca Hochschule für Tanz Dresden nach Dresden. Im Mittelpunkt steht diesmal das Thema Kommunikation in Ausbildung und Berufspraxis:

Welche Rolle spielt Kommunikation in der Gestaltung von Lernumgebungen?

Wie haben sich Produktionsprozesse verändert, um neue Formen von Austausch und Interaktion zu reflektieren?

Und welchen Einfluss hat die zunehmende Handlungsmacht von Studierenden und Tänzer*innen auf die künstlerische Arbeit?

Die Session beginnt mit einer körperlichen Einführung in das Thema, geleitet von Noé Valdes Vega (Tänzer & Choreograf), gefolgt von Beiträgen von Kinsun Chan (Direktor, Semperoper Ballett), Katharina Christl (Rektorin, Palucca Hochschule für Tanz Dresden), Alexander Miller & Chiara de Nobili (Choreograf*innen, Miller de Nobili) und Elias Stefanescu (BA Student, Palucca Hochschule für Tanz Dresden).

Eine moderierte Diskussion und ein gemeinsamer Austausch, geleitet von Monica Gillette (künstlerische Co-Leitung, Tanztriennale), runden die Veranstaltung ab.

ca. 2 Std.
Englisch

Nur für akkreditierte Fachbesucher*innen.
Eintritt frei, mit Anmeldung

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Tanz

Charles A. Washington / Pinkmetalpetal Productions:
The Children of Today

„The Children of Today” lädt das Publikum in eine Küche der Zukunft ein, in der die Vergangenheit neu betrachtet wird, um Türen zu Welten jenseits des Kapitalismus zu öffnen. Hier treffen Zärtlichkeit und Absurdität aufeinander, und spekulative Begegnungen werfen Fragen darüber auf, welche Zukünfte wir uns überhaupt noch vorstellen können.

Die Bühne wird von einer einzigen solarbetriebenen Batterie mit Energie versorgt. Licht, Ton, Kostüme und Requisiten stammen ausschließlich aus erneuerbaren oder wiederverwendeten Quellen. Dieses Bekenntnis zur Nachhaltigkeit ist nicht nur ökologisch, sondern auch poetisch: Die Begrenzungen von Energie und Ressourcen prägen das Gewebe der gesamten Aufführung.

Drei Gestalten erscheinen namentlich – Vaslav Nijinsky, Cleopatra VI. und Jérôme Bel. Sie überschreiten ihre historischen Epochen und treten als Begleiter*innen und Provokateur*innen auf, die die Gesetze der Logik verbiegen und neue Möglichkeiten von Bewegung entfachen. Ihre Präsenz destabilisiert das Vertraute und öffnet einen Raum, in dem sich Erinnerung, Fantasie und Erfindung miteinander verweben.

Durch Wiederholung, minimale Gesten und plötzliche Ausbrüche von Vorstellungskraft wechselt das Duett zwischen Alltäglichem und Fantastischem. Was einfach erscheint, wird vielschichtig; was unmöglich scheint, wird greifbar.

„The Children of Today” ist weniger eine Erzählung als ein Übergang: eine Einladung, in einen geteilten Raum des Nicht-Wissens einzutreten, zu erspüren, was jenseits der Nostalgie liegt, und zu fühlen, wie selbst die kleinsten Gesten bereits die Samen einer anderen Welt in sich tragen könnten.

Konzept: Charles A. Washington
Choreografie & Performance: Charles A. Washington, Ioli Kaskani
Kostüm: Johanna Schründer
Technik & Lichtdesign: Kristin Feldmann
Dramaturgie & Productionsleitung: Alba T. Alvarez
Musik: Charles A. Washington
Video: Alphonsine Koh

ca. 1 Std.
Englisch, mit deutschen Übertiteln

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Tanz

Jessica Nupen:
Reparation Nation

Willkommen in einem neuen Staat, REPARATION NATION!

Durch zeitgenössischen und Hip-Hop-Tanz, Oper, Bildende Kunst, Live-Soundscapes, elektronische polyrhythmische Beats, interaktive Installationen und eine faszinierende Gleichzeitigkeit entfaltet sich eine Tanztheaterproduktion, die die afrikanische Erzählung ins Zentrum stellt.

In einem Panorama von Videolandschaften aus dem Senegal, Namibia, Südafrika und Deutschland, entsteht ein absurd-komisches und zugleich tief berührendes Gefüge um Eigentum, Herkunft und Identität.

Welche Regeln gelten in diesem neuen Staat? Welche Objekte haben hier den größten Wert: die alltäglichen, die neu geschaffenen oder die wiederentdeckten? Welche Geister verstecken sich in leeren Vitrinen? Das Ensemble bewegt sich durch die Leerstellen, die von geraubten Kulturgütern hinterlassen wurden, und verfolgt die über Jahrhunderte entstandenen Verflechtungen von Verlust, Besitz und Macht aus afrikanischer Perspektive. Dabei öffnet sich ein spiritueller Raum, in dem das Ungesehene, das zum Schweigen Gebrachte und das Vergessene anerkannt werden – und in dem neue Bande von Heilung und Aufbruch geknüpft werden können.

„Reparation Nation“ ist eine Produktion von und mit BiPoC- (Black, Indigenous, People of Color) und POAD-Künstler*innen (People of African Descent) aus dem Senegal, Namibia, Kamerun, Südafrika, Ghana, Sri Lanka und der afrikanischen Diaspora in Hamburg. Gemeinsam mit einer Trompete spielenden Komponistin aus Berlin und einer südafrikanischen Sängerin aus Lübeck entwirft das Ensemble eine Zukunftsvision, die europäische Wahrnehmungen afrikanischer Geschichten herausfordert, und zugleich das Theater selbst als Zufluchtsort der Heilung, als Ritual der Erinnerung und als Keimstätte der Transformation begreift.

Künstlerische Leitung & Choreografie: Jessica Nupen
Performance & Tanz: Baidy Bay, Amadou Diop, Dieynaba Ndoye, "Mady" Estelle Menguoloune Toupka, Caroline Nkwe, Oupa Sibeko
Performance & Musik: Sasha Perera
Künstlerin, Kuratorin & Performance: Vitjitua Ndjiharine
Dramaturgie: Maria Isabel Hagen
Kostüme & Requisite: Joel Janse van Vuuren
Bühnenbild & Lichtdesign: Wilhelm Disbergen
Visuals & Video: Jonas Nellissen, Pascale Neuschäfer
Presse & Öffentlichkeitsarbeit: Julia Kulla
Grafik: Studio Nonsens
Finanzen: Florian Hemmerlein
Technische Leitung: Lars Kracht
Fotografie: Steve Thomas
Produktionsassistenz: Ana Salcido
Produktionsleitung: Jill Addo

ca. 1 Std. 15 Min.
Deutsch, Englisch, Französisch, teilweise mit deutschen Übertiteln

Diese Performance enthält den Einsatz von Nebel/Haze und thematisiert Gewalt.

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Tanz

Stefan Kaegi (Rimini Protokoll) mit Sasha Waltz & Guests:
Spiegelneuronen

Ein dokumentarischer Tanzabend mit Publikum

„Spiegelneuronen“ ist ein Experiment, in jeder Aufführung von neuem. Es geht um das menschliche Gehirn und sein Verhältnis zum Körper. Das Publikum ist wesentlicher Teil dieses Versuchs: eingeladen, nicht nur tänzerische Bewegung zu beobachten, sondern sich selbst zu bewegen – als aktiver Teil eines gemeinsamen Systems, als Teil eines großen Gehirns.

Ein Spiegel ersetzt die Bühne. Er reflektiert nicht nur die Tänzer*innen, sondern – wie ein gigantisches Selfie – die ganze Tribüne mitsamt Publikum. Der Zuschauerraum wird zum Hauptaktionsort. Im Austausch mit den Tänzer*innen rückt das Publikum ins Zentrum der Bewegung, verkörpert Bilder, trägt zur Choreografie bei. Über den Spiegel betrachten die Zuschauer*innen sich selbst und andere beim Beobachten des Experiments, dessen Mittelpunkt sie sind.

Die dokumentarische Recherche bezieht Perspektiven aus Hirnforschung, Biologie, Soziologie und KI ein – erfahrbar in einer Soundcollage, die gehört, erlebt, vielleicht sogar antizipiert oder unterlaufen wird. Das Verhältnis vom Individuum zum großen Ganzen lädt in diesem Theaterexperiment ein zu einem körperlichen Nachdenken über Gesellschaft, über eine demokratische Version eines Hyperorganismus.

„Spiegelneuronen“ ist die erste Zusammenarbeit von Sasha Waltz & Guests mit Regisseur Stefan Kaegi (Rimini Protokoll). Damit setzt die Berliner Tanzcompagnie die Öffnung für neue Handschriften sowie ihr Interesse an künstlerischer Recherche und genreübergreifender Zusammenarbeit mit internationalen Künstler*innen fort.

Konzept & Regie: Stefan Kaegi (Rimini Protokoll)
Dramaturgie: Silke Bake
Musik: Tobias Koch
Szenografie: Dominic Huber
Video: Mikko Gaestel
Licht: Martin Hauk
Kostüm: Sandra Tiersch
Repetition: Claudia de Serpa Soares
Assistenz Regie & Produktion: Francisco Martinez
Tanz Sasha Waltz & Guests: Dominique McDougal, Melissa Kieffer, Wibke Storkan, László Sandig, Francisco Martinez, Claudia de Serpa Soares
Mit den Stimmen von Christina von Braun (emeritierte Professorin, Kulturwissenschaftlerin, Gendertheoretikerin, Filmemacherin), John-Dylan Haynes (Professor für Hirnforschung an der Charité in Berlin), Sarah Karim (Soziologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Rehabilitationswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin), Tim Landgraf (Professor für künstliche und kollektive Intelligenz), Nora Schultz (Wissenschaftliche Referentin Deutscher Ethikrat, freie Wissenschaftsjournalistin), Tania Singer(Professorin für Psychologie und Soziale Neurowissenschaften)

ca. 1 Std. 20 Min.
Deutsch, Englisch, in der jeweils anderen Sprache übertitelt

Im Laufe der Vorstellung kommt stellenweise grelles Licht zum Einsatz. Es handelt sich um ein partizipatives Theatererlebnis, bei dem es auch zu räumlicher Nähe zu den Sitznachbar*innen kommen kann. Alle Zuschauenden sind im Spiegel sichtbar.

12.3.: Publikumsgespräch mit Rico Stehfest

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Kinderprogramm

Ceren Oran & Moving Borders

Spiel im Spiel

Wenn wir spielen, ist alles möglich: Der Boden ist aus Lava, Objekte fliegen durch die Luft und alltägliche Gegenstände bekommen eine ganz neue Bedeutung. Der Hocker ist ein Floß, eine Brücke, ein Haus, ein Turm. Er steht auf dem Kopf, liegt auf der Seite, steht auf den Füßen. Aus einer fast unendlichen Auswahl an Möglichkeiten entstehen spielerisch neue Welten mit eigenen Regelwerken, die immer wieder verändert, erweitert, verworfen werden.

Wie führt aber ein Spiel zum nächsten? Wer bestimmt darüber, wie es weitergeht? Wer macht die Regeln und wie trifft man die beste Entscheidung? Und was passiert, wenn einer nicht mitmachen will?

Drei Tänzer*innen lassen sich ein auf das „Spiel im Spiel“: Wer gerade ein Hut war, wird zur lebensrettenden Insel im stürmischen Meer. Wo gerade noch der Boden unberührbar war, robbt jetzt ein großer Wurm über die Bühne. Wer eben noch klein war, wird riesengroß und lässt die Muskeln spielen. Wer gerade noch gestritten hat, tanzt jetzt im Gleichklang.

„Spiel im Spiel“ ist die tänzerische Auseinandersetzung mit dem Möglichkeitsraum des Spiels und eine Einladung dazu, diesen zu gestalten.

Künstlerische Leitung & Choreografie: Ceren Oran
Choreografie & Tanz: Jin Lee, Jihun Choi, Máté Ásboth
Musik: Gudrun Plaichinger
Bühne & Kostüme: Sigrid Wurzinger
Dramaturgie: Anna Stegherr, Roni Sagi
Licht Design: Joannis Murböck, Ramona Lehnert
Künstlerische Produktionsleitung: Karolina Hejnova
Produktionsleitung: Michael Hennig
PR: Simone Lutz
Koproduktion: Ceren Oran & Moving Borders mit COMEDIA Theater Köln, HochX Theater, Live Art München

ca. 40 Min.
ohne Sprache
Für alle ab 3 Jahren.

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Tanz

Pitching Session

Neben den 13 Produktionen der Tanzplattform Deutschland 2026 hat die Jury zehn weitere Künstler*innen eingeladen: An zwei aufeinanderfolgenden Tagen präsentieren jeweils fünf von ihnen in Pitching Sessions dem Fachpublikum Einblicke in ihre künstlerische Praxis.

Im Anschluss an die Präsentationen besteht Gelegenheit für Fragen, vertiefende Gespräche und informellen Austausch.

ca. 2 Std. 30 Min.
Englisch
Nur für akkreditierte Fachbesucher*innen.
Eintritt frei, mit Anmeldung

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Jugendprogramm

Regina Rossi:
DU BIST DRAN!

„DU BIST DRAN!” ist ein Quartett für vier Spieler*innen, und ein Publikum. In der Tanzperformance für alle ab 11 Jahren werden Spiele und Spielregeln auf der Bühne performativ und choreografisch untersucht: Wer spielt wo mit wem? Wer gewinnt, wer verliert? Sind Regeln für einen fairen Spielverlauf sinnvoll? Wer darf sich neue Spielregeln ausdenken? Welche Grenzen werden dabei überschritten, welche nicht? Und was hat das auf einer Bühne zu suchen?

In „DU BIST DRAN!” werden auch die Regeln im Theater einer Prüfung unterzogen. So wird Partizipation in „DU BIST DRAN!” anders erlebt als in einer ‘normalen’ Bühnenerfahrung: Zuschauende sind eingeladen, mitzumachen und zu gestalten, sich zu bewegen, und den Verlauf der Tanzperformance zu beeinflussen.

Mit humorvollen Tanz-Improvisationen, dezidierter Publikumsbeteiligung und ein paar krummen Tricks werden gesellschaftliche Fragen von Macht, Zugehörigkeit, Ausschluss und Fairness unter die Lupe genommen. Tänzer*innen und Publikum müssen am Ball bleiben, um sich nicht gegen die Wand spielen zu lassen und im richtigen Moment den letzten Trumpf auszuspielen. Denn wer am Ende gewinnen soll und wieso, wird erst dann entschieden.

Konzept, künstlerische Leitung, Choreografie: Regina Rossi
Ko-Kreation Tanz & Performance: Anand Dhanakoti, Guy Marsan, Larissa Potapov, Nora Elberfeld
Dramaturgie: Kirsten Bremehr
Musik & Komposition: Johannes Hofmann
Bühnenbild: Eylien König
Kostüm: Ilona Klein
Ausstattungsassistenz: Arno Ramsch
Künstlerische Assistenz: Kattalin Mitxelena Newiger
Access-Beratung: Emil Leske
Stimme Prolog: Pauline Schönfelder
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit: Hark Empen (Stückliesel)
Foto- & Grafikdesign: Christina Gotz/ thirtysixshots, Anja Beutler
Videodokumentation: Martin Prinoth
Produktionsleitung: Isabelle Rohlfs

ca. 1 Std. 15 Min.
Deutsch, mit deutschen und englischen Übertiteln
Für alle ab 11 Jahren

Im Stück gibt es stellenweise laute Musik und grelles Licht. Das Publikum wird direkt angesprochen und zur Beteiligung eingeladen.

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Treff

Internationales Produzent*innen-Meet-Up

InfoPlus / Dachverband Tanz Deutschland und produktionsbande – network performing arts producers laden zu einem internationalen Produzent*innen-Meet-Up ein:

In Zeiten angespannter Kulturhaushalte wird Vernetzung zur wichtigen Praxis, um miteinander im Austausch zu bleiben. Mit unserem internationalen Meet-Up bringen wir die Personen zusammen, für die Vernetzung wesentlich zur eigenen Arbeitspraxis gehört, weil sie sich an den Schnittstellen bewegen: Produzent*innen, Manager*innen, Distributor*innen etc. Wir laden Euch herzlich zur gemeinsamen Vernetzung ein.

ca. 2 Std.
Englisch
Nur für akkreditierte Fachbesucher*innen
Eintritt frei, mit Anmeldung

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Treff

explore dance - Netzwerk Tanz für junges Publikum

Raus aus der Blackbox - hin zum Publikum

Seit der Gründung des Netzwerkes explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum 2018 sind über 25 Pop Ups entstanden, die in Schulräumen, Museen, Kulturzentren, Foyers, Jugendzentren oder im öffentlichen Raum neue Bühnen entdecken. Was sind die Herausforderungen und Chancen, mobile Stücke zu produzieren? Welche Perspektiven gewinnt die choreographische Arbeit in der Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen im Konzeptions- und Produktionsprozess? Und warum überhaupt für junges Publikum choreographieren? Zu diesen Fragen berichten Tanzschaffende des explore dance Netzwerks sowie Projektleiter*innen aus ihrer Erfahrung und Praxis. Im Austausch mit dem Publikum geht es um das Zusammendenken von Kultureller Bildung und künstlerischer Praxis.

Am Dienstag, 17. März 2026 präsentiert explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikumdas Pop Up „Tie Break“ von Constantin Trommlitz in einer Dresdner Schule. Interessierte Veranstalter*innen wenden sich für mehr Informationen bitte an: Franziska Ruoss (künstlerische Projektkoordination explore dance in HELLERAU): ruoss(a)hellerau.org. Der Eintritt ist frei.

ca. 1 Std. 30 Min.
Englisch
Nur für akkreditierte Fachbesucher*innen
Eintritt frei, mit Anmeldung

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Führung

Führung durch die villawigman

Die Führung gibt Einblicke in den tanzhistorischen Ort, die ehemalige Schule Mary Wigmans, das Leben und Schaffen der Tanzkünstlerin sowie die heutige Nutzung der villawigman.

Mit dem Leitungsteam der villawigman: Julia Amme, Katja Erfurth, Josefine Wosahlo

ca. 1 Std.
Deutsch, Englisch
Nur für akkreditierte Fachbesucher*innen
Eintritt frei, mit Anmeldung

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Tanz

Ewa Dziarnowska:
This resting, patience

Die Performance „This resting, patience“ thematisiert Anziehung, freiwillige Objektivierung, Nähe und eine Ästhetik der Enthüllung - zugleich als geisterhaftes Archiv ungenutzter Sinnlichkeit, installatives Fadeout und somatischer (Strip-)Tease. In einem experimentellen Format unterwandert das Stück die Passivität der Installation sowie die zeitliche Strukturierung und dramatische Auflösung der Performance. Es löst sich von der Tradition, Tanz als entfremdetes Spektakel zu betrachten, und betont stattdessen seine immanente Geselligkeit.

In seiner Hingabe an den Körper zeigt „This resting, patience“ Sinnlichkeit und Tanz als zeitlose, für alle zugängliche Technologien – als Möglichkeiten, die Welt aufzulösen und die Gegenwart behutsam in eine fortdauernde Zukunft zu überführen: ganz und gar zärtlich, vernarrt und fürsorglich.

Von Ewa Dziarnowska
Mit Leah Marojević
Ton: Krzysztof Bagiński
Licht: Jacqueline Sobiszewski
Kostüme & Styling: Nico Navarro Rueda, Franziska Acksel
Dramaturgische Unterstützung: Jette Büchsenschütz
Künstlerischer Dialog: Suvi Kemppainen
Fotos: Spyros Rennt
Videodokumentation: Margarita Maximova
Mit Dank an Maciej Sado
Produktion: Ewa Dziarnowska
Koproduktion: Sophiensæle

ca. 3 Std.
ohne Sprache

Die Vorstellung enthält laute Musik, helles, dunkles sowie gelegentlich flackerndes Licht. Es kann zu räumlicher Nähe zwischen Performer*innen und Publikum kommen, inklusive möglichem langsamen körperlichen Kontakt. Die Performance berührt Themen wie Verführung, Sinnlichkeit und Sexualität.

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Tanz

Eszter Salamon:
Dance for Nothing (revisited)

Eszter Salamon setzt sich erneut mit John Cages „Lecture on Nothing (1949)” auseinander, der sie sich erstmals 2010 in ihrer Soloperformance „Dance for Nothing” widmete. Während sie damals Cages Worte mit ihrer Bewegung verband, experimentiert Salamon jetzt mit der Modulation und Transformation körperlicher Gesten und konzentriert sich auf den klanglichen Aspekt dieses bahnbrechenden Vortrags über Nichts, Leere und Komposition. Sie verleiht dem Ganzen Tiefe, indem sie sich ihre eigene vorherige Performance anhört, bei der sie den Text nach einer verlangsamten Aufnahme der amerikanischen Cellistin und Komponistin Frances-Marie Uitti wiederholte und schafft so eine auditive Erkundung von Interpretation und Übertragung. Salamons Verschmelzung von Körper, Stimme und Partitur setzt den Rahmen für eine Meditation über die Gleichzeitigkeit von Bewegung und Klang sowie über Interpretation.

Konzept & Tanz: Eszter Salamon
Musik: John Cage
Organisation & Produktion: Alexandra Wellensiek/Botschaft: Gbr, Elodie Perrin/Studio E.S, Institute of Speculative Narration and Embodiment
Mit besonderem Dank an Grazer Kunstverein, Tom Engels, Lilou Vidal

ca. 1 Std. 30 Min. inkl. Publikumsgespräch
Englisch

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Treff

SHOW UP!

Zum Ausklang des Tages öffnen sich die Türen für Musik, Drinks, Gespräche und Interventionen von Künstler*innen der sächsischen Tanz- und Performance-Szene: Beiträge, die die klassische Bühne hinter sich lassen und als Installationen, ortsspezifische, Durational oder Drag Performances neue Räume erobern.

Becky & Marty: „Sterne steigen“ - eine künstlerische Recherche

Becky und Marty ** erstmals gemeinsam zu erleben ** nicht verpassen! Nach Rechercheaufenthalten in privaten Wohnzimmern, staatlichen Archiven und geheimen Dokumentenkellern geben die beiden Einblick in ihre Spurensuche zu Travestie und queerer Subkultur in der DDR – unterhaltsam, historisch ungenau und künstlerisch präzise wie eh und je!

ca. 2 Std.
Deutsch, Englisch
Nur für akkreditierte Fachbesucher*innen
Eintritt frei, mit Anmeldung

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Treff

Internationaler Empfang des Goethe-Instituts

Als Partner der Tanzplattform Deutschland lädt das Goethe-Institut gemeinsam mit HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste zum internationalen Empfang ein. In diesem Rahmen wird auch der Ausrichter der nächsten Tanzplattform Deutschland bekannt gegeben.

Achtung: Die Veranstaltung ist nicht öffentlich. Beschränkte Teilnehmer*innenzahl.

ca. 1 Std. 30 Min.
Englisch
Auf Einladung, nur für akkreditierte Fachbesucher*innen

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Performance

Kat Válastur

Dive into You

In „Dive into You“ verbindet die Choreografin und Performerin Kat Válastur die symbolträchtige Figur des weiblichen Orakels mit den photosynthetischen Prozessen und dem Wachstum von Bäumen. Sie zieht Parallelen zwischen weiblichen Orakeln, die in Trance als Tore zum Göttlichen fungieren und Bäumen, die durch Photosynthese Energie und Sauerstoff erzeugen. Indem sie diese Analogie in den Theaterraum überträgt, schafft sie ein mitreißendes Solo – und lässt darin dynamische Elemente wie Schwingungen, Spiralen und Kreise sichtbar werden. Inspiriert von den tiefen, resonanten Klängen des Holzschlaginstruments Semantron, entfaltet sich eine perkussive Choreografie, getragen von einer Komposition des Musikers Aho Ssan und Válasturs eigener Stimme. Die Arbeit entpuppt sich als ein Orakel, das uns mit unserem geheimsten und zärtlichsten Teil verbinden will.

Konzept, Choreografie, Performance & Stimme: Kat Válastur
Musik & Komposition: Aho Ssan
Sounddesign: Davide Luciani
Lichtdesign & technische Leitung: Martin Beeretz
Bühnenbild: Nadja Sofie Eller
Choreografische Assistenz: Michalis Angelidis
Produktionsleitung: Saskia Schoenmaker

ca. 1 Std.
ohne Sprache

Bei dieser Performance kommt es zu Stroboskop-Lichteffekten. Nebel wird eingesetzt. Es gibt Passagen mit lauter Musik.

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Performance

Katharina Senzenberger

Lovedance

„Lovedance“ beschäftigt sich mit der Liebe aus queerer Perspektive. Als Pendant zum Lovesong begibt sich das Team um Katharina Senzenberger auf die Suche nach einem Lovedance, der sich der Liebe als Höhenflug annähert. Dabei regt die Tanzperformance zum Nachdenken über Möglichkeiten des Zusammenseins an und entwirft neue Formen des Miteinanders.

Die Choreografie schöpft aus einem kollektiven Archiv affektiver Tanzformen und romantischer Gesten wie dem Wiener Walzer und Pas de deux aus der Entertainmentindustrie, die von den Performer*innen verkörpert und befragt werden.

Zwischen Abhängigkeit und Vertrauen, Führen und Folgen, Widerstand und Hingabe widmet sich das Duett einer Praxis des Relation-Making, die spekuliert, wie vielschichtig und ambivalent unsere Beziehungen werden können. Auf sanft-spektakuläre Weise nistet sich „Lovedance“ auf Wolke 7 ein. Ohne Angst vor der Überlagerung von expressivem Kitsch, Konfrontation, Leichtigkeit, Dramatik, Rohheit, Fürsorge, und maximaler Aufrichtigkeit entfaltet sich leidenschaftliche Zweisamkeit als subtiler Zwischenzustand.

Konzept, Choreografie, Tanz, Produktion: Katharina Senzenberger
Co-Kreation & Tanz: Tasha Hess-Neustadt
Co-Kreation, Recherche: Benze C. Werner
Musik: iona w.
Dramaturgie & Performance: Valerie Wehrens
Kostüm: Judit Förster
Licht: Leo Kuraite
Rigging: Anders Jensen

ca. 2 Std. mit Pause
ohne Sprache

Bei dieser Performance kommen Stroboskop-Lichteffekte, laute Musik und Nebel zum Einsatz.

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Tanz

Adam Linder, Ethan Braun & Solistenensemble Kaleidoskop

TOURNAMENT

Adam Linders Choreografien verbinden innovative Bewegungsansätze, Virtuosität und Performativität, brechen mit Konventionen und halten der Disziplin selbst den Spiegel vor. Da passt es nur gut, dass er nun gemeinsam mit dem Solistenensemble Kaleidoskop ein Zusammentreffen von Live-Musiker*innen und Tänzer*innen inszeniert. In „TOURNAMENT“ verwandelt sich zu einer Auftragskomposition von Ethan Braun die Bühne in ein Spielfeld, auf dem fünf Tänzer*innen und fünf Musiker*innen den Mythos der harmonischen Einheit zwischen diesen beiden Disziplinen auf die Probe stellen. Die Musik ist eine Konfrontation zwischen akustischem und digitalem Klang – die Konkretheit eines Hundegebells steht der Abstraktion mikrotonaler Harmonie gegenüber. Agonismus oder Wettbewerb liegen vielen kreativen Impulsen zugrunde, und dieses Werk geht über eine oppositionelle Beziehung hinaus, um einen Raum für spielerischen Ausdruck zu öffnen.

Tanz: Olivia Ancona, Nina Botkay, Gregory Lau, Dominic Santia, Juan Pablo Camara
Solistenensemble Kaleidoskop: Anna Faber, Isabelle Klemt, Yodfat Miron, Michael Rauter, Mari Sawada
Choreographie: Adam Linder
Komposition: Ethan Braun
Bühne: Ana Filipović
Licht: Shahryar Nashat
Sound: Olivia Oyama
Sound Design: Julio Zúñiga
Lichttechnik Tour: Sebastian Zamponi
Technische Leitung : Jan Havers, Doria Worden
Produktionsleitung Adam Linder Studio: Uta Engel
Produktion & Tourmanagement: Philip Decker
Dramaturgie: Melanie Zimmermann
Künstlerische Beratung: Alice Heyward
Musikalische Einstudierung: Kai-Johannes Polzhofer
Vorbereitung Partitur: Roman Vinuesa
Künstlerische Leitung Solistenensemble Kaleidoskop: Boram Lie
Künstlerische Leitung & Geschäftsführung Solistenensemble Kaleidoskop: Volker Hormann
Projektleitung Solistenensemble Kaleidoskop: Michael Hohendorf
Finanzadministration Solistenensemble Kaleidoskop: Nina Braatz
Produktion: Solistenensemble Kaleidoskop und Adam Linder Studio
Koproduktion: Kampnagel, deSingel, Tanz im August Berlin / HAU Hebbel am Ufer, December Dance

ca. 1 Std.
ohne Sprache

Es gibt leichten Nebel/Haze am Anfang des Stückes.

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Party

Tanzplattform Party

Am letzten Abend des Festivals gehören die Tanzflächen allen!
Kommt nach HELLERAU, tanzt mit alten und neuen Bekannten. Ein letzter Abend voller Bewegung und Energie, bevor am Sonntag der Abschied naht.

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Tanz

Pitching Session Saxony

Im Rahmen der Tanzplattform Deutschland 2026 laden die villawigman, das TanzNetzDresden und das Societaetstheater Dresden Tanzschaffende aus Sachsen ein, um ihre Arbeit einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Durch eine Fachjury wurden fünf Künstler*innen bzw. Companies ausgewählt, die in einem 15-minütigen Pitch mit anschließendem Q&A ihre Praxis, Produktionen oder Konzeptionen vorstellen.

ca. 2 Std. 30 Min.
Englisch
Nur für akkreditierte Fachbesucher*innen
Eintritt frei, mit Anmeldung

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Treff

Auschecken mit Eierschecken

Nach fünf ereignisreichen Tagen laden wir zum entspannten Ausklang des Festivals ein, bei netten Gesprächen und sächsischer Eierschecke.

Noch nie probiert oder noch nie davon gehört? Dann ist jetzt der perfekte Moment für diese süße Dresdner Spezialität zum Abschied!

ca. 4 Std.
Englisch
Nur für akkreditierte Fachbesucher*innen
Eintritt frei, ohne Anmeldung

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Tanzplattform Deutschland 2026

11. bis 15.3.2026



Vom 11. bis 15. März 2026 macht die Tanzplattform Deutschland die Vielfalt und Kreativität des zeitgenössischen Tanzes in Deutschland sichtbar.

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Bewertungen & Berichte Tanzplattform Deutschland 2026

Ereignisse / Festival Tanzplattform Deutschland 2026 11.3. bis 15.3.2026
Ereignisse / Festival Jazztage Dresden Saisonkonzerte
Aufführungen / Oper Semperoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Aufführungen / Aufführung HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Familie+Kinder / Freizeitpark Kulturinsel Einsiedel Neißeaue OT Zentendorf, Kulturinsel Einsiedel 1
Ausstellungen / Museum Erlebniswelt MEISSEN Meißen, Talstraße 9
Ereignisse / Festival Dresdner Musikfestspiele Dresden, Hauptstraße 21
Ereignisse / Festival Heinrich Schütz Musikfest Halle , Große Klausstr. 12
Ereignisse / Festival Moritzburg Festival Dresden, Lockwitzer Str. 4
Ereignisse / Kulturveranstaltung Club Passage Dresden, Leutewitzer Ring 5
Ereignisse / Kulturveranstaltung Sächsischer Künstlerbund e.V. Dresden, Pulsnitzer Str. 6
Ereignisse / Ausstellung Riesa Efau
Kultur Forum Dresden
Dresden, Adlergasse 14
Ereignisse / Kulturveranstaltung Bürgerstiftung Dresden Dresden, Barteldesplatz 2
Ereignisse / Kulturveranstaltung Kulturzentrum Großenhain Großenhain, Schlossplatz 1
Ereignisse / Messe Messe Dresden Messehalle 1 Dresden, Messering 6
Ereignisse / Kulturveranstaltung Stadthalle "stern" Riesa, Großenhainer Straße 43
Ereignisse / Kulturveranstaltung Sächsischer Musikrat Dresden, Berggartenstr. 11
Ereignisse / Kulturveranstaltung Blaue Fabrik Dresden, Prießnitzstr. 44/48
Ereignisse / Erlebnisgastronomie Restauration Festung Königstein Königstein, Festung Königstein
Ereignisse / Kulturveranstaltung Deutscher Werkbund Sachsen e.V. Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
Ereignisse / Theater Int. Wandertheaterfestival Radebeul Radebeul, Altkötzschenbroda
Ereignisse / Erlebnisgastronomie Sophienkeller im Taschenbergpalais Dresden, Taschenberg 3
Ereignisse / Erlebnisgastronomie Pulverturm an der Frauenkirche Dresden, An der Frauenkirche 13
Ereignisse / Party Arteum Dresden, Am Brauhaus 3
Ereignisse / Party Alter Schlachthof Dresden, Gothaer Straße 11
Ereignisse / Party Eventwerk Dresden, Hermann-Mende-Straße 1
Ereignisse / Erlebnisgastronomie Merlins Wunderland Dresden, Zschonergrundstraße 4
Ereignisse / Festival Filminitiative Dresden e.V. Filmfest Dresden Dresden, Alaunstraße 62
Ereignisse / Festival Jüdische Musik- und Theaterwoche Dresden, Louisenstraße 47

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